Projekt 52 – Freiheit (Woche 19)

Diese Woche muss ich mal wieder auf ein Archivbild zurückgreifen. Wie soviele in der letzten Zeit sind auch diese in Paris entstanden. Aber ich warte schon seit geraumer Zeit auf ein Thema oder eine Gelegenheit, die ganzen Detail- und Makroaufnahmen zu veröffentlichen. Und diese Woche finde ich passt es sehr gut.

Das Thema lässt mal wieder Raum für ein bisschen eigene Gedanken und individuelle Interpretation (das tut natürlich jedes Thema, aber bei manchen gibt es eine offensichtliche Bedeutung und man muss für etwas weniger Offensichtliches um-die-Ecke-Denker sein und Hirnschmalz aufbringen, bei manchen muss man so oder so etwas Individuelles machen). Was ist Freiheit eigentlich? Es ist das Gegenteil von Gefangenschaft. Es ist, morgens aufzustehen und sich selbst fragen: ‚Was möchte ich heute gerne machen?‘. Es ist keinen Zwang haben. Es ist nicht auf jemanden Rücksicht nehmen müssen wenn man dazu gerade keine Lust hat. Freiheit ist, mit jemand Besonderem durch die engen Gassen von Montmartre zu gehen, mit der Kamera in der einen und einem Baguette oder einem Crêpe in der anderen Hand, sich die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und nicht an seine Diplomarbeit oder andere Sorgenmacher zu denken.

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Freiheit ist dort, wo man durch das Gestänge des eigenen Käfigs (den man sich vielleicht sogar selbst gebaut hat, den man um sich selbst herum bauen hat lassen) nach draußen schaut. Dorthin, wo man gerne hin möchte, wo man sein möchte.

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Aber Freedom ist just another word for nothing left to lose…