Stöckchen: 3 Fragen

Von Hombertho.

Frage 1: Könntest du dir eine Welt ohne Internet vorstellen?

Natürlich kann ich mir eine Welt ohne Internet vorstellen, schließlich habe ich sie ja erlebt. Aber es ist einerseits ungleich schwerer an Informationen zu kommen. Andererseits sind die Informationen, die man sich sucht vergleichsweise vermutlich qualitativ hochwertiger. Ohne das Internet waren viele Dinge komplizierter, andere aber auch einfacher. Alles in allem bin ich ein Kind dieser Generation und wäre ohne das World Wide Web allerdings relativ aufgeschmissen. Was ich jedoch schade finde ist, dass die Kultur des Briefe-Schreibens weitgehend verloren gegangen ist.

Frage 2: Über was würdest du niemals bloggen?

Ich versuche, die Dinge in meinem Blog allgemein-persönlich zu halten. Das soll heißen, dass ich es im Grunde vermeide, so deutlich zu schreiben, dass eine Person oder Situation erkennbar ist. Wenn man mich ein wenig kennt kann man den Hintergrund natürlich erahnen. Andernfalls soll es alles bedeuten können. Außerdem würde ich nichts über Politik oder Ähnliches schreiben. So kontroverse Themen liegen mir im öffentlichen Raum nicht. Mein Blog ist ein kleines Stückchen Wolkenland, das sich mit allzu Weltlichem nicht beschäftigen mag.

Frage 3: Was ist dein Lieblingsfoto und wieso?

Das ist die wohl schwierigste Frage. Momentan grade die Vorlage zu meinem Headerbild und das Bild aus den Glücksmomenten. Auch das neue Rock’n’Picture-Bild hab ich sehr gern. Das K-Bild. Das gehört sicherlich auch dazu. Die Glasstahlkonstruktion gehört auch dazu. Und ein weiteres P52-Thema, ein Foto aus dem Thema Musik. Dann noch ein paar Farbe-bekennen Bilder. Zum Beispiel dunkelgrün. Oder auch dunkelblau. Lila, mein farbentechnischer All-time-Favourite. Aber auch dunkelrot und orange. Das Bild aus dem Traktat über die Fotografie. Auch auf dem Kopf gehört dazu. Das Vehikel. Und dieses Bild, das sowohl zu K als auch zur Bewegung gepasst hätte. Die Wassergeister. Mein Footprint. Der spezielle Marienkäfer. Die ersten gelungenen Wassertropfen. Die vermeintliche Jeansniete. Die Stiege, die in den unbekannten Abgrund führt. Das Mohnblumen-Colorkey. Die Chucks auf der Suche. Die Metallgitterstufe. Der erste Perspektivenwechsel. Teil 1 und Teil 3 aus der unheimlich-Serie. Ein Wattebausch. Und der Anfang von Allem hier.

Warum? Weil all diese fertigen Bilder ein Lächeln auf mein Gesicht gezaubert haben, entweder, weil sie so geworden sind wie ich wollte oder weil sie zufällig so geworden sind, dass sie mich berührt haben. Weil in jedem ein Stück Paleica steckt.

Nachdem ich nun also mein gesamtes Blogarchiv durchstöbert habe sind jetzt 30 Bilder übrig geblieben, die ich als meine Lieblingsbilder bezeichne (ich hoffe, das wirkt nicht arrogant. Doch in jedem dieser Fotos steckt mein Herzblut. Und dann ist das bei knapp 200 Beiträgen mit jeweils durchschnittlich mehr als 2 Bildern auch wieder nicht soooo viel). Nun würde mich natürlich eure Meinung interessieren. An welche könnt ihr euch noch erinnern? Welche haben euch besonders und welche nicht so gefallen? Wäre schön, wenn sich der Eine oder Andere die Mühe machen würde, sich die Bilder durchzuschauen und mir Feedback zu geben. Oder mir zu sagen, welches Bild euch am besten gefallen hat, auch wenn es hier vielleicht nicht aufscheint (so ihr euch noch an andere erinnert).

Abschließen soll ich noch 3 neue Fragen finden. Das ist schwer, denn Homberthos Fragen finde auch ausgesprochen interessant. Vielleicht verzeiht er es mir, wenn ich seine Fragen einfach weiterwerfe an wenauchimmer sie beantworten möchte? Nur Frage 3 erweitere ich von Lieblingsfoto auf Lieblingsblogbeitrag.