Neuerscheinung Wien

Zentralfriedhof im Februar: Gräber

Am Wochenende habe ich nach langer Zeit mal wieder dem Wiener Zentralfriedhof einen Besuch abgestattet. Ich war ja nun schon zwei Mal mit der Kamera dort und hatte aber doch noch ein paar „offene Projekte“ dafür. Eines davon war, Raben im Winter zu fotografieren und ein anderes dem jüdischen Teil des Friedhofs einen Besuch abzustatten. Zwei Dinge sind noch offen: zweiteres bei Nebel und irgendwann einmal im Herbst Richtung Abenddämmerung, um vielleicht ein Reh zu erwischen. Wir haben sogar zwei gesehen, leider war ich zu langsam und sie sind nur an mir vorbeigehuscht.

Die erste Serie, die ich euch zeige, ist eine klassische, wie ihr sie vermutlich auch schon kennt. Ich habe ein paar Figuren fotografiert, da es mir gefällt, wie sie – freigestellt aus der Umgebung – fast lebendig wirken.

Ich weiß, dass einige von euch mit den schrägen Perspektiven nicht soviel anfangen können, ich mag sie jedoch bei Motiven aus Stein trotzdem sehr gern. Und ich verwende diese „typische“ Serie als Auftakt für die, die noch folgen.

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Manchmal erscheint es mir makaber und pietätlos, über den Friedhof zu spazieren und dort zu fotografieren. Gleichzeitig jedoch ist es ein so stimmungsvoller, nachdenklicher und auch geschichtsträchtiger Ort, an dem man Vieles entdecken kann. Und seit von der Bestattung Wien ein Fotowettbewerb über die Wiener Friedhöfe ins Leben gerufen wurde, kann man – mit einem gewissen Maß an Ethik und Menschlichkeit versteht sich – auch bedenkenlos Fotos machen.

48 comments on “Zentralfriedhof im Februar: Gräber

  1. mein favorit ist das letzte foto. irgendwie hat das was besonderes, dadurch dass es s/w und ein bisschen auf alt gemacht ist. hat eine sehr schöne atmosphäre.

    ach, auch wenn ich dich wegen deiner bedenken verstehen kann: es gibt ja sogar leute die haben schon nacktfotos auf nem friedhof gemacht. ^^

    dankeschön! ich mag das foto auch. auf dem holzhaufen haben wir noch das ein oder andere foto gemacht, weil die „kulisse“ wirklich schön war.
    hihi ganz einfach: sie hat geheiratet. einen deutschen. daher hat es das mädel aus alaska nach bayern verschlagen.

    stimmt! ich hab auch so ein paar fotos aus venedig mit wasserspiegelungen und mag die ganz besonders.

    wohl wahr, allerdings wäre ich schon gerne wenigstens mal kurzfristig mit etwas zu frieden. ich bin da schon seeeehr selbstkritisch und kann mir schon arg selbst auf die nerven gehen. das muss ich noch üben. ^^

    oh, das hört sich übel an! ich hoffe dir geht es schnell wieder besser! aber da scheint es dich ja richtig übel erwischt zu haben. wenn man nicht mal mehr wirklich lesen und fernsehen kann, hat es einen echt erwischt. da hilft nur schlafen, schlafen und schlafen.
    was aber irgendwann langweilig wird.

    das kommt schon noch! die polaroidkamera musst du echt ausprobieren, das ist einfach witzig und faszinierend! hoffe du bist bald wieder gesund genug um das zu machen.

    ach, dann gibt’s die also auch bei euch? ich war mir gar nicht sicher, weil ich in österreich noch nie müller-filialen gesehen habe.

    ja, meine schwester ist echt anfällig für so was. die war schon immer diejenige in der familie die sich am meisten verletzt hat. die hat da wirklich „glück“ damit.

    • ich mag das letzte auch am liebsten – iregndwie hat da dieser lightroom-preset endlich mal endlich mal gepasst 🙂
      also nacktfotos auf einem friedhof? na ich weiß nicht. klar, tabubrüche und außergewöhnliche locations schön und gut, aber das? naja – meins wärs wohl nicht, irgendwie.

      das glaube ich gern – das setting hat sich ja wirklich angeboten! und wo hat ein bayer eine alaskerin kennengelernt? ich bin immer noch fasziniert 🙂 wie alt ist sie denn eigentlich?

      das wird schon werden, denke ich. ich kenn das ja auch, man sieht halt selber immer mängel, die anderen vlt gar nicht auffallen. aber wenn man älter wird wird das vielleicht nocnh besser – hoffe ich zumindest 😉

      ja so böse wie dieses mal war es schon seit jahren nicht mehr. uäääh. heute ist es etwas besser, aber lesen geht immer noch nicht. also habe ich halt den ganzen tag den fernseher laufen und schaue zwischendurch mal wieder an den pc, aber das wahre ist das nicht.

      auf jeden fall – ich finde polaroids einfach super!! aber da muss ich auch in der richtigen stimmung dazu sein und die zeit und das richtige motiv haben, sonst ist mir das wirklich zu teuer!

      das wundert mich nicht. zum einen gibts die erst seit ein paar jahren und zum anderen eben wie gesagt nur ein paar. also 3, 4 von denen ich weiß. aber in der letzten zeit werden es glaube ich mehr.

      ohje die ärmste 😦 wenn man da das ‚große los‘ gezogen hat ist das wirklich unerfreulich 😦

  2. Vor dreieinhalb Jahren hatte ich mich auch mal dieses Themas angenommen, liebe Paleica.

    http://skriptum.wordpress.com/2009/08/21/besuchszeiten-ohne-limit/

    Ich kann Dir in Deinem Schlusssatz nur zustimmen. Solange man sich nicht pietätlos benimmt, sondern diese Areale mit der Achtung betritt, die sie ohne Zweifel verdienen, ist auch m. E. nichts Schlimmes daran, dort Fotos zu machen.

    Gerade die Schräge einiger Deiner Fotos finde ich sehr schön. Skulpturen und vor allem Steine haben auf Friedhöfen oftmals eine fast „militärische“ Geradlinigkeit. Durch die Schrägstellung der Fotos gibst Du ihnen nach meinem Empfinden mehr Lebendigkeit. So widersinnig der Begriff „Lebendigkeit“ auf einem Friedhof auch klingen mag. Letztendlich sind es aber nun einmal Orte der Besinnung, der Ruhe, der Trauer und vielleicht auch für ein bisschen Glück der Erinnerung … und zwar für die Lebenden.

    Sehr schöne Fotos; sie gefallen mir wieder ausgesprochen gut!

    • ich denke sowieso, dass das immer das wichtigste ist. sich der situation und dem umfeld entsprechend zu verhalten und ein bisschen mit dem herzen denken.

      es freut mich, dass dir die perspektiven gefallen. ich mag das auch gern, aber ich weiß, dass viele nichts damit anfangen können. aber es ist oft der einzige weg, sie freizustellen und ihnen eine art ’seele‘ zu geben.

      • Dein Schlusssatz sagt genau das aus, was ich sagen wollte. Du hast allerdings die schönere Umschreibung gefunden, liebe Paleica! Die Seele ist es, die den Unterschied macht. Und zwar sowohl bei den Menschen, die mit Achtung und Bedacht handeln, als auch (zumindest für mich) bei Deinen schräg gestellten Fotos. Sie gefallen mir einfach sehr gut!

        • das freut mich! und nochmal danke! wenn die menschen öfter mit ihrem herzen als mit der vernunft denken würden, würde hier auch einiges anders aussehen. aber da kann ich mich auch selbst gleich bei der nase nehmen…

  3. Ich mag alte Gräber sehr und habe deine Aufnahmen bewundert. Eines der Gräber hervorzuheben wäre meines Erachtens zu billig, jedes Grab hat seine eigene Geschichte und Ausstrahlung.

  4. Friedhoefe haben einen besonderen Reiz, wenn man sich oeffnet ganz besonders. Die Perspektiven geben den Aufnahmen eine ganz spezielle Note, es haucht dem Ort Leben ein.

    servus

  5. Natürlich darf man auf Friedhöfen fotografieren. Und man soll da auch unbedingt immer wieder hingehen – es ist eine Möglichkeit, sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass das irdische Leben dort enden wird. Wir haben hier in Hamburg auch schöne . . . . .

  6. ich habe da immer so meine Probleme mit, obwohl vieles mit Liebe gestaltet ist, soll es für mich anonym bleiben, außerdem bin ich vom Bild vom endgültigen Ende auch immer sehr beeindruckt, wünsche dir einen schönen Tag, Klaus

    • das stimmt sicher. obwohl solange keine fotos auf den grabsteinen sind, nur nachnamen, die meisten davon häufig und damit bleiben sie auch wieder anonym…

  7. Ich hab ganz vergessen zu fragen, wie viel die zahlen würden. Und auf dem Bogen steht was von 15 Stunde/Woche für nen 400€ Job, da kann man sich ja dann ausrechnen, wie wenig das ist… Ich werde da glaub nachher nochmal anrufen, bevor ich da ne Bewrbung abgebe.

    Was für eine Digicam hast du denn? Lach, ich mag meine nicht nur weil sie blau ist. Die spinnt grade wieder ein bisschen. Ich würde mir so gern ne neue kaufen. Hab mich da in eine verliebt, die aber dooferweise 400€ kostet. Und für meine Zwecke lohnt sich das momentan nicht – ich sollte mal sparen, so Job- und Baföglos ich nun bin D:

    Daheim krieselts. Und ich hatte ja mit meiner Schwester geredet ob wir zusammen fahren wollen. Aber geldmäßig haben wir beide ja grade nicht viel und naja, mal sehen obs dann was wird /: Ich hab mich aber auch noch nicht informiert – gibt ja genug anderes zu tun.

    • ich verstehe.. naja, ich kenne das – ich hab damals mein fh praktikum für 350€/monat gemacht und dort vollzeit gearbeitet… ist halt so eine sache mit diesen jobs…

      ich hab jetzt die canon powershot g15. welche hättest du denn gern?

      ohje.. naja, ich drücke dir trotzdem die daumen, dass es was wird. bei mir siehts leider mit größerer urlaubsplanung nach wie vor etwas düster aus… mal sehen…

  8. Deine schräge Perspektiven mag ich besonders gerne und allesamt sehr schöne Fotos.
    Unser Fridhof hat nicht so viele alte Statuen, von daher gibt es dort eher wenige Motove und Blimen ist im Moment auch Mangelware, aber Menschen trifft man auf dem Fridhof und nicht alle sind traurig.

    LG Mathilda

    • es freut mich, dass sie dir gefallen..
      wir haben auch nicht viele dieser art, aber den wiener zentralfriedhof gibt es doch schon sehr lange, da findet man das eine oder andere relikt aus einer vergangenen zeit…

  9. Ich mag Friedhöfe auch als Fotokulisse sehr. Am besten gefällt mir von deinen das zweite und dritte Bild. Bei Friedhöfen muss man allerdings aufpassen, ob man überhaupt fotografieren und die Bilder veröffentlichen darf. Ist leider nicht überall erlaubt…

    • tatsächlich? was es nicht alles gibt… hm. naja – am zentralfriedhof in wien dürfte das zumindest kein problem sein, nachdem es ja jetzt auch diesen fotowettbewerb gibt und soviele leute da immer wieder mit der kamera unterwegs sind.

  10. Mir geht es wie dir, Friedhöfe faszinieren mich, aber ich habe immer ein bisschen ein schlechtes Gewissen. Dabei hast du recht, es sind geschichtsträchtige Plätze und die Figuren faszinieren mich, ebenso wie die Zeichen der Trauer oder des Vergessens.

    Die Bilder sind sehr schön. Am meisten fasziniert mich das vierte Bild. Dem Künstler ist es mehr als gelungen, die Trauer einzufangen, die (vermutlich) die Frau des Verstorbenen empfunden hat. LG, Conny

  11. Ich mag am liebsten das zweite und dritte Bild, vermutlich auch, weil ich die cremefarbene s/w Bearbeitung momentan so gerne mag. Und meinetwegen kann’s ruhig schräg sein, immer her mit anderen Perspektiven 🙂

    Ich mußte auch gleich an meinen letzten und bisher noch einzigen Besuch in Paris denken, denn da bin ich als erstes auf den Friedhof von Montparnasse, um das Grab von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir zu suchen. Weil ich die Karte mit den Grabstellen falsch gelesen hatte, bin ich dafür gut 1,5 Stunden kreuz und quer über den Friedhof gelaufen und habe ein paar der unzähligen alten Grabsteine und Mausoleen fotografiert. Leider sind all meine Parisbilder futscht, aber es ist ja nicht aus der Welt. Und ein Besuch in Wien steht ja auch immernoch auf meinem Plan.

    • oh das freut mich 🙂 wirklich schön, dass es doch ein paar freunde meiner geliebten schräglage gibt 🙂

      nichts gegen meine geschichte… ich wollte unbedingt zum grab von oscar wilde, nachdem ich diese sequenz aus paris je t’aime gesehen hab und dann war ich doch glatt am falschen friedhof…

      paris steht auch unbedingt ein zweites mal auf der to-see list, aber davor kommt noch london, da war ich noch nie O_o

      • Ich dachte auch bis kurz vor meinem Parisbesuch, dass Sartre in Montmatre begraben ist.

        Nach London geht es bei mir in knapp 2 Wochen 🙂 War schon fast 3 Jahre nicht dort und vermisse die Stadt. Und Du kommst ganz sicher auch bald mehr zum reisen, wenn das mit der DA erstmal vom Tisch ist.

        • oh wirklich??? wie schön!! was ist denn alles geplant dort anzusehen?
          ja ich hoffe es… es is halt einfach alles nicht mehr so easy… man muss auf urlaubstage achten, und und und… aber ein schritt nach dem anderen und der erste ist die uni – alles weitere danach!

          • Viel geplant ist nicht. Ich fahre hauptsächlich wegen zwei Konzerten hin, einmal Triggerfinger und einmal The BossHoss. Frei nehmen kann ich leider nicht, daher werde ich die zwei Nachmittage vor den Konzerten von unserem Londoner Büro aus arbeiten. Habe also im Grunde nur einen ganzen Tag für die Stadt und bisher nur ein paar Ideen, aber keinen Plan. Kommt auch ein bißchen aufs Wetter an. Wenn’s regnet Museumstour, wenn nicht, Stadtbummel und Erkundung neuen Terrains im Osten. Ich werde berichten 🙂

            • oh ist ja cool. irgendwann würde ich die auch gern mal live sehen, ist sicher sehr unterhaltsam.
              verstehe – also kein richtiger urlaub. aber immerhin praktisch, dass ihr ein londoner büro habt, das du so nutzen kannst 🙂
              ich bin gespannt! und hoffe, dass ich auch bald mal nach london komme!

  12. Es sind wirklich wunderschöne Aufnahmen! Ich mag die Stimmung auf Friedhöfen im Allgemeinen.
    LG, Consuela

  13. Pingback: Neues aus dem Abfall, 22. Februar 2013 | Hendryk Schäfer

  14. Wunderschön! (Es lebe der Zentralfriedhof, und alle seine Toten…. sang der Ambros schon vor ewigen Zeiten). Du hast die Atmosphäre echt toll eingefangen. Sehr sehr stimmungsvoll.

    • vielen dank lieber werner. ja von diesem lied hab ich seit letztem wochenende fast einen dauerohrwurm. ich habe überlegt, ob ich es dazu posten soll, aber da ich es bei meinem letzten post über den zentralfriedhof schon eingebunden habe, hab ich es gelassen 🙂

  15. Da sind wirklich ein paar sehr schöne Fotos dabei, und die Perspektive finde ich toll. Mir fällt es zwar schwer so zu fotografieren, aber meistens gefällts mir bei anderen sehr gut. Das 5. Foto finde ich besonders gut gelungen.
    Ich habe dir wohl was voraus, ich habe die Rehe nämlich schon bei meinem ersten Besuch am Zentralfriedhof erwischt! Und Raben auch. Am besten gehst du bei schlechtem Wetter hin. Da ist nämlich weniger los und die Tierchen trauen sich raus!
    Das Problem mit dem Fotografieren dort kenn ich auch. Ich komm mir immer ein wenig seltsam vor, wenn ich dort fotografiere. Deswegen versuche ich auch die Gräber so zu fotografieren, dass man keine Namen sieht. Ich würde wohl selbst auch nicht wollen, dass Gräber von mir oder meinen Familienmitgliedern dann irgendwo im Internet auftauchen oder so.

    • raben habe ich ja einige erwischt. nur die rehe leider nicht. da hattest du glaube ich glück! es war letztes wochenende richtig kalt und es war auch nicht viel los. am jüdischen friedhof war außer uns niemand, aber da ist es langsam dunkel geworden und wir waren schon ziemlich lange unterwegs und hatten nicht mehr die geduld, noch länger zu warten.

      damit hast du sicherlich recht. obwohl ich finde, wenn es ein relativ häufiger name und nur ein ausschnitt ist, muss man es ja nichtmal zwangsläufig wiedererkennen. beim letzten bild konnte ich einfahc nicht umhin, da hat mir diese komposition so gut gefallen.

  16. Foto 1, 4, und 5 sind meine Favoriten. Ich finde solche Friedhöfe auch sehr anziehend, nicht nur zum Fotografieren, aber gerade die Fotomotive sind dort fast unerschöpflich.
    Sei mir lieb gegrüßt und ich wünsche auch Dir eine baldige gute Besserung, denn wir ich den Kommentaren entnehmen kann bist Du auch krank:
    Beate

    • ja da hast du recht. es finden sich immer neue motive und perspektiven und momentaufnahmen.
      danke dir! ja, ich hab so einen fiesen grippalen infekt erwischt mit einem mordsmäßigen husten 😦

  17. Mir gefällt die Perspektive ausgesprochen gut und zu den Motiven passt es perfekt. Gerade auf so alten Friedhöfen finden sich viele interessante Motive und ich finde es spricht auch nichts dagegen sie zu fotografieren.

    LG Soni

  18. Das Buch habe ich mit ca. 15 geschrieben. Es sind tatsächlich über 150 Seiten. Inspiriert aus Schmerz… da bin ich irgendwie schon immer am kreativsten gewesen. Und naja, das habe ich geschreiben um so einiges zu verarbeiten, aber es ist immerhin etwas dabei herausgekommen, aber eben für mich. Nichts, was ich veröffentlichen wollen würde oder so. Es haben bisher auch nur 2 Personen gelesen. Gestern war ich in so ner Stimmung, da kam mir die Idee wieder was szu schreiben, also eine Geschichte. Ein Buch wirds sicher nicht, aber vielleicht was kürzeres. Wäre eigentlich mal wieder schön 🙂

    Hm ja, über die bezahlung von Praktika müssen wir ja eigentlich gar nicht reden. Es gibt ja auch so viele unbezahlte, da hatte ich mit meinen 500€ echt Glück. Aber sonst hätte ich auch nicht nach HH gehen können.
    Nur bei nem Nebenjob ist das so scheiße. Jetzt stehe ich wieder planlos da und weiß nicht wie ich nen Job finden soll /: Und ohne Geld hat man eben wenig Leben. Ich will dieses Jahr so viele Leute besuchen aber wie soll das gehen 😦

    Deine digi ist doch chic 🙂 Ich hab nichts gegen schwarz – ganz im Gegenteil 😉
    Naja, ich hab mich in die Nikon 1 J2 Systemkamera verliebt. Dazu muss man aber sagen, dass ich ja null Ahnung von kameras habe udn die mir über weg gelaufen ist und ich sie einfach mal auf meine Amazon-Wunschliste gesetzt habe, wo sie noch immer ist. Und huch, inzwischen kostet sie nur noch 380€ 😉 –> http://www.amazon.de/Nikon-J2-Systemkamera-Megapixel-Kit/dp/B008V9FTTE/ref=wl_it_dp_o_pdT1_S_nC?ie=UTF8&colid=1THK38NUOOTDK&coliid=I1TIYC08QOKQMM
    Was sagst du zu der, taucgt die was?^^
    Es gibt ja so Komaer-Menschen die wollen nur canonon oder nur X. Bist du auch so? 😉 thihi

    Wir MÜSSEN einfach in Urlaub kommen. Egal wie 😀 So. Beschlossene Sache 😉

    • ah ich verstehe! ich dachte, du hättest es sogar veröffentlicht. 150 Seiten ist ja ganz schön umfangreich… aber inspiriert aus schmerz klingt ja nicht schön. was lag dir denn damals auf der seele? ich denke das ist irgendwo normal, dass man in diesen phasen kreativer ist…
      ich hab auch immer wieder den drang zu schreiben, meist werden es aber nur so ein paarzeilige gedichtartige dinge oder briefartige essays oder so. eine grund-idee für ein buch habe ich schon lange, aber mir fehlen zeit, inspiration und thema um es zu verwirklichen. naja – someday 🙂

      ja ich kenn das – ich hätte zwar das geld für diese kurzurlaube, dafür hab ich die zeit nicht, weil einfach nicht genügend urlaubstage da sind. auch nicht besser, glaub mir.

      ich dachte du findest sie bestimmt zu klobig und langweilig, weil sie einfach auch nicht aufs optische ausgerichtet is. also optisch finde ich sie nicht ansprechend, aber was sie kann ist einfach wirklich toll.
      die nikon systemkamera ist schon ziemlich cool (eiegntlich jede systemkamera), aber da muss man halt auch schon ein bisschen interessiert sein am fotografieren, da gibts nicht mehr sovieel verschiedene automatikmodi, soweit ich weiß.
      haha naja, ich hab eine nikon, von dem her, klar identifiziere ich mich damit und ich kaufe selbstverständlich auch nikon zubehör – canon würde ja nicht draufpassen 🙂 meine kleine ist jetzt aber eine canon. also ich denke, jeder vernünftige fotograf weiß, dass beide marken toll sind und ihre vorzüge haben. das merkt man auch, wenn man bisschen in den foren liest, dass da gegenseitiger respekt da ist.

  19. …wenn ich da wohnen würde, würde ich dort viel Freizeit verbringen, war ja letztes Jahr im April da und habe jetzt zu weihnachten das Video bekommen ‚Es lebe der Zentralfriedhof‘. Ich bin total begeistert von deinen Bildern…..dankeschön! Ich grüße dich lieb, und wünsche dir ein gutes Wochenende! Luiserl ♥

    • vielen dank liebes luiserl für deine netten worte! ja es ist wirklich schön dort – von mir jedoch auch ein bisschen abgelegen. ich nehme mir immer wieder vor hinzufahren, schaffe es dann doch nicht so oft ich gern würde. so ist das mit den dingen, die man mehr oder weniger vor der haustüre hat.

  20. Friedhöfe sind ein wundervoller Ort zum Fotografieren, wenn man dabei die Ruhe der Toten achtet. In Wien war ich vor einigen Jahren auf dem St. Marx und war sehr beeindruckt von seiner Ruhe, den teilweise kaum noch lesbaren Inschriften auf den Grabsteinen und der „wilden“ Natur. Besonders schön soll es dort ja sein, wenn der Flieder blüht, was ich leider nicht erleben konnte. Aber wer weiß, vielleicht komme ich ja noch mal zu dieser Zeit in deine bezaubernde Stadt …

    • wirklich? das klingt ja interessant – vielleicht sollte ich dort auch mal hinschauen? wobei mein nächstes projekt ist, endlich mal den friedhof der namenlosen zu besuchen.
      ich drück dir die daumen, im frühling ist es in wien – wie vermutlich überall 😉 – besonders schön und die leute granteln weniger 😀

  21. Das letzte gefällt mir am besten, das hat eine besondere Stimmung. Bildausschnitt und bearbeitung haben da sicher gleichermaßen zu beigetragen. Sehr schönes Bild! 🙂
    Ich mag es auch auf Friedhöfen zu fotografieren. Da gibts einfach eine richtige Motivflut und die Atmosphäre ist ganz anders.

  22. Friedhöfe sind Oasen der Ruhe und der Natur.
    Da kann ich nur langsam drüber gehen.
    Fotos mache ich auch gern auf Friedhöfen.
    Auf dem zweiten Bild das Kreuz im Hintergrund gefällt mir so sehr.

  23. Oh that looks a sensational place to take pictures … looks cold too … totally unlike our Australian Summer drawing to it’s end 🙂

    One question … where are the ravens hmmmm? 🙂

    • yeah, it was very cold! hard to imagine that you there have perfectly warm summer days!
      the ravenspictures are still in my drafts, they’ll be published soon 🙂

  24. Sehr toll!
    Ohja schräg 🙂
    Das s/w passt super und Kontrast sowie Schärfe sind herrlich.

    Erschreckend wie lebendig sie teilweise wirken.

    Das letzte ist sehr zart…

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