Diese großen, imposanten Friedhöfe sind für mich Orte der Reflexion. Diese Orte zwischen Leben und Tod, wo man der Endlichkeit Einlass in seine Gedanken gewährt, sind die Orte, an denen Platz ist über die Dinge dazwischen nachzudenken, die Dinge, die die Fugenmasse des Lebens sind. Zu dieser Fugenmasse gehören für mich Erwartungen von außen, gesellschaftliche Zwänge und Erwartungen von innen.

Nun ist es tatsächlich soweit: die 12 magischen Mottos gehen in die letzte Runde. Noch ein letztes Mal in diesem Jahr dürft ihr mit Spannung ein Thema erwarten. „Was hat sie sich denn diesmal wieder ausgedacht?“ um dann mit Freude, Enttäuschung, Frust, Anspannung oder anderer Emotion loszuziehen. In diesem letzten Monat habe ich ein, denke ich, besonderes Thema für euch, ein doppeldeutiges. Was kommt da auf euch zu? Seht selbst!

Eine Wortspende über das Wetter: Es will und will nicht wärmer werden. Irgendwie tut das Wetter das vielleicht mir zuliebe, damit mir das Daheimbleiben und Lernen nicht so schwer fällt. Glaub ich halt einfach mal. Aber der Schneefall ist dann doch ein Tick zuviel – vor allem beim morgendlichen Autofahren.

Am Wochenende habe ich nach langer Zeit mal wieder dem Wiener Zentralfriedhof einen Besuch abgestattet. Ich war ja nun schon zwei Mal mit der Kamera dort und hatte aber doch noch ein paar „offene Projekte“ dafür. Eines davon war, Raben im Winter zu fotografieren und ein anderes dem jüdischen Teil des Friedhofs einen Besuch abzustatten. Zwei Dinge sind noch offen: zweiteres bei Nebel und irgendwann einmal im Herbst Richtung Abenddämmerung, um vielleicht ein Reh zu erwischen. Wir haben sogar zwei gesehen, leider war ich zu langsam und sie sind nur an mir vorbeigehuscht.