Zentralfriedhof im Februar: Jüdischer Friedhof

Weiter geht die Bilderserie vom Zentralfriedhof mit jenem Teil, den ich schon seit Jahren einmal besuchen will. Der jüdische Friedhof. Letztes Wochenende war er menschenleer, er ist alt, verwittert und überwiegend der Natur überlassen…

Ich bin gerade selbst mehr als überrascht darüber, wieviel Hochformat dieser Post enthält…

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Die Stimmung auf den oberen beiden Bildern erinnert mich an die Argonath aus der Herr der Ringe…

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Ich fand die Stimmung dort sehr schön, es hat etwas von einer vergessenen, verlassenen Welt, die man nur aus Büchern kennt…

Verfasst von

Internetmethusalem. Schütze Aszendent Jungfrau, Freudianer, Tolkienist, Freizeitfetischist, zwanghaft neurotisch, begeisterungsfähig, Kommunikationsjunkie, Träumermädchen. Ein Kopf voll Gefühl, ein Herz voll Gedanken.

37 Kommentare zu „Zentralfriedhof im Februar: Jüdischer Friedhof

  1. Schade, dass einige Steine so verwittert oder zerbrochen sind. Gepflegt wird dieser Teil gar nicht mehr? Das ist schade. Andererseits zeigt die Verwitterung auch viel Verbundenheit mit der Natur. Alles hat eben wie so oft zwei Seiten.

    Interessante Impressionen, wieder.

    1. ich denke, dass die meisten angehörigen dieser gräber im zweiten weltkrieg entweder emigriert oder deportiert wurden, von da her dürften nicht mehr viele mencshen hier sein, die sich um die gräber wirklich kümmern könnten… aber eigentlich finde ich das grade sehr schön, wie alles wieder in die natur eingebunden wird, obwohl es zum teil auch traurig und trostlos ist.

  2. Ich finde den jüdischen Teil auch sehr schön. Irgendwie viel schöner als der restliche Friedhof. So mystisch, geheimnisvoll. Und obwohl die Gräber so alt sind (oder vielleicht gerade deshalb) sind die Gräber viel schöner als die in den anderen Teilen.

  3. Das hat mich heute inspiriert, wiedermal auf den Hamburger Friedhof Ohlsdorf zu fahren. Aber die Stimmung dort war noch sehr winterlich und die Temperaturen unangenehm kalt. Brrrrrrrrr.

  4. Friedhoefe und deren Ausstrahlung, im Winter ganz besonders intensiv . Ausdrucksstarke Aufnahmen, der Wechsel von Hoch-und Querformat bringt Leben in die Szenerie.

    servus

  5. Ich finde ebenfalls, dass Friedhöfe im Spätherbst und im Winter am meisten Austrahlung haben. Frühlingsfrische passt irgendwie nicht zum Tod. 🙂 Schöne Bilder. Sie gefallen mir gut.

    1. da hast du recht. obwohl auf der anderen seite der lebendige kontrast zu den gräbern fotografisch vielleicht sogar interessant wirken kann!
      herzlich willkommen übrigens auf meinem blog!

  6. Ich sehe nirgendwo die typischen Steine auf den Gräbern.
    Dieser Friedhof ist offensichtlich verlassen. Deine Fotos sind großartig.
    Allein dieser kleine Tempel mit dem Efeu zugewachsen.
    Ein geniales Bild.
    So holt die Natur sich die Steine wieder zurück.

    1. auf diesem teil des friedhofs wirkt auch nichts ‚typisch‘, irgendwie… ja, er ist ziemlich verlassen…
      danke für dein lob – dass sich die natur die steine wieder zurückholt hast du schön gesagt!

  7. …ich hab mal in irgendeiner Sendung gehört, dass in Wien mehr Tote „leben“ als lebendige. Das liegt wohl auch an den Friedhöfen:-) Aus dem Grund sollte es schon mal einen Ausflug geben, aber bis heute noch nicht geschafft…
    Die Bildreihe ist sehr gelungen♥

    1. ja liebe luiza, das habe ich auch schonmal gehört und das würde mich in anbetracht der größe des zentralfriedhofs und der anzahl der friedhöfe allgemein auch gar nicht wundern 🙂
      danke für dein lob!

  8. am besten dieses mal gefällt mir das vierte foto. darauf finde ich die farben echt total schön und es wirkt wirklich wie eine filmkulisse. und das fünfte, das s/w, gefällt mir auch sehr gut. da wirkt die schärfe wirklich richtig cool.

    meins wär das auch nicht unbedingt. aber es gibt eben leute die müssen immer wieder provozieren. einerseits kann ich das schon verstehen, dass einem das unter umständen schon reizt (dein friedhof wäre sicherlich auch eine tolle kulisse für so was), aber andererseits wäre so was an einem friedhof oder in einer kirche etc. schon was, was ich nie machen würde. das wär nichts was in meine moral passt…

    sie ist 22 und die beiden haben sich in alaska kennen gelernt, als er wegen der arbeit dort war. schon ziemlich cool. die beiden haben letztes jahr dann geheiratet und die hochzeitsfotos sind einfach traumhaft. 😉 die haben sich dort sooo einen schönen ort raus gesucht und viel selbst gemacht… war so eine richtig schön kitschige hochzeit.
    allerdings ist es jetzt nur mein glück, dass so ein hübsches mädel ihren weg nach bayern gefunden hat.

    oh, das hoffe ich auch. aber meine mama macht mir da irgendwie wenig hoffnung. wir ticken ja recht ähnlich und sie meinte neulich mal, dass es eben gewisse dinge gibt, mit denen man nie besser klarkommt… ^^

    und? mittlerweile schon besser geworden? ich hoffe es doch! aber wenn es einen eben richtig krass erwischt hilft einfach nichts besser als viel schlafen und ausruhen. so nervig das irgendwann wird. denn im fernsehen kommt ja auf die dauer auch nichts gutes… vor allem tagsüber ist das ja manchmal wirklich übel.

    das kann ich verstehen! polaroids sind ja wirklich richtig teuer und da muss das drum herum schon passen. sonst ist es echt zu schade!! ich hoffe aber, dass du bald die zeit und die muse findest das mal auszuprobieren. ich wäre gespannt.

    so hat eben jeder sein päckchen zu tragen! ich war schon immer sehr anfällig was meine ohren angeht… ^^

    1. mich haben das 3. und das 4. irgendwie sehr an herr der ringe erinnert – deswegen mag ich sie so 🙂 aber ja, als filmkulisse könnte der teil des zentralfriedhofs tatsächlich dienen!!

      also ich denke, es kommt eben immer drauf an, wie man es macht und was man macht. also ein shooting an sich fände ich eher unbedenklich und bei aktfotos kommt es halt auch drauf an, wie sie gemacht werden würden.

      wow, 22 und schon verheiratet. wahnsinn. aber wenn man auswandert ist das halt auch alles vermutlich irgendwie anders 🙂 hauptsache es geht ihr jetzt gut in bayern und du hast ein ganz tolles model 🙂

      ja das kenn ich, ich höre das von meiner mama auch immer. aber die hoffnung stirbt zuletzt 😉

      der husten ist noch ziemlich mühsam, das fieber ist zum glück wieder weg und im allgemeinen bin ich zum glück am weg der besserung.

      ich hoffe da schwer auf die zeit nach meiner prüfung – da wird das schon werden 🙂

      ohje… als kind hatte ich öfter mittelohrentzündung und dann noch einmal mit 16. das finde ich ganz furchtbar. bei mir ists meistens schnupfen oder magenprobleme /:

  9. Wunderbare Fotos, gefallen mir noch viel besser als die erste Serie. Gerade das eher Ungepflegte und Verwilderte finde ich besonders faszinierend.

    LG Soni

  10. Also größtenteil lags es an meinen Freunden bzw. Nichtmehr-Freunden weshalb ich angefangen habe das Buch zu schreiben.
    Und du musst dein Buch schreiben, wenn du schon so ne tolle Idee hast 🙂

    Dieses doofe Arbeitsleben. Deswegen mag ich da ja auch noch nicht hin. Da arbeitet man sich seine Zeit weg und bekommt nichtmal genug Urlaub dafür -.- Grr!

    Und ja, wie gesagt, ich kenne mich damit ja nicht so aus, was das bedeutet, was die Kamera kann. Aber wenn ich so eine habe, dann beschäftige ich mich auch damit. Aber ich will es gerade eben nur, aber fürs wollen ist das momentan noch zu teuer 😀

    Liebe Grüße
    romy

    1. ich verstehe. ja das kann grade in dieser zeit schon sehr schwer sein, wenn es da mit dem sozialen nicht mehr passt. also das ist immer schwer, aber da vermutlich ganz besonders.
      naja, ich habe nur eine idee für ein grundgerüst aber noch nicht wirklich für ein thema. im moment habe ich auch keinen kopf dazu. aber wer weiß, irgendwann einmal 🙂

      ja wer will das schon, aber es bleibt einem ja doch irgendwann nicht erspart. ich weiß nicht, ich finde nur diese regelungen fürchterlich, tagein tagaus mit den selben leuten an denselben ort gekettet zu sein. ich hoffe halt schwer auf flexiblere modelle wie die möglichkeit zum home office, dann wär das alles schon wieder was ganz anderes.

      haha aber was anderes als ‚wollen‘ gibt es ja bei solchen dingen sowieso nicht – wenn es nicht grade ein berufliches thema ist und man es dafür ‚braucht‘ 🙂

  11. na ja, aber ich hätte da schon so meine bedenken. ich glaube auch irgendwie nicht, dass man in deutschland so ohne weiteres aktfotos an einem friedhof machen dürfte?
    normale filmaufnahmen oder so gehen sicherlich okay, aber ausgerechnet nackte frauen etc. dort zu fotografieren dürfte schwierig werden… kann ich mir zumindest vorstellen… ich schätze aber zum beispiel in amerika oder so läuft das auch schon wieder anders.

    und die hat sogar schon ein haus. mit 22… die legt echt ein ganz schönes tempo vor. 😉 aber gut, ich schätze es ist eben etwas problematisch eine beziehung mit jemandem zu führen der gleich auf einem anderen kontinent wohnt. und sind wir mal ehrlich… allein wegen den aufenthaltsbestimmungen haben sich die zwei ja irgendwann mal entscheiden müssen wie das nun weiter gehen soll. da bleibt die romantik ein klein wenig auf der strecke. 😉 wobei die hochzeit an sich ja ziemlich traumhaft war.

    so einen husten kann man ja auch ganz schön lange mit sich herum schleppen. aber schön, dass es dir generell schon etwas besser geht!

    dann hoffe ich auch mal auf die zeit nach deiner prüfung. 😉

    also mit den ohren hatte ich schon so ziemlich alles was man haben kann. ich hatte als kind wirklich ständig schmerzen und über die jahre ist das zwar besser geworden, aber vor zwei jahren war’s auch noch mal richtig schlimm. zum glück hab ich das nun nicht mehr andauernd, aber wenn ich etwas in der art habe, dann was richtiges.

    1. hm wie da der rechtliche hintergrund ist weiß ich da auch nicht wirklich – aber gut, über sowas habe ich mir noch gar keine gedanken gemacht 😉
      in USA ist das bestimmt anders… da ist ja alles immer irgendwie möglich und ethik ist da halt doch ein anderes thema.

      wow da gehts ja wirklich rund. mit 22 haus und ehe – nicht schlecht. dafür würd ich mich jetzt mit 26 noch nicht bereit fühlen 🙂

      ja… noch 2 1/2 monate, dann sollte alles vorbei sein. am wochenende gehts wieder los mit vorbereiten und ausarbeiten. dann muss ich mir mal die unterschriften holen von 2.prüferin und vorstand, ich hoffe, dass das alles klappt!

      ohje 😦 na das ist ja echt mühsam. ohrenschmerzen finde ich sooo fürchterlich!!

  12. Ohja sieht sehr verlassen aus.
    Wobei ich mag das ja, wenn so etwas der Natur auch überlassen wird.
    Das 3. mag ich besonders gerne, die Tönung toll!

  13. Leider sagt mir diese Fotorunde nicht so sehr zu, aber das macht ja nichts.

    Der geringe Anteil an Hochformat-Fotos kommt mir nur zu bekannt vor! Ich frage mich, ob es Bequemlichkeit ist, und ich durch einen Batteriegriff auch öfters Hochfortmat fotografieren würde, ob ich einfach ein Querformat-Mensch bin, oder ob ich vielleicht theoretisch ein Hochformat-Mensch wäre, wenn ich nicht so von der Darstellung im Internet geprägt wäre.

    1. liebe simone, der zentralfriedhof bei uns ist wirklich toll, da finden sich auch historische schätze. noch toller finde ich aber den friedhof st. marx, den stillgelegten biedermeier-friedhof, der nun aber (leider muss ich fast sagen), stück für stück restauriert wird. die verfallenen grabsteine und inschriften waren irgendwie ganz besonders.
      parkfriedhof? was ist denn das?

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