Waldwanderung im Mai – Pt. III: Details II & Beauty-Blog-Exkurs

Nachdem ein paar besonders charmante Stimmen laut geworden sind, dass meine Bilder vom Hintersee gar nicht unperfekt sind, versorge ich euch noch mit einer weiteren Strecke an Fotos, die ich zwar mag, die mich aber nicht umwerfen. Mit Ausnahme der Mohnblumen, die mag ich schon ;). Und die Laterne. Weil ich Laternen immer mag 🙂

Bei dieser Strecke haben wir die Kehrseite der Medaille. Sie sind vom technischen Standpunkt her eigentlich gut (Belichtung, Bildrauschen, alles im Rahmen dessen, wie ich es wollte.) Aber die Perspektiven sind nicht außergewöhnlich, manche Bilder wirken zu zufällig und unkomponiert. Besonders spreche ich hier die ersten beiden und das letzte Bild an. Warum ich sie zeige? Nunja, oft verändert sich der Blick auf die Bilder. Als ich grade alles frisch bearbeitet habe, hab ich irgendwas drin gesehen und dann sind sie im Post gelandet. Nun, einige Wochen später, sehe ich das irgendwie nicht mehr so ganz.

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Vielleicht ist Perfektion langweilig, wenn sie dann einmal gelingt, weil der Blick nicht hängen bleibt. Aber irgendwo streben trotzdem die meisten Menschen danach.

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Dann gibt es jedoch diese Techniken, die die eigentliche Perfektion verzerren, um Aufmerksamkeit zu erlangen.

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Und dann gibt es diese Bilder, die einfach so gelingen wie sie sollen, wie man es sich vorgestellt, gewünscht und vielleicht geplant hat. Diese werden wahrscheinlich nie zu den besonderen Stücken eines Portfolios, aber man sammelt sie mit Stolz.

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Auch heute gibt es wieder eine Info aus meinem täglichen Leben. Diesmal aus dem Bereich Beauty (wer hätte gedacht, dass auch ich mich gelegentlich mit sowas beschäftige 😛 )

essenceIch habe ja leider das Pech, sehr dünne und spröde Nägel zu haben, gepaart mit einem ziemlichen Talent zur Ungeschicktheit. Was ich sagen will: ich bin nicht das klassische Nagellack-Girl, da er mir zum einen schon am 1. Tag absplittert, nachdem ich in meiner Ungeduld, ihn ganz trocknen zu lassen, bestimmt schon beschädigt habe, und wenn er dann runter muss brechen mir tagelang meine armen, ausgetrockneten Nägel ab. Es hilft weder gut zureden noch Nagelhärter oder Kapseln mit irgendwelchen Vitaminen und Spurenelementen – es ist nunmal so.

Etwas habe ich jedoch gefunden, das es mir trotzdem weniger mühsam macht, meine Nägel ab und an mal farbig glänzen zu lassen: der essence nail art peel off base coat. Klingt furchtbar kompliziert, ist es aber nicht: es ist einfach ein Unterlack, der dazu führt, dass man den gesamten Nagellack zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt runterziehen kann. Und das beste: es funktioniert! Es ist zwar ein bisschen zeitaufwändig, da man den Unterlack erstmal 10 Minuten trocknen lassen muss und bis alle Schichten dann fertig getrocknet sind dauert es natürlich länger, aber das ist es wert. Achtung nur in der Dusche mit heißem Wasser – da kann sich das lösen, wenn man zu lang drunter steht.

Bei Menschen, die mit Nagellackentferner keine Probleme haben, ist es vermutlich nicht notwendig oder eher schlecht – angeblich hält der Farblack dadurch weniger lang. Mir hilft es allerdings, da ich zumindest ab und an meine Nägel lackieren kann ohne ihnen allzu sehr zu schaden und auch ohne das Ding muss bei mir der Lack am nächsten Tag sonst runter.

Für alle anderen ist er anscheinend bei Sand- und Glitzerlack empfehlenswert 🙂

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Liebe Männer: sorry, wenn ich euch gelangweilt hab, aber gelegentlich muss auch mal sowas sein 🙂