Magischer Montag im neuen Jahr – Woche 28

Der erste Magic Monday im neuen Jahr. Kaum zu glauben, wie schnell die Weihnachtsfeiertage rum waren und wie schnell der ganze Zauber des Advents verflogen ist. Dann noch Silvester und die Normalität verschlingt einen wieder. Ich hoffe, euer Christkind oder Weihnachtsmann war brav und ihr habt die letzten Tage des Jahres gut zugebracht und seid gut im neuen gelandet. Das wichtigste ist jedoch, dass ihr hoffentlich Gelegenheit hattet, Zeit mit Menschen zu verbringen, die euch am Herzen liegen.

Nun aber schnell zum aktuellen Thema, damit all jene, die nur mal schnell hier die neue Wochenaufgabe abholen wollen, nicht zum Weiterlesen gezwungen werden 😉

still

Stille ist etwas, das mir in meinem Leben und in unserer Gesellschaft – zumindest in der städtischen – oft fehlt. Es braucht Stille, um sich selbst, sein Leben und andere Dinge kennenzulernen. Es braucht Stille, um in sich zu gehen und sich zu fragen, ob man die richtigen Werte verfolgt, den richtigen Weg geht. Es braucht Stille, um zu verstehen. Um mit dem Herzen zu sehen und das Leben zu erkennen. Dazu fällt mir ein Zitat ein: „Würden die Menschen nur über die Dinge sprechen, von denen sie etwas verstünden, wäre es sehr still auf dieser Welt.“ Vielleicht wäre das manches Mal gut…

*

Ich bin zur Zeit irgendwie in Plauderlaune. So sehr ich über die letzten Monate oft meine Worte verloren hatte oder zumindest die Fähigkeit, die Gedanken fließen zu lassen, bis schlussendlich irgendwas auf diesem digitalen Papier stand, so sehr sprudeln sie jetzt manchmal aus mir heraus.

Zu den Bildern: ich gebe zu, mich hier mit fremden Federn zu schmücken. Die Bilder hat allesamt meine bessere Hälfte gemacht, da ich schlauerweise meine Speicherkarte daheim im Laptop stecken hab lassen. Trotzdem sind es finde ich wunderbare Eindrücke aus der winterlichen Bergwelt, die ich zeigen möchte. Was mir allerdings aufgefallen ist: wenn es nicht die eigenen Fotos sind, fällt einem irgendwie auch das Bearbeiten schwerer. Ich habe viel länger gebraucht, mich zu entscheiden, wie das Bild am Ende aussehen soll…

blog_roesteralm1

blog_roesteralm2

blog_roesteralm3

blog_roesteralm4

blog_roesteralm5

blog_roesteralm6

blog_roesteralm7

blog_roesteralm8

blog_roesteralm9

blog_roesteralm10

*

Wenn ich Zeit in der Natur verbringe, vor allem in den Bergen oder am Meer, dann rücken die urbanen Lebensgewohnheiten immer in weite Ferne und das Leben fühlt sich viel echter an. Man erkennt auf einmal Masken und Rollen und Beweggründe – von anderen, wie auch von einem selbst. Das hier ist mein ganz großer Vorsatz für 2014 und die Zukunft im Allgemeinen: ich will das echte Leben. Ich will die Dinge loswerden, die ich aus diesen oder jenen Gründen tue, ohne Überzeugung, für irgendjemanden. Zeit, die ich abseits des Berufsleben verbringe, ist knapp und kostbar. Das Leben ist kurz und Momente, die verschwendet werden, kommen nicht wieder.