4000km USA: Yosemite Valley

Nachdem anscheinend doch zumindest nicht alle auf Urlaub sind und der letzte Beitrag mit meinen fliegenden Vögeln doch seine Aufmerksamkeit bekommen hat, zeige ich den nächsten Beitrag meiner USA-Reisefotos… Der erste Tag Yosemite war ein bisschen chaotisch, weil wir doch recht überrascht davon waren, wie wenig kommerzialisiert die amerikanischen Nationalparks sind (wir haben uns schon fast gefühlt wie im Outback 😀 ). Kaum Schilder (sind wir auch wirklich auf dem richtigen Weg?), wenig Möglichkeiten zur Nahrungsaufnahme unterwegs, striktes Fahrverbot von Privat PKWs im Valley… daran mussten wir uns erstmal gewöhnen. Vor allem das Fahrverbot hat unseren Plan, einfach die bekannten Wasserfälle (Vernal Falls, Yosemite Falls) und den Mirror Lake zu verbinden, durchkreuzt.

Dort heißt es nämlich: wandern. Prinzipiell super, aber wir waren in diesem Fall nicht ausgerüstet und mussten uns so für eine Strecke entscheiden. Der Einfachheit halber wurde es der Vernal Fall (der war leichter zu erreichen und der Mirror Lake lt. Visitor Information möglicherweise nur noch ein kleiner Sumpf). Wunderschön ist jedenfalls das kristallklare Wasser, das durch das Tal fließt. Es ist unglaublich ruhig und unbeschreiblich viel Natur.

Erschreckend waren die großflächig abgebrannten Wälder, an denen wir am Weg ins Valley vorbeigekommen sind. Man macht sich erst einen Begriff von der Verwüstung, die ein Waldbrand hinterlässt, wenn man die weiten Felder mit kahlen, toten, schwarzen Baumstümpfen sieht.

Gefühlsmäßig habe ich ja gar nicht fotografiert (Schulterschmerzen sei Dank). Dafür sind es doch ein paar ganz nette Eindrücke geworden.