Beauty just waits to be found und ein Text namens „Leb-los“.

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Einer meiner liebsten Ausflüge diesen kahlen Winter mit dem Pentacon. Licht, Bokeh, Lebloses und Lebendiges, Morbides und Vergängliches, Schönheit im Detail versteckt ließ mein Herz hüpfen. Momentan teile ich die Fotos ein bisschen mehr auf. Ich stelle fest, wenn zuviele Bilder in einem Beitrag sind, gehen sie ein wenig unter und da ich momentan keine Tonnen an überschüssigem Bildmaterial auf Lager habe, das ich dringend loswerden muss, kann ich es euch ein wenig gemächlicher zeigen.

In meinem Leben ist offensichtlich gerade wieder eine Phase der Reflexion angebrochen. Dazu gehört auch immer, altes Zeug von mir zu lesen, denn die Erinnerung allein ist oft kein guter Zeitzeuge. Ich habe vor vielen Jahren Texte geschrieben, manche davon sind heute weit weg und ich kann mich selbst kaum in den Worten identifizieren. Andere sind so nah, als wären gerade eben Gedanken zu Buchstaben, zu Worten und Sätzen geworden. Wenn es passt, werde ich hier den einen oder anderen unterbringen, für alle, die es lesen möchten und für mich, als Doku. Den ersten davon gibt es nun zu diesen Bildern. Er trug den Titel „Leb-los“ und ansonsten gibt es gar nicht viel dazu zu sagen.

***

Liebe gute alte Zeit
bleib ein bisschen stehn’n
ruh‘ dich aus für eine Weile
denn es ist grad‘ so schön…

[Dritte Wahl – Zeit bleib stehen]

Es gibt Winterzeiten im Leben, wo alles erstarrt ist. Rundherum nur Kälte. Alles scheint leblos. Nur ein paar gefallene Blätter erinnern noch dunkel, als Schatten ihrer selbst, braun, vertrocknet, an die Zeit, in der alles noch voll in Blüte stand. Damals, als du noch ohne Jacke vor die Türe gehen konntest weil der Frost in deinem Herzen noch nicht Einzug gehalten hatte. Damals, als du getanzt hast bis in die Morgenstunden. Als das Lachen noch unbeschwert war.

Diese Momente scheinen ewig her zu sein. Aus einem anderen Leben, beinahe. Du kannst deine Verwunderung noch schwach fühlen als die ersten Blätter sich lösten und energielos zu Boden sanken. Du hast nicht weiter nachgedacht. Es kam dir gar nicht in den Sinn, dass der Sommer eines Tages vorbei sein könnte. Doch unweigerlich ist der Herbst gefolgt, in dem die bunten, kräftigen Farben dich von allem Sterbenden ringsum ablenkten. Dann passierte das Unerwartete doch. Die Farben wichen dem Grau und du konntest das volle Ausmaß der Leblosigkeit sehen. Alles war kahl, nichts war mehr übrig vom Strahlen der Vergangenheit. Es hat dich gepackt, es hat dich mit sich in die Katakomben gezogen. Alles war schwarz und düster, schwammig, nicht fassbar. Du hast dich mitreißen lassen in das wabernde Dunkel, das dich umgeben hat.

Aber irgendwann, da hat es ein kleiner Sonnenstrahl geschafft zu dir durchzudringen. Er hat dich im Ohr gekitzelt als er flüsterte:

Dein Leben dreht sich nur im Kreis
so voll von weggeworf’ner Zeit
deine Träume schiebst du endlos vor dir her.
Du willst noch leben irgendwann
doch wenn nicht heute wann denn dann?
Irgendwann ist auch auch Traum zu lange her…

Immer vorwärts Schritt um Schritt, es geht kein Weg zurück…

[Wolfsheim – Kein Zurück]

Originaltext vom 20. Jänner 2009

 

45 Replies to “Beauty just waits to be found und ein Text namens „Leb-los“.”

  1. „Dein Leben dreht sich nur im Kreis
    so voll von weggeworf’ner Zeit“
    Da muss ich an den alten Song von den Animals denken … „Good Times – When I think of all the good times that I’ve wasted having good times …“ (http://www.metrolyrics.com/good-times-lyrics-the-animals.html)

    Wenn du älter wirst, wirst du auch sparsamer mit deiner Zeit, weil du weißt, wie kostbar sie ist – aber das Privileg der Jugend ist ja gerade, zu glauben, man habe Zeit im Überfluss.
    Und irgendwie ist da ja auch was dran – es gibt für alles eine Zeit – für’s sorglos sein, für’s Planen, für’s Grübeln, für’s sich Freuen, für glücklich und für traurig sein … Man muss nur zusehen, dass sich irgendwie alles auspendelt – und das nennt man dann Leben…

    1. muss ich mal reinhören in das lied!
      mir geht es auch jetzt schon so. die zeit verrinnt, ein tag nach dem anderen, eine woche nach der anderen… das ist bei mir schon sehr, sehr lang her, dass ich dieses gefühl hatte „genug“ zeit zu haben. sicher schon an die 10 jahre.
      aber du hast recht – am ende des tages muss es ausgewogen sein.

  2. Danke für den Ohrwurm… jetzt bekomme ich Dritte Wahl wieder den ganzen Tag nicht ausm Kopf.

    Der Text gefällt mir. Erst so düster und niedergeschlagen (passend zu den Fotos) und dann irgendwie doch Hoffnung, Licht …

  3. Ich finde es manchmal etwas seltsam alte Texte von mir zu lesen… bei mir würde da auch einiges existieren, aber ich finde es fast schon erschreckend wie wenig ich mich heute noch damit identifizieren kann. Zumindest bei vielem. 😉

    Das erste Foto finde ich total toll. Das Bokeh und die Farben kommen super zusammen!

    Oh ja, da sagst du was. So langsam reicht es. Wir hatten zwischenzeitlich auch mal sintflutartigen Regen, da war mir der Schnee danach schon fast wieder lieber. Es schneit nachts momentan öfter, aber das bleibt halt nicht mehr ganz liegen.
    Frühlingshaft ist es hier trotzdem noch lange nicht.

    Das klingt fast ein wenig kompliziert. 😉 Manchmal ist das mit dem Internet halt so eine Sache. Ich finde es insofern auch manchmal schwierig, weil ich halt schon auch aufpassen muss, was ich erzähle. Mir ist bewusst, dass es unter Umständen auch Leute sehen, die mit mir arbeiten. Das ist dann noch mal eine andere Schwierigkeit. 😉

    Puh, das schmerzt sicherlich ein bisschen. Allerdings ist es halt wirklich wichtig Ärzte zu finden und an der Hand zu haben, mit denen man auch klar kommt und denen man vor allem auch vertrauen kann. Ansonsten tut man sich halt auch keinen Gefallen. Es ist schon traurig, dass man da dann so viel selbst zahlen muss. Bei mir liegt die Sache natürlich anders, da ich mich privat versichern muss. Aber dafür zahle ich ja an sich wesentlich mehr als andere.
    Und bei mir ist es dann oftmals so, dass die Ärzte gerne mehr abrechnen wollen… Da schaut man schon auch manchmal doof.

    1. also bei mir ist das sehr unterschiedlich. texte, die ich nur für mich in irgendwelche tagebücher gekritzelt habe kann ich kaum noch aushalten zu lesen. texte, die ich in communities (wie diesen) geschrieben hab sind irgendwie anders und ich kann mich da oft noch sehr reinversetzen. vielleicht bin ich noch nicht weit genug davon weg 😉

      danke 🙂 das erste foto ist ja sogar nur mit der „kleinen“ gemacht – also mit der g15. da war ich selber total baff, dass eine kompakte so ein bokeh zustande bringt!

      regen haben wir dieser tage auch immer wieder. das ist richtig fies, weil der so kalt ist und mit wind einfach nur widerlich. das muss halt echt nicht sein.

      das ist echt keine frage. drum wollte ich das auch nie mischen und trenne meine identitäten recht pingelig 🙂

      ja. also was ich an geld für ärzte ausgegeben hab letztes jahr… der wahnsinnige, der mir meinen zungennerv zerstört hat hat mir ja acuh noch eine fette rechnung von fast 400€ geschickt (für einen (!!!) zahn), weil bei weisheitszähnen in Ö ohnehin die krankenkassa nicht alles übernimmt und der auch noch privat mehr gekostet hat. wenn ich das gewusst hätte. naja, nachher ist man immer schlauer. und vertrauen ist bei ärzten sichtlich immer das falsche.

  4. Sehr schön düstere Bilder, bei denen in mir sofort eine bestimmte Stimmung entsteht.
    Gefallen mir gut. Und du hast Recht, zu viele Bilder sorgen dafür, dass jedes einzelne nicht mehr so zu der Geltung kommt, die es verdient hätte.
    Ich muss da selbst auch immer etwas drauf achten, dass es nicht zu viele werden. Man kann ja eine Geschichte mit ihnen erzählen, aber sie kann sich ebenso wie ein Text auch zerfransen.
    Hier hast du eine gute Wahl getroffen.
    Über deinen Text werde ich erstmal etwas nachdenken.
    Liebe Grüße 😉

    1. liebe jetamele, es freut mich sehr, wenn ich mit meinen bildern stimmung vermitteln kann. dann haben sie geschafft, was sie sollten!
      es ist halt so ein hin und her, oft kommt es mir dann „zu wenig“ vor wenn die galerie zu klein ist, aber warum eigentlich? ich sehe mir ja selbst auch gern ein-bild-posts an. es kommt immer drauf an, wie es eben grade passt.
      und dass dich der text zum nachdenken gebracht hat ehrt mich!

      1. 😉 Die Bilder, die ich bisher von dir gesehen habe, sind immer stimmungsvoll gewesen. Sicher ein Grund, warum ich sie mir gern ansehe. Und die Kombi mit dem Text passte sehr gut.
        Ich bin bloß noch nicht dazu gekommen, in Ruhe weiter zu denken ;-D

  5. Wunderbare Fusion von Bildern und Text. Das Memento mori in modern. Entstehen und Vergehen sind die vielleicht wichtigsten Bestandteile unseres Lebens und brauchen wieder und wieder Reflexion. Ich wünsche Dir dafür alles Gute, aber ich hab da vollstes Vertrauen 😉 Bin gespannt, wohin es Dich und uns mit Dir führt! Ganz liebe Grüße!

    1. dankeschön 🙂 ja, das sehe ich auch so. es ist wohl sowas wie das grundelement des lebens, das für uns alle trotzdem nur schwer zu erfassen ist und das wir über den alltag oft vergessen. dann trifft es wieder mit voller wucht.

      1. Das stimmt. In historischen Zeiten war das aber nicht so. Da war der Tod und das Vergehen viel gegenwärtiger. Das geht also auch. Und Texte wie Deiner tun ja was in die Richtung! 😉

  6. „Immer vorwärts Schritt um Schritt, es geht kein Weg zurück…“

    Das Lieblingslied meiner besten Hälfte und eines meiner all-time-favorites, ich kann mich nicht entscheiden zwischen Depression, Melancholie, oder Aufbruchstimmung… Es sind Helden meiner Jugend mit einem Peter Heppner, der eine unglaubliche Stimme besitzt.

    Dazu passend deine tollen Bilder, düster, melancholisch und wunderschön…

    … Dein Text stammt aber auch aus einer dunklen Zeit (2009)… ? oder?

    Viele Grüße Jürgen

    1. lieber jürgen, ich finde auch, dass es ein tolles lied ist. sonst kenne ich eigentlich gar nichts von den herrschaften, aber das lied begleitet mich schon sehr lange – genau genommen weit über die hälfte meines lebens. wahnsinn eigentlich, oder?
      danke auch für die lieben worte zu den bildern.
      ja, damals hatte ich viel zu tun mit mir und herz und seele. einiges davon ist aber – wie ich nun feststellen durfte – sozusagen unbearbeitet liegen geblieben. und irgendwann muss man ja sachen auch aufarbeiten, nicht wahr?

  7. Deine Bilder sind toll. Auch wenn diese in letzter Zeit immer dunkler werden, wie auch dieser Beitrag ganz schön düster ist.
    Ich glaub Du brauchst Frühling, Sonne usw. und keine Reflexionen in vergangene Zeiten.

    1. hallo jan, schön, dich hier wieder zu lesen!
      ja, manchmal gibt es auch düstere dinge, die an die oberfläche müssen. ich hoffe sehr, dass meine bandscheiben in der ncähsten zeit wieder mehr leben zulassen, dann wird es hier auch wieder heller 🙂

  8. Du hast total recht, ich mag es auch sehr Bilder mit Geschriebenem zu kombinieren.
    ich finde gerade bei diesem Post ist dir das extrem gut gelungen. Die Bearbeitung und Tönung der Bilder passt sowas von perfekt zu deinem Text (der übrigens auch sehr gut ist :))
    Ich kenne das auch, manchmal lese ich frühere Texte und wundere mich total, was ich geschrieben habe. Manchmal ist es zum Glück auch umgekehrt und ich finde sehr gute und schöne Texte wieder 🙂
    Liebe Grüße
    Lea
    Lichtreflexe
    facebook

    1. liebe lea, danke für das kompliment! es hat mir richtig freude gemacht, bild und text mal wieder in ein wechselspiel zu stellen. ich merke einfach, dass es mir total fehlt, wenn ich das schreiben zu lange vernachlässige.

  9. Das ist ein wirklich sehr schöner Text und die „Untermalung“ mit den Bildern, welche übrigens toll sind, und vorallem der Textpassage von Wolfsheim. Das musste ich mir doch glatt wieder raussuchen, habe ich schon viel zu lange nicht mehr gehört. Kennst du „Glasgarten“ von Goethes Erben & Peter Heppner? ♥

    Ein paar Tage hatte ich Ruhe, aber jetzt ist sie wieder da, die fiese, miese Migräne. Leider. Ich hoffe auch, dass diese Wetterumschwungsphase bald gut überstanden ist. -.-“
    Freut mich, dass dir das Titelbild und das Zitat gut gefallen haben. 🙂

    Ich hatte bei Düster ja auch was ganz anderes vor, zwar schon im Bezug auf die Migräne, aber irgendwie konnte ich nie den richtigen Moment abpassen oder habe ihn verschlafen, weil der Kopf ruhe brauchte. -.-“ Aber für das jetzige habe ich wenigstens schon ein Foto, ich muss mich nur noch entscheiden, es bearbeiten und posten. ^^

    Tjaa… das ist vielleicht auch gerade das schwierige daran. So viel kenne ich von dieser neuen Stadt noch nicht. Über meine Heimatstadt oder meinen letzten Wohnort hätte ich das super machen können. Kommt das Projekt denn wieder? ^^

    Also ich kann dir den Fischburger wirklich nur empfehlen. 😉 Ich versuche zwischendrin schon das ein oder andere Rezept zu notieren. Und spätestens wenns mir besser geht, schicke ich dir dann den Brief zu. :-*

    Ich kenne noch gar keine der Wachsfiguren, deswegen würde es mich ja mal interessieren. Bin einfach neugierig. xD Aber mehr reizen mich die möglichen Fotomotive in den verschiedenen Städten. Irgendwann möchte ich auch mal nach Wien. ^^

    Oh nein! Das ist furchtbar. Ich hatte solche Hoffnungen, dass es mit dem Sport bei dir gut klappt. Du arme. Geht es denn mittlerweile schon besser?
    Der Schnupperkurs war ziemlich cool. Und ich war am Anfang ziemlich unentschlossen, weil ich es machen wollte, aber dann fällt wieder ein Abend in der Woche weg und die Termine häufen sich, aber ich hab mich jetzt doch angemeldet, weil ich das Gefühl hatte, dass es mir gut tut. ^^

    Jaaa… würde ich gerne zeigen, die Hochzeitsfotos, aber das muss ich natürlich auch mit der Fotografin absprechen. 😉

    Ganz genau. Diese Auswirkungen von „mal nicht arbeiten“ sind als Selbstständiger eben viel präsenter. Aber ich denke wir können schon mal einen Städtetrip einplanen. Ein verlängertes Wochenende oder so, aber garantiert nicht in diesem Jahr… wobei… das kommt vermutlich darauf an. *haha*

    Achsoooo… das sind also Gelsen. Ja bei uns heißt es Mücke… wobei in Bayern eher Schnake. 😉

    1. Liebe Shanee, danke für deine lieben Worte! Die Texte sind ja nochmal eine Spur persönlicher als die Bilder, da freut es mich natürlich noch einmal umso mehr, wenn sie gern gelesen werden.
      Glasgarten kenne ich nicht. ich werde dann aber gleich mal reinhören!

      wie geht es dir denn mit der migräne?

      Nein, das #ifiwasatourist war eine einmalige Aktion. Ich hab noch gar nicht so den Überblick, wieviele Leute mitgemacht haben. Schade, dass es sich für dich nicht ausgegangen ist, aber ich weiß wie das ist, wenn man einen bestimmten Tag festsetzt ist das immer ein wenig problematisch, aber Andreas (von dem die grundsätzliche Idee zu einer Aktion war), wollte die Rahmenbedingungen gern so haben..

      Oh ich freu mich schon auf den Brief! Ich koche ja momentan total gern und deswegen ist grad einiges los auf meinem Foodblog kalorienaffin.wordpress.com (nur, falls es dich interessiert ^.^). macht mir grad total viel spaß so gesunde rezepte auszuprobieren und bisher war alles eigentlich total lecker.

      wien würde dir bestimmt gefallen 🙂 sollte es für dich mal klappen, kannst du dich gern melden 🙂

      leider ist es jetzt nochmal schlechter geworden. letzte woche war ich ja in frankfurt wegen der messe. das viele autofahren, staustehen und am eiskalten, zugigen messestand rumstehen war ziemlich die hölle. jetzt sollten derlei aktionen aber mal vorbei sein und am 1.4. geht dann dieses reha-programm los, ich hoffe ja, dass es durch die kombinierten therapien dann endlich mal vorwärts geht.

      oh, einfach mücken… mücken sind bei uns die kleinen viecher, die nicht stechen und schnaken sind diese riesendinger, die stechen aber auch nicht ^.^

    1. nein, liebe daniela, das tut sie nicht. aber ich bin einfach so – ich brauche meist intensive auseinandersetzung mit unterschiedlichen episoden, für mich ist das total wichtig..

  10. Hör mir bloß mit irgendwelchen Tagebüchern auf. Die Texte ertrage ich auch nicht mehr so wirklich. ^.^ Ein ganz seltsames Gefühl so was nach ein paar Jahren wieder zu lesen…

    Wow, also das ist schon beachtlich. Ich hätte nicht gedacht, dass eine kleine Kamera so ein Bokeh hinkriegt, das ist echt erstaunlich! Hab ich bisher echt noch nie so gesehen.

    Wir hatten wenigstens ein Frühlingswochenende. Das tat jetzt echt total gut, einfach mal ohne Winterjacke raus, Sonne genießen, viel Wärme abgekriegt. Hach… schade, dass jetzt schon wieder Regen fällt.

    Ach, dieses Thema ist einfach krass. Da gibt es so viele Geschichten die man hört und auch selbst erlebt hat. Das mit den Ärzten ist einfach echt eine interessante Sache… die Rechnung, die ich jetzt von diesem ersten so schlechten Arzt bekommen habe, ist auch beachtlich. Der kriegt noch was zu lesen.

    1. das stimmt. also meine alten tagebücher liegen gut verschlossen irgendwo im keller meiner eltern und mögen dort auch bleiben und besser nicht mehr auftauchen 😉 schon lustig, dass man so anders schreibt, wenn man für sich oder für andere schreibt.

      ja die kleinen können zum teil schon einiges. aber man muss sagen, dass die ja auch mit 550€ schon relativ hochpreisig für eine kompakte war und ich sie halt mitunter auch deswegen gekauft habe, weil ich eben gelesen hab, dass sie da eine große stärke hat. zudem die spielereien wie tiltshift-funktion, spielzeugkamera, selektive farben… ich müsste mich viel mehr damit spielen, aber da sie gelegentlich fokusprobleme hat bin ich halt nicht sooo happy damit :/ trotz allem.

      oh schön! wir hatten letztes wochenende auch herrlichen frühling, die letzten 2 tage waren dafür grau, düster und verregnet. für mich wars aber ok, die letzte woche war ein derartiger marathon und ich war einfach total erschöpft.

      ich habe auch immer noch im hinterkopf, diesem furchtbaren kieferchirurgen eine gesalzene bewertung zu schreiben. ich bin einfahc nur immer noch zu emotional dabei, weil es mich halt nach wie vor täglich stört, was er ruiniert hat. aber das sollen andere ruhig wissen 😦

  11. Ach, so geht es mir auch 😀 Deswegen lass ich meine vergangenen Texte, Texte sein und lege meinen Fokus darauf, mich auch weiterhin zu entwickeln. In einem Jahr blicke ich dann wieder auf meine heutige Texte mit dem selben Gefühl.

    Aber manche Momente, die in den Text niedergeschrieben sind, können noch heute so real sein, da hast du sehr Recht.

    Liebe Grüße
    Christian

    1. ich glaube, es gibt solches und solches und ganz unterschiedliche arten damit umzugehen. und bei vielen texten ist es besser, sie in der vergangenheit ruhen zu lassen. manche haben dennoch die berechtigung eines zweiten gedankens…

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