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Blogparade: Florenz, sehr persönlich.

Ilona hat eine schöne Blogparade zum Thema „Florenz“ ins Leben gerufen. Bis 30. April kann man teilnehmen!

Ich war zwar nur wenige Stunden in der wundervollen Stadt am Arno und es ist eine halbe Ewigkeit her, trotzdem möchte ich gern dazu meine Gedanken schweifen lassen, weil ich glaube, dass sowas auch mal sein darf, kann und vielleicht sogar muss.

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Es ist noch gar nicht sooo lange her, dass ich mich das letzte Mal durch diese Bilder geklickt habe. Letzten Herbst wollte ich wissen, was ich in den ganz frühen Anfängen der Fotografie von meinen Urlauben mitgebracht habe. Davor allerdings lagen die Bilder sehr lang verschlossen in uralten Ordnern auf meiner uralten externen Festplatte und staubten dort ein, weil sie zu einer Vergangenheit gehören, die lange schmerzhaft war und von der ich lange nicht wusste, wie ich wirklich damit umgehen sollte. Bis heute bin ich nicht in allem sicher, aber die Dinge sind schon sehr viel besser geworden und mein Gefühl dazu normaler.

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Eigentlich ist das ein Thema, mit dem ich mich in der Gegenwart hier nicht mehr beschäftige, obwohl es sich in meinen frühen Blogzeiten mal leiser, mal lauter durch fast alle Beiträge zwischen 2008 und 2010 gezogen hat.

 Was ist Florenz für mich?

Florenz ist die erste Stadt, in die ich mich verliebt habe. Der erste Ort „weit weg“, an den ich ein Stück meines Herzens verloren habe und den ich mir fest vorgenommen habe, noch einmal zu besuchen. In der ich mir vorstellen hätte können, einmal wirklich eine längere Zeit zu verbringen – auch wenn es nie dazu kam. Florenz ist die Stadt, in der mein Interesse am Reisen und am Kennenlernen der Welt seinen Anfang genommen hat. Florenz hat mich begeistert. Und darum hat Florenz bis heute eine Bedeutung für mich.

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Aber Florenz ist auch Vergangenheit. Florenz verbinde ich mit einem Menschen, der heute nicht mehr Teil meines Lebens ist, es aber lange Zeit war. Diese Reise ist die letzte Erinnerung die ich habe, bevor alles anders wurde. Wenn ich also an Florenz denke, denke ich unweigerlich auch an ihn und an ein uns, sogar an ein Ich, das es schon lange nicht mehr gibt.

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Darum macht meine Erinnerung an Florenz glücklich und traurig, energiegeladen und nachdenklich, beschwingt und melancholisch zugleich – die Stadt, in der ich soviel gewonnen, aber auch etwas verloren habe.

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69 comments on “Blogparade: Florenz, sehr persönlich.

  1. Puuuuuuuuuuuuh, da hast Du was berührt. Muss grad mal ein bisschen blinzeln…

    • liebe melanie, ich finde es sehr schön, wenn ich dich mit meinen worten berühren konnte. es ist ein sehr persönlicher beitrag, der für mich da entstanden ist und ich habe festgestellt, dass es mir wirklich etwas bedeutet.

      • In dem Fall (und nicht nur in dem) hast Du alles richtig gemacht 😉 Ich kann das Gefühl, was Du da beschreibst gut nachvollziehen. Diese letzte Erinnerung bevor alles anders wurde. Bittersweet. Ich glaube, da sind wir nicht die einzigen 😉

        • das ist schön zu hören! ❤ vielleicht hast du ja auch mal lust über solche erinnerungen zu schreiben. es ist zwar sehr persönlich, aber es ist auch irgendwie schön. man muss ja nicht zu sehr ins detail gehen. aber die gefühle zu beschreiben, das ist auch finde ich für sich selbst interessant.

          • ich glaube, das kommt von selbst… irgendwann kommt ein Bild, das in mir eine Erinnerung wach ruft. Auf jeden Fall wird es mir leichter fallen, wenn ich nicht mehr als Coach in Erscheinung treten muss 😉 Das war ein großes Hindernis…

            • da wirst du wohl recht haben. cih bin schon gespannt darauf!
              und das hilft sicher, du wirst dich dann wohl freier fühlen, nach lust und laune zu schreiben, ohne große intention dahinter.

  2. Diese Gefühle kenn ich auch. Mir geht es so, wenn ich meine Bilder aus Südfrankreich und Nordspanien anschaue. Zwei wunderbar lange Urlaube lang, war ich dort mit einem Wohnmobil, abseit der Touristenwege unterwegs. Begleitet haben mich ein Mensch, der heute nicht mehr in mein Leben gehört und mein erster Hund, der schon lange gestorben ist. Diese Fotos konnte ich lange Zeit nicht anschauen. Es sind noch Papierbilder, damals gabs noch keine Digi-Kamera. 😉 Heute haben sich meine Gefühle dazu auch geändert. Ich habe sogar schon einige Fotos eingesannt. Wenn ich mal viel Zeit habe, werde ich damit weiter machen. Es sind einmalige Erinnerungen und wirklich schöne Bilder dabei.
    LG Susanne
    PS: Ich bewundere Deinen Mut, dass Du das Thema ansprechen konntest. ❤

    • liebe susanne, südfrankreich und nordspanien sind sicher auch tolle regionen, auch für erinnerungen. es ist gut zu merken, dass sich das mit der zeit vergeht und schmerz, der sich mit erinnerungen über bilder legt, irgendwann verschwindet und die schönen erinnerungen zurücklässt – auch, wenn sie nie ganz frei von melancholie sind.
      danke auch für deine lieben worte. ach mut, weißt du… manchmal kann man nicht anders. da lässt man die gedanken fließen und dann stehen die worte am bildschirm und dann wollen sie raus ins nirwana des www.

  3. Florenz …. ach ja.
    Witzigerweise verbinde ich Florenz auch mit einer bestimmten Person, die schon lange keine Bedeutung mehr hat in meinem Leben. Allerdings sind die Erinnerungen nicht schmerzhaft. Eher etwas nebelig. Es war eine kurze Zeit. Schön, aber auch seltsam. Aber Florenz: da waren wir und ich mochte die Stadt, wenngleich ich sie auch ein wenig dunkel empfunden habe und mir immerzu alte Geschichten vorstellen musste, als ich durch die Gassen und Straßen spazierte. Ich sollte mal in meinen alten (analogen) Fotos wühlen…
    Schöne Bilder, wirken wirklich wie aus einer anderen Zeit …
    Danke fürs Teilen! 😉

    • schöne kurze zeiten verschwinden meist eher in einem angenehmen nebel als das lange zeiten tun, die vor allem ein sehr langes und zähes ende erlebt haben.
      ja, dunkel – ich glaube, ich weiß, was du meinst. das war lustigerweise auch mein erster eindruck. deine alten analogen bilder würde ich zu gern einmal sehen!

      • Da hast du Recht, manchmal können jedoch schöne kurze Zeiten in sehr besonderer Erinnerung bleiben. Diese Erinnerung jedoch ist verschleiert, es ist wie ein Kapitel aus einem anderen Buch. 😉 Aber sicher, schmerzhafte, mühsame Zeiten und komplizierte Enden… die bleiben meistens klar und deutlich sichtbar. Meistens hat man daraus ja auch verflixt viel gelernt… grummel. 😉

        Ach ja, und meine Bilder, ich musste darüber eine Weile nachdenken… Es sind nur ein paar und ich habe sie in einen Ordner eingeklebt (womit wir wieder beim Thema wären). Damals war ich nicht besonders mit Fotografieren beschäftigt, eher mit Knipserei…
        Ich habe sie mir gerade mal angesehen. Schon sehr anders als heute 😉

        • das stimmt. es gibt momente, einzelne abende, die in der erinnerung herausleuchten, während andere ereignisse total verschwimmen. erinnerung ist überhaupt ein seltsames phänomen.
          ohja, das draus lernen. man beschäftigt sich wohl acuh viel damit, was auch wieder zu intensiveren erinnerungen führt.

          meine bilder von damals sind auch ganz anders. ich merke, dass ich in anfängen schon viel versucht hab, was ich jetzt auch mache, aber es ist mir meist nicht gelungen 😉 „knipsereien“ trifft es gut – mit fotografie hat es herzlich wenig zu tun 😉

          • Erinnerung ist neben der individuellen Wahrnehmung einer Situation oder eines Ereignisses eines der interessantesten Phänomene, die ich kenne. 😉 Sehr spannend. Sehr unverlässlich. Deshalb sind Tagebucheinträge und Erinnerungsbücher und Fotoalben ja auch so wichtig und toll, wenn es sie denn gibt.
            Sonnige Grüße vom Norden 😉

            • oh ja, das ist sie wirklich!
              da gebe ich dir absolut recht. ich freu mich auch immer noch sehr, dass ich früher so konsequent diese sachen geschrieben hab und es ist wohl auch ein grund, warum ich so an meinem blog hänge. das hat mir wirklich schon oft auf die sprünge geholfen.

              • 😉 Ja, das kann ich verstehen. Bei mir stellt sich auch langsam so ein gefühl ein, was den Blog angeht. Vorgestern habe ich mal in meinen Posts aus dem Herbst ‚geblättert‘ ;-), das ist schon erstaunlich zu sehen und zu fühlen, was sich inzwischen verändert hat. Ein echtes Zeitdokument 😉

              • ja, das ist es wirklich. das beginnt man schon nach ein paar monaten zu merken. schön, sowas, gell! außerdem kann man wunderbar sehen, wie sich das eigene auge weiterentwickelt.

  4. wunderschöne Bilder und wunderschöner Text. Vielen Dank für diesen sehr nachdenklichen und persönlichen Beitrag zu meiner Blogparade!
    Ich kenne diese Mischung aus Freude und Melancholie, die einen bei der Erinnerung überkommen kann.
    Übrigens war bei mir Wien die erste Stadt, von der ich sagte, ich würde dort gerne einmal leben. Und es ist auch Wien, das mich mit einer solchen Mischung aus Gefühlen zurücklässt, die nicht immer nur positiv sind. Es hat seinen Grund, warum ich mich erst jetzt langsam daran mache, Artikel über Wien für meinen Blog vorzubereiten.

    • danke für deinen lieben kommentar! es freut mich, dass dir der beitrag gefällt. ich hätte echt nicht gedacht, dass sowas dabei rauskommt und bin selber total überrascht.
      über dein wien würde ich dann auch noch gern mehr erfahren!

  5. petrasreiseblog

    Hat dies auf petrasreiseblog rebloggt und kommentierte:
    Tolle idee😊

  6. war ich noch nie, wunderschön, liebe Paleiica, beste Grüße, Klaus

  7. Absolut wunderbare Serie, Paleica. Was ich absolut toll finde ist Florenz mal in s/w zu sehen. Ich war vor ein paar Jahren dort und war wohl irgendwie im Urlaubsmode. Sprich, damals musste es eben bunt sein. Hatte dort so eine Stimmung. Um so schöner heute deine Bilder zu sehen.

    LG, Markus

  8. Die sw Bilder passen sehr gut zu den emotionalen und persönlichen Worten. Dadurch bekommt man nicht nur einen Eindruck von Florenz, sondern auch von Deinem Florenz!

    Liebe Grüße
    Sonj

  9. Oh wow… Was für ein intensiver Beitrag. Sehr schön wie Du erzählst. Man spürt förmlich was Du spürst… Scheint ne ganze Menge dahinter zu stecken….
    War leider auch noch nie dort. Vllt schaff ich es mal… Hat auf jeden Fall Eindruck hinterlassen (was allerdings jetzt hauptsächlich mit deinem Text und Deinen Bilder zu tun hat). Das s/w hier super passt muss ich glaub nicht extra erwähnen ;-)…

    • danke lieber markus, fürs lesen und fürs reinfühlen. es freut mich sehr, wenn ich die stimmung ein wenig vermitteln konnte. es ist schön, emotionen wieder aufleben zu lassen und sich dran zu trauen, keine angst zu haben, wie sie sich anfühlen. obwohl ich fotos vom damaligen „uns“ nach wie vor irgendwie eher vermeide, das ist immer noch seltsam.
      florenz würde dir bestimmt gefallen. und die s/w-bearbeitung hat sich einfach durch den „vergangenheitslastigen“ text von selbst ergeben..

  10. Liebe Paleica,

    Florenz war für dich retrospektive eher eine unschöne, traurige Erfahrung. Ich finde, dass die Bilder das auch wirklich ausdrücken. Ich war auch schon in Florenz und mir kommen da ganz andere Impressionen – farbenfroh, quirlig, laut – in den Kopf. Da sieht man mal, wie stark Bilder Emotionen ausdrücken bzw hervorbringen können.

    Eine sehr schöne Geschichte, die du wunderbar erzählt hast.

    Liebe Grüße, Nee

    • so würde ich das nicht sagen, florenz war wunderschön – aber die erinnerung an die stadt ist untrennbar mit einem menschen verbunden und die erinnerung an diesen menschen ist mit vielen gefühlen verbunden, die von himmelhochjauchzend bis zu tode betrübt variieren. das ganze spektrum steckt also auch irgenwdo in meinen gefühlen für diese stadt drinnen.
      aber farbenfroh, quirlig und laut habe ich es in keinem fall wahrgenommen 🙂

      es freut mich, dass dir die geschichte gefällt, liebe bee! es ist schön, wenn man zu persönlichen worten das feedback bekommt, dass sie gelesen werden!

      • Sorry, das habe ich fehlinterpretiert.
        Ich war Pfingsten dort und es war so unglaublich voll, das Wetter war toll und in jeder Straße war was los…..

        • oh das macht gar nix. ich glaube, es ist auch wegen der eher düsteren bilder so drüber gekommen. bzw kann es auch gut sein, dass für mich mehr liebevolles mitschwingt, als ich es in worte transportieren konnte.
          das kann ich mir vorstellen. wir waren damals ende august, da waren die ferien irgendwie vorbei, es war eher schlechtes wetter und hat geregnet – eine sehr eigene stimmung!

  11. I’ve often tried to avoid going to places that stir old memories too, though for me they represent the turning points of my life 🙂

  12. Sehr schöne Fotos ♥

    Also „The Returned“ ist jetzt nicht meeega gruselig – es ist noch in einem Rahmen, so dass ich es alleine daheim angucken kann (Bei Horrorfilmen ists nämlich so, dass ich die nur zu 2. gucken kann und nicht alleine :D)

    Grüsse ♥

    • dankeschön 🙂
      jaa das kann schon sein aber ich bin da ein besonderes exemplar und vertrage echt gaaar nichts was in diese richtung geht – leider! weil ich die stories ja immer so cool finde!

  13. Oh, das hast du schön geschrieben, wenn es natürlich auch sehr traurig ist.. Solche Erinnerungen sind wirklich schmerzhaft und ich wünsche Dir, dass du mit der Zeit nun immer besser damit umgehen kannst.

    Ja, früher war das einfach alles noch nicht so krass… Heutzutage gibt es glaube ich wirklich genug Blogger, die einen blog starten um GEld zu verdienen, aus keinem anderen Grund. Die bekommen dann mit, dass ihre großen Vorbilder vielleicht sogar vom Bloggen leben können und wollen das auch. Persönlichkeit im Blog zählt da einfach nicht mehr.
    Ich achte immer sehr auf sowas – was nicht heißen soll, dass ich nie ein gesponsortes Produkt annehmen würde. Aber es muss halt absolute Ausnahme bleiben und vor allem auch zu meinem Bloginhalt passen. Gerade heute habe ich eine Anfrage bekommen, bei dem ich Geld dafür bekommen sollte, wenn ich ein Video auf meinem blog verlinke. Aber was bringt das denn? Ich habe meinen Blog ja schließlich nicht gemacht, um die neue Werbeplattform zu werden, sondern um meine Bilder zu zeigen und anderen meine Begeisterung für Fotografie rüber zu bringen.
    Aber leider ist dieser Gedanke heutzutage oft einfach nicht mehr vorhanden, es geht immer nur ums Geld…

    Liebe Grüße
    Lea
    LICHTREFLEXE
    FACEBOOK

    • liebe lea, ich habe das gefühl, dass mein post über florenz deutlich düsterer rüberkommt als er gemeint ist (du bist nicht die erste, die es so empfindet). ich wollte damit eigentlich nur ein bisschen melancholie ausdrücken, erinnerungen an wundervolle momente, in denen aber auch veränderung und ein klein wenig verlust mitschwingt. grundsätzlich ist das alles mittlerweile ok, aber es hat halt doch recht lang gedauert und das schwierige ist eher, dass man liebevoll dran denkt und einem das aber gleichermaßen falsch vorkommt. ist irgendwie eine ambivalente geschichte…

      ich finde gesponserte posts per se ja nichts schlechtes. macht ja ganz grundsätzlich auch sinn und ist nachvollziehbar, produkte oder links da zu platzieren, wo sie „hinpassen“. aber es ist was anderes, wenn man keine grundlage hat, sondern die grundlage die ganzen samples und gesponserten sachen sind. zu dem thema habe ich für nächste woche allgemein einen artikel vorbereitet. irgendwie kommt das immer wieder und ich hatte das gefühl, meinen gedanken dazu mal freien lauf zu lassen ^.^

  14. Wir sind gerade wieder aus der Toskana zurückgekommen und war letzten Sonntag auch in Florenz. Uns hat die Stadt allerdings nicht so gut gefallen.

    Aus meiner Sicht war sie einfach trotz Nebensaison viel zu überlaufen und hatte nichts verträumtes wie es viele andere toskanische Städte haben.

    Grüße
    Christian

    • Ich lese immer wieder, dass Leute sich mit Florenz überhaupt nicht anfreunden können.
      Ok, ich war länger dort und hatte Zeit und Muße, mir die Stadt wirklich „anzueignen“, aber rein rational weiß ich, dass unglaublich viel los war – aber die Menschen sind in meiner Erinnerung absolut ausgeblendet.
      Und ich habe viele Stunden dort verträumt … 🙂 ❤

    • hallo christian!
      mir ging es schon mehrmals mit venedig so. wenn eine stadt so voll ist, ist es schwierig, das zauberhafte zu erkennen. wir hatten glück, durch den regen sind wohl einige menschen daheim geblieben und außer vor den uffizien und dem dom hat es sich sehr in grenzen gehalten.
      welche toskanischen städte haben dir denn besonders gefallen? ich habe ja gehört, siena soll wundervoll sein, das habe ich damals leider nicht gesehen. dafür habe ich mich total in lucca verliebt.

      • Ja, Siena und Lucca sind schön. Aber uns haben vor allem die Städte im Val d’Orcia gut gefallen (Pienza oder Montepulciano).

        Im Süden der Toskana fanden wir Castiglione della Pescaia (vor allem die mittelalterliche Stadt auf dem Berg) und Sovana ebenfalls sehr schön! 🙂

        Viele Grüße
        Christian

        • soweit bin ich damals leider nicht herumgekommen – das war noch die zeit, in der „erholungsurlaub“ größer geschrieben wurde als „reiseerlebnisse“ :/ aber das werde ich hoffentlich noch nachholen!

  15. Ich habe Florenz leider noch nicht kennen lernen dürfen – aber die Fotos meiner Eltern, als sie letztes Jahr dort waren, waren toll!
    Die erste Stadt, in die ich mich verliebt habe, heißt St. Ives und liegt in Cornwall! Meinen ersten Blog habe ich danach benannt und ich würde gerne wieder in dieses kleine verschlafene Fischerstädtchen!! 🙂

  16. … und Dank dieses Beitrages bekommen wir schon wieder ein Stück der „alten“ Paleica zurück. So schön … ich freue mich schon sehr darauf, wie es hier weitergeht. Die Verbindung Text/Fotos wird immer besser 😀

    • 🙂 dankeschön. man braucht halt auch immer die richtigen trigger. vielleicht liegt das daran, dass ich jetzt nicht mehr bei vielen projekten mitmache und mir dadurch manchmal der anstoß fehlt zu erklären, wieso ich dies oder jenes so oder so umgesetzt hab. in den nächsten posts kommt aber teilweise text, viel text 😉

  17. Sehr schöne Schwarzweiß Bilder. Die gefallen mir recht gut!

    lg
    Rainer

    • dankeschön lieber rainer! ich dachte, florenz „mal anders“ wäre vielleicht ganz interessant, weil italienbilder sonst ja doch meist sehr bunt sind.

  18. Die Bilder sind wirklich ein schöner Kontrast zu dem meist quirlig bunten Italien, hast du sie speziell für diesen Post in scharz/weiß angelegt?
    Ich finde es immer sehr mutig, persönliche Blogartikel zu veröffentlichen, aber auch immer sehr gut, wenn die Aufarbeitung ein Teil des Posts ist. Ich glaube, bei dir ist das der Fall. (:

    • ja, die bilder sind ja eigentlich schon ganz alt und noch lange bevor ich wirklich zu fotografieren begonnen habe. nachdem ich von der blogparade gelesen hab hab ich mich dann durchgeklickt und geschaut, welches gefühl für die bearbeitung da passt und dann ist es eben so geworden 🙂
      ich mag es gern den blog dafür zu nutzen. obwohl das in den letzten jahren irgendwie schwieriger geworden ist, das mit gutem gefühl zu tun.

  19. Danke für diesen sehr sehr privaten Blick auf eine wunderbare Stadt. Erstaunlich, wie sehr unser Verhältnis zu einer Stadt auch mit einzelnen Menschen verbunden sein kann, nicht wahr? Schön wär’s doch, wenn dieser Post auch dazu beiträgt, dass du unbelastet auf diese wunderbare Stadt blicken könntest.

    • liebe zypresse, herzlich willkommen hier und danke für deinen kommentar! unbelastet… belastet ist so ein negatives wort. so sehe ich das gar nicht. erinnerungsschwanger vielleicht 🙂 ich denke nicht, dass ich florenz jemals sehen werde, ohne dass diese erinnerung mitschwingt. aber es war ja auch viel positives und damit ist das auch ok. mit neuem kann sie ja trotzdem aufgeladen werden.

  20. Wie so vieles andere hier habe ich diesen Beitrag gern gelesen, liebe Paleica. Immer wieder vermittelst Du den Eindruck, zu den Dingen (die Flosekl ist: auf den Punkt, aber das meine ich nicht ganz) zu kommen, etwas anzusprechen, das zählt. Ob ich diese Qualität eher in den Bildern oder eher in den Texten finde, weiß ich gar nicht. Wahrscheinlich macht es auch die Mischung … Und wo ich auf der letzten Formulierung noch herumkaue: Wenn man einige Deiner Beiträge gesehen und gelesen hat, überrascht es auch nicht, dass und wie du am Diskurs über Authentizität teilnimmst.

    Warum hier dieser Kommentar? Für mich war und ist Florenz auch so ein Schlüssel. Und bei jedem Besuch bringen wir unsere Erinnerungen mit, das ist schon so. Und sehen trotzdem Neues und manches vom zuvor Gesehenen nicht mehr.

    • vielen dank für deinen sehr schönen und persönlichen kommentar, das freut mich sehr! das ist doch auch irgendwo der sinn des ganzen – dass man einerseits die eigenen erfahrungen und sichtweisen reflektieren und andererseits damit andere menschen ein wenig berühren kann…

      darf ich nachfragen, der schlüssel zu welchem schloss es bei dir war?

      • Italien war für mich ganz lange ein unbekanntes Land, und mein erster Zugang war dann über Florenz. Seitdem mag ich das Land und die Menschen so, dass ich intensiv Italienisch gelernt habe (auch wenn ich immer wieder die Hälfte vergesse). In vielerlei Hinsicht verkörpert die Stadt für mich Italien – auch wenn das ein einseitiges Bild ist.
        Und dann kommt man an Florenz nicht vorbei, wenn man sich für Renaissance interessiert, was bei mir aus verschiedenen Gründen der Fall ist – unter anderem deshalb, weil ich finde, dass man als Fotograf viel lernen kann, wenn man sich mit dieser Epoche auseinandersetzt: Die „Erfindung“ der Perspektive zum Beispiel ist für mich immer noch ein spannendes Thema.

        • oh wirklich? das ist ja spannend. das war bei mir ganz anders – italien war einfach von kindheit an „normal“ – ich war mit meinen eltern recht oft in oberitalien, meistens im frühjahr. aber florenz ist da doch ganz anders. italien ist wirklich ein vielfältiges und tolles land und was die menschen betrifft – die sind wirklich ganz wundervoll. ich habe es sonst noch nirgends erlebt, kommunizieren zu können und das ganz ohne sprache.

        • Mir geht es ganz genauso. Meine Familie ist selten außerhalb Deutschlands in Urlaub gefahren. Anders als andere deutsche Kinder, war ich also nicht ständig an der Adria. Nur einmal in Südtirol Und mit 17 Jahren dann mit der Schule in der Toskana. Das war echt ein Schlüsselerlebnis. Das war genau DAS, was ich von Italien immer erwartet hatte. Es war einfach ein Traum.
          Seither fahre ich immer wieder gerne nach Italien zurück 🙂

          • ach so schön! wir waren ja doch immer mal wieder in italien, aber nie zum „klassischen“ sommerurlaub, sondern eher ein verlängertes wochenende im frühling. daher hab ich italien irgendwie immer schon anders kennengelernt als auf die art, die seinen schlechten ruf ausmacht.

  21. Pingback: Florenz – drei Mal | h e h o c r a

  22. Jetzt auch von mir: http://hehocra-blog.com/2015/04/25/drei-mal-in-florenz/

    Dir liebe Wochenendgrüße,
    Doreen

  23. Pingback: Zusammenfassung der Blogparade: Euer Florenz | wandernd

  24. Pingback: Eingebrannte Erinnerungen | episoden.film

  25. Pingback: Mobile Memories of America: Ein Roadtrip im Zeitraffer & Blogparade: was bedeutet reisen für dich? – episoden.film

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