Gedanken zum Aufschrei um den Instagram-Algorithmus

Ein soziales Netzwerk ist immer ein bisschen wie ein Baum, der aus dem Winterschlaf erwacht. Zuerst steht da nichts als ein leeres Gerüst, eine Idee, aus der etwas wachsen kann. Dann, langsam, sprießen vereinzelte Äste, Knospen setzen auf und öffnen sich nach einiger Zeit. Alles wird bunt und strahlt und übt eine magische Anziehungskraft aus. Die Blüten verblühen, es wachsen Blätter, kleine, saftige, grüne, viele, eine unüberschaubare Menge, frisch und lebendig. Mit der Zeit werden sie größer, dunkler, weicher, trockener, bis sie irgendwann abfallen und der Stamm mit seinen Ästen zurückbleibt, ein leeres Gerüst, eine Idee.

So war es immer, bis Facebook auftauchte. Alle sozialen Netzwerke, die davor einen Hype erlebt haben, verschwanden einige Jahre später in der Bedeutungslosigkeit. Facebook hat etwas geschafft, das bisher noch kein anderes Netzwerk geschafft hat. Es hat sich gewandelt – von der kleinen, überschaubaren Online-Familie zu einem Newsfeed für alle. Mit der Wandlung hat sich allerdings auch die Nutzung verändert. Das, was Facebook einmal ausgemacht hat – das Teilen von Statusnachrichten, Bildern, das Markieren und Kommunizieren, den Austausch, das am Laufenden bleiben mit Menschen, die man nicht so oft sieht, das ist – zumindest in meiner Timeline – weitgehend verschwunden. Facebook ist ein Newsfeed geworden, eine Plattform für Medien und Unternehmen, für Fotografen und Blogger, die ganz nah an den Leser, an den Kunden, an den Konsumenten kommen. Es wird fleißig geteilt und vervielfacht, aber es wird kaum Neues geschaffen. Dafür dreht sich eine Menge Geld. Es scheint seinen Zweck gefunden zu haben, den kritischen Punkt überstanden und in einer neuen Form weiterzuleben.

Ich kenne diesen Zyklus bereits. Ich habe schon x-mal die Plattform gewechselt, Neues entdeckt und bis auf Myspace so ziemlich alles mitgemacht. Ich habe in Facebook anfangs meine Art Paradies entdeckt, etwas, das mir im Internet immer noch gefehlt hatte, vor allem seit jetzt.de seinen Charme verloren hatte. Mit vielen Menschen Gedanken teilen, Dinge festhalten, Alltagsmomente so schreiben, dass ich sie selbst noch lesen mochte.

Doch in den letzten Monaten hat sich erneut für mich ein Wechsel vollzogen. Facebook nutze ich nun ebenfalls als oben genannten Newsfeed, es erleichtert das Zeitunglesen (obwohl mir natürlich klar ist, dass es den Eindruck, auch den Schwerpunkt der Themen völlig verfälschen kann), es unterhält mich gelegentlich und ein bisschen nutze ich es für diese Seite. Ich like nur noch ganz selten, ich mag es nicht, dass meine unüberschaubaren 333 Kontakte so genau wissen, was mir gefällt. Ich kommentiere in Ausnahmefällen, bewusst, wenn ich möchte, dass meine 333 Kontakte vielleicht lesen, was ich zu sagen habe. Ansonsten bin ich: passiv.

Also zog ich um, mit Sack und Pack, auf Instagram. Hier postete ich monatelang frisch und fröhlich, was mir grade in den Sinn kam. Bis auf einmal – naja, ihr kennt es ja. Die Streams, die hübsch einheitlich sein sollten, weil es einem selbst ja auch gefällt. Die Qualität der Bilder, auf die man achten will – alles schön und gut, hat seinen Sinn und Zweck, macht sich gut als Portfolio, aber nicht als Facebook-Tagebuchersatz, durch den man selbst Monate später stöbert, um sich an die Zeit zu erinnern (was Snapchat als Alternative gleich ausschließt). Kurz gesagt: ich habe begonnen, mich einzuschränken, um ein Ziel zu erreichen. Ich bekomme wesentlich mehr Likes und habe wesentlich weniger Spaß. Seit gestern gibt es den ersten Algorithmus auf Instagram, der die Beiträge nun nicht mehr chronologisch ausspielen wird. Das ist erstmal noch nicht so schlimm, denn immerhin werden die Beiträge zumindest (angeblich) noch alle ausgespielt. Ich dachte mir auch erst nicht viel dabei und vor allem: weder werde ich von irgendjemandem Notifications anturnen (sagte ich schonmal, dass ich diese inflationären Push-Benachrichtigungen hasse?), noch werde ich irgendjemanden bitten, sie bei mir aufzudrehen. Instagram wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem Facebook für Bilder entwickeln. Nicht heute, nicht morgen, aber in 1 bis 2 Jahren schätze ich, dass sich sowohl Nutzung als auch Angebot ebenfalls dorthin entwickelt haben. Warum? Weil es für Facebook (Instagram ist ja auch Facebook) rentabel ist. Weil sich so Werbeeinnahmen lukrieren und ein Haufen Geld machen lässt.

Versteht mich nicht falsch – wäre ich Facebook, würde ich es ebenfalls so machen. Im letzten Jahr sind die Nutzerzahlen offenbar explodiert, es finden sich Unmengen an Personen auf Instagram, die wohl ihr Leben lang noch kein Foto gemacht haben. Das zeigt, dass IG nun offenbar „the place to be“ ist. Aber das ist auch das Todesurteil für das Instagram, das ich mochte.

Darum habe ich nun meinen kleinen virtuellen Rucksack schon gepackt und warte, dass sich eine neue Tür öffnet, eine neue Plattform auftut, auf der ich mich wieder niederlassen kann und die für mich wieder funktioniert. Heute bin ich aber nicht sicher, ob die Zeit dafür noch die richtige ist.

59 Replies to “Gedanken zum Aufschrei um den Instagram-Algorithmus”

  1. Das ganze ist in einer Testphase und betrifft bis jetzt ca. 5% der „Instagrammer“ Irgendwie ist es aber auch verständlich, mit was sollen die alle Geld verdienen. Aber da es nur ein Test ist, kann man ja noch hoffen.

    1. ja, bei facebook gibt es auch oft testphasen, bis dato gab es aber noch kein algorithmus-update, das letztendlich nicht gekommen wäre, also warum sollte es bei IG anders sein? geld verdienen tun sie meiner meinung nach mit werbeanzeigen, nicht damit, dass reichweitenstarke accounts noch mehr ausgespielt werden, während kleine immer mehr untergehen. einen nutzen wird es für die betreiber langfristig gesehen sicher haben und darum halte ich die wahrscheinlichkeit, dass das so kommen wird, für sehr groß. für mich als user ist es dennoch kein grund zur freude und ich hoffe, dass es – für den fall der fälle – eine alternative geben wird, auch wenn ich jetzt noch keine sehe.

  2. Mit Twitter ist es ja nicht anders.. erst wurden Herzchen (Likes) statt Sternchen (Favoriten) eingeführt, dann die chronologische Timeline abgeschafft – auch hier ein Algorythmus, der mir sagt, was für mich relevant ist… (kann man glücklicherweise noch über die Einstellungen ändern) und irgendwann wird die 140-Zeichen-Grenze aufgehoben. Das ist der Facebook-Einheitsbrei, dabei wäre es so viel schöner, jede Platform unterschiedlich nutzen zu können. Es hat ja alle seine Stärken.

    1. du sagst es. bei twitter steht derselbe jammer an, wohl aber aus umgekehrten gründen – da dürften ja die aktiven nutzerzahlen in letzter zeit stark zurückgegangen sein. schon schade. ich finde es auch nicht besonders schlau, aus allen plattformen irgendwie dasselbe zu machen.

      1. So geht es mir auch… ich finde z.B. auch nicht, dass eine Platform immerzu wachsen muss. Aber klar, mir fehlt da halt der ökonomische Blick, bin da viel zu künstlerisch eingestellt 😉

        1. ich kann es aus ökonomischer sicht natürlich nachvollziehen, aber aus user-sicht ist es halt einfach ein riesenjammer 😦 obwohl ich gerne wüsste, ob diese algorithmen wirklich unterm strich mehr geld bringen, aber vermutlich muss man, wenn die „breite masse“ kommt, selektieren. da ist dann nichts mehr mit selbstbestimmung, selektion und eigeninteresse, da will man alles fertig serviert bekommen.

  3. Ich hatte Facebook früher auch immer genutzt um mit Leuten in Kontakt zu bleiben, mittlerweile fehlt es mir nicht mehr wenn ich es wochenlang nicht öffne. Keine persönlichen Infos mehr, nur belanglose News oder irgendwelche Sprüche ohne Kommmentare, die einfach weitergeschickt werden. Aber viele wollen das auch, aus persönlichen Kontakten wird Selbstpräsentation… Wie in vielen Bereichen in unserer jetzigen Gesellschaft…

    1. ja mir geht es auch so. ich brauche es beruflich, hatte meinen privaten account aber monateland stillgelegt und eigentlich hat er mir gar nicht gefehlt. wegen der blogseite habe ich ihn wiederbelebt bzw. weil das in-kontakt-treten halt einfacher ist, aber irgendwie hadere ich, ob ich es behalten will.
      du sagst es, die letzten zwei zeilen fassen das gut zusammen. die frage ist: spiegeln die sozialen netzwerke die gesellschaft wider oder entwickelt sich die gesellschaft wegen der sozialen netzwerke in diese richtung?

  4. Also erstmal finde ich die Bilder genial! Vor allem den ersten rose Block 😉
    Zum Thema FB und Instagram… Ich bin auf beiden Plattformen aktiv, allerdings noch nicht sooo lange. +/- 1 jahr würd ich spontan schätzen. Von daher kenn ich beide Plattformen nur so, wie sie eben gerade sind. Ich kann nicht vergleichen. Und das ist vllt auch gut so, wenn ich Deinen Text richtig deute. Ich hab mich lang dagegen gewehrt, hab aber gemerkt, um wieviel sich die Reichweite dadurch vergrößert. Natürlich ist alles oft nur blabla, klick klick und follow 4 follow, aber ich glaube das ist die Realität und das wird sich (leider) auch nicht mehr so schnell ändern…

    1. 🙂 das freut mich. ich liebe die auch. konnte mich gar nicht sattsehen an dem bäumchen. aber es geht so schnell, letzte woche aufgeblüht und voll in blüte, heute wirft er schon das meiste ab.
      ja ich schätze mal, da hast du einfach mit der nutzung schon so begonnen, wie es eben jetzt genutzt wird. ich mache das ja ohnehin nicht, weil mein account hier und der andere ja nicht verschmelzen sollen – trennung der „realität“ von der virtualität. deswegen nützt mir das auch alles so gar nichts. ich bin ohnehin gespannt, ob und wie sich das fortführen lässt.

      1. Ich bin auch gespannt wie es weitergeht, werd Dich und Deine Berichte weiter im Auge behalten was diese Kanäle angeht, bin dankbar für jede Anregung 😉

        1. 🙂 mal sehen ob ich was schlaues dazu weiß 😉 im moment halte ich eigentlich schon immer wieder die augen nach was neuem offen, aber gefühlt bahnt sich grade nix an, was mir gefällt.

          1. Ich denke da kommen sicher noch ein paar schlaue Köpfe aus der Versenkung die uns irgendwas schlaues vorsetzen und wir es dann ganz toll finden werden, zumindest ne Zeit lang ;-))

  5. Das ist ja so ein Thema…. Ich bin als Blogger bei Instagram, bei Twitter, bei Facebook nur privat. Twitter schienen ja die großen, eloquenten Sprüchelieferanten wegzulaufen, als es hieß, dass es keine Chronologie mehr geben soll, sondern eine persönliche Gewichtung. Es schien eine große Abwanderungswelle zu Ello zu geben. Die Lustigen und Witzigen sind immer noch bei Twitter und ich kann in den Einstellungen bestimmen, ob ich die persönliche Gewichtung möchte oder nicht. Was mir gar nicht gefällt ist die Werbung auf Twitter.

    Instagram mag ich sehr, mal sehen welche Änderungen es da geben wird.

    Facebook mag ich gar nicht, ich pflege da meine privaten Kontakte, die über die Jahre in Österrreich, Schottland oder sonstwo gelandet sind. Das ist es. Ich hatte mal einen Post zu den Gründen, warum ich Facebook für meinen Blog nicht mehr nutze. Der Bestimmungs-Freiraum bei FB ist so klein, und jedes Update bringt neues Unverhofftes.

    Ich habe nach Alternativen gesucht und bin bei Ello gelandet, dass sieht alles schön aus, aber da ist kaum jemand aktiv – eine hübsche brachliegende Plattform. Ohne Werbung und viel Eigenbestimmung.

    Ist ein bisschen lang geworden… sorry.

    LG Bee

    1. im endeffekt bleiben die user dem netzwerk solang erhalten, bis eine kritische masse erreicht wird. ich glaube nur, dass das angebot an alternativen netzwerken so groß ist, dass es schwer wird für eines, sich zu etablieren. darum glaube ich auch, dass sich diese entwicklung jetzt verändern wird. ich weiß noch, damals, nach uboot gab es auch erstmal nichts wo „alle“ waren. dann tauchte myspace auf, aus irgendeinem grund war ich da nicht dabei. dann wechselten alle zu studivz bzw meinvz, dann zu facebook, jetzt wandern viele zu instagram. aber da das zusammengehört, entwickelt sich eben nichts neues. die alternativen plattformen wie eyeem oder ello haben es denke ich daher noch schwerer als früher und solange sich nicht eine rausbildet, wohin alle übersiedeln, wird es generell keine umsiedelung geben. so das war jetzt auch ein wenig verirrt fürchte ich.

      ich hab facebook reaktiviert, weil es entfernteren menschen eine leichtere kontaktmöglichkeit bietet, das betrifft das persönliche und das bloggernetzwerk. ansonsten interessiert es mich – außer als newsfeed – auch gar nicht mehr. dennoch fehlt mir der ort, wo ich „instant“ gedanken und bilder rauspusten kann.

    2. Wie bei vielen anderen Sachen auch, viele Anbieter machen es nicht einfacher. Je mehr Diversifikation, desto spezieller die Gemeinde drumherum. Ich brauche es gar nicht so speziell, etwas für alles, wo auch alle sind, die mir im täglichen Doing wichtig sind.
      Wohl ein Traum 😉
      Das ist doch eine echte Herausforderung für einen Entwickler, oder? Bedarf scheint da zu sein…

      1. du sagst es. dabei mag ich diese spezialisierung auch nicht so. ich fand es schön, als „alle“ bei studi/meinVZ waren und ich fand es schön, als „alle“ bei FB waren und firmenseiten und co grade noch irgendwie so gar nicht das thema war. klar ist das blauäugig sich das zurückzuwünschen, weil es kein geld bringt und damit für die firmen dahinter nicht interessant ist – man sieht eh, was mit all den anderen plattformen passiert ist. aber ich vermiss es trotzdem.

  6. Liebe Paleica, vielen Dank für diesen tollen Beitrag.

    Mir geht es ganz genauso. Natürlich nutze ich Facebook auch für meinen Blog, aber nicht im Übermaß. Hauptsächlich deswegen, weil es viele meiner Leser eben auch als Newsfeed nutzen. Ansonsten ist Facebook für mich eine Art Tumblr geworden, nur mit Freunden… statt diversen unbekannten die einem folgen können, wann sie wollen.

    Instagram habe ich total in mein Herz geschlossen, zumindest bis die überstylten und nicht-mit-dem-Handy-sondern-der-Spiegelreflex-gemachten Bilder (und natürlich schon vorher total gepimpt mit Grafikprogrammen diverser Art) aufgetaucht sind. Mir gefiel der Gedanke mal hier und da ein Foto zu machen und es zu posten. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, erst alles mit der Kamera zu machen, dann zu bearbeiten und dann nochmal durch den IG-Filter zu hauen um es dann posten zu können. Ach naja… du weißt bestimmt was ich meine. Ich vermisse einfach das „aus dem Leben heraus“-Gefühl, das Instagram einmal hatte. Vom Algorithmus selbst habe ich noch nicht viel gemerkt, vielleicht Glück, vielleicht auch nur unachtsames Überscrollen von zu perfekten Bildern.

    *

    Vielen lieben Dank Paleica. Ich muss sagen, dass du auch Teil dieses Ansporn warst, deine Entscheidung hat mich zum Nachdenken gebracht. Es hat nur leider ein Jahr gedauert bis ich tatsächlich soweit war und es auch aus tiefstem Herzen so entscheiden konnte.

    Ich freue mich auch schon sehr auf alles neue was kommt, aber auch darüber ein paar alte Dinge beizubehalten. Vielleicht sogar einige wenige wieder auferstehen zu lassen. ^^

    Ganz liebe Grüße

    1. danke fürs lesen und kommentieren ❤
      mir gehts mit facebook ähnlich. ich hab seiten abonniert, die mir schöne bilder zeigen und lustige sprüche, außerdem die medienunternehmen für meine artikel. aber ich merke, dass ich halt viel nicht mitbekomme, weil es diesen algorithmus gibt und weil ich kaum noch like. es nervt mich einfach, dass dann auf den pinnwänden meiner kontakte diese dinge so groß erscheinen als würde ich sie teilen. von dem her gibt es nur noch in ausnahmefällen einen daumen, was den algorithmus noch zusätzlich verfälscht.

      mir ging es mit instagram ähnlich. seit 2 jahren oder so ist es einfach meine liebste plattform, aber in der letzten zeit merke ich, wie ich immer unspontaner werde, dinge nicht poste, weil sie nicht reinpassen oder nicht hübsch genug fotografiert sind – und damit schwindet auch merklich freude daran.

      wow, ich fühle mich ehrlich geschmeichelt und es freut mich ungemein, wenn meine bloggerei da etwas dazu beigetragen hat ❤

      1. Vielen lieben Dank. 🙂 Es hat auch sehr viel Spaß gemacht ihn zu schreiben. Es ist schon lustig, wie man sich mit dem Alter entwickelt. Wobei ich mir irgendwie nicht vorstellen könnte in Wien zu leben. Es ist wunderschön, aber die drei Tage dort wäre ich aufgrund der Touristenmassen ja fast wahnsinnig geworden. -.-“ Ansonsten fand ich Wien wirklich schön und ich fang immer das träumen an, wenn ich deine ganzen Fotostrecken sehe. *haha*

        Ja das stimmt natürlich. Ich würde auf Instagram auch gerne, für meine eigene Motivation, Essensfotos posten, aber nicht wegen diesem „schau wie hübsch ich das gemacht hab“, sondern eher ein „Schau! Ich hab heute gekocht. Gesund und Punktefreundlich!“ Oder so. Aber durch diese ganze Food“porn“-Gesellschaft ist mir irgendwie das Interesse daran verloren gegangen. :/ Mal sehen ob ich das noch anderweitig realisieren kann. ^^

        Es gab natürlich noch den ein oder anderen Blog, der mich inspiriert und ermutigt hat, aber wenn man sich näher steht und oft miteinander redet und auch miterlebt wie sich das bei jemand anderem so entwickelt, spornt das wirklich ungemein an. ♥

        Also ich finde diese #travelathome-Idee wirklich ganz toll. Ich werde bei meinem nächsten Ausflug definitiv einen Bericht schreiben. Ja. Und natürlich auf dich zurückverweisen, wie es sich gehört. *haha*

        Herzlichste Grüße

        1. 🙂 das kann ich verstehen. obwohl du nicht vergessen darfst, dass man sich, wenn man da wohnt, ja nicht so an den touristenhotspots befindet bzw auch so wege kennt dran vorbeizukommen. und an vieles gewöhnt man sich auch. aber ganz grundsätzlich muss man die hektik der stadt (obwohl die ja in wien eh verhältnismäßig gemächlich zugeht) mögen. ich hab ja auch lange genug außerhalb der stadt gewohnt, wollte dann aber einfach nicht mehr pendeln und im moment fühle ich mich da, wo ich bin, soweit ganz wohl. langfristig wird es aber auch vermutlich nicht der place to be sein 🙂 es freut mich aber natürlich, dass dir die bilder gefallen 🙂

          das kann ich gut verstehen :/ aber eigentlich ist das doch schon traurig, wenn man sowas posten möchte und dann verdirbt einem das den spaß daran. wie wär es mit einem extra account dafür? ich finde es manchmal praktisch sachen auszulagern, so wie ich ja auch den food- und den musikblog ausgelagert hab.

          das stimmt ❤ ich glaube, ohne das feedback einiger leser wäre ich sicher auch mehr in andere richtungen abgedriftet. das ist es halt unterm strich, was es ausmacht – die interaktion mit menschen, die man sich irgendwie aussuchen kann und die sich einen aussuchen und zu einem passen 🙂

          hehe. das freut mich natürlich wenn du das tust. aber ich schätze, dass sicher auch schon vor mir jemand diese idee hatte 😉 ich freu mich schon auf deinen ersten #travelathome beitrag!

  7. Ich finde es auch schade, dass es sich so entwickelt. Gerade Facebook hat mir früher mehr spaß gemacht, als Freunde tatsächlich noch Erfahrungen und Momente geteilt haben. Twitter mag ich sehr gern, obwohl es (bei mir jedenfalls) dort schwer ist aktive follower zu bekommen. Es fühlt sich auch eher wie ein Schrei ins leere an. Snapchat ist ne witzige Sache aber eher ein medium, das ich passiv nutze.
    Mein Rucksack wär auch startklar zum umziehen. Aber allmählich wird es auch alles fast zuviel so viele Kanäle (einerseits super, dann kann jeder da posten, wo es für ihn am sinnvollsten ist) aber sobald ich irgendwo nicht mitmische bekomme ich ne art social media FOMO 😅
    Etwas, was ich für Texte und blogposts super finde ist übrigens Medium, das scheint noch nicht so inflationär zu sein und lässt raum für lange gedanken 🙂

    Tolle Bilder auch 🙂 Liebe Grüße! Xx

  8. Puh, das ist ja mal wieder ein Thema das die ganze Szene umtreibt 🙂 Ich muss gestehen, dass ich die Sache mit IG erstmal so am Rande nur mitbekam und mir bisher nichts dabei gedacht hab – umso besser dass du dir Gedanken darum gemacht hast – so habe ich mir das jetzt kompakt zu Gemüte führen können 🙂 Es ist schon auch schade, wie sich alles so entwickelt – ich denke es bleibt noch abzuwarten was aus IG wird, aber wenn der Algorithmus kommt weis ich nicht wie viel Freude dann noch dabei sein wird. Schade eigentlich.
    Facebook ist bei mir auch deutlich mehr News/Informationen Feed als etwas anderes. Was „Freunde“ dort schreiben ist mir auch überwiegend schnurz.
    Hingegen hat Twitter da mittlerweile viel viel viel mehr mein Herz erobert. Man kann immer schreiben ohne dass sich irgendjemand denkt – oh gott jetzt postet der/die schon wieder etwas 🙂
    Außerdem habe ich mir dort auch schon eine Lieblinge-Liste erstellt und bekomme meine Informationen von diesen Personen schnell, einfach und ungefiltert.
    Ach hm, diese soziale Welt ist schon sehr schnelllebig. Es ändert sich was, es folgt ein Aufschrei und 2 Wochen später spricht keiner mehr darüber.

    Warten wir mal ab!

    1. ja, ich wollte eigentlich auch erstmal gar nix dazu sagen, aber nachdem ich das argument von wegen selektion nach allgemeiner reichweite gelesen hab, war ich damit auch nicht mehr so happy. ich brauche ja nicht xtausend fremde menschen, aber dass es – wie auf facebook – einfach nicht mehr ausgespielt wird, wenn es nicht „relevant“ genug ist, weil es nicht geteilt sondern eben selbst verfasst ist, das gefällt mir nicht. twitter mag ich vom prinzip her total, das einzige ist, dass ich da halt nicht wirklich an mehr follower komme und von da her springt der funke nicht so ganz über. es ist im moment dennoch der „kompromissplatz“ für microbloggingoutput, aber so ganz zuhause fühle ich mich nicht.

      sprechen tut keiner mehr drüber, das stimmt – weil es ja ohnehin nichts nützt. aber den spaß verdirbt es finde ich schon irgendwo. wenn ich mir denke, mit welcher leidenschaft ich statusnachrichten verfasst hab und die ganzen fotos und alles… es fehlt mir halt auch die interaktion mit den menschen, die ich real kenne und mag. auf FB sind sie alle angemeldet, aber immer mehr von ihnen sind inaktiv und so schwindet der kontakt auch wieder. natürlich war das dementsprechend oberflächlich, aber es war trotzdem irgendwie ganz schön.

  9. Wow die Blütenfotos sind der Wahnsinn! Ur schön! Ich finde die Idee von Facebook so wie es früher war, irgendwie „ausgelutscht“ und finde es schon etwas „altbacken“, wenn Leute noch ganze Alben mit Dutzenden von Fotos posten – ganz ehrlich, wer schaut sich das an? Insofern finde ich das FB von heute – als Newsfeed – ganz ok. Ich nutze es ja auch nur um meine Beiträge zu teilen. Bei Instagram habe ich persönlich noch keinen Unterschied festgestellt, aber der Umstieg erfolgt ja in kleinen Schritten, so wie ich das mitbekomme habe. Aber in erster Linie geht es mir darum, schöne Fotos anzuschauen und da kann auch ein Algorithmus nichts daran ändern 🙂 Trotzdem bin ich gespannt in welche Richtung sich das ganze entwickelt…

    1. der baum war sooo traumhaft. und ich liebe wie der riecht, das ist purer frühling! leider geht es immer so schnell, er blüht schon wieder ab!

      ja alben mit 100 fotos finde ich auch doof. aber ich fands trotzdem schön, als die funktionen von twitter, instagram und facebook halt noch all in one waren und die menschen, die man dann halt doch überwiegend persönlich kennt, das mitbekommen haben. ich hatte viel mehr kontakt zu menschen, die ich wenig sehe, das vermisse ich einfach. vielen geht es halt so wie mir, vielleicht schaut man rein, man verteilt aber kaum daumen und kommentare mehr, weil man nicht will, dass beiträge, die einfach eben gefallen, in allen timelines der kontakte wahllos verteilt werden.

      ich find es irgendwie nervig, dass sich das alles so aufspaltet und ich hatte vor allem spaß dran, statusnachrichten zu schreiben – was ja mittlerweile völlig „out“ ist. auf twitter sind einfach zu wenig leute die ich kenne, da kommt das entsprechend nicht in die gänge. von dem her hat das „alte“ facebook bei mir einfach eine große kreative lücke hinterlassen 😉 das teilen von blogbeiträgen ist sicher praktisch, aber da meine beiden identitäten halt zumindest von real auf virtuell nicht verschmelzen sollen kann ich es dafür nicht nutzen.

  10. Mein absolutes Lieblingsbild ist die Nummer 2. Sooooo schön und reduziert. Da kommt diese zarte Blüte so unglaublich gut zur Geltung. 🙂
    Bzgl Algorithmus: muss gestehen dass ich jetzt erst das erste Mal davon höre. Obwohl ich selbst eine eigene IG Plattform habe. Allerdings erst seit kurzem. Und ich muss gestehen, dass ich keine sonderlich fleissige im Sinne von regelmäßige Social Media Nutzerin bin. Mir geht’s meistens auf die Nerven weil es in mir das Gefühl auslöst, dass ich mich noch um etwas „kümmern“ muss. Aber das wird immer mein eigener persönlicher Kampf mit den Socials sein. Egal welchen Namen es trägt 😉

    1. 🙂 ich mag das auch ur gern, irgendwie fand ich, dass das mal was anderes ist. vielleicht komm ich heut noch dazu, mir den blühenden weißen baum ums eck bei der firma vorzunehmen. leider ist der himmel grau in grau, das gibt keinen schönen kontrast -.-

      ich denk mal, dass du einfach vielleicht nicht die richtige zielgruppe für diese medien bist 🙂 bei mir war das ja immer schon eine recht offene leidenschaft und ich nutze das doch gern sehr aktiv, erfahrungsgemäß durch solche modifikationen aber immer weniger…

  11. Mich persönlich nervt diese Entwicklung auf Instagram sehr. Gerade, weil das wirklich eine Plattform war/ist, die ich sehr mochte. Aber diese Änderungen… na ja, ich mag sie nicht. Und mich nervt auch der Gedanke dahinter. Letztlich geht’s dann doch wieder nur um Profit und Werbeanzeigen etc.
    Natürlich sollen die meiner Meinung nach Geld mit ihrer Plattform verdienen. Das ist ihr recht. Aber die Werbeanzeigen haben mir schon gereicht. Diese Algorithmusänderung (bzw. die erneute Änderung. Als die Werbeanzeigen kamen hat sich dahingehend auch eher unbemerkt auch einiges geändert) nerven nun wirklich… Und da ich die Plattform wirklich gerne mag, stört mich das umso mehr.

    Ich habe ein ganz gutes Film-/Buchgedächtnis. Dafür muss ich mir dann sämtliche Geburtstage echt aufschreiben… 😉

    Man darf eigentlich nicht anfangen dazu etwas im Internet zu lesen. Wenn es um „Blogging-Tipps“ geht, macht man sich schnell wahnsinnig und denkt nur noch: was könnte besser ankommen? Was würden die Leser mehr mögen?
    Aber irgendwie schränkt man sich damit doch selbst ein.

    Solche Wandideen, grad mit Polaroids, finde ich ja immer sehr, sehr schön!
    Eine tolle Idee, ich hoffe du kommt mit der Umsetzung mal voran!

    1. im prinzip ist es mir schon klar, dass kein unternehmen nur für den spaß an der freude etwas anbietet und dass die natürlich kohle machen wollen ist schon klar. dennoch ist es halt schade, dass offenbar die „breite masse“ eine plattform dann immer so verändert. ich befürchte halt schon, auch wenn man noch nicht viel merkt, dass IG in 1, 2, 3 jahren nicht mehr wiederzuerkennen sein wird und ich hoffe, dass sich mit der zeit wenigstens etwas neues auftut, wo das posten ähnlich viel spaß macht, obwohl es mich langsam beginnt zu nerven, immer wieder „umziehen“ zu müssen. früher fand ich das spannend, aber mittlerweile… meine befürchtung ist halt, dass es snapchat wird und das ist einfach nicht die art und weise, die ich mag.

  12. Wunderschöne Bilder! Muss gleich mal schauen, wo ich dich auf Instagram finde.

    Und ich musste lachen, denn gestern hatte ich deinen Post gelesen und als ich heute ein Bild veröffentlichen wollte, stieß ich wieder auf so einen durchkomponierten Account. Da habe ich meinen Schnappschuss für mich behalten. 😉

    Veränderungen sind ja normal und es ist blödsinnig, sich dagegen zu sträuben. Aber ich find’s trotzdem schade, dass sich online so vieles (oft zum Nachteil hin) verändert, sobald Geld im Spiel ist. Es ist auf Instagram so und es ist in der Blogosphäre nicht anders. Und ich bedaure es, dass viele Blogs von Design und Textaufbau her immer einheitlicher werden, weil sie diese „So wirst du ein erfolgreicher Blogger“-Blogs lesen. Wahrscheinlich gibt’s auch Ratschläge, wie du ein erfolgreicher Instagrammer wirst. Es ist so öde… 😦

    Lieben Gruß,
    Anna
    (die von Nila hierher gehüpft ist)

    1. liebe anna erstmal herzlich willkommen! du hast ein mail mit meinem instagram-namen bekommen 🙂 da ich gerne virtuelle und „reale“ identität trenne, ist das hier nicht verlinkt. man weiß ja nie, wer einen googlet und meine ganzen „realen“ menschen müssen das hier nicht alles lesen können ^.^

      es freut mich übrigens, dass der post da mehr aufmerksamkeit geschaffen hat. ich merke es übrigens selber total stark, wenn ich den einen oder anderen tipp berückstichtige und muss mich dann immer selber ein bisschen auslachen 🙂

      ja das mit den blogs sehe ich genauso. es scheint zwar überraschenderweise einfach immer noch zu funktionieren, was mich wundert, weil bei der fülle an anbietern frage ich mich ernsthaft, wer den einheitsbrei noch liest, aber dennoch…

  13. Mir geht es ganz ähnlich mit den „sozialen“ Netzwerken, die einem das Soziale ja eher mehr vorgaukeln, als dass es Realität wäre, aber ich denke man kann unter all dem das Richtige für sich finden. Da wo man „ankommt“. Instagram hat für mich Stress bedeutet, wer hat die meisten Follower, wer hat die spektakulärsten Bilder und interessantesten Texte, wer gibt am meisten von seinem Leben preis…
    Das war mir ein touch too much und ich habe meine virtuellen Sachen gepackt und bin gegangen und schließlich back to the roots, auf Blogportalen gelandet und hier, so spüre ich, bin ich angekommen, da ist es mir egal ob ich erfolgreich bin oder nicht, aber meine Worte finden anklang und das freut mich.
    Du wirst deinen Weg auch finden 🙂
    Lieben Gruß

    1. für mich war instagram am anfang gar nicht so. ich hab so träumermäßig vor mich hingepostet, aber in der letzten zeit hat es sich eben auch irgendwie dahingehend entwickelt und das finde ich irgendwie einfach schade.
      wordpress steht für mich ohnehin nicht zur debatte, stand es nie. aber irgendwie sind das in meiner empfindung zwei paar schuhe. in den „social media“ habe ich halt so momentaufnahmen veröffentlicht, die zu kurzlebig für den blog waren und sonst aus gründen hier nicht her gepasst haben. gedankenfetzen, kurzes und kleines – das ist halt irgendwie hier nicht meine philosophie, das hat mir zum einen dort gut hingepasst und zum anderen zu meinen „realen“ kontakten, während das hier einfach ganz anders ist.

  14. Diese sozialen Netzwerke (dieser Name. Da hängen dann die Leute lieber mit ihrer Nase am Handy, in sozialen Netzwerken und verpassen es, mit ihrem Partner am Frühstückstisch zu reden. DAS soll sozial sein?) sind mir überwiegend sehr suspekt. Facebook nutze ich kaum, eher für mein Blog, als für alles andere. Mich nervt so vieles in Facebook und ehrlich gesagt interessiert mich das Geschehen in Facebook kaum noch. Ich nutze hingegen sehr gerne Instagram, weil ich viel mehr ein visueller Mensch bin und mir dieser kleine, bunte und kompakte Newsfeed dann doch besser gefällt als der von Facebook. Das mit dem neuen Anzeigen und evtl. Filtern stört mich nicht. Twitter hingegen habe ich probiert, dann aber bald wieder gelöscht. Ganz ehrlich: Jeder muss zu allem, aber wirklich allem, seinen (meist total unwichtigen) Senf dazugeben. Jeder twittert irgendeinen Schwachsinn (sorry!), dass er gerade auf Klo sitzt und versucht, es so eloquent wie nur möglich zu umschreiben. Puh, ne … nerv 🙂

    1. liebe ginny, du hast recht, allein der begriff ist schon eine ironie. wobei das anfangs denke ich nicht so war. als studiVZ und facebook bei uns aufgetaucht sind, hat das zumindest bei mir schon dazu geführt, mit menschen wieder mehr kontakt zu haben, die im alltag irgendwie vom radar verschwunden sind. durch die ganzen veränderungen innerhalb der netzwerke hat der direkte kontakt dann aber praktisch aufgehört – und damit für mich auch irgendwo eben der spaß.

      mit twitter hast du sicher recht. ich glaube auch, man kann auf twitter nicht vielen menschen folgen, da tut man ja dann nichts anderes mehr. drum ist es für mich grad einfach so ein kompromiss, vielleicht eine zwischenstation. ich lese gern wenn mir grad langweilig ist weil ich warte den stream und ich schau dann halt auch gezielt bei kontakten, die mir am herzen liegen, was bei ihnen passiert ist. aber so ganz warm werde ich, wie gesagt, auch nicht damit.

  15. Die ersten beiden Gitterphotos finde ich total gut. 🙂 Aber natürlich auch die anderen, die Blüten haben auch eine super Farbe. Und der Text ist auch mal wieder interessant. 😉

    1. 🙂 danke für die lieben worte! schön, dass auch die gitterfotos mal erwähnt werden, ich fand das irgendwie cool aber die haben sonst nicht so den anklang gefunden ^.^

  16. Ein sehr blumiger Einstieg. Passt gut in die schon fast sommerlichen Tage! Der mittige Bilderblog und die SW Aufnahmen finde ich gut. Der erste Block ist mir zu rosa 😉
    Wie kann man eigentlich noch all die „sozialen“ Netzwerke sinnvoll filtern? Mir geht da viel zu viel Zeit drauf. Ich veröffentliche und lese bei Instagram und Google+. Mit FB bin ich noch nie so richtig warm geworden. Ich gehe immer mehr dazu über, meine Informationen wieder von Nachrichtenagenturen zu holen. Redaktionell und qualitativ hochwertig und überwiegend glaubwürdig.
    Ich glaube die Datenflut macht langfristig das Medium Internet kaputt. Am Ende wird es nur noch Inhalte gegen Gebühr geben und hoffentlich auch wieder Qualität einen höheren Stellenwert haben wird.
    LG, Jan

    1. lieber jan, der erste block ist wohl ein klischeehafter mädchenblock 😉 ich kann mir vorstellen, dass dir das ein wenig zuviel dieser farbe ist 😉

      ja im grunde hast du recht. man kann eh nur mehr überfliegen oder halt einfach sich auf ein netzwerk fokussieren. das ist es halt auch, was mich nervt. als alles noch komprimiert auf facebook war und chronologisch, war das für mich viel geordneter. jetzt wird ständig was altes angezeigt nur weil irgendein hinz oder kunz einen kommentar dazu geschrieben hat. das interessiert mich einfach überhaupt nicht.
      mit den nachrichtenagenturen hast du sicher auch einen interessanten ansatz. und was du über die datenflut und das internet sagst, sehe ich auch ein klein wenig auf uns zukommen. es wird sicher eine selektion geben müssen.

  17. Ich habe zum Glück bei mir noch nichts vom neuen Algorhythmus gemerkt und hoffe auch, dass er fern bleibt ;o) Liebe Grüße, Karina

    1. ich bis dato auch nicht, aber ich befürchte, dass das nur eine frage der zeit ist :/ hab ein schönes wochenende meine liebe!

  18. ich kann deine Gedanken nur zu gut nachvollziehen! Man kann Facebook zwar verstehen, aber nerven tut es trotzdem irgendwie. Mal schauen, wie die Entwicklungen da so weiter gehen… wir werden sehen. Bis jetzt gibt es ja aber wirklich keine Alternativen zu Facebook und co…

    Danke für den Tipp mit Dawanda! Da habe ich tatsächlich noch nicht so genau geschaut, das wird nun nachgeholt 🙂

    Alles Liebe
    lea

    1. liebe lea, du sagst es. während sich in der hochzeit der anderen netzwerke die neuen immer schon etabliert haben, ist derzeit nichts auf weiter flur – außer snapchat und das passt einfach von der idee her so gar nicht zu mir.
      fein 🙂 ich hoffe, du findest dort was!

  19. Ich nutze facebook fast nur noch zum teilen meiner WordPressblogeinträge. Obwohl die da des öfteren auch komplet untergehen, facebook behandelt natülich Links auf Konkurenzplattformen nachrangig (eigentlich eh logisch facebook will ja das die Leute auf Facebook.com herumklicken und nicht auf wordpress). Wie du schön geschrieben hast wirds leider mit instagram genauso enden… bei facebook ists leider seit der letzten Zeit so das Statusmeldungen von Freunden irgendwo unter geteilten oder geliketen Videos und Werbebotschaften untergehn 😦 . LG Peter

    1. du sagst es. und ich finde das einfach schade. die inhalte, die mich wirklich interessieren, kommen leider kaum bis zu mir. daher kann ich halt für mich sagen, dass der algorithmus bei mir nicht funktioniert. bei anderen dürfte das wohl anders sein, wenn ich mir meine nutzung anschaue, ist die definitiv weniger und kürzer geworden. wenn das überall so wäre, würden sie ja nicht dran festhalten. offenbar bin ich irgendwo aus der zielgruppe rausgeflogen.

      1. Yop, es dürfte wie du sagst eben noch genug Leute geben die auf die ganzen Werbebotschaften und Youtubevideos klicken….

        1. offenbar.. aber ich merke, wie sich in mir einfach alles dagegen sträubt. wenn ich diese konstruierten überschriften nur lese…

  20. Ich muss gestehen, dass ich nach der Anpassung des Instagram-Algorithmus noch keine einzige Veränderung, Verschlechterung, Verbesserung habe feststellen können, und wäre diese Umstellung nicht so thematisiert worden, wüsste ich es gar nicht. Wahrscheinlich liegt das daran, dass ich hier die Gnade des kleinen Accounts habe: Kaum Follower, nicht sehr bekannt. Und dadurch kann es mir nämlich wurscht sein. Es geht mir lediglich um den Spaß und mit FB halte ich es auch so (auch, wenn ich mir das täglich wieder vor Augen halten muss) Konkret nutze ich FB allerdings als Plattform, auf der ich ALLES unterstütze, teile, kommentiere, das sich gegen die AfD und sonstigen Rechtspopulismus wendet. Da macht meine Wurschtigkeit mal eine Ausnahme.
    LG
    Sabienes

    1. bis dato glaube ich halten sie sich noch sehr zurück, auch damit, welche user den algorithmus bereits unterbreitet bekommen. aber ich traue mich wetten, dass es dabei nicht bleiben wird. und die frage ist dann eben, ob das grade den kleinen accounts schadet, weil sie eben praktisch nicht mehr ausgespielt werden, wie das auf facebook ja in vielen bereichen der fall ist.
      ich nutze facebook auch in vielerlei dingen dazu, meinen kontakten dinge anzeigen zu lassen, die ich aus irgendeienm grund wichtig finde. aber eigentlich bin ich damit trotzdem nicht zufrieden und ich merke auch, dass ich es immer weniger mache.

  21. Privat nutze ich Facebook auch nur als Chat-Funktion und vielleicht mal ab und zu durch den Newsfeed scrollen. Manchmal findet man etwas interessantes, manchmal auch nur Katzenvideos 😀
    Für den Blog nutze ich Facebook ein wenig, weil ein paar Freunde dem dort folgen und sie so dann doch besser etwas „miterleben“ können, wenn ich mal gerade keine Lust habe alles zu erzählen…
    Snapchat habe ich mal installiert, aber so wirklich nutzen tue ich das nicht.. Anderen zuschauen, was sie so tun, das tut nach einem Arbeitstag ganz gut…. Und du?

    1. ich hab snapchat momentan so halb aktiv, weil eine freundin von mir in schweden wohnt und das grade für sich entdeckt hat. wir schicken uns über den tag verteilt immer wieder snaps. eine zweite ex-kollegin schickt mir auch manchmal was. und dann hab ich noch eine gänzlich inaktive studienkollegin in meiner liste. also heiße 3 kontakte 😀

  22. Hm ja, da hast du schon Recht, bei Facebook zumindest ergeht es mir da ganz ähnlich. Mit Instagram muss ich jetzt mal schauen, wie es sich entwickelt, aber tendenziell wahrscheinlich genau dahin, wo du es auch siehst. Das mit dem virtuellen Rucksack hast du sehr schön geschrieben! 🙂 Vielleicht pack ich meinen dann auch und komme mit. Je nachdem, was es für Türen geben wird.
    Alles Liebe,
    Corinna
    http://www.kissenundkarma.de

    1. hallo corinna! ja, auf die türen kommt es an 🙂 ich bin im moment selbst nicht sicher, ob die zeit noch danach ist, dass sich alles nochmal auf einer plattform versammeln lässt oder ob es sich jetzt einfach immer mehr und mehr auf diversen plattformen verteilt, weil einfach viel mehr menschen das internet nutzen als früher und deswegen für mehrere platz ist. wir werden sehen 🙂

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