Mein Lightroom-Workflow & Lieblingspresets

Ich starte ins neue Jahr mit so etwas wie einem kleinen Tutorial, denn die liebe Anne von vom-landleben.de hat mich auf die Idee gebracht, einen Post über meinen Lightroom-Workflow zu schreiben und das fand ich eigentlich eine schöne Posting-Idee. Zumal ich da dem einen oder anderen von euch vielleicht am Ende des Posts auch noch eine kleine Freude machen kann 🙂

Fotografie & Bildbearbeitung – ein wunderbares Hobby, das enorm zeitintensiv ist. Wenn man – wie ich – kein über die Maßen geduldiger Mensch ist und Zeit immer und überall der verknappende Faktor ist, dann braucht man gewisse Abläufe, um einerseits sich selbst gerecht zu werden, aber andererseits auch nicht sein ganzes Leben vor dem Bildschirm zu verbringen. Meine Fotos liegen mir so sehr am Herzen wie wenig anderes „Dingliches“. Sie sind mein Denkarium, meine ausgelagerte Erinnerung, meine Biografie. Sie speichern meine Gedanken und Gefühle und ermöglichen mir eine weit intensivere Erinnerung an Erlebnisse, als ich sie ohne visuelle Behelfe hätte. Ihr seht also – es ist mir schon wichtig, dass meine Bilder liebevoll und mit dem Respekt behandelt werden, der ihnen gebührt. Gleichzeitig muss aber auch noch Zeit zum Leben bleiben, für Freunde, Beziehung und auch für Bücher und Serien, daher habe ich aufgegeben, perfektionistisch zu sein und begnüge mich mit den bestmöglichen 90 %, die ich aus 40 % der Zeit herausholen kann. Maßgeblich dafür, dass ich mit dem Endergebnis meiner Bilder zufrieden bin, sind die so genannten „Presets“. Wir kennen sie besser aus mobilen Apps unter dem Titel „Filter“ (obwohl ersteres wohl eher korrekt ist) – aber ihr wisst schon, was ich meine.

Lightroom ist ein Wahnsinnstool, von dem ich vielleicht 5 % kenne und verstehe. Dennoch ist es für mich das beste, um meine „großen“ Bilder zu bearbeiten und meistens (!) benötigt die Bearbeitung eines Bilds nicht länger als 1, 2 Minuten. Hierbei kommt mir die

Entwicklung zu einheitlichen Bildlook: Die Farbgebung

zugute. Ich bin nicht über die Maßen konsequent im Umsetzen eines Looks, weil ich so unterschiedliche Dinge fotografiere, mich in den Motiven nicht einschränken will und außerdem jedem Bild, das mir etwas bedeutet, gerecht werden will. Aber ich arbeite mit Galerien und sammle Bilder zusammen, denen dasselbe Styling steht und damit bin ich schon einmal wesentlich schneller als früher, als ich für jede einzelne Datei alle Vorgaben durchgeschaut habe.

Organisation ist die halbe Miete: die Lightroom Bibliothek

…und die sieht bei jedem anders aus. Das ginge natürlich noch besser, aber jeder hat seine Spleens und ich mag es so am liebsten. Also: wenn ich von einem Fotoausflug zurückkomme, lade ich erst einmal alle Bilder in Lightroom. Danach klicke ich mich schnell durch die gesamte Galerie und lösche einmal alles, das unscharf ist oder mir von Motiv und Aufbau letztlich nicht gefällt. Dann bleibt noch eine Anzahl Motiven zurück, wo es natürlich auch nocht viele Redundanzen gibt. Hier entscheide ich meist im Vorfeld, ob ein Motiv wichtig genug ist, davon mehrere Bilder zu zeigen (wie die Golden Gate Bridge oder Schönbrunn oder oder oder) oder ob ich mich für das beste Motiv einer Serie entscheide und es im Rahmen eines übergeordneten Themas online stelle. Dadurch entwickle ich langsam ein Gefühl dafür, was zusammenpasst und was letztendlich wie online kommen kann.

Nach der gedanklichen Gruppierung der Elemente geht es los mit dem Probieren. Handelt es sich um Nachtaufnahmen? Um Natur oder Architektur? Je nachdem, zu welchem Thema die Serie fotografiert wurde, greife ich auf meine Lieblingspresets zurück und probiere ein bisschen herum, bis ich einen Look gefunden habe, der mir gefällt und zu Stimmung und Thema passt.

Kopierfunktion, ftw: Presets nutzen und kopieren

Eine der besten Funktionen aller Zeiten ist die Kopierfunktion. Denn nun muss ich nicht jedes Mal ein neues Preset anlegen oder eines aktivieren und dann manuell wieder nachziehen, sondern ich kann für eine Serie einfach von einem fertig bearbeiteten Bild die Einstellungen kopieren und auf jedes andere, das ich in Lightroom geladen habe, übertragen. Dann ist die Nachbesserarbeit schon wesentlich weniger aufwändig, denn meist muss ich dann nur noch ein bisschen an Helligkeit und Klarheit und an den Einstellungen der Gradationskurven bzw. des Histogramms herumwerken (das hört sich aufwändiger an als es ist – nach den ersten paar bearbeiteten Bildern dauert das grade mal eine Minute).

So – und das war auch schon fast alles.

Letzter Feinschliff: Zuschneiden und Bereichsreparatur

Normalerweise achte ich beim Fotogafieren auf den Bildausschnitt. Da ich gerne die volle Dateigröße zur Verfügung habe, bin ich nur selten ein Fan vom Zuschneiden. Manchmal lässt es sich jedoch nicht vermeiden, entweder, weil man nicht das richtige Equipment dabei hat, oder weil es nunmal nicht die perfekte Perspektive gibt, oder oder oder. Dann behelfe ich mir gelegentlich mit dem Zuschneidetool.

Ein weiteres Tool, das ich sehr liebgewonnen habe, ist die Bereichsreparatur. Oft hat man Staub auf der Linse oder einen verschwommenen Vogelfleck im Himmel oder andere Elemente, die die Bildharmonie stören. In nicht seltenen Fällen gehöre ich zu den unordentlichen Menschen, die das erst bemerken, wenn mich jemand aus meinem Kommentatorenclub darauf aufmerksam macht. Mea culpa! Gelegentlich springt es mir dann aber auch selbst ins Auge und dann bin ich sehr dankbar für dieses wunderbare, Photoshop entlehnte Werkzeug, das mit einem Klick kleine Bild“fehler“ ungeschehen macht.

Zusammenfassend kann ich also sagen: wichtig für mich, um die Zeit, die ich für die Bildbearbeitung aufwende, möglichst gering zu halten und dennoch ein passables Ergebnis zu erzielen, ist zuerst einmal der Überblick über meine Bilder. Denn erst, wenn ich weiß, was wie zusammenpasst, was sich wie gruppieren lässt, kann ich ein Gefühl für die Stimmung entwickeln, die ich den Bildern geben kann und die für mich das wichtigste ist. Danach geht es ans Aussuchen des Farblooks über die Presets, die derzeit für mich am besten passen. Das ändert sich im Laufe der Zeit bei mir übrigens immer wieder, da auch Bildbearbeitung stark gewissen modischen Trends unterworfen ist und für mich auch auf Jahreszeit und Motiv ankommt. Wenn ich mich entschieden habe, welche Stimmung die Bilder vermitteln sollen, wird dieser Look auf all jene Motive, die ich gruppieren will, via copy und paste übertragen und manuell nochmal nachgebessert, wenn es notwendig ist. Wenn zusammenpasst, was zusammengehört, wird noch ein bisschen ausgerichtet, transformiert und bereichsrepariert.

Als allerletztes werden die Bilder einmal in voller Größe und Qualität exportiert und dann noch einmal für den Blog. Hier nehme ich folgende Einstellungen vor: In Bildschirm einpassen: Lange Kante mit 1200px, Auflösung 150dpi und meinem Logo als Wasserzeichen.

Beispiel – Ausgangsbild (Out of Cam):

Zum Abschluss hab ich dann noch was Tolles für euch: Links, wo ich meine liebsten Presets herhabe, die ich in meinem Lightroom ein bisschen angepasst habe und die bei den meisten meiner Bilder Verwendung finden:

VSCO Looks:

https://drive.google.com/open?id=1RwyS4_e8rmcsZq0lXKY36fWtDkgw0lKf

Presets von Fab Vienna, die ich nach Rücksprache euch hier freundlicherweise zur Verfügung stellen darf:

https://drive.google.com/open?id=1VIm4addyw3xSl1TKXojavWwqm9IUNcgg

https://www.instagram.com/fabolus_vienna/

Presets von zwei tollen Weddings-Photographers. Die Presets sind nach Anmeldung im Store kostenlos:

https://store.carmenandingo.com/download-free-presets/

Ein weiteres Set toller Presets findet ihr bei Jennifer Wettig:

https://jennifer-wettig.de/lightroom-presets/

***

Jede Variante wäre für mich im Rahmen der Galerie drumherum denkbar. Es gibt Bilder, bei denen sofort klar ist, welche Stimmung sie transportieren sollen und bei denen die Auswahl einfach ist. Und dann gibt es wiederum Motive oder Serien, bei denen ich lange tüftle, weil ich mehrere Versionen mag und es mir schwer fällt, mich auf nur eine zu beschränken. Ich finde es jedenfalls immer und immer wieder enorm spannend, mit dem mächtigen Programm Lightroom zu experimentieren, zu sehen, wie sehr sich die Bildaussage durch die Bearbeitung ändert – und habe aber dennoch den Ehrgeiz, mich nicht völlig in den Tiefen und Untiefen des Programms zu verlieren, obwohl es immer wieder dazu einlädt.

So, nun hoffe ich, dass für den/die eine/n oder andere/n von euch etwas dabei war, das euch Freude macht, ob es ein Tipp oder eines der Presets ist und wünsche euch allen noch einmal einen wunderbaren Start ins neue Jahr!

*

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Verfasst von

Internetmethusalem. Schütze Aszendent Jungfrau, Freudianer, Tolkienist, Freizeitfetischist, zwanghaft neurotisch, begeisterungsfähig, Kommunikationsjunkie, Träumermädchen. Ein Kopf voll Gefühl, ein Herz voll Gedanken.

58 Kommentare zu „Mein Lightroom-Workflow & Lieblingspresets

  1. Lightroom, liebe ich und ich fummel da gerne rum an den Einstellungen. Manchmal entwickele ich Bilder mehrfach mit verschiedenen Ansätzen, gerne auch mal experimentell. Presets nutze ich so gut wie gar nicht. Deine Bilder zeigen wie unterschiedlich die Entwicklungen ausfallen können, gerade in Richtung Kälte und Wärme. Und Tiefen rausholen ist eine meiner liebsten Funktionen 🙂

    Herzliche Grüße, Bee

    1. ich finde das grundsätzlich auch total spannend und ab und an gibt es bilder, für die ich mir die zeit nehme. im großen und ganzen bin ich aber total froh über diesen flotten arbeitsstil, weil ich es sonst einfach in der menge nicht bewerkstelligen könnte und da ich nicht so eine arge perfektionistin bin kommt mir das einfach sehr entgegen 🙂

      1. da hast du natürlich Recht, du hast eine Menge an Bildern, da kann ich die Convenience absolut verstehen 🙂

      2. 😀 ja das stimmt schon. obwohl es sicher nicht nötig wäre, immer soviele zu zeigen. ich hatte allerdings schon immer schwierigkeiten dabei, mich kurz zu fassen. ich mag mich irgendwie nicht entscheiden und so arg vorselektieren und dann wird das ganze irgendwann sehr aufwändig…

  2. ach, ich glaub, in Lightroom muss ich mich auch noch mal einarbeiten, noch habe ich dafür keine Zeit gehabt, aber es lohnt sich ja offenbar. Danke dir für diesen Post und ganz liebe Grüße in den Süden

  3. Irgendwie kann ich Presets (oder Actions sind das ja bei PS) nichts abgewinnen…
    Ich versteh zwar die Vorteile aber irgendwie bastel ich doch lieber an jedem Foto einzeln rum…. Dodge&Burn for the win!! 😀
    Ist trotzdem immer interessant zu lesen was andere Fotografen so machen. Gerne mehr davon.
    Grüßchen!

    1. ich denke, das ist einfach im endeffekt einstellungssache. bei mir muss es halt sehr oft auch mal schnell gehen und da würde ich verzweifeln, wenn ich mit jedem bild einzeln arbeiten würde – obwohl ich manchmal natürlich finde, dass ich den bildern so vielleicht nicht in dem ausmaß gerecht werde. es kommt halt immer drauf an, wo die prioritäten liegen, denke ich… mittlerweile hab ich auch schon einige eigene presets erstellt, die immer wieder passen, weil man ja auch immer wieder zu bestimmten motiven tendiert und die dann auch passen. und den anspruch an „perfektion“ habe ich wohl einfach letztlich nicht 😉

      1. Ich glaube ich habe im Moment auch einfach viel mehr Zeit zur Verfügung… Kann gut sein dass sich meine Einstellung dazu in ein zwei Jahren nochmal ändert…
        Habe aber auch schon einige „Hangriffe“ soweit drin, dass fühlt sich nicht mehr nach Aufwand an…
        Und wenns dann länger dauert isses eben so. Bei mir liegen immernoch Shootingbilder vom Dezember rum, die vielleicht zu einem viertel fertig sind. *hüstel*

      2. ^.^ das kann sein! zeit ist einfach ein sehr wichtiger faktor. als ich noch studiert hab, hab ich den einzelnen bildern auch mehr aufmerksamkeit gewidmet, einfach weil es ok war, mehr zeit mit jedem einzelnen zu verbringen.
        klar, wenn man immer mit PS arbeitet bzw. immer individuell, dann hat man trotzdem seine routinen, wo man rumdreht und wird flotter und hat auch mehr gespür, was wo wie.
        das ist halt bei mir so eine sache. es stört mich nicht, wenn die bilder ewig lang fertig in den WP entwürfen tümpeln, aber unbearbeitet auf der kamera, da bin ich ganz unrund ^.^

      3. Ja eben.
        Genau, man hat irgendwann seinen „Workflow“. 🙂
        Da isses bei mir genau andersrum… Ich lass Fotos auch ganz gern mal ne Weile roh rumliegen, etwas Abstand zu bekommen hat manchmal was. Man bekommt irgendwie einen anderen Blick auf die Fotos. Aber wenn sie fertig sind möchte ich sie dann auch zeitnah mit anderen teilen. 😀
        Etwas anderes ist es natürlich wenn ich im Auftrag (Z.b für Bands) fotografiere… Die Fotos müssen möglichst zügig fertig sein…

      4. ich finde es immer wieder total spannend, wie unterschiedlich andere menschen mit fotos umgehen, wo man perfektionistisch ist, was man gar nicht mag…
        mir geht es mittlerweile auch so, dass ich eigentlich gerne zeitnah teile und ich kann auch gut nachvollziehen, dass distanz zu den bildern gut tut. ich überarbeite sie manchmal auch lange zeit später noch einmal und gebe ihnen einen ganz anderen bildlook und zeige sie sozusagen aus einer anderen sichtweise, das finde ich auch spannend. es passiert auch immer wieder, dass ich im nachhinein nochmal aussortiere oder etwas dazufüge.
        klar, wenn es aufträge sind ist es was anderes.

      5. Ja geht mir auch so. Ist schon interessant.
        Ja das tu ich auch manchmal. Die Bilder von Anthea z.B in meinem Portrait-Portfolio hab ich ganz lange liegen lasse weil ich sie kurz nach dem Shooting schlimm fand. Jetzt liebe ich sie sehr….

  4. Ach ja, was wäre die Bildbearbeitung ohne Lightroom?? Ich wäre verloren… Hab es viele Jahre mit PS versucht aber erst dank LR und dem personalisieren einiger Prestes bin ich endlich auch zum Ziel gekommen. Die gute Frau Wettig war damals auch meine Inspiration… In dem Fall gefällt mir übrigens die Bearbeitung mit dem Preset von Fab Vienna am besten… Aber das hängt ja auch ab vom Motiv 😉

    1. keine ahnung. fotos ohne lightroom oder bloggen ohne lightroom kann ich mir eigentlich überhaupt nicht mehr vorstellen. an ps bin ich auch schon mehrmals kläglich gescheitert – dazu denkt mein hirn glaube ich auch nicht kreativ genug, weil ich meist gar nicht weiß, was ich in dem programm mit den bildern tun soll und wenn ja, wie ich es hinbekomme.
      im moment sind die fab vienna auch meine meistbenutzten presets abgesehen von meinem eigenen „folk style“, das ich für mein künstlerisches portfolio verwende. bildbearbeitung ist eben auch trends und mode und geschmack und verändert scih am laufenden band 🙂

      1. 😀 das stimmt natürlich auch. aus schrottigem material kann man keinen helmut newton oder henri cartier-bresson mehr zaubern ^.^

  5. Ich liebe die Presets – wenn auch sie immer nur eine Idee in eine Richtung geben, wenn mir gar nichts einfällt. Es ist erstaunlich, wie sich ein Bild verändern kann. Mit Presets habe ich viel über die Einstellmöglichkeiten in LR gelernt, weil ich diese einfach angewendet habe und dann geschaut habe, WO sich WAS verändert hat.

    Vielen Dank für die vielen Presets/-links 🙂

    Das 3. und letzte Preset gefallen mir besonders gut. Leider ist es oft so, dass diese Presets halt nur bestimmte Bilder so umwandeln und andere damit wieder total bescheiden aussehen.

    DPI ist übrigens eine Einheit, die es nur zum Drucken bedarf (Dots per inch) – was auch immer Du hier wählst, es spielt keine Rolle 😉 Wenn du 1200 Pixel Kantenlänge wählst, dann ist der Rest egal. Dein WordPress scheint die Bilder aber ein weiteres Mal zu verkleinern, denn die Bilder im Text sind 792 Pixel an der langen Kante. Wenn man diese in dem Beitrag im Backend anklickt erscheint ein Stift – draufklicken – dann die vollständige Größe (1200×800) wählen – das wären wieder die 1200, die Du haben wolltest und wenn Du bei „Link zur“ „Anhang-Seite“ wählst, dann geht jedes Bild in der vollständigen Größe in einer Galerie auf – mit weißen oder schwarzem Hintergrund (kann man unter Einstellungen Medien wählen – Galerie-Bilder-Karussell – Hintergrundfarbe / oder im Jetpack unter Mediathek – Display images and galleries in a gorgeous, full-screen browsing experience… dort findet sich auch das Farbschema) – falls es Dich wirklich interessiert und ich das dumm beschrieben habe … einfach mal her mit der Frage 😉 Ich mag große Bilder – denn erst dann werden sie richtig schön!

    LG, Birgit

    1. ja, mir geht es auch so. seit ich presets verwende, verstehe ich wesentlich mehr von lightroom als zuvor. und wie sie das bild verändern, das stimmt wirklich. es ist auch im rückblick irgendwie immer interessant. ich mache ein foto und denke mir oh, das mag ich, das ist toll. dann bearbeite ich es in lightroom und sehe mir das original an und der unterschied ist 100:1, selbst wenn gar nicht soviel verändert wurde. aber lightroom holt einfach das ganze potenzial aus einem motiv raus und grade die spielereien an helligkeiten und farbgebung finde ich großartig.

      das stimmt. ich wundere mich auch oft, wie es sein kann, dass ein preset bei bild 1 so aussieht und bei bild 2 so komplett anders. aber es kommt halt immer stark aufs ausgangsmaterial an.

      wegen den DPI hast du natürlich recht. ich exportiere es nur deswegen absichtlich mit „geringeren“ DPI, weil ich nicht will, dass meine bilder so leicht gestohlen und irgendwo gedruckt werden können, darum definiere ich das. in der galerie kommen sie kleiner daher, das ist richtig – da hat WP anscheinend ein automatisches format. und auch wenn man sie direkt ins design infügt werden sie nochmal entsprechend angepasst. wenn man sie aber mit rechter maustaste öffnet, dann ist das die maximale größe, die man erhält. für mich ist das ein guter komrpomiss zwischen groß genug, um das bild wahrnehmen zu können und klein genug, dass man damit nicht richtig was anfangen kann, wenn man es klaut.
      an den einstellungen der galerie hab ich eh auch schonmal rumgespielt und ich bin meist unschlüssig, ob ich sie lieber weiß oder schwarz mag, letztlich hab ich aber das gefühl, dass die bilder auf dunklem grund etwas besser zur geltung kommen.

  6. :o)
    Ich liebe Preset, die machen es um einiges leichter in der BEA. Ich bin zwar ein PS Junkie, aber mit LR geht vieles schneller.
    Danke für die Freigabe auch an die Mädels, die sie entwickelt haben!
    Mir gefallen deine Bilder eh immer!

    Ja, und auch dir ein *FROHES NEUES JAHR* ****zwinker!
    Ich bin grad …. rar… *gg
    Liebe Grüße zu dir sende von hier zu dir,
    Britta

    (P.S. Du hast Post….)

    1. absolut. ich wüsste gar nicht, was ich ohne presets machen würde und sie haben mir auch geholfen, ein bisschen mehr eigenen bildlook zu entwickeln. zumindest hab ich das gefühl 😉
      liebe grüße und frohes neues auch an dich. auf den rest hinsichtlich der post bin ich schon gespannt 🙂

  7. Viel kreativen Spaß, liebe Paleica und natürlich werden es tolle Ergebnisse sein. Bin schon gespannt… Selbst arbeite ich nach wie vor mit Photoshop und InDesign. Lightroom ist verwandt…

    Mit sonnigen Grüßen, Heidrun

    ☆´.•´
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    ۩๑ ӇƛƤƤƳ ƝЄƜ ƳЄƛƦ!﹗๑۩

    1. das stimmt. und dennoch wieder ein wenig anders. als lightroom und indesign user stehe ich doch immer wieder sehr blank vor photoshop. aber es ist ein unheimlich tolles tool, das ist gar keine frage.

      1. Die komplette Adobe Schiene unterrichtete ich seinerzeit in meiner Selbständigkeit u.a. für die Medienfachwirte … PS sitzt also 😉
        Und daher dächte ich mit Lightroom zurechtzukommen. Vielleicht steige ich einmal um!

      2. na das ist ja ziemlich praktisch 🙂 dann hast du auf jeden fall genug grundverständnis, um dich in lightroom zurecht zu finden.

    1. ach ich weiß nicht. dieser hype um raw… ich weiß, man darf das gar nicht laut sagen. aber ganz ehrlich: als jemand, der seine bilder ausschließlich privat macht und online verwendet und nicht den höchsten technischen anspruch hat, merke ich außer bei nachtaufnahmen oder heiklen lichtsituationen echt keinen argen unterschied. die meisten bilder bearbeite ich mittlerweile zwar in RAW, weil ich auf meinem arbeits-PC lightroom CC hab, am laptop ist allerdings die version 4 drauf und die kann das RAW-Format meiner d7200 nicht lesen und damit kann ich dort nur jpg verwenden und ehrlich gesagt sehe ich für meinen gebrauch echt keinen gravierenden unterschied.

  8. Frohes neues Jahr auch Dir, liebe Paleica,
    ein interessanter Artikel, auch für mich, die ich bisher noch nie mit Lightroom gearbeitet habe.
    Weiterhin viel Erfolg und
    guten Wochenstart,
    lieben Gruß
    moni

    1. ich danke dir liebe moni! ja, lightroom – ein tool, vor dem ich lange großen respekt hatte und das jetzt für meine bilder einfach gar nicht mehr wegzudenken ist. aber ich denke, da hat jeder seinen eigenen zugang und das ist auch gut so 🙂

    1. ich finde es ein wenig nervig, dass es LR mittlerweile vor allem in der abovariante gibt und das zahlt sich natürlich nur aus, wenn man es echt oft verwendet. aber ich könnte mir fotografie und bildbearbeitung ohne absolut nicht mehr vorstellen. ich finde einfach, dass man aus den bildern einfach nochmal soviel mehr rausholen kann, wenn man den look ein bisschen anpasst.

      1. Die Bildbearbeitung ist schon klasse. Bei meinem Mann sehe ich tolle Ergebnisse, aber die Abovariante finde ich nervig, dafür mache ich zu wenig
        LG Andrea

  9. Herzlichen Dank für die Presets. Ich arbeite auch sehr gerne damit, um Zeit zu sparen. Auch lässt sich so noch das ein oder andere lernen. Und selbst anpassen geht ja immer.
    Wünsche Dir auch noch ein frohes neues Jahr.

    Liebe Grüße
    Manuela

    1. das finde ich auch. einfach super praktische funktionen, die seit den ganzen mobile apps auch mehr salonfähig geworden sind.
      auch für dich ein schönes neues jahr!

  10. Lightroom ist echt ein super starkes Tool. Und ich nutze sicher auch nur einen Bruchteil. 😬 aber es kommt immer wieder ein kleiner Teil dazu und so Danke ich dir für die Bereitstellung der Presets. Echt eine sehr feine Sache und ich werde diese auf jeden Fall ausprobieren. 😊

    1. ich denke, es gibt kaum jemanden, der diese programme wirklich ausnutzt. jeder verwendet einfach das, was er braucht – immerhin haben doch unterschiedliche menschen unterschiedliche zugänge zur bildbearbeitung 🙂

      1. Da hast du vollkommen recht. Es gibt so viel, was von mir noch nicht entdeckt wurde und sicherlich auch nie entdeckt wird. Und jeder hat da so seinen eigenen Stil. Da kann man sich voll und ganz kreativ ausleben 😉

      2. ja, das kenne ich gut. vieles kann einfach auch gar nicht von jedem gebraucht werden, einfach weil jedes hirn und jedes auge anders tickt und jeder seine kreativität anders lebt. toll ist aber, dass es für jeden seine werkzeuge innerhalb des programm szu finden gibt.

  11. Liebe Paleica,
    auch ich wünsche dir alles Gute für das Neue Jahr.
    Über die Hard- und Software rund um die Fotografie zu sprechen/ bloggen, gehört für mich auch dazu, und ohne Lightroom und Co ist ein Fotografenleben sicher auch möglich, aber entschieden umständlicher, glaube ich. Du hast hier einiges an Info zusammengetragen, das für viele deiner Gäste von großem Nutzen sein kann. Ein tolles Geschenk!

    1. vielen dank lieber ule!
      ich sehe das auch so – außer man fotografiert analog. ich persönlich fände es schade, die möglichkeiten nicht zu nützen, dem foto noch mehr stimmung zu geben oder besser das ausdrücken zu können, was ich dabei empfinde. aber es sollte natürlich jeder so halten wie er will 🙂
      es freut mich, wenn der artikel informativ und hilfreich war!

    1. die nik-collection ist auch ein interessantes tool. ich habe es in lightroom integriert, nutze es aber im moment sehr selten, weil ich mich so an die presets gewöhnt habe. aber man sieht – viele wege führen nach rom 🙂

    1. ach ich denke, es kommt immer drauf an, wie sehr man sich dafür interessiert. ich kann es auch nicht gut, wenn ich mir andere ansehe, die richtige composings machen. aber das wäre mir erstens viel zu aufwändig und zweitens finde ich, kann man da kaum noch von fotografie sprechen.

  12. Auf diesen Beitrag habe ich gewartet 😀 Ich danke dir für die Presets, direkt ausprobiert! Ansonsten stimme ich dir zu: Presets in Lightroom können goldwert sein!

    1. sehr gern – ich dachte mir, dass sich da bestimmt auch noch andere drüber freuen. ich hab echt viel spaß mit den teilen und finde es toll, was sie aus den bildern oft rausholen.

  13. Klasse, mir gefällt es immer wieder gut, auch mal die Vorgehensweise bei anderen su lesen oder zu sehen. Ich muss sagen ich nutze immer noch kein Lightroom :-). Aber ich finde das ein oder andere kann man gut auch mit nach Photoshop nehmen. Gut die Presets gehen über Umwege ebenfalls und mann kann sie sich dann in PS speichern.
    Bei deinem Beispiel gefällt mir das Preset von Vienna am besten.
    Danke für deine Einblicke.
    Gruß
    Andreas

    1. geht mir auch so 🙂 oft sehe ich dann erst features und möglichkeiten, von denen ich davor noch absolut keine ahnung hatte. ich finde das auch super, dass man manche elemente dann einfach in die eigene arbeitsweise integrieren kann.

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