4000km USA: Das 1. Highlight – die Golden Gate Bridge

Ganz kurz vornweg: das hier sind keine Echtzeit-Berichte. Meine Reise dauerte von 30. Mai bis 17. Juni, ich bin also bereits LEIDER seit einiger Zeit wieder in heimischen Gefilden unterwegs (nur zur Erklärung, weil es da anscheinend im letzten Post öfter ein Missverständnis gab…)

Nun aber zum eigentlichen Beitrag… am letzten Tag San Francisco besuchten wir also mein erstes ganz großes Highlight und das ausschlaggebende Objekt für diese Tour: die Golden Gate Bridge. Warum sie es mir so angetan hat kann ich auch nicht unbedingt sagen, es liegt vielleicht an der Imposanz, der Größe, der Farbe und der Kombination mit Wasser und Nebel… jedenfalls finde ich sie einfach wunderschön und der erste Blick auf das architektonische Konstrukt war einer der bewegendsten Momente der Reise – denn es war der Moment, in dem ich ganz bewusst spürte, dass der langjährige Traum genau in diesem Moment endlich in Erfüllung ging.

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Was sich in den Tagen, seit ich wieder zuhause angekommen bin, bei mir gefühlsmäßig getan hat, gleicht einer Achterbahn. Das mag vielen eigenartig erscheinen, geht es hier doch „nur“ um zweieinhalb Wochen „Urlaub“. Für mich ist das anders, denn wie schon gesagt, diese Reise war ein großer Traum, der nach Jahren endlich in Erfüllung gegangen ist. Ich habe in unterschiedlichen Aspekten wirklich darauf hingearbeitet, dass es Realität wird. Als ich dann in Wien gelandet bin habe ich mich die Tage darauf irgendwie eigenartig leer gefühlt, weil auf einmal das große „nächste Ziel“ in meinem Leben abgeschlossen war. Gespannt habe ich beobachtet, was nun passieren würde – das Resultat ist, dass mich nun letztendlich und vollkommen das Reisefieber gepackt hat. Auf meiner Liste stehen bereits zwei neue Super-Reisen (warum muss denn alles, was mich so fasziniert, sooo weit weg sein?). Ein schönes Gefühl, einen neuen Traum zu haben. Ein nicht so schönes Gefühl, dass man auf einmal richtig spürt, dass man niemals alles auf der Welt sehen können wird, was man sehen möchte. Für die, die es interessiert (soll ich es überhaupt schon herausposaunen? Ach, ich muss es ja doch tun…):

Reise 1: New York – Vancouver – Alaska-Kreuzfahrt  (entlang der Küste von Vancouver nach Norden) – Toronto (Niagara Falls)

Reise 2: Oregon! (vor kurzem hätte ich noch gesagt: Oregon? Ja, Oregon!!) Seattle, Crater Lake, Olympic National Park, Portland, Mt. Rainier und Mt. St. Helens, North Cascades National Park, Historic Columbia River Highway mit Multnomah Falls, Painted Hills… – hier allerdings noch keine „konkrete Route“, aber bis eines der Dinge vielleicht (wenn überhaupt jemals) Realität wird, wird sowieso noch viel Wasser die Donau hinunterfließen – die Urlaubstage für 2014 sind erstmal vorbei.