Projekt 52 – Groß und klein (Woche 28)

Schon wieder ein Gegensatzpaar. Ich muss ehrlich gestehen, dass mir das eigentlich überhaupt keinen Spaß (mehr) macht. Das schränkt meine Kreativität ein. Natürlich kann man groß und klein metaphorisch sehen, aber irgendwie bleibt es immer genau das, groß und klein. Ich weiß nicht ob ihr wisst was ich meine. Aber so freie Interpretationen wie bei meinen Lieblingsthemen Zeit, Freiheit und Emotionenen oder Ähnlichem krieg ich da einfach nicht hin. Deswegen hoffe ich in den nächsten Wochen auf Themen, bei denen ich wieder mehr um-die-Ecke-denken kann.

Da ich die Woche einfach schon enttäuscht war wieder so ein Thema zu haben, muss ich ehrlich gestehen, dass ich auch fotografisch nicht sehr motiviert war. Überhaupt bin ich grade nicht so sehr von der kreativen Muse geküsst. Ich wollte es aber nicht auslassen, das widerspricht meinem Wesen. Nur ist das Foto fotografisch gesehen ein Schmarrn, ich habs aber nicht besser hingebracht. Keine tolle Perspektive, kein spannender Ausschnitt (ich mach schon richtig tolle Werbung dafür, stimmts? Macht Lust auf mehr, da bin ich sicher ^^). Trotzdem das Thema.

blog_grossklein

Ich wollte nicht das ganz Typische – ihr kennt mich ja. Kein kleinerfingergroßerfinger, kleinermenschgroßermensch, kleinesautogroßesauto sondern zumindest etwas, das man metaphorisch und ein klein wenig doppeldeutig sehen kann.

Deswegen hier also zwei Bücher – ein kleines Reclam im Vergleich zu einem großen (naja, größeren) Kinderbuch. Auf der anderen Seite ‚große‘ Literatur im Vergleich zu Kinderliteratur, ein Buch für die Großen und eins für die Kleinen. Ja, soweit zum Gedanken und der miserablen Umsetzung. Obwohl ich hinzufügen möchte, dass ich Mira Lobe und ‚Die Omama im Apfelbaum‘ keineswegs als Gegensatz zu Goethes ‚großer‘ Literatur als kleine Literatur bezeichnen möchte. Das Buch war als Kind eines meiner Lieblingsbücher, ich finde es ausgesprochen toll!