Bei Fabs habe ich mal wieder eine Blogparade entdeckt. Und zwar von Dani zum Thema ‚auswandern‚. Das ist nun die zweite Parade bei der ich mitmache und auch die beschäftigt sich mit anderen Ländern (= Fernweh hieß die damals.

Eigentlich dachte ich, sie sei schon vorbei. Aber dann habe ich ein nettes Mail bekommen, in dem es geheißen hat, ich könne noch mitmachen wenn ichs innerhalb von 2 Tagen schaffe, den Beitrag online zu stellen. Deswegen ein kleiner ungeplanter Einschub.

  1. Auswandern – ja oder nein?
    Aus meiner derzeitigen Situation: ein klares NEIN. Auch wenn das in der heutigen Zeit und/oder meiner Generation unpopulär und unüblich ist. Ich bin glücklich in Österreich geboren zu sein, in einem Land zu leben in dem es keinen Krieg und im Normalfall keinen Hunger, sehr wenig Arbeitslosigkeit und quasi keine Naturkatastrophen gibt. Natürlich läuft auch hier nicht alles perfekt. Aber irgendjemand hat doch schonmal gesagt: Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein. Oder so. Und ich denke nicht, dass der Lebensstandard und die Lebensumstände in einem großen Prozentsatz der Länder besser ist als hier. Dazu kommt, dass ich durch die Menschen, die ich kenne in dieser Gegend zuhause bin. Für mich ist das ein sehr schönes und wichtiges Gefühl. Wenn nicht das schönste und wichtigste überhaupt.Was nicht heißen soll, dass ich es mir nicht vorstellen kann, eine zeitlang wo anders zu leben. Nur im Grunde genommen möchte ich schon hier alt werden. Aus meiner jetzigen Perspektive (=
    *
  2. Wohin auswandern?
    Wenn ich nun aber doch weg müsste kämen nur sehr wenige Destinationen in Frage. So sehr ich Italien liebe – dort leben möchte ich wohl auf die Dauer nicht (naja, in Florenz vielleicht ^^ oder Südtirol aber da war ich noch nie). Ohne dort gewesen zu sein könnte ich mir Schweden oder Norwegen ganz gut vorstellen, Belgien vielleicht. Oder Kanada. Paris, ja das wäre eine Option. Damit hat sichs dann aber auch schon wieder.
    *
    collage_auswandern2

33 Comments on “Blog-Parade: Auswandern

  1. huhu liebe Paleica 🙂

    wenn wir uns nicht Anfang 2000 für den Hausbau entschieden hätten (im Hinblick auch auf unsere Familien hier, und unsere guten Jobs) – dann würden wir beide SOFORT auswandern. Ziel ganz klar: entweder Kalifornien (z. B. Oxnard, eine Stadt am Meer) oder Florida ..ebenfalls küstennah. Dort würden wir dann ein einigermaßen tornado-sicheres Haus bauen .. *träum* – wirklich, ich wär weg, ohne mit der Wimper zu zucken.

    Auch noch eine Alternative – halbe-halbe. Im Frühjahr und Sommer in Deutschland – im Herbst und Winter in den USA.

    Aber – es gilt dabei so vieles zu berücksichtigen – Auswandern ist nicht Urlaub .. das kann man nicht vergleichen – und ohne Job bzw. ohne ausreichend Geld käm es nicht in Frage für mich.

    Wir streben es konkret fürs Rentenalter an – ist halt noch eine Weile hin, und man weiß nie, was noch wird bis dahin ..

    Auf jeden Fall hast du recht und was du für Österreich schreibst, gilt auch für Deutschland .. es könnte so viel schlimmer sein, und wir leben in einem vergleichsweise stabilen Land, wo es sich aushalten läßt.

    Aber das Fernweh .. und der Wunsch nach einem Leben in Wärme, auch im Herbst und Winter .. und noch einige andere Aspekte – würden ganz klar dafür sprechen bei uns 🙂 🙂

    sonnige und ganz liebe Grüße schickt dir Ocean

    • ich finde das scön solche träume und pläne zu haben. das solte man sich auf jeden fall bewahren (= ich mag zwar die kälte nicht besonders, aber die übermäßige hitze auch nicht, deswegen wär das wohl nix für mic. ich hätte gern das ganze jahr ein gemäßigtes klima so mit 20-25 grad (=

  2. Hach, ich liebe Österreich. Letztes Jahr habe ich eine Woche in Kärnten am Millstätter See Urlaub gemacht, es war einfach traumhaft schön! Nächstes Jahr will ich auf alle Fälle wieder mal in die Ecke reisen

    • der millstätter see ist in der nähe von dem bild mit der leiter in de see (= also zuminest im selben bundesland, grins. ja ich finde auch dass es ein ganz schönes fleckchen erde ist.

  3. hey paleica! schön dass du noch mitgemacht hast! es scheint, dass finazielle und andere sicherheiten für dich sehr wichtig sind und das ist auch gut so. nicht jeder möchte sich köpfüber in irgendetwas hinein stürzen (so wie ich) 🙂
    allerdings muss man auch sehen, dass viele leute die auswandern, genau deshalb auswandern. weil sie das gefühl haben, dass es bei euch in österreich oder in meiner schönen schweiz fast zu gut ist, zu perfekt, kein abenteur 😉
    aber so verschieden sind nun mal die menschen. und genau darum startete ich auch diese blogparade, um verschiedene meinungen und ideen zu sammeln. ich mach mich jetzt daran eine zusammenfassung zu schreiben.

    liebe grüsse
    dani

    • schön dass du noch auf mich gewartet hast (=

      ja, das stimmt. kopfüber in ein abenteuer ist nicht so mein ding. obwohl ich leute bewundere die es tun. ich könnte das nie.

      ich finde das auch supertoll wenn leute sich das trauen und ich wollte das damit auch gar nicht herabsetzen. aber ich wollte eben auch mal die ‚andere seite‘ beleuchten. weil es grade in meiner gegend/altersgruppe ganz komisch aufgenommen wird wenn man sagt es gefällt einem da wo man ist. auf die zusammenfassung bin ich gespannt (=

  4. Ich wüsste nicht, warum ich auswandern sollte, obwohl ich in meinem Land vieles – mit Verlaub gesagt – zum Kotzen finde. Die meisten machen sich irgendeine Urlaubsvorstellung von einem anderen Land, aber die Realität sehen sie nicht. Ich habe für mich beschlossen, da glücklich zu sein, wo ich bin und das Beste draus zu machen.

    • ich finde auch nicht alles so toll was hier abgeht. es gibt sogar einiges, das ich zu bekriteln habe. ich kann mir nur einfach nicht vorstellen, dass es das nicht in anderen ländern genauso gibt. vielleicht in anderen bereichen – aber welches land ist schon perfekt? ich denke auch, dass das eine wunschvorstellung ist, der traum vom auswandern, und dass die realität nicht so rosa ausschaut…

  5. Ich gebe dir Recht. Österreich ist ein tolles Land. (Würde es doch bloß zu Deutschland gehören, und die Österreicher wären ausgerottet.)

    Hähähä…. Das war jetzt böööse… 😉

    Aber du weißt ja, dass ich es so nicht meine. Ich könnte außer in Deutschland nur in Österreich oder den USA leben.

    • ppppfff ich habe das jetzt mal geflissentlich überhört und nehme es nur nicht persönlich weil ich deine anderen kommentare kenne =P

      deutschland wäre auch eine option. aber das ist irgendwie so ’nah‘ dass es für mich gar nicht so recht zu auswandern fällt. genauso wie die schweiz.

  6. Überlegt hat sicher fast jeder schon mal…..
    Ich auch, ganz klar – in erster Linie wegen dem Wetter.
    Aber genau wie bei dir sind für mich die Menschen hier wichtig, eine (einigermaßen) finanzielle Sicherheit und irgendwie mag ich es auch, hier zu leben.
    Liebe Grüße
    Katinka

  7. Wenn ich das hier so lese wird Österreich auch zu ner Auswanderoption für mich. ^^

    Naja, so direkt ist der Plan bei mir ja nicht. Bin halt nur offen für alles.

    • hihi, tatsächlich? das freut mich (= ja, es ist schon schön bei uns. aber ich muss sagen, dass die menschen sehr viel davon ausmachen. und natürlich die grundeinstellung, die man hat (=

      • Ja, ich finde auch, dass es an der Einstellung eines jeden selbst liegt. Ist man in seiner Heimat ein Motzkopf kann man hinziehen wo man will. Man wird immer was finden, woran man was auszusetzen hat!

  8. BELGIEN!?!?!?!?! Mach das nicht. Ich habe dort 2 Jahre gelebt… Die Belgier können sehr nette Menschen sein, aber insgesamt sind sie seltsam. Die Holländer haben sie schon aus gutem Grund abgeschoben:-)

      • Es geht. Es wird Dich nicht umhauen. Was zumindest in Antwerpen toll ist, sind die Möglichkeiten wo man so überall hingehen kann. Die sind sehr stilvoll da.
        Aber wenn Du da lebst und „normale“ Lebensmittel kaufen gehst, wirst Du sehr enttäuscht sein…

        • antwerpen wäre auch eine auslandssemesteroption. aber ich weiß nicht. wahrscheinlich werd ich eh keines machen. und paris – das wäre natürlich auch sehr toll. hach.

          • Antwerpen ist wirklich toll. Aber auch oft sehr trist. Wenn Du die Möglichkeit hast dort eine Zeit zu sein, dann nimm sie wahr:-) Kann Dir auch einen tollen Vermieter empfehlen. Wir hatten da eine kleine süsse Wohnung, deren Grundmauern von ca. 1370 waren. Der Vermieter war immer ein Foto wert. Er war für uns der Pate von Antwerpen. IMMER einen weissen Leinenanzug an, parkte mit einem alten roten Jaguar vor der Tür und machte in unserer Wohnung die Mietverträge mit anderen Kollegen… Aber sehr nett war er:-)

            • mal sehen. na ich weiß es noch nicht. is halt auch eine geldfrage und so. aber jetz aktuell stehts eh nicht zur debatte (= das klingt aber wirklich toll!

  9. Ich finde nicht, dass es unpopulär ist, in jungen Jahren nicht ans auswandern zu denken. Na ja, daran denken schon, aber wenn es denn soweit ist, dann machen doch die meisten schnell wieder einen Rückzieher. Und warum überhaupt weg von da, wo man ist. Einzig der Grund einer beruflichen Karriere könnte ein gewichtiger Grund sein, vielleicht. Gut, wer im Geld schwimmt, alles langweilig findet, der kannn sicher bequem auch woanders leben.
    Ich finde Deine aufgeführten Gründe mehr als ausreichend, nicht auszuwandern, sondern im Land seiner Wurzeln zu bleiben. Falls Auswandern auch der Wille zur Veränderung sein sollte, dann ist es auch dafür nicht notwendig, läßt sich doch alles selbst vom entferntesten Zipfel aus erledigen, sofern man dazu in der Lage ist…
    Klar, das Neue reizt natürlich, auch palmenumsäumte Strände, und Sonne pur…leider meistens auch nur mit viel Geld zu genießen.
    Ich kenne mehrere Studenten, die einen 1 – 2 jährigen Auslandsaufenthalt genossen haben, auch in deren „Traumländern“. Sie haben dort eine Zeit gelebt, mit den Menschen und den Ländern, aber niemand möchte dort für immer bleiben, mal von wenigen Ausnahmen abgesehen.-
    Der Wunsch nach auswandern, der wird wohl immer bleiben, aber die meisten kommen zurück…
    Ich selbst, wenn ich könnte, ja, ich würde auswandern, aber nur vom Fetsland auf eine Insel in der Nordsee…
    Sei lieb gegrüßt
    Kvelli

    • ich denke, dass diese auswander-sache so ein mythos ist und eine eine faszination hat weil man einfach furchtbar hohe erwartungen dran hat. im endeffekt kommt es aber doch immer darauf an, welche menschen um einen herum sind und wie sehr man bereit ist, zufrieden zu sein (sofern die grundbedürfnisse natürlich befriedigt sind). schön jedenfalls, dass ich meine einstellung dazu einigermaßen verständlich machen konnte (=

  10. Wenn ich das nötige Kapital dazu hätte….dann ja.

    Irland / England oder vielleicht USA.

  11. Pingback: Ausreis(s)erblog – slideaway | Alle wandern aus, nicht, oder so…

  12. Wenn ich da mal ernsthaft und realistisch drüber nachdenke, kommt für mich nur Österreich zum Auswandern in Frage. Alles andere wäre mir zu weit weg von der Heimat. Vielleicht auch noch Norditalien.
    Und wenn ich mal etwas träume, dann wäre es schon irgendwie cool, ne Strandbar in der Karibik aufzumachen. Aber da brauch man dann ne Menge Geld um auch oft in die Heimat fliegen zu können.
    Sonst wäre es vielleicht noch denkbar sich mal später in der Rente ein Haus am Meer zu kaufen, aber das ist ja noch sehr weit weg (zum Glück).
    Wünsch dir schonmal ein schönes und erholsames Wochenende.
    Liebe Grüße,
    Enrico

    • oh das ist schön! komm doch nach Ö (= ja stimmt. norditalien wäre auch was. also südtirol. das gehört ja irgendwie eh fast zu Ö (= ja so eine strandbar klingt auch toll. aber ich glaube das wäre nix für mich, im endeffekt.

  13. Auswandern…hin und wieder spukt das Konzept in meinem Kopf herum. Meistens verwechsel ich es mit meinem ständigen Fernweh und manchmal mit meinen Erinnerungen aus vergangenen Auslandsaufenthalten. Von all den Ländern könnte ich mir am ehesten England vorstellen, aber vll liegt das auch größtenteils an den Menschen, mit denen ich dort gewohnt habe. Ich kann deiner Antwort auf Jouir la vie daher nur zustimmen. Man hat irre hohe Erwartungen, aber es ist auch immer noch ein bisschen anders, wenn man weiß, dass das Wohnen im Ausland nur auf Zeit ist, wie es bei mir immer der Fall war, mal ein Jahr; mal 3 oder nur ein halbes Jahr, aber alles mit einem Ablaufdatum versehen.
    Aber wenn man sich dann auf Familienfeiern blicken lässt und dich alle ungläubig anschauen, weil sie dachten, du wärst schon längst ausgewandert, ist das auch ein wenig komisch o.O
    Ich bin sehr sehr gerne in meiner Heimat, aber eben auch sehr gerne draußen in der Ferne, ich kann mich nie entscheiden 🙂 Aber Schweden, Norwegen und Kanada üben auf mich auch einen unglaublichen Reiz aus, gerade letztens hatte ich überlegt, mich auf eine Stelle in Südschweden zu bewerben… Ich würde der Liste noch die Nordostküste der USA hinzufügen, ich liebe einfach den europäischen Flair dort!
    …und Norddeutschland steht gar nicht auf deiner Liste? :O Das wäre ja auch so etwas wie Auswandern 😀

    Schöne Grüße!

    • oooh da hast du aber einen alten beitrag von mir gefunden… ja, das fernweh…

      ach norddeutschland würde da heute schon draufstehen, aber damals war ich noch nie in hamburg und kannte es noch nicht 😉 allerdings muss ich sagen, deutschland fällt für mich eher unter „umziehen“ als unter „auswandern“ – liegt wohl daran, dass man doch in der muttersprache halbwegs 😛 verstanden wird.

  14. Pingback: Mobile Memories of America: Ein Roadtrip im Zeitraffer & Blogparade: was bedeutet reisen für dich? – episoden.film

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