Immer wieder Wien – Naschmarkt

So, ich habe beschlossen, meine Wien-Touren jetzt unter den Serientitel ‚Immer wieder Wien‘ zu stellen. Denn es warten schon zwei weitere Beiträge dazu und es werden bestimmt nicht die letzten sein. Dies sind endlich ein paar Bilder von meinem Ausflug auf den Naschmarkt mit Flügelchen.

Ein paar Typische, ein paar Details, ein bisschen Schmackhaftes und hoffentlich viel Paleica (=

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Auch wenn ichs beim ursprünglichen Post vergessen hab, möcht ich doch nachträglich ein bisschen Info hinzufügen:

Der Naschmarkt ist der größte innerstädtische Markt in Wien. Er existiert seit Ende des 18. Jahrhunderts an dieser Stelle, war anfangs aber ein Markt, der vorwiegend Milchprodukte angeboten hat und wurde von der Freyung an den Wienfluss übersiedelt. Davor war dort ein Aschen- und Mistablagerungsplatz (Ersteres ist eine mögliche Erklärung für den damaligen Namen. Eigentlich hieß er zu Beginn Kärntnertormarkt und wurde umgangssprachlich Aschenmarkt genannt. Asch waren aber auch aus Eschenholz hergestellte Milchbehälter).

Ab 1820 gibt es Aufzeichnungen, dass er ‚Naschmarkt‘ genannt wurde. Dies kommt vermutlich tatsächlich von den exotischen Süßigkeiten, die damals schon dort angeboten und verkauft wurden. Seit 1905 trägt er diesen Namen offiziell.

Vom Marktgebiet her sieht der Markt seit 1919, kurz nach dem ersten Weltkrieg, so aus wie man ihn heute kennt.
Zu Kaufen gibt es Obst, Gemüse, Backwaren, Fleisch und Fisch. Außerdem haben sich mittlerweile viele Lokale dort angesiedelt. Jeden Samstag findet außerdem Wiens größter Flohmarkt am Parkplatz des Naschmarkts statt.