Farbe bekennen 21: weiß

Diese Woche mal wieder ganz regulär in der Zeit, die Farbe weiß. Das Motiv könntet ihr schon kennen, es war sogar eine zeitlang Header im Episodenfilm (für die alteingeschworenen. Ich glaube, es war im Sommer 2008). Aber die paar Perlenstücke die ich habe, ähneln den Armbändern von s/w so sehr. Deswegen ist meine Wahl trotzdem auf dieses Objekt gefallen.

Ich habe mich mal an einer – mir untypischen – Perspektive versucht. Abgeschaut von Flügelchen. Einfach mal zentral drauf. Und mir persönlich gefällt diese Variante sogar besser wie meine sonst bevorzugte Schräglage.

Verzeiht das Rauschen. Aber mit dem Licht in der Wohnung wars die letzten Tage nicht so sehr, also hab ich letztendlich einen höheren Iso genommen. Ich hoffe, ihr mögt es trotzdem, mein weißes Glasschmuckstück.

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Nicht fehlen darf natürlich die aktuelle Nummer aus dem Bücher-Stöckchen:

Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast

Kurz wollte ich sagen, das sei eine schwere Frage. Schließlich habe ich die Bücher, die ich blöd gefunden habe, meist letztendlich einfach nicht gelesen. Erstaunlicherweise bin ich problemlos mit dieser Taktik durchgekommen. Aber da war doch etwas. Sogar 2, die sich um diesen Platz rangeln. Das erste war ‚Pole Poppenspäler‘ von Theodor Storm. Mein erstes Reclam und der Grund für meine Abneigung gegenüber den gelben Heftchen. Ich habe es wirklich gehasst wie die Pest und verstehe es bis heute nicht (ich muss aber gestehen, dass ich es auch nicht noch einmal versucht habe).
Das andere ist ‚The Grass is singing‘ von Doris Lessing. Wirklich das unnötigste Buch, das ich je gelesen hab. Am Anfang geschieht ein Mord und man erfährt, wer der Täter ist. Am Ende hat sich am Tatbestand nichts geändert. Dazwischen war es heiß und der getöteten Protagonistin hat im Haus in Afrika eine Zwischendecke gefehlt und die Zikaden haben Lärm gemacht. Ätzend.