Gesetz der Serie: Zeitzeugen (Erinnerung is nur a Reifenspur im Sand)

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Dieses Thema begleitet mich nun auch schon eine Weile. Die Textzeile ist übrigens aus einem Fendrich-Song. Aus diesem großartigen Lied. Ich habe hier dasselbe Sujet, einmal mit dem Makro und einmal mit dem iPhone – nur aus Vergleichsinteresse (:

*

Ich führe seit vielen Jahren relativ genau Kalender. Ich glaube, seit ich 14 oder 15 bin. Manchmal, wenn ich aufräume oder etwas suche, stolpere ich wieder über diese ‚Dokumente‘ meines Lebens. Ich blättere darin und hab meist genau soviel aufgeschrieben, dass ich mich noch erinnern kann, worum es ging, was ich damals dachte. Ich kann mich dank der vielen beschriebenen Seiten wieder hineinversetzen. Ob das gut ist mag fraglich sein, aber hin und wieder genieße ich so eine Reise in die Vergangenheit.

Darum kann ich mich auch absolut nicht dafür erwärmen, einen elektronischen Kalender zu führen. Ich habe zwar eine App dafür heruntergeladen, aber gerade mal einmal geöffnet, bewundert und wieder geschlossen. Ich lebe sehr nach dem Motti ‚wenn mein Kalender abstürzt hebe ich ihn auf‘. Ich empfinde Papier als die weitaus sicherere Art zu sichern als 10 externe Festplatten und 3 Synchronisationsprogramme. Das mag sich sehr unfortschrittlich anhören, aber diese kauzige Sichtweise gönne ich mir.

71 Replies to “Gesetz der Serie: Zeitzeugen (Erinnerung is nur a Reifenspur im Sand)”

  1. Das Telefon kann wirklich mit der Kamera mithalten.
    Wobei ich persönlich für mich endlich gern ein gscheites Makro hätte! …Und ein Handy das sich nicht mehr mitten im Gespräch abschaltet…

    2011 hat hoffentlich auch noch viel NEUES im Füllhorn. *g*

    LG, Klarissa

    1. (: ich finde nach wie vor, dass man das eine mit dem anderen gar nicht vergleichen kann und es einen ganz anderen zweck hat. von dem her liebe ich meine beiden geräte (((:

  2. Muss Klarissa zustimmen, die Fotos der „Großen“ haben eine viel schönere Stimmung.
    Ich hab mir jetzt auch ein Makro bestellt ^__^ Mal gucken ob ich das für dieses Thema schon gebrauchen kann.

    Der Point.

  3. Ich finde beide Bildserien sehr gelungen, super Umsetzung. Ja, so ein Makro hat schon was, ich fotografiere damit auch sehr gerne.

    LG Soni

  4. Na, da bist du aber auch relativ früh dran diesen Monat. Sehr schöne Idee und mir gefallen beide Umsetzungen, das lange, schmale Bildformat der zweiten Serie finde ich ganz besonders interessant 🙂 Ich habe meine Serie heute geschossen und zusammengebastelt, wie immer zu finden hier:

    http://olaswelt.wordpress.com/in-my-eyes/gesetz-der-serie/

    Vielen Dank für das tolle Thema! Vielleicht knips ich später doch noch eine zweite Serie, ist ja noch früh im Monat 😉

    Liebe Grüße
    Viola

  5. ah, das ist eine schöne, fast schon tiefgründige idee!
    ich mag die obere reihe fotos noch lieber als die untere. irgendwie gefallen mir die ausschnitte und die farben da noch besser. 🙂

    dankeschön!
    das kleid finde ich nur so suboptimal. ich habe mir eben erst was ganz anderes vorgestellt als dann dabei raus kam. alufolie ist nicht gerade das beste material für so was… ^^
    die augenbrauen waren wirklich mal eine gute idee. in farbe sah das aber total doof aus, weil wir das einfach mit so alten schminkstiften (du weißt schon, so kindergarten-faschings-zeugs) gemacht haben. deswegen haben wir und schnell entschieden schwarz/weiß fotos zu machen, was auch irgendwie ne gute entscheidung war. so wirken die fotos viel besser.

    1. danke (: ich mag in dem fall die farben und die ausschnitte auch lieber. aber vielleicht liegts auch daran, dass ich mich mit der großen und den ausschnitten und der bearbeitung länger und intensiver auseinandergesetzt hab. und natürlich gibts einen qualitätsunterschied bei den beiden bildern. dafür eignet sich das äpfelchen also nicht so gut. für andere sachen liebe ich es hingegen schon sehr (:

      es is immer ärgerlich, wenn das ergebnis nicht so aussieht, wie man es sich gewünscht/vorgestellt hat. aber der betrachter weiß ja nicht, wie es in deinem kopf ausgesehen hat, das ist das gute (:

      oooh, die augenbrauen waren gezeichnet! ja da ist s/w sicher die praktikablere variante.

  6. Beide Umsetzungen sind gelungen, die Makroaufnahme gefaellt mir etwas bessser als die iPhone-Aufnahme. Mag die Bildgestaltung und Schaerfesetzung.
    Auf Papier moechte ich auch nicht ganz verzichten, ich kann z.B nichts mit den E-Books anfangen, wenn sie denn auf einem elektronischen Medium gelesen werden sollen. Ein richtiges Buch hat etwas besonderes, die Haptik ist einfach etwas anderes.

    saludos

    1. makro hat dieses rennen eindeutig gewonnen. ist aber auch klar, das is auch nicht der anspruch des iphones.
      danke jedenfalls für das lob.
      und es ist beruhigend zu hören, dass es noch mehr so ‚altmodische‘ exemplare wie mich gibt +g+
      allein der geruch eines buches…

  7. Tja – was gefällt mir da jetzt besser ???
    Ich find beide Sachen super – klar, dein Makro ist schon sein Geld wert, aber ich finde deine I-phone Aufnahmen auch genial – nur die *Anordnung* mag ich beim unteren viel lieber 🙂
    Und wir haben wieder was gemeinsam – auch ich schreib alles wichtige auf Papier 🙂
    … hier ist mein Beitrag – mal wieder n bißchen nachdenklicher und schwammig – ist ne persönliche Sache mit all den Erinnerungen – das weißt du ja auch sehr gut, meine Liebe !!!

    http://just-magic-moments.blogspot.com/2011/06/gesetz-der-serie-juni.html

    Genieß die Pfingsttage und lass es dir gutgehen

    Manu

    1. oooh ist das schön, dass du auch ein papier-typ bist. warum wundert mich das jetzt nicht (;
      weißt du, mir ist grade das wort ‚analogisieren‘ in den kopf gekommen. als gegenstück zum digitalisieren.

  8. Eine schöne Idee, mir gefällt von dem Format und der Zusammenstellung das erste besser, toll was das I-phone für Bilder macht.
    Ein schönes Pfingstwochenende wünsche ich dir.

  9. Klasse Idee und auch die Umsetzung gefällt mir sehr gut!
    Warum bin ich da nur nicht drauf gekommen?! Ich führe auch so einen klassischen Kalender aus Papier, aber das wäre jetzt zu nachgemacht…

  10. …ich mir auch. 🙂

    Ich habe es einmal mit OneNote versucht, aber so recht gefiel mir das nicht. Ganz nützlich für Aufgabenpläne hingegen sind die Bildschirmnotizen von Windows 7.

    Ich mag die erste Reihe lieber, ist mir durch das Unschärfespiel verspielter und damit auch etwas verzauberter. Sowas seh‘ ich besonders gerne. 🙂

    1. ich hab leider kein windows7, was ärgerlich ist, denn bildschirmnotizen klingt echt praktisch. da gibts allerdings sowas wie stickynotes, das kann das glaub ich auch aber das hab ich nie verwendet. ich hab da jetzt ja das iphone für alles was das angeht ^.^
      danke für das lob, ich mag in dem fall ja eh auch die 1. lieber ^.^

  11. Schon seit vielen Jahren schreibe ich meine Erlebnisse und Gedanken in meine Tage-und Skizzenbücher. Denn Kritzeln und Notieren, Ausradieren, Abzeichnen, Umzeichnen und Weiterzeichnen….das kann man quasi an allen, zumindest aber an verschiedenen Orten: im Cafe, im Museum und auf Treppenstufen, am Strand, in Meetings, der Schwebebahn und wo immer man sich befindet. Ich habe immer ein Notizbuch bei mir und schreibe nicht nur, sondern zeichne auch Skizzen, Portraits, Landschaften und alles Mögliche hinein. Ich mag das. Manchmal weiss ich nicht mehr genau, warum ich etwas aufgeschrieben habe, aber ich weiss, dass ich es aufbewahren muss.
    Liebe Paleica, mir gefällt die untere Foto-Serie besser, weil sie vom Format her aussergewöhnlicher ist als die obere.
    LG von Rosie

    1. ja du hast recht, das kann man immer. bei mir ists halt nicht das zeichnen, sondern das fotografieren. und dank des iphones kann ich das jetzt auch (wieder) immer und überall (:
      immerhin hat die iphoneserie noch eine zweite stimme bekommen (:

  12. Sehr schöne Bilder.
    Gefallen mir durchweg gut.
    Ja Kalender sind eine tolle Idee habe auch welche con bestimmt 7jahre. Hier runfliegen.
    Ich blickte erst kürzlich in einen und habe diesen im Anschluss direkt weggeschmissen,weil einfach nichts rein gar nichts in ihm positiv war.
    Aber dennoch ich bin auch für die alte Art und Weise.

    1. wirklich? oh das ist traurig. bei mir ists sehr durchwachsen, natürlich viel negatives, aber auhc positives und vor allem viel emotionales und vieles, das mir einmal wichtig war. deswegen könnte ich diese dinge nicht wegwerfen.

  13. Finde ich super die Idee, es so umzusetzt. Genau das würde auch gut zu mir passen. Mir geht es auch oft so, dass ich der vergangenheit so wieder begegne.

    Wie gehts dir denn so? Wir schreiben ja leider nur noch so selten.
    Gruß, romy.

    1. es ist wirklich interessant, dass es doch noch soviele leute gibt, die diese ‚altmodischen‘ dinge wie kalender auch zu schätzen wissen.
      mir gehts an sich gut. ich bin sehr beschäftigt mit dem ‚real life‘ deswegen ist es hier 2011 eigentlich denkbar ruhig geworden, im gegensatz zu den letzten 2 jahren. wird sich vielleicht auch mal wieder ändern, aber momentan ist die zeit für das internet einfach nicht so vorhanden, deswegen schaue ich nur viel seltener bei meinerblogroll vorbei…

  14. Pingback: Promocia
  15. Huhu Paleica,
    eine wirklich schöne und gelungene Umsetzung!

    Bis zum letzten Jahr hatte ich auch Papierkalender. Doch seit diesem Jahr nutzt ich den Kalender von meinem I.P.hone in der Hoffnung, dass er nicht abstürzt….

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Katinka

    1. danke für das lob liebe katinka!
      wirklich? welchen hast du denn? ich hab den mi.Cal runtergeladen, aber noch kein einziges mal genutzt. ich will einfach blättern und handschreiben in kalendern…

  16. Hallo Paleica,
    ich kann das gut nachempfinden, mir ist bis heute das Aufgeschriebene immer noch lieber als alles, was man elektronisch festhält, obwohl ich ja sonst moderner Computertechnik gegenüber schon lange sehr aufgeschlossen bin. Es hat alles Vor- und Nachteile. Deine Bilder zum Thema gefallen mir gut. – Auch ich habe es heute endlich geschafft mein Gesetz der Serie fertig zustellen. Hier kannst du es sehen und außerdem gibt es schrecklich viel zu lesen 😉 Deine Themen sind manchmal eine echte Herausforderung!
    http://mainzauber.de/blog10/2011/06/18/gesetz-der-serie-3/
    Lieben Gruß
    Elke

    1. danke für dein lob! und ja mir gehts da genauso. ich nutze ja auch die meisten dinge am pc. aber grade beim kalender bin ich eben sehr analog unterwegs. da sträube ich mich einfach, weil ich daran glaube, dass papier die bessere art ist, etwas über ein menschenleben zu sichern, als nullen und einsen.

  17. Jetzt dachte ich, nur ab meinem Jahrgang sei man altmodisch indem man weiter auf dem „analogen“ Kalender beharrt, dem echten Buch, Kritzelkladden etc. Ich bin gerne old-fashioned. Wie Du so schön geschrieben hast: wenn der Kalender abstürzt, hebe ich ihn auf 😉 Und dabei bleibe ich auch.
    Schöne Serie, die Schärfentiefe des Makro ist schon genial. Da kommt unser Äpfelchen leider nicht heran.

    1. ich freu mich wirklich, wieviel leute bekennende analogkalendernutzer sind. das finde ich schön, sich ein bisschen diese tradition zu erhalten. genauso wie ‚echte‘ bücher lesen. es kann eh jeder halten wie er will, aber allein das kalender kaufen gehen und das erste mal hineinschreiben. hach.
      danke für das lob auch für die fotos. klar, die schärfe kann man mit dem iphone so nicht hervorheben. aber das makro war ja hoffentlich nicht umsonst so teuer (;

  18. Hallo Paleica, ich finde auch, dass das *schriftliche festhalten* eine schöne und ganz besondere Sache ist. Es ist soooo schön vergangenes nachzulesen und sich dadurch wieder an so vieles zu erinnern. Deine Zusammenstellung gefällt mir sehr.
    Meine Zeitzeugen habe ich jetzt auch online.
    Liebe Grüße,
    Thea

  19. Hallo Paleica, ich mag Deine Umsetzung des Mottos. Schön zu sehen, wie viele verschieden Sichtweisen es für ein Thema geben kann. Übrigens kann ich Deine Einstellung zu elektronischen Kalender nachvollziehen. Ich habe auch nach wie vor den guten alten Papierkalender. Ich mag es einfach „richtig“ zu schreiben und die Seiten durchzublättern, so etwas kann kein Computer der Welt ersetzen.

    Viele Grüße
    Alexandra

    1. liebe alexandra, mir geht es da genauso. einfach durchblättern, rumschauen, die eigene handschrift sehen, das gehört einfach zur erinnerung dazu. es ist wirklich schön, dass es anscheinend noch unheimlich viele andere leute gibt, die da auch dran hängen…

  20. Hallo meine Liebe,
    ich führe auch liebe einen Kalender als dass ich mich auf Outlook etc verlassen könnte. Nur die wichtigsten Termine werde in mein Handy eingegeben, die mich an irgendwas erinnern sollen, falls ich mal nicht in meinen Kalender schaue.. 🙂 Also ich bin ganz deiner Meinung, manche Dinge bewahrt man sich und das ist auch gut so.. 🙂

    1. es freut mich wirklich, wieviel positiven zuspruch ich da mit der kalendersache bekommen hab. vielleicht liegt das aber daran, dass wir alles menschen sind, die gerne dinge aufschreiben oder sonst festhalten (wozu sonst bloggen)? jedenfalls gehts mir auch so, ab und an schreibe ich auch erinnerungen, aber in dem sinn als kalender benutze ich es nicht. beruflich lass ich mir das einreden, aber privat…

  21. Ha, na das kenn‘ ich aber irgendwoher! Seit 1988 führe ich auch Kalender, und die Frage, ob das gut oder schlecht ist, kann ich guten Gewissens mit „es ist sogar verdammt gut“ beantworten 😉 Nicht selten halfen mir in der Vergangenheit die Eintragungen als Gedächtnisstütze und auch die weniger schöne Ereignisse, über die man dann möglicherweise stolpert, sind es wert, nochmal in Augenschein genommen zu werden. Auch wenn die Erinnerung daran schmerzt, vieles davon half mir, ‚es‘ – was immer es war – besser zu machen, zum Guten hin zu ändern.

    Elektronische Kalender kommen mir auch nicht ins Haus und mit dem Vorwurf ‚unfortschrittlich‘ zu sein (find‘ ich gar nicht kauzig, im Gegenteil!), kann ich leben, denn ich bin der Meinung, dass die Menschheit sich zu sehr auf die Technik verlässt. Sicher gibt es technische Helferlein, die uns das Leben erleichtern. Es gibt aber auch andere, die das Gegenteil bewirken.
    Wie auch immer…
    Bevor ich jetzt hier anfange, herumzuphilosophieren, mein Juni-Beitrag zum ‚Gesetz der Serie‘ 🙂
    http://365augenblicke.wordpress.com/das-gesetz-der-serie/juni/

    1. wow, sooo lange schon!? bei mir hats erst etwa 12 jahre später begonnen (: ich sehe das aber genauso wie du. die einzige zeit, in der ich völlig aufs kalenderschreiben vergessen hab, war im sommer 2005, das war einfach eine wahnsinnszeit, in der ich vor lauter leben aufsaugen sonst zu nichts gekommen bin…
      ich sehs aber auch so, dass manche dinge ein bisschen mit vorsicht zu genießen sind. nur weil sie digital sind, sind sie nicht zwangsläufig für lange zeit besser.

      1. paleica: „wow, sooo lange schon!?“ Ja *lach* Ich hatte damals viele Arzttermine, und da hat sich das irgendwie verselbständigt und auf alle anderen Bereiche ausgeweitet 🙂

  22. Liebe Paleica,

    gerade noch geschafft. Hätte doch beinahe den Beitrag für Dein Projekt vergessen. Dabei hatte ich schon alles fertig gemacht.

    Hier ist er also nun.

    Liebe Grüße
    Jutta

  23. Pingback: GdS: Zeitzeugen

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