Friedhof St. Marx – Leben zwischen Leblosem

Meine letzte Serie vom Friedhofsausflug im Februar – ganz im Geiste des Magic Monday war ich natürlich auch auf der Suche nach Positivem, nach Leben in diesem leblosen Areal und habe doch ein bisschen was gefunden. Vorboten des Frühlings und Eindrücke, wie sich die Natur ihr Gebiet zurückholt. Außerdem hat mich Viola schon seit langem mit ihren tollen Tropfenfotos animiert, mal wieder das Makro auszupacken und ja – die Welt der Details hört nie auf zu faszinieren.

Außerdem möchte ich mich kurz freuen: 50 Likes hat meine Facebook-Seite schon erhalten. Falls also noch jemand Interesse am „Themen-raten“ vor Veröffentlichung hat oder auch mal zwischendurch etwas zu sehen, darf gerne den Daumen hoch klicken 🙂

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Ansonsten bin ich grade etwas schaumgebremst. Hatte gestern meine erste Weisheitszahn-OP, die letztendlich etwas komplizierter gelaufen ist als sie hätte sein müssen. Heute und morgen bin ich fix in Krankenstand, mal sehen, ob ich am Freitag wieder einigermaßen sprechen kann und damit bürofähig bin.

Im Allgemeinen fällt es mir ja schwer, mich mit so Dingen zu arrangieren, ich werde da immer zum Kleinkind, will am liebsten kurz vorher die Flucht ergreifen und schaffe es nicht sonderlich gut, da ganz erwachsen die Fassung zu bewahren. Das kommt aber auch daher, dass oft Vertrauen in Ärzte fehlt und die menschliche Komponente nicht passt. Ich finde es so wichtig, dass sich ein Arzt dessen bewusst ist, dass das für den jeweiligen Patienten keine „Kleinigkeit“ ist und dass er da nicht an einem Auto rumschraubt. Wenn also etwas „schiefgeht“, dann muss man trotzdem erklären, was man macht, und nicht auf einmal in sturnrunzelndes Schweigen verfallen, bei dem man sich als Patient dann sonstwas denken kann… Außerdem vertrage ich mangelnde Aufklärung, die schon fast mit Unehrlichkeit zu beschreiben ist, nicht besonders. Die Information „Nach 1, 2 Stunden können Sie wieder Essen und am nächsten Tag ist alles wieder in Ordnung“ ist relativ weit entfernt von „2 Tage lang nur trinken, weitere 2 Tage nur flüssige Ernährung und dann 4 Wochen lang nichts Festes. Und 16 Antibiotika dazu.“