Der Herbst von seiner Novemberseite – Steinhofgründe zu Allerseelen & 11 Fragen von Patricia

Langsam leeren sich die Herbstbilder der Entwürfe, aber diese Serie ist für mich eine ganz besondere. Nebelstimmung haben wir hier in Wien nicht oft. Graue, düstere und triste Tage – ja, en masse. Aber diesen zauberhaften, mystischen Nebel… Ich bin auch nur durch einen glücklichen Zufall „darübergestolpert“ – eine Fototour war gar nicht geplant, aber das konnte sich mein Fotografenherz nicht entgehen lassen.

Diese Stimmung an Allerseelen auf den Steinhofgründen, auf dem Gelände, auf dem sich auch das Otto-Wagner-Spital befindet und das eine derartig dramatische Geschichte hat… es war magisch und gruselig zugleich. Als würden die Geister der Vergangenheit irgendwo zwischen den Sphären mitschwingen.

 

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Und zum Abschluss ist es wieder Zeit für eine Fragestunde! Diesmal wollte Patricia gerne ein paar persönliche Dinge von mir wissen!

  1. Worüber schreibst du am liebsten auf deinem Blog?
    Am liebsten habe ich ein bisschen tief- und hintergründige Wort-Bild-Beiträge. Also wenn mir zu meinen Fotostrecken Gedanken kommen, die den Bildern auch eine gewisse metaphorische Bedeutung geben.
  2. Wie motivierst du dich zum Blogbeiträge-Schreiben, falls du mal weniger motiviert bist?
    Ich schreibe ja nicht soviel, hauptsächlich poste ich Bilder. Es ist also eher so, dass ich mich manchmal zum Fotografieren motivieren „muss“. In den letzten 2, 3 Jahren ist es mir aber selten schwer gefallen bzw. gab es eigentlich kaum Zeiten, wo nicht genug Entwürfe vorhanden waren, um die Durststrecken zu füllen 🙂
  3. Was war dein schönstes Erlebnis als Blogger?
    Wenn mir jemand sagt: „Deine Bilder bedeuten mir etwas.“
  4. Wie würdest du dich selber beschreiben?
    In welchem Ausmaß 😉 ? In einem Wort: reflektiert. In einem Satz: Ich habe gleichzeitig das große Glück und das große Pech, in keine Schublade zu passen.
  5. Welche Reise war für dich bisher die schönste und warum?
    Das kam lustigerweise in den letzten 11 Fragen auch vor 🙂 Meine Amerika-Reise 2014 – weil ich mir damit einen langjährigen Traum erfüllen konnte.
  6. Wie bist du auf den Namen deines Blogs gekommen?
    Den Namen Paleica habe ich neuerdings schonmal erklärt: Anagramm von Kalliope, aus Andreas Steinhöfels „Mitte der Welt“ – Paleiko.
    Der „Name des Blogs“ ist ein bisschen der inoffizielle Titel – „Episodenfilm“. Drauf gekommen bin ich im Zuge meines TFM-Studiums und meiner damals beginnenden Leidenschaft für Filme und die Faszination des Genres Episodenfilm. Da sich ja auf einem Blog die unterschiedlichsten Themen tummeln, die aber in der Person des Bloggers immer wieder zusammenkommen, fand ich den Titel passend und so wurde hier alles im Geiste des Films aufgebaut. Die Struktur besteht nun schon seit Mitte/Ende 2008 und ich kann mich nach wie vor sehr gut damit identifizieren.
  7. Wie sieht für dich ein perfekter Abend aus?
    Ohne den Gedanken, am nächsten Tag wieder früh aufstehen zu müssen 😉
  8. Bist du ein Stadt- oder Landmensch?
    Hier kommt die Sache mit den Schubladen zu tragen. Ich bin weder das noch das wirklich, aber ich kann beidem was abgewinnen. Ich habe viel Zeit meiner Kindheit in der Obersteiermark am Land verbracht, aufgewachsen bin ich am Stadtrand und jetzt wohne ich mitten in Wien. Alles davon ist schön, nichts davon möchte ich ausschließlich ohne die Option auf das andere. Ich brauche von allem ein bisschen.
  9. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
    Ich hatte schon Ewigkeiten (seit 2000 oder so) eine damals noch „statische“ „Homepage“. Die meisten meiner damaligen Internetbekannten waren schon lange vor 2008 aufs Bloggen umgestiegen. Ich hab mein „Tagebuch“ damals in einer geschlossenen Community geführt (war ja eh sowas wie bloggen, nur halt nicht öffentlich), hab aber nicht so recht das Potenzial für mich gesehen oder die richtige Thematik, mit der ich immer wieder neue Inhalte in einem klassischen Blog füllen hätte können oder wollen. Ich hatte nur so kleine private Blogs, für Freunde, wo ich persönlichen Gedankenmüll verewigt habe. Dann war ich auf die Ubahnbeobachtungen gekommen, weil ich doch so gerne fremden Menschen zuhöre und mir immer soviele Gedanken dazu mache. Das war mir als ein Thema erschienen, um das man einen Blog bauen könnte. Ganz kurze Zeit später kam die Fotografie und dann ergab es sich von selbst.
  10. Wie viel Zeit investierst du für deinen Blog?
    Ohhh da rechne ich lieber nicht nach…
  11. Was würdest du am liebsten an dir ändern wollen?
    Meinen verkorksten Rücken.

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Und nicht vergessen: am 8. März 2015 findet die Fotoaktion „If I was a tourist“ statt. Für mehr Infos, schaut auf der Projektseite vorbei! Teilen, rebloggen und klassisches Weitererzählen erlaubt und gern gesehen! Dabei sein ist alles und je mehr umso besser!

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Wer übrigens künftig meine Rezepte und „Easy Food“-Kategorie weiterverfolgen will, schaut einfach mal bei kalorienaffin vorbei und ist immer am Laufenden, wenn mich wieder der Kochlöffel ruft.