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Über das Phänomen, sich „wo anders“ „wie daheim“ zu fühlen: Yosemite

Es war mal wieder an der Zeit – die Fotos aus Yosemite zu sichten. Das eine oder andere davon habt ihr vielleicht schon in anderem Stil in einem anderen Beitrag gesehen. Ich habe aber wieder ein paar neue Eindrücke entdeckt, die mir in der Distanz der Erinnerung auf einmal gefallen haben und die wieder etwas ausgelöst haben. Ob das je aufhört (ich hoffe nicht. Oder dass es bis dahin neue Fotos von weitweitweg gibt ^.^) …

Ich weiß nicht, ob ihr dieses Gefühl kennt. Ob das etwas ist, das Reisenden sowieso geläufig ist, oder ob ich da einen speziellen Vogel hab. Jedenfalls habe ich im Yosemite Nationalpark eine sehr interessante Entdeckung gemacht: es fühlt sich toll an, ganz weit weg von zuhause zu sein und etwas zu finden, das „wie zuhause“ ist.

Zum ersten Mal machte ich ja diese Erfahrung in Teneriffa, am Weg zum Teide. Wie ich in diesem Beitrag beschrieben habe, legt man auf der Straße ja einige Höhenmeter zurück und so ändert sich auch die Vegetation mehrmals innerhalb einer Wegstrecke. Schon da war es ein lustiges Erlebnis, auf einmal einen Wald um sich zu sehen, der genauso gut in der Steiermark wachsen könnte. Doch in Kalifornien war ich auf einmal richtig weit weg von zuhause. Es war sonst alles richtig anders und richtig klischeehaft amerikanisch. Und dann fährt man durch diesen Park, im Valley fließt der Merced River, die Felsen ragen in die Höhe, es wachsen Nadelbäume, es gibt Seen und Wiesen und die Landschaft ist auf einmal tief österreichisch. Und dann passiert etwas ganz Eigenartiges. Man spürt auf einmal, wie die Welt „ein Ganzes“ ist und gar nicht so groß und fremd, wie man glaubt, wenn man daheim in seiner Komfortzone sitzt und auf einer Landkarte die große weite Welt ein klein wenig ängstlich bewundert.

*

Vor einem Jahr war ich grade mittendrin in meinem persönlichen, kleinen Abenteuer. Es hat mich ein bisschen verändert, weil es mir soviel bedeutet und gegeben hat. Und auch wenn es nur ein paar Tage, ein Wimpernschlag im Raum der Zeit war, so hab ich beim Anschauen der Bilder jedes Mal ein kleines bisschen Heimweh nach dem Gefühl des „voll und ganz-Seins“.

76 comments on “Über das Phänomen, sich „wo anders“ „wie daheim“ zu fühlen: Yosemite

  1. ohja das Gefühl kenn ich- inzwischen fühlt sich Virginia mehr ‚daheim‘ an als Wien…
    sehr schöne Fotos, da möchte ich auch noch unbedingt hin! lg von hier in mein altes daheim;-)

    • das kann ich mir gut vorstellen! aber wenn du wieder da bist ist es sicher auch ganz schnell wieder da 🙂 wenn man so lange weg ist ist das sicher nochmal viiiel extremer.
      yosemite ist auf jeden fall empfehlenswert, wunderschön dort!

  2. Spannende Gedanken, die du da mit uns teilst. Aber du hast recht: Die Welt ist ein Dorf. Auch wenn Mc Luhan mit „The Global Village“ einen anderen Gedankengang Ausdruck verleihen wollte, trifft es auch bei deiner Schilderung den Nagel auf den Kopf.

    Ein anderes Phänomen, welches so ähnlich ist: Manchmal bin ich unweit von Zuhause an einem schönen Tag in der Natur unterwegs, wo ich noch nie bis selten war. Und ich fühle mich, wie im Urlaub. Ich kann das Wetter und die Unbekümmertheit genießen, ohne die Sorgen des Alltags zu spüren. Also: Daheim wie im Urlaub, anstelle im fernen Urlaub „zu hause“ 😀

    P.S.: Das Blau in deinen Bildern is ja mal der Hammer! Echt schön 🙂

    • lieber ronny, die schilderungen von mcluhan zu diesem thema kenne ich leider nicht – was meint er denn mit global village? ich wäre neugierig – hab ich den herren in meinem studium zumindest am rande gestreift 🙂
      ich weiß übrigens genau was du sagst. dieses gefühl genieße ich auch immer sehr, wenn ich mal ein wochenende in österreich irgendwo anders als daheim verbringe 🙂

      und danke. ich LIEBE das blau auch!

      • Diese Medientheorie von McLuhan weist daraufhin, dass die globale Welt dank der digitalen Kommunikationsvielfalt (E-Mail, Telefon, Chat etc) zu einem kleinen Dorf zusammenwächst. Entfernung ist quasi nicht mehr vorhanden und wird mit dieser Elektronik überwunden – Kommunikation ist untereinander, egal wo auf der Welt möglich…

        Liebe Grüße

        • oh, ich glaube, das hab ich doch schon mal gehört. ja, für die „zivilisierte“ welt hat er damit sicherlich recht!

  3. Was für ein Leuchten am Morgen!!! Wunderbare Farben haben deine Bilder …
    Ja, das kenne ich auch. Ich bin gern unterwegs, gar nicht so oft, wie ich gern würde, aber ich bin es. Und auch ich kenne solche Momente des Verfließens mit dem Moment, der Zeit und dem Ort, wo man sich plötzlich zuhause fühlt, obwohl ‚Zuhause‘ ganz woanders ist. Das ging mir schon öfter so. Irritierend schön. Vielleicht ist das in dem Moment schlichtweg die richtige Lücke im Universum, in die man gerade passt. Wer weiß das schon … und ganz vor allem ist es bestimmt der innere Moment, der den Ausschlag gibt.
    Und somit kenne ich auch, was mein Vor-Schreiber oben beschreibt: kurz neben Zuhause sich weit weg und wie auf Reisen fühlen …. ein mindestens genauso faszinierendes und sehr angenehmes Phänomen. 😉 Liebe Grüße!

    • dankeschön 🙂 wunderbare farben hatte der nationalpark ❤
      mir geht es genauso. ich wäre gern noch viel mehr draußen in der welt, aber die beschränkten urlaubstage lassen einen halt nicht so, wie man will.
      die lücke im universum, in die man grade passt… das gefällt mir!

  4. Ja, etwas Zuhause gab es überall da, wo ich schon war. Großartige Fotos übrigens.

  5. Stefanie

    Man, ist das wunderschön! Das Gefühl kenne ich nicht ganz genauso wie Du. Ich kenne es nur, dass man irgendwo ankommt und denkt:

    Ach, ja, genau, das ist es also – nach diesem Ort hast Du Dich ja immer gesehnt.

    Das hat dann auch was von Zuhause. So einem inneren Zuhause.

    • danke für deinen lieben kommentar – genau das meine ich! ein inneres zuhause. das ist wirklich schön. in der ferne ankommen.

  6. Das Gefühl hatte ich neulich in Lijiang auch. Die Gegend hat mich so an Bayern erinnert – aber du hast das schöner formuliert 😉

    Bei deinen Bildern fühle ich mich aber auch an die Heimat erinnert!

  7. Also die Natur ist schon toll manchmal 😉 Wirklich schöne Fotos!

  8. Wahnsinnig schöne Aufnahmen! Liebe Grüße aus Freiburg – Kai ;o)

  9. ein syuper geniales Licht in deinen Bildern. Vor allem gefaellt mir die Lichtreflexion unter der Bruecke. Super

  10. zu Hause ist es am Schönsten, beste Grüße, Klaus

  11. Man braucht gar nicht weit reißen um sich wie im Urlaub zu fühlen. Es muss nur ein wenig anders, schöner, beeindruckender zu sein, wie es sich im Alltag anfühlt. Wenn man sich dann fallen lässt, fühlt es sich ganz schnell wie Urlaub an. Und es stimmt, die Welt ist ein Dorf. Vor allem wenn man unverhofft im Urlaub Leute trifft, die man von zu Hause kennt 😉
    Ein Beitrag voll schöner Bilder und Gedanken incl. Kommentare!
    LG Jan B.

    • das stimmt. grade in europa haben wir da ja ein großes glück, dass schon nach 100km einiges anders sein kann und man ein richtiges urlaubsgefühl bekommt.
      das leutetreffen ist echt ein phänomen. oder wenn man leute kennenlernt und feststellt, dass man gemeinsame bekannte hat 🙂
      danke für das lob zum beitrag!

  12. Ich glaube du meinst nicht dasselbe, aber mir fällt in dem Zusammenhang ein wie schön das ist: das sich zuhausefühlen in der Welt oder besser gesagt in sich selbst, egal wo man gerade ist.

    Sind diese wunderschönen Bilder nicht irgendwie bearbeitet, farblich ?

    • liebe myriade – nein, ich hab ein bisschen was anderes gemeint in diesem beitrag. aber das gefühl das du beschreibst, das kenne ich auch – und es ist ein wundervolles. ich glaube, das war das gefühl, das mich damals an meinem vormittag in florenz begleitet hat.

      meine bilder sind immer so ein bisschen bearbeitet, farblich 🙂

  13. Vielleicht ist es ja auch so wie es in einem Gummibärchenkarton von mir stand: „Und das tiefste aller Geheimnisse ist dies: Wo immer du gehst, dort ist deine Heimat (Östliche Weisheit)“.
    Sicherlich kann es nur eine Annäherung sein, wenn ich das zu leben versuche – und doch: mein zu Hause ist nicht bloß an einen Ort gebunden. Vielmehr ist es mit einem Gefühl verbunden und dadurch kann es überall und zu jeder Zeit ein zu Hause geben.

    • was für eine schöne weisheit. es ist wohl das gefühl, nach dem wir alle streben!
      zuhause finde ich teils orts- und teils ortsungebunden. zuhause hat viele komponenten. aber primär ist es ein gefühl, das stimmt.

  14. Ich kann es so absolut nachempfinden! Manchmal, da kommt man an Orte und man denkt, ja, so entspannt wie zu Hause, einfach perfekt!
    Als ich im Yosemite war, da war es auch so ein ähnliches Gefühl. So eine wahnsinnig tolle Gegend und doch so simpel – wie zu Hause!

    • oh wie schön, dass wir dieses yosemite-gefühl teilen 🙂 es ist eine gegend, in der man sich so schnell wohlfühlen und zurecht finden kann, obwohl sie so groß und wild ist!

  15. liebe Paleica, alles Gute für dich, Klaus

  16. sunny & wild

    Hallo Paleica, ich habe dich für den „Liebster Blog-Award“ nominiert, weil ich deine Beiträge so gern lese … 🙂

    LG
    Sven

    http://www.sunnyandwild.de

    • lieber sven, herzlichen dank für die nominierung! ich hole mir die fragen gleich ab und werde sie sobald es reinpasst, beantworten und veröffentlichen! ich freu mich sehr, dass du gerne bei mir liest!

  17. Wundervoll! Und Dein Schlußsatz spricht mir aus der Seele. Wann kann man schon dieses Gefühl des „voll-und-ganz-seins“ wirklich erfahren. Das ist nicht immer einfach. Aber ich kann mir sooooo gut vorstellen das Du dort dieses Gefühl erleben konntest…

    • du sagst es. es passiert ganz selten, weil man oft einfach zu unruhig im kopf ist, um den moment als solchen überhaupt ganz wahrzunehmen. meistens hat man nur auf reisen die möglichkeit, das alltagsrauchen soweit zurückzulassen, das das wahrhaftige jetzt wirklich platz hat.

  18. Dieses Gefühl kenne ich auch. Und ist bei der Ankunft in den USA schon der Satz raus gerutscht „Hach, wir sind zu Hause.“. Wir fühlen uns da einfach sauwohl. Wobei wir da nicht leben möchten, also auf Dauer. Woran das liegt? Ich kann es gar nicht richtig erklären, es ist einfach ein Gefühl.

    LG Thomas

    • ich weiß auch nicht, auf dauer glaube ich wäre es auch nix für mich. das fängt schon dabei an, dass nach amerikanischen arbeitsrecht deutlich weniger urlaubstage möglich sind – das heißt also, so schöne orte es dort gibt, man sitzt noch viel mehr in seinem job fest als bei uns. wenn man die romantische vorstellung vom auswandern also ausblendet, würde ich es ganz grundsätzlich auf dauer auch nicht eintauschen.

  19. Also wenn ich dir nicht auf FB folgen würd hätt ich den Artikel komplett verpasst *hmpf* plöder WP Reader.

    Ja, das Gefühl kenn ich auch, dass das exotische „Woanders“ oft gar nicht so exotisch und anders ist ^^

    • ernsthaft? wie das denn? O.o das finde ich aber nicht gut. du bist schon die zweite, die mir das sagt und ich hab null plan, woran das liegen könnte 😦

      • Das liegt am WP reader, würd ich sagen… weiß nicht, hast du tags verwendet? ich glaub meine Beiträge tauchen manchmal nicht im Reader auf, wenn ich die tags vergessen hab…

  20. Hi There , My Name Is Yasmin I Like Your Blog , I’m A New Blogger And My Blog Is About Wedding Invitations And Other Weddings And Celebration Favors Too , So If U Have A Minute To Check Out My Blog And U Have Any Ideas Or Suggestions About It Please Let Me Know I Could Use Some Help And I’LL Be Grateful To U , Thanks 🙂

  21. Liebe Paleica, ich bin gerne hier bei dir, wünsche dir alles Gute, Klaus

  22. wünsche schönen Samstag, Klaus

  23. Es sieht dort so unglaublich schön und friedlich aus, muss auch mal hin 🙂

    • ja, es ist unglaublich traumhaft dort. und obwohl da jedes jahr viele touristen sind ist es sooo groß, dass es nicht überfüllt ist.

  24. mal wieder wunderschöne Impressionen und mal wieder bekommt man da direkt Lust, auch zu verreisen 🙂
    Ich kenne das Gefühl, dass du beschreibst nur zu gut, manchmal geht es mir auch so. Interessanterweise geht es mir so eher immer wenn ich ziemlich weit weg bin. Wenn ich in deutsche Städte reise, kenne ich das nicht so 😉
    Go2know kannte ich bis jetzt gar nicht, ist ja aber eine ziemlich coole Sache, danke für den Tipp 🙂 Bei mir in der Ecke scheint es aber im Moment nichts zu geben…
    Liebe Grüße
    Lea
    HIER GEHTS ZU MEINER BLOGPARADE

    • ja, da gehts mir ähnlich. wobei, naja, grade wenn ich in einem land bin, wo meine sprache gesprochen wird, kommt es mir so vor, als wäre ich gar nicht weg (in berlin zum beispiel. da hatte ich das gefühl als wäre ich einfach in einem wiener stadtteil, in dem cih noch nie war). ^.^
      bitte gern. ich hab go2know auch empfohlen bekommen und finde, dass sie das super gemacht haben und es definitiv verdient haben, weiterempfohlen zu werden.

      übrigens: wegen deinen schwärmereien hat bei mir heuer spanien gewonnen. in drei wochen gehts los 😀

  25. Liebe Paleica,
    Wow, sehr crisp. Das ist so unglaublich frisch und gewaltig. Und diese Farben, das sieht so ungetrübt aus.
    Das Gefühl in der Ferne zu Hause zu sein, kenne ich auch. Es gab schon Reisen, da war das nach Hause kommen ganz schlimm, weil ich immer wieder zurück wollte. Man muss mit offenen Augen und offenem Herzen auf Reisen gehen : )
    Liebe Grüße, Bee

    • liebe bee, ja, das gefühl hatte ich auch. dort ist alles sauber, fernab von industrie und großstadtschmutz.
      mir ging es mit amerika ähnlich. 2 monate hat es gedauert, bis ich wieder halbwegs „zuhause“ angekommen bin…

  26. Ich kann dieses Phänomen bzw Gefühl total nachvollziehen. Gerade dann finde ich den Urlaubsort noch toller, weil er mich eben an die Heimat erinnert.

    • ja, absolut! obwohl mich grad an amerika diese kontraste so fasziniert haben. einerseits hätte es genau hier sein können und dann war es doch wieder sooo anders.

  27. Aaaaaaaaah…

    Du hast mir mit den Fotos einen Pflock ins Herz gerammt!
    Ich habe…

    FERNWEH!!!! 😦

    Es ist müssig es zu sagen, aber: TOLLE FOTOS!!

    Ich gehe jetzt ein bisschen weinen.
    …oder einen Flug buchen. 😀

    • tut mir echt leid lieber applejünger, aber geteiltes leid ist halbes leid, drum musste ich euch an meiner sehnsucht einfach teilhaben lassen.
      und, was ist es geworden? eine schüssel voll tränen oder eine leere geldbörse voll flügen? 😉

      • Es sind DREI Schüsseln gefüllt mit Tränen geworden!
        Aber in Gedanken habe ich schon mal mit den Füße über dem Abgrund baumelnd an einer Bergkante gesessen und auf den Yellowstone Nationalpark herabgeschaut. 🙂

        • oh nein! gleich 3? ich hoffe nur pudding- und keine salatschüsseln!
          yellowstone? auch genial. da will ich beizeiten hin – immerhin weiß man nicht, wie lange es ihn noch gibt!

  28. Oh, bist du auf den Spuren von Ansel Adams gewandert ? Der Yosemite-Nationalpark sieht auch in Farbe schön aus!
    LG, Netty

  29. Die Bilder sind fantastisch. Das steht auch noch auf meiner Liste, da mal noch irgendwann hinzureisen. Es sieht einfach unglaublich idyllisch aus und es ist kein wunder, dass man da irgendwie seine Heimat wiederentdeckt. Ich glaube nicht umsonst gibt es diesen Satz „Home is where the heart is“ Also kann man sich eigentlich überall zuhause fühlen. Und bei der Ähnlichkeit zur Heimat. ❤

    • es ist auch traumhaft dort und obwohl es jedes jahr mehrere millionen besucher gibt ist soviel platz, dass es in summe trotzdem sehr ruhig ist.
      das stimmt. zuhause trägt man eigentlich immer im herzen und manchmal fühlt es sich dann ganz weit weg eben genau so an!

  30. Da ist doch bestimmt ein Bild statt eines weißen Feldes in deinem Beitrag. Schade, das Bild wird nicht geladen, nur zu deiner Info. 🙂

  31. miss-red-fox

    Danke, dass Du mich an unsere schöne Reise durch Kalifornien erinnert hast! Deine Bilder sind so wunderbar und klar, die Landschaft dort ist ja fantastisch!

    Das Gefühl, woanders auf einmal „zuhause“ zu sein, kenne ich. Manchmal bin ich in irgend einer Stadt und auf einmal entdecke ich eine Straße, die sich irgendwie wie manche Straßen aus dem alten Kern meiner Heimatstadt Bukarest anfühlt – das Licht durch die Bäume, die Häuser… jedenfalls ist das ein schönes Gefühl!

    LG Ioana

    • oh gern 🙂 gibts denn dazu bei dir auch fotos? ich wäre neugierig!
      das gefühl, das du beschreibst, kenne ich auch. einfach wunderschön!

  32. Ohhh das ist so ein richtig schöner Blogpost! Und die Bilder erst, die sind natürlich mega gut. Da möchte ich am liebsten in ein Flugzeug steigen und nach Kalifornien fliegen um auch so eine tolle Erfahrung zu machen!
    Ich finde es ganz wunderbar, dass man dank solcher Bilder die Möglichkeit hat, das Gefühl irgendwie zu „konservieren“ – auch wenn es vielleicht nicht so intensiv ist wie in dem tatsächlichen Moment, aber trotzdem erinnern einen die Bilder immer wieder daran! Das finde ich schön und irgendwie auch ein bisschen ermutigend, denn das zeigt immerhin, dass wir Momentensammler sind, die alle schönen Dinge in sich tragen 🙂 So, und jetzt werde ich Philosoph! 🙂

    • liebe kate, erstmal danke für deinen gegenbesuch und deinen tollen kommentar und deine lieben worte!
      und jaaa so gehts mir acuh immer. wenn ich die bilder seh, geht mir jedes mal das herz auf! es ist ganz unglaublich, wie sehr sie die erinnerung stützen und wie sehr man sich in bildern verlieren kann. natürlich ist das nicht das gleiche – aber es ist viiiel mehr als das bild im kopf. weil das bild vor augen das bild im herzen reaktiviert.

      philosophen sind bei mir immer herzlich willkommen 🙂

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