Empfehlung Fotografie Natur Neuerscheinung

#travelathome: Das Paradies vor der Haustür || Ötscher:Reich: Erlaufsee und Lunzer See

Allem voran: ihr seid DEFINITIV die beste Community aller Zeiten. Danke für eure persönlichen und wunderbaren Kommentare zur letzten Blogparade. Diese Art von Austausch ist es, die mich so süchtig nach diesem Hobby macht. Man kann auf einmal am Leben so vieler Menschen teil haben und Teil ihrer Gedanken werden, man darf Persönliches geben und bekommt es zurück. Ihr seid einfach der Wahnsinn! Ich liebe euch 🙂

So, und jetzt zum Artikel… Ich habe mir selbst den Anstoß zu einer neuen Kategorie gegeben: #travelathome. Ich kann noch nicht sagen, was sich daraus entwickelt, ob sich daraus was entwickelt oder ob es ein „Einzelfall“ bleibt. Aber ich möchte zumindest den Gedanken dazu erstmal festhalten und ihn nicht in Vergessenheit geraten lassen.

Ich weiß nicht, wie es euch geht. Aber mich drückt das Fernweh, die Sehnsucht nach exotischen, fremden, neuen Orten. Es ist etwas, das immer dabei ist, wie ein kleines Wölkchen. Etwas, das immer so ein ganz klein wenig unglücklich macht: der Gedanke an die große weite Welt, von der man doch immer nur so kleine Ausschnitte sieht. Dabei vergisst man oft eines, nämlich: was es zuhause alles zu entdecken gibt.

blog_ötscherreich02

Ich habe das Zitat des Dalai Lama kürzlich erst verwendet, es will hier aber noch einmal bemüht werden:

Once a year, go someplace you’ve never been before.

Dieses Zitat kann man, denke ich, auf zwei Arten interpretieren. Erstens: geh wohin, wo du noch nie warst. Wo es fremd ist. Wo du dich herausforderst, wo du deine Grenzen testest, wo du weit weg von zuhause bist und dich neu kennenlernst – das ist die, so glaube ich, momentan sehr gängige Art und Weise, dieses geflügelte Wort zu interpretieren und es ist auch das, was ich lange Zeit darin gesehen habe.

blog_ötscherreich06

Ich sehe heute aber auch etwas anderes darin, nämlich: geh raus aus deiner Haustüre und biege einfach mal wo anders ab. Wir alle haben im Alltag unsere Trampelpfade. Unsere Routinen und Gewohnheiten. Brich aus aus deinen Gewohnheiten, tu etwas, das du normalerweise nicht tust. Und dafür muss ich nicht erst zum Flughafen fahren. Dafür kann ich mal eine Ubahnlinie nehmen, mit der ich sonst nie fahre und an einer Endstation aussteigen, an der ich noch nie war. Ich kann anstatt nach Perchtoldsdorf einmal nach Klosterneuburg zum Heurigen gehen. Anstatt auf den Anninger auf den Kahlenberg. Ich kann mich ins Auto setzen und den Neufelder See gegen den Erlaufsee tauschen, statt nach Salzburg einfach mal nach Budapest fahren.

blog_ötscherreich03

Fernweh kommt (bei mir) oft daher, weil ich ausbrechen will aus meinem Leben, aus dem Trott, weil ich Abwechslung und Tapetenwechsel suche. Nicht, weil mein Leben furchtbar ist, aber weil es die Akkus auffüllt, den Kopf mit Erinnerungen und das Herz mit Glücksgefühlen. Der Frust kommt (bei mir) oft aus dem Gefühl, dass ich  dafür zu wenig Urlaubstage übrig habe, zu wenig Geld, zu wenig Zeit und zu wenig Möglichkeiten.

blog_ötscherreich05

Aber wenn man es genau nimmt und auf das reduziert was es ist: einfach mal raus aus der Gewohnheit, dann gibt es noch viele, viele unbekannte Spots, weiße Flecken auf der Landkarte im Radius „erreichbar für ein Wochenende“, die man noch nicht kennt.

blog_ötscherreich04

Warum ist das so? Weil man zu bequem ist, für vermeintlich unspektakuläre Minireisen: früh aufzustehen. Sich aus seiner Komfortzone zu bewegen. Zu recherchieren. Weil es immer da ist und man es auf morgen verschiebt. „Das möcht ich auch einmal machen.“ – wie oft schrieb ich diesen Kommentar auf Blogs von Menschen, die Wochenendausflüge in meiner Region gemacht, Restaurants ausprobiert, Ausstellungen besucht haben?

blog_ötscherreich07

Wieso nicht am nächsten freien Tag? Wer, wenn nicht wir? Wann wenn nicht jetzt?

blog_ötscherreich01

Lange Zeit war Fernweh etwas, das mir nicht bekannt war. Weil ich in der Lage war, mich vom Kleinen begeistern zu lassen. Ich war verliebt in Italien und fasziniert von österreichischen Seen und Burgen. Ich konnte nicht genug bekommen vom Bergpanorama, von frischer Regenluft und Seensonne.

blog_ötscherreich11

Dann kamen Pinterest, Travelblogs, die Verwirklichung meines USA-Traums und auf einmal erschien mir dieses Land so klein und unbedeutend.

Wenn du die Größe der Welt erfassen willst, dann geh zu Fuß.

Ich habe verlernt, mir Zeit zu nehmen. Kreuzfahren und Roadtrips verwöhnen das Reiseherz, sie füllen einen voll mit Eindrücken, die man kaum verarbeiten kann. Es gibt ununterbrochen etwas Neues zu sehen, im Stundentakt will eine neue Erinnerung gespeichert werden.

blog_ötscherreich10

Die Schlagzahl der Ereignisse ist berauschend. Es bleibt keine Zeit für Details und für die kleinen Momente. Und das ist die Stärke des Kleinen und Nahen. Man kann sich Zeit nehmen den Ort zu erspüren. Seine Eigenheiten mitzunehmen. Die Luft zu atmen und den Wind zu spüren, ohne ein Pflichtfoto nach dem anderen zu schießen.

blog_ötscherreich08

Man hat Zeit, das Gras zu riechen und das Sonnenspiel auf dem Wasser zu beobachten. Und vielleicht, vielleicht hat man sogar die Zeit, für einen ganz kleinen Moment zur Ruhe zu kommen und sich daran zu erinnern wie es war, damals, als sich die Welt noch groß anfühlte, weit, fremd und geheimnisvoll und nicht wie eine To Do Liste auf Papier gebannt, die es abzuhaken gilt.

blog_ötscherreich09

Erlaufsee:
Der Erlaufsee ist ein Bergsee auf 827m Seehöhe, nordöstlich von Mariazell, am Fuße der Gemeindealpe, in der Nähe von Mitterbach am Erlaufsee (Niederösterreich). Er ist 58ha groß - davon 1,5km lang und an der tiefsten Stelle 38m tief.
Wikipedia sagt, dass ein Text über den Erlaufsee sogar von Franz Schubert vertont wurde. 

Lunzer See:
Der Lunzer See liegt auf einer Seehöhe von 601m am Fuße des Dürrensteins. Im Sommer wird der See bis 25 Grad warm. Er hat eine Fläche von 68ha und ist 1,7km lang. An der tiefsten Stelle ist er 34m tief. 
Mehr Informationen zum Lunzer See auf der Website von Lunz.

Ötscher-Reich:
Beide Seen liegen in der Ötscherregion, die heuer sogar Thema der Niederösterreichischen Landesausstellung ist. Das Ötscher-Reich liegt im niederösterreichischen Mostviertel und wird in 15 Stationen aufgeteilt. Eine davon ist zB der berühmte Wallfahrtsort Mariazell.
Ich habe die Landesausstellung leider selbst nicht gesehen, wer sich dafür interessiert kann aber einen Blick auf die Website werfen.

66 comments on “#travelathome: Das Paradies vor der Haustür || Ötscher:Reich: Erlaufsee und Lunzer See

  1. Wir lieben Dich auch, Paleica ;-). Ich bin durchaus auch ein Gewohnheitsmensch und versuche dann und wann, etwas anders zu machen: neulich habe ich einfach ein paar Tomaten gefrühstückt und es war toll. Was Dich angeht: Du kannst von mir jederzeit zwei Tage Hamburgführung bekommen und ich verspreche Dir, dass Du Sehenswürdigkeiten siehst, die Du – höchstens – von meinem Blog kennst.

  2. Liebe Paleica, Küsschen zurück. 🙂 Wundervolle Fotos wieder, schöne Gedanken dazu aufgeschrieben. Ja, es ist so eine Sache mit dem Reisen. Es sind doch oft gar nicht die großen Sprünge nötig, auch in kleinen Schritten, in Fußnähe gar, liegt soviel Neues zu entdecken. Man muss es nur tun, diese Schritte auch gehn. Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche mit vielen neuen (angenehmen) Entdeckungen wünsche ich Dir. Liebe Grüße von Nebenan

  3. Was hast Du da für eine wundervolle Frau auf den Bildern? 😉

    Gruß
    Oli

  4. Ich versteh dich zu gut, bin auch von chronischem Fernweh geplagt 😉 Aber du hast recht, rundherum gibt es so viele schöne Gegenden ganz nach dem Sprichwort „Warum in die Ferne schweifen…“ Die beiden Seen wollte ich auch schon immer mal besuchen, aber ohne Auto ist man halt doch nicht sooo flexibel 😉

    • du sagst es! man vergisst das immer wieder, dass es bei uns eigentlich doch auch einiges zu sehen gibt. und es ist auch irgendwie nicht so bekannt, die online community ist hier einfach noch nicht so stark verbreitet wie anderswo.

      ohne auto ist es sicher nicht sooo einfach da hinzukommen, das stimmt. hmm. aber es gibt bestimmt freunde mit vier rädern, oder? 🙂

  5. Liebe Paleica,
    ich kann nur DANKE sagen für diesen wunderbaren Beitrag:
    Herrliche Bilder und interessante Gedanken wunderschön aufgeschrieben, mehr geht nicht!!!
    Ich wünsche Dir einen angenehmen Wochenstart,
    liebe Grüße
    moni

  6. Ach, lustig: genau dort war ich vorige Woche auch, vielleicht sind wir uns begegnet ? Fischfotos vom Strandbuffet aus habe ich auch gemacht und natürlich das Seepanorama vom Erlaufsee und Wasserbilder von denen ich ein paar ziemlich gelungen finde. Ich freu mich schon auf „quirlig“, eine sehr gute Idee …

    • tatsächlich? das ist ja lustig 🙂 ich denke mir ohnehin oft, wann und wo ich menschen vielleicht (fast) über den weg gelaufen bin…
      zeigst du deine bilder davon auch?

  7. Liebe Christina,
    wir wollten auch reisen, als wir hier herzogen.
    Mit der Arbeit fast fertig, und dann sollte es losgehen.
    ABER meine doofe ALS kam dazwischen. Nun sieht alles anders aus.
    Wir waren zum Chorausflug in Paderborn. Da ist eine lange Treppe hoch zum Dom. Noch vor 2 1/2 Jahren hätte ich sie mit Leichtigkeit und ohne Geländer genommen. Da sind wir in Krankhäusern nie mit dem Lift gefahren, immer die Treppen, egal ob 6. oder 8. Stock.
    deine Bärbel

    • liebe bärbel, es tut mir total leid, dass das bei euch mit dem reisen letztendlich nicht so klappen wollte. man weiß leider im vorhinein nie was kommt und hat lange jahre seines lebens viele verpflichtungen. ich hoffe, dass du dennoch die möglichkeit hast, ein bisschen vor deiner haustüre zu reisen und durch die blöde ALS nicht vollkommen eingeschränkt bist :/

  8. tolle Aufnahmen, liebe Paleica, wünsche eine gute Woche

  9. Richtig schöne Fotos! Da bekomme ich gleich mehr lust auf Österreichurlaub! Ich war heuer auch auf Urlaub daheim und musste wieder mal feststellen: Wien ist so schön! Wenn man Freunde zu Besuch hat und ihnen dann die Stadt zeigt, sieht man sie mit anderen Augen! Danke fürs Teilen!
    LieGrü aus USA

    • liebe lisa, danke für deinen kommentar!
      ich finde es immer total spannend, mit menschen, die die stadt oder den wohnort nicht kennen, durch die straßen zu spazieren. man lernt zuhause dann wirklich mit ganz anderen augen kennen.

  10. Du hast ein freien Herz. Wenn man deine Texte ließt, reißt man mit dir 😍❤

  11. wow, mega schöne Bilder 🙂 war mir eine Freude, diesen Beitrag zu lesen und die Bilder anzusehen (und mich nach Urlaub zu sehnen)

  12. ‚Geh dann und wann an einen Ort, an dem du noch niemals warst.‘
    Wieviel sehen wir nicht und an wievielen Stellen rund um unser Zuhause sind wir nie gewesen? Wieviele Wege sind wir noch nie gegangen und was haben wir noch nie ausprobiert?
    Da gibt es so unendlich viel, das betrifft ja nicht nur das Reisen. Was habe ich noch nie gemacht oder noch nie gedacht?
    Ein immer mal wieder schauen, wo war ich innerlich noch nie?
    Mir kann übrigens trotz allem Augen-Aufreissen der letzten Zeit passieren, dass mir jemand von einem Ort erzählt, der bei mir um die Ecke liegt und von dem ich gar nichts wusste. Das macht mich jedes Mal perplex, zeigt mir aber, wie leicht es ist, sich in Gewohnheiten zu begeben und nicht offen oder restlos neugierig durch die Welt zu gehen, manchmal auch, weil ich denke, ach, das kenne ich doch alles. Stimmt aber gar nicht immer. 😉
    Ach ja … kann man lange drüber philosophieren oder einfach tun! Hast du gemacht und sehr schön dokumentiert. Erinnert mich an meinen Ausflug an zwei süddeutsche Seen neulich, da sind ganz ähnliche Bilder entstanden 😉
    Sehr sehr schön. Gefällt mir.

    • ich glaube, um den alltag zu bewältigen, ist es schon notwendig, dass wir diese offenheit ein bisschen schließen, gewohnte wege gehen und unsere dinge erledigen, ohne permanent alles wahrzunehmen, was auf uns einprasselt. man sollte nur die fähigkeit nicht verlieren, zu unterscheiden, wann wir diesen mechanismus brauchen und wann er uns eigentlich einschränkt.
      danke wieder einmal für deinen gedanklichen input ❤

  13. Oh ja, die Heimat kann so schön sein. Irgendwie weiß man das auch. Aber dann ist da wieder die Stimme im Inneren, die sagt: „Ach, das kannst du auch auch später machen, wenn du Alt bist“. Vielleicht sollte ich auch hier öfter Mal ausbrechen, alte Gewohnheiten ablegen und meine Heimat neu entdecken.

    • genau, das ist wohl der punkt. und das ist auch richtig. aber bis ich alt bin will ich ja meine zeit auch genutzt haben 🙂
      ich hab die erfahrung gemacht, dass es sich lohnt, als tourist auf die heimat zu schauen.

      • Oh ja, man macht es soooo selten. Aber wir haben uns für das nächste Jahr auch eine Wanderung vorgenommen. Wenn möglich der E5 von Oberstdorf nach Meran. Ist zwar nicht ganz die Heimat, aber fast 😃

        • liebe katja, das klingt ja total spannend und schön!! mit „heimat“ meine ich im grunde auch alles, was so irgendwie in autoreichweite ist 🙂 einfach alle dinge, bei denen man sich denkt, das ist so nah, das kann ich auch wann anders machen.

          • Meine Definition ist da ähnlich 🙂 Daher auch vor ein paar Tagen der Kurztrip in die Sächsische Schweiz. Und es hat sich gelohnt. Sag ja, Heimat hat irgendwie auch was. 🙂

            • absolut! man hat halt einfach nicht so den drang, die heimat zu erkunden, weil irgendwie fühlt es sich so an als würde das ohnehin nicht weglaufen. trotzdem ist es bereichernd und man sollte es immer wieder bewusst machen 🙂

  14. du schreibst mir aus dem Herzen😊 ….sehr schöne Gedanken und Bilder – Danke dafür! Diesen Sommer bin ich auch ganz daheim und entdecke und genieße erstmals so richting die wunderschönen noch unbekannten „FLeckerl“. Du hast absolut Recht – Reiseabenteuer lassen sich auch ganz nah erleben, mann muss einfach nur los und sie entdecken…herzliche grüsse chri*

  15. #travelathome ist auch ein schönes Thema, frei dem Motto „warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“. Na ja, bei mir geht die Reise dann doch eher dahin wo auch das Wetter stabiler ist. 😉

    Liebe Grüße, Gerd

    • genau – das motto, kurz gefasst, quasi 🙂
      wenn ich die möglichkeit habe, ist das bei mir auch so. aber immer geht das nicht und dann ist es schön, auch „ums eck“ eine art reisegefühl haben zu können.

  16. „Wenn du die Größe der Welt erfassen willst, gehe zu Fuß“ – Wie schön und wie wahr. Toller Beitrag, Paleica. Dein Blog entwickelt sich zu einer „philosophischen Weltsicht“ 🙂 Schön!
    Lg,
    Werner

    • danke lieber werner – die worte sind übrigens sogar von mir selbst 🙂 obwohl ich kurz darauf festgestellt habe, dass (ich glaube) goethe einmal etwas ähnliches gesagt zu haben scheint 🙂
      danke für dein kompliment, das ist sehr schön zu hören!

  17. alles Gute für Heute

  18. Travelathome – ein schöner Begriff. Ich liebe es, in der eigenen Region neue Ecken zu entdecken – mache es aber auch viel zu selten. Du hast mich da auf einen Gedanken gebracht. Ich werde mich einfach mal hinsetzen, und mir die Highlights der Lüneburger Heide ansehen. Irgendwie googgle ich vor jeder Reise, aber schöne Ecken vor der Haustür bleiben vielleicht unbeachtet? Ich werde für mehr Urlaub im Alltag sorgen.

    LG Caro

    • liebe caro, mir geht es da genauso. und ich bin immer wieder erstaunt, was für schöne ecken es da bei uns gibt. allerdings hab ich bemerkt, dass man es sich sehr bewusst und aktiv vornehmen muss, sonst landet man immer wieder an den gleichen stellen.
      es freut mich sehr, wenn ich dich dahingehend ein wenig inspirieren konnte. vielleicht schreibst du ja auch im blog ein bisschen drüber 🙂

  19. dschungelpinguin

    Guten Tag Paleica, das Gute liegt so nah. Du hast absolut „RECHT“. Vor lauter automatischen Abläufen am Arbeitstag sieht man schon gar nicht mehr richtig hin und denkt nur an weit entfernte Ziele. Dabei ist es in der Heimat auch schön und es gibt viele Dinge zu entdecken. Natürlich ist das auch ein Thema, was Gerd schreibt und mit der sogenannten Wettergarantie umschreibt. Aber haben wir nicht auch einen herrlichen Sommer in Europa? Den Begriff finde ich riesig! Er beschreibt auch eine gewisse Sehnsucht. Ich würde mich freuen, wenn die „daheimgebliebenen“ trotzdem at home „erkunden“.

    • hallo andreas – genau so ist es! man hat immer nur die fernreisen im kopf und ist auf das fixiert, was irgendwie schwer erreichbar ist. das macht unzufrieden. besser ist, sich drauf zu fokussieren, was man an schönen dingen auch wirklich erleben kann, oft und jederzeit.

  20. Wunderschöne Bilder! 😀 Es gibt so viele kleine Paradies in diese Welt, die warten einfach auf uns! „Once a year, go someplace you’ve never been before.“, tolles Motto, ich versuche jedes Wochenende was neues zu entdecken, auch wenn das nur eine neue Gegend in Wien bedeutet! (I tried to write in german, baby steps 😀 ) My best regards and have a great weekend!

    • well, i think you’re already doing well in writing german and it’s more like children’s steps than baby steps 😉
      what do you think – is it easier to explore your environment someplace you’ve grown up or somewhere else you moved and you haven’t known since childhood?

  21. Mal wieder ein herrlicher Beitrag. Schön das Du Dein Hobby auch weiter auslebst. Die Kombi aus Text, Zitat und Bildern ist toll! Und Österreich hat ja auch soviel zu bieten. Ein tolles Land 😉

    • dankeschön 🙂 ich könnte ja gar nicht anders. ist ist sicherlich schon ein gewisser zwang und so ein ursache-wirkungs ding. ich will wohin fahren, weil ich fotografieren will und ich will fotografieren, weil ich eben wohin fahre. am mittwoch statte ich einem weiteren – diesmal ganz bekannten – see einen besuch ab. wie es aussieht, werde ich ihn erst nach dem wettersturz sehen, was das einzige mal ist, wo mich das diesen sommer etwas wurmt. aber regen ist ja sowieso auch schön 😉

  22. LIEBSTE Paleica 😘😉
    Ja, ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass man in aller Welt herumreist und in der Nähe noch so vieles gar nicht entdeckt hat!
    Hier haben uns die Kinder aber ein wenig auf neue Pfade gebracht! Wenn Fernreisen gerade nicht angebracht sind, ist man endlich mal „gezwungen“, die „Nähe“ zu erkunden! 😎😉

    • ich kann mir sehr gut vorstellen, dass kinder ein guter grund sind, die nähe kennenzulernen. schön, dass ihr das jetzt so machen könnt. und die fernreisen kommen später bestimmt auch wieder 🙂

      • Kanada ist fest eingeplant! 😎

        • oooh wie herrlich! bei mir auch – mal sehen wann ❤

          • Wir möchten gerne, dass sich beide später zumindest einigermaßen dran erinnern können, dass sie da was von „mitnehmen“ können. Campen ist zwar eigentlich nicht so unser Ding, aber auf DIE Wohnmobiltour freue ich mich schon heute unendlich!!

            • das versteh ich. ich war ja mit meinen eltern auch jedes jahr im sommer auf reisen. und ich muss sagen, das erste mal, dass ich mich effektiv an etwas erinnern kann, das ich dort gesehen hab (wenn auch nur sehr, sehr dunkel) war mit 8. wohnmobiltour ist sicher cool. das ist ja auch irgendwie was anderes als campen. also so mit zelt und so 😉

  23. Dein neuester Blogbeitrag hat mich berührt. Er drückt genau das aus, was langsam auch in mir wächst. Eine Erkenntnis, eine Lebenseinstellung, was immer es ist. Und mit so viel Liebe formuliert. „Trampelpfade im Alltag“ fand ich so schön und passend formuliert.

  24. Der Beitrag ist etwas für mich! Ich freue mich schon so, so langsam die Grenzen zu überschreiten!! Hach, hoffentlich gibt’s gutes Wetter dann! 😉
    Wie wohl der Winter wird dies Jahr….?? Ich hab schon meine Winterjacke zum Schneider gebracht für einen neuen Reißverschluss – muss mich ja auf’s Wetter einstellen, ne? 😉

    • 🙂 das freut mich! oh für dich gibt es bestimmt super viel zu sehen, landschaftlich bist du ja in einer tollen gegend! und angeblich gibt es ja kein schlechtes wetter, nur falsche kleidung 😉

  25. Spring is in full swing here and I feel the wanderlust on the breeze. I love the blue of the water in one of the later photos … glorious! 🙂

    • oh it really is? i’m always fascinated hearing you talking about spring when fall is arriving around here. but as i LOVE this season I’m not sad about ist 🙂
      thanks – it’s a really beautiful spot!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: