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Erwartungen von außen und von innen.

Ich habe ja unlängst schon das Thema Erwartungen als des Übels Wurzel angesprochen. Erwartungen erzeugen viel Druck, der sich auf verschiedene Arten auswirkt. Bei jedem anders. Manche werden davon angestachelt, andere fühlen sich wie gelähmt. Die einen brauchen ihn, die anderen verabscheuen ihn. Erwartungen begleiten uns das ganze Leben. Viele von uns. Erwartungen, die in uns gesetzt werden und Erwartungen, die wir in etwas oder jemanden setzen. Der letzte Text handelte von den Erwartungen, die mir entgegen gebracht werden – und was es mit mir macht. In diesem Beitrag geht es um die Erwartungen, die ich an mein außen habe und die Konsequenzen daraus.

Es gibt diese Menschen, die können Dinge gut auf sich zukommen lassen. Ich gehöre nicht dazu. Ich plane gerne, weil ich es hasse zu improvisieren. Ich weiß gerne, worauf ich mich einlasse und was mich eben erwartet. Das geht natürlich nicht immer und derlei Situationen stressen mich mal mehr, mal weniger. Sie sind außerhalb meiner Komfortzone und ich mag meine Komfortzone. Planung allerdings schürt Erwartung – und Erwartungen bedingen Enttäuschung.

Aus diesem Grund habe ich mir manche Erwartungshaltungen im Laufe der Zeit fast vollständig abgewöhnt. Vorfreude zum Beispiel. Denn auch Vorfreude ist nichts anderes, als freudige Erwartung.

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Große Vorfreude hat oft zu großer Enttäuschung geführt, weil die Realität der Vorstellung nicht entsprechen konnte. Um mich selbst davor zu bewahren, habe ich mir in vielen Belangen das jugendliche Kribbeln, die Überdrehtheit, die Nervosität abgewöhnt um von Ereignissen beschwingt und erfreut, nicht aber ernüchtert zurückgelassen zu werden. (Dass auch das nicht immer die richtige Lösung ist steht allerdings auf einem anderen Blatt.)

Die 20er waren die letzte große Party , der ich mit immensen Erwartungen und schier unbeschreiblicher Vorfreude entgegen getreten bin.

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Ich habe ja schon mehrmals erwähnt, dass die anstehende 3 etwas ist, das mir gewisse Kälteschauer des Gruselns über den Rücken jagt. Als müsste ich das Tor zum Hades passieren, kralle ich mich an den Rändern des Binsenbootes fest und flehe Charon mit doppeltem Obulus an, mich wieder zurückzubringen. Nur warum? Ist es die Angst vor dem, was mich im nächsten Jahrzehnt erwartet, oder vielleicht doch eher die Enttäuschung darüber, was mich im vergangenen Jahrzehnt nicht erwartet hatte?


John Cage, eine Figur aus meiner Lieblingsfernsehserie Ally McBeal sagte einmal zu ihr (sinngemäß): du hast gelacht, du hast geweint, du hast geliebt und getrauert – dann war es kein verlorenes Jahr.


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Twentysomething zu sein war für mich immer so ein bisschen am Rande des wirklichen Lebens spazieren zu gehen. Jeder hat noch ein gewisses Verständnis für emotionale Kapriolen, für Liebeskummer, für ein bisschen Naivität, vielleicht sogar für kindlichen Trotz. Es ist der Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen. Die Zeit, in der man sich ausprobiert, Fehler macht, Nächte durchtanzt, im Morgengrauen verschwitzt und betrunken nachhause wankt, Übernachtungsgrillparties mit Freunden feiert und auf Festivals im Auto schläft. Die Zeit der Praktika und Nebenjobs, in denen man noch nicht so richtig ernst genommen wird und immer das Gefühl hat, heillos überqualifiziert zu sein, was aber nichts macht, weil das wirkliche Leben ja noch da draußen, da vorne wartet. In der man in Wahrheit nichts und niemandem außer sich selbst Rechenschaft schuldig ist, einen niemand allzu schief anschaut weil man noch keine Verantwortung übernommen hat oder übernehmen will und auf die Frage „Was willst du dann eigentlich beruflich machen?“ „Irgendwas mit Medien“ noch eine legitime Antwort ist.


Und dann, irgendwann, still und heimlich, betritt man den Wald, der das wirkliche Leben ist und man muss Verantwortung übernehmen und sich mit Steuerausgleich und Versicherungen beschäftigen, Krankschreibungen bringen und einen gewissen launentechnischen Anstand im Umgang mit Arbeitskollegen und Kunden an den Tag legen. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht, während man sich durch das Dickicht kämpft. Ja wo ist denn nun der verdammte Weg, den ich da immer gehen wollte, der vor kurzem in der Ferne noch so strahlend vor mir lag?

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Denn dann ist man mittendrin. Dann ist das Leben jetzt und nicht mehr morgen. Dann möchte man nicht mehr nicht wissen was man anfangen soll mit seinem Leben und in seiner Beziehung nur ein „vielleicht, mal schauen“ sehen. [Ich spreche hier in Verallgemeinerungen, verzeiht mir das bitte.]

Dann bemerke ich auf einmal, dass ich nie wirklich 20 war. Dass ich all diese vielleichts und falschen Wege nie gegangen bin. Und dann frage ich mich, ob ich mit meinem 30. Geburtstag nach außen hin vielleicht einfach nur das werde, was ich nach innen hin ohnehin schon seit langem bin. Und muss mir darauf antworten: „Ja!“ Als ich 18 war, lag ich lieber mit Herrn Punkt auf der Couch bei einem Film als in verrauchten Lokalen zu sitzen. Mit 21 saß ich sonntags mit der Hexenrunde beim Brunch anstatt in einem Club. Mit 25 stand ich an der Kreuzung zu einem anderen Leben doch ich entschied mich dafür, zu bleiben was ich war. Anstatt für das Jetzt für die Zukunft. Aber es gab auch die anderen Tage und Nächte. Es gab Festivals, Konzerte, neue Orte und Alkohol und Tränen und Lachen und Liebe und Schmerz.

Dieses Jahrzehnt war nicht so, wie es mir die Film- und Fernsehindustrie vermittelt hatte. Ich bereiste nicht allein die Welt und küsste massig fremde Menschen um völlig verändert nachhause zu kommen. Ich lebte nicht in WGs und ging auf Parties anstatt zur Uni. Dafür begab ich mich auf eine andere Reise – auf die Reise mich selbst zu entdecken. Ich stehe ganz am Anfang dieser Reise und beginne zu lernen, mich von den Vorstellungen zu lösen, die einem andere oktroyieren. Dass Zufriedenheit und Glück nicht zu verallgemeinern sind und für jeden etwas anderes bedeuten. Dass sein darf, was ist und sein kann was muss und dass Bewertungen hemmen. Dass die Ruhe und der Frieden im Innen liegen und nicht im Außen. Und dass man wahrscheinlich tatsächlich immer so alt ist, wie man sich eben fühlt.

66 comments on “Erwartungen von außen und von innen.

  1. Was für wahre Worte!!! Sehr berührend! Vielen Dank dafür!

  2. Liebe Paleica,

    Das hast du ganz richtig erkannt, jeder geht seinen ganz persönlichen Weg. Das ist selten das, was man so liest oder im TV sieht. Das sind Erwartungen an einen selbst, die man selten erfüllen kann. Daher folge deinem Ich, deiner Persönlichkeit Es dauert einfach etwas bis man seinen Weg gefunden hat.

    Liebe Grüße, Bee

    • ja, das stimmt wirklich. es ist oft schwer zu differenzieren zwischen dem, was man selbst will und dem, was man von außen über die jahre mitbekommen hat. ich weiß es noch lange nicht, aber ich versuche, es langsam und stück für stück freizulegen.

  3. Wow, Paleica, ein ganz toller Text. ich kann Dich übrigens verstehen. Ich hab das zwar nicht an Jahreszahlen festgemacht, aber an der Studienzeit. Eine lange Studienzeit, die ich in erster Linie mit Selbstfindung verbracht habe. Einige Jahre habe ich mich dann gefühlt, als hätte ich was verpasst. Genau, was Du beschrieben hast. Dieses Zwanzignochwas-Sein. Wir sind eine andere Generation. Lange Zeit stellten sich die Menschen die Großen Fragen des Lebens, grob gesagt, zwischen 35 und 50. Wir gehören schon zu denen, die sich diese Fragen stellen, bevor sie richtig anfangen.Weil wir aus den ‚Fehlern‘ gelernt haben und nicht blind in dieselben Fallen rennen wollen. Aber trotzdem hat es bei mir eine ganze Weil gedauert, bis die Lust aufs Leben endlich voll da war und ich Wege gehen konnte und kann, dieses Leben zu meinem zu machen Und das ist, wie Du ja schon sagtest, ein sehr persönlicher Weg. Die Ich-Werdung…. Kann ein bisschen dauern, wird sicherlich zwischendrin schmerzhaft, aber jeder Schritt macht auf lange Sicht leichter, freier, echter. Alles Liebe für Dich dabei!

    • ja du hast da sicherlich recht. das schwingt bei mir auch auf jeden fall mit. diese unglaublich vielen gescheiterten leben zu sehen der eltern von freunden, die sich in midlife crisis stürzen und alte menschen, die soviel bereuen weil sie nie nach ihren eigenen maßstäben gelebt haben… aber oft weiß man es dann noch nicht, kann es noch nicht wissen, muss einen weg zu gehen beginnen und gleichzeitig macht es das wieder schwieriger, in sich hineinzuhören. es ist sowieso eine lebensaufgabe aber ich denke es ist wohl besser, sich schon früh damit zu befassen als eines tages, wenn es vielleicht zu spät ist.

      • So habe ich das auch immer gesehen. Zum Beispiel habe ich gesehen, wie meine ehemaligen Mitschüler geheiratet haben, viel zu früh und ohne sich mal zu fragen, ob sie das Leben, das sie da gerade aufbauen, wirklich wollen. Wirklich Kinder? Wirklich ein Haus? Mir ist kein Beispiel bekannt, das nicht mit Scheidung und viel Streit und bis in tiefste Depression geendet hat (was nicht heißt, dass es sie nicht gibt, aber ich habe sie nicht mitbekommen). Ich hab immer gesagt, ich kläre meine Themen vorher, dann weiß ich, was ich will und ob ich auf dem richtigen Weg bin. Ich hatte aber z.B. zwei Jahre als ich in meine Heimatstadt zurück bin, da habe ich mit einer Clique meine ‚verpasste‘ Studi-Party-Zeit nachgeholt, bis ich satt davon war. Sowas kann auch auf dem Weg liegen, wer weiß? Wichtig ist, in diesem Fall, in erster Linie HIER und JETZT zu leben, anstatt sich selbst mit möglichen Ausgängen in der Zukunft schachmatt zu setzen…

        • ja das versteh ich gut. mir geht es unter anderem so mit kindern. bevor ich nicht einige issues aufgearbeitet habe, halte ich fortpflanzung für keine gute idee – immerhin gibt man diese ganzen knackse dann ja gleich mal an das kind weiter. ich seh das auch oft, dass sich menschen in beziehungen stürzen ohne sich mit ihren mustern und wünschen auseinanderzusetzen, nur weil es irgendwie halt dann doch grade in den lebensplan passt. das hat mir auch schon einiges kopfschütteln abgerungen.

          • Genau. Allerdings ist das ein zweischneidiges Schwert. Man wird nie alles schaffen, ab einem bestimmten Punkt ist es auch wichtig, ‚zu springen‘ und in der Erfahrung zu lernen und sich darin weiter zu entwickeln, ansonsten hält man sich wiederum künstlich vom Leben fern…

  4. Wow, toll geschrieben ❤ ! Ich bin ja nur wenig älter als du und glaube auch deshalb sprechen mich deine Texte so an… weil ich gerade zum Teil diese ganzen Phasen selbst durchlaufe oder kürzlich durchlaufen habe. Mit 27 war ich so unzufrieden mit meiner beruflichen Entwicklung, dass ich wenig später nochmal angefangen habe was anderes zu studieren. Nach 2,5 Jahren "Plagerei" damit ist mir vor kurzem so klar geworden, dass mit meiner damaligen beruflichen Entwicklung eigentlich nichts verkehrt gewesen war, sondern dass ich mich einfach nur viel zu sehr den Erwartungen dessen unterworfen habe, was man so nach dem Studium arbeiten und verdienen sollte…

    • liebe heike, ich denke auch, dass viele gedanken und gefühle auch dem lebensabschnitt geschuldet sind. dennoch glaube ich gibt es viele menschen, die dafür nicht offen sind oder so sicher sind in dem was sie tun oder nicht reflektieren wollen oder… dass sie das nicht beschäftigt. ich kann mir allerdings nicht vorstellen, wie es sich im kopf NICHT um diese gedanken drehen kann.

      mir gehts übrigens genauso. irgendwie bin ich aus mehreren gründen so mittelmäßig zufrieden – aber ich kenne mich gut genug zu wissen, dass das nicht an der situation im konkreten liegt, sondern an mir und dass ich es mit jeder anderen auch wäre. also gilt es die ruhe in mir zu suchen und nicht in anderen bedingungen.

  5. liebe Paleica,
    jetzt habe ich mir hier eben einen Wolf geschrieben, um auf viele Abschnitte deines Beitrages einzugehen und jetzt lese ich den letzten Absatz.

    Alles ist gut! Du hast ja überhaupt nichts verpasst!

    Ganz liebe Grüße zu dir und wenn du magst, schicke ich dir meinen ersten Kommentar per mail zu.

  6. Puh! Du hast in letzter Zeit viel geschrieben was mich noch eine ganze Weile beschäftigt hat. Ich habe die 3.. schon eine Weile hinter mit gelassen und überlege gerade ob ich Angst vor der 5.. habe 🙂 Denn auch hier beginnt wieder ein völlig neuer Lebensabschnitt, wenn meine Kids bald aus dem Haus sind.
    Zu den ‚Wegen‘ möchte ich sagen, ich glaube es gibt niemals den einen und richtigen Weg. Man hat zwar eine gewisse Vorstellung wie das Leben ablaufen soll und wie man sich das vorstellt, aber das – nennen wir es mal Schicksal – schickt uns immer wieder Kreuzungen, Abzweigungen für die wir uns entscheiden müssen. Und im nachhinein kann man sich dann fragen ob es die richtige oder falsche Abzweigung war die man genommen hat. Richtig und falsch gibt es für mich nicht.
    Im Rückblick würde ich sagen auch die schlechten und harten Zeiten (und damit auf den ersten Blick falschen Abzweigungen) waren für etwas gut. V.a. aus den schwierigen Situationen kann man am meisten lernen und entwickelt sich persönlich weiter. Es gibt Jahre die ich nicht noch einmal durchleben wollte, die mich aber geprägt haben und das war gut so.
    Ob Du mit Deinem Leben glücklich und zufrieden bist kannst auch nur Du alleine beurteilen, denn das bemisst sich daran was Dir wichtig ist. Die wenigsten wären mit einem Leben aus dem Film mit Spaß, Party, was auch immer – tatsächlich glücklich.
    Persönlich finde ich es wichtig, die Dinge die man unbedingt machen möchte auch irgendwann zu verwirklichen. Ob das Party jedes Wochenende, eine große Reise oder ein soziales Jahr ist – völlig egal. Man sollte irgendwann versuchen einen (realistischen) Traum zu verwirklichen.
    Ich wünsche Dir alles Gute!!!

    • liebe suzy, das freut mich sehr zu hören 🙂 damit machst du mir wirklich ein schönes kompliment!

      da hast du wohl recht, da wird sich bei dir auch wieder einiges verändern…

      was du zu den wegen sagst, dem stimme ich definitiv zu. obwohl es einfach entscheidungen gibt, bei denen man sich schon wünscht, sie anders getroffen zu haben. aber manche dinge lassen sich nunmal nicht revidieren und es ist wohl die herausforderung des lebens, das zu akteptieren.

      das mit dem traum ist auch definitiv richtig. dazu muss man allerdings erstmal wissen, was dieser traum denn ist. auch das kann eine große aufgabe sien 🙂

  7. Liebe Paleica,
    wunderbar geschrieben und sehr bewegend.

    Auch wenn ich über 20 Jahre älter bin…die Gefühle und Gedanken verändern sich nicht wirklich.
    Vielleicht sind es eben die sensiblen Menschen, die das Innen und Außen so sehr in ihrem Herzen bewegen, dass die Seele überläuft….
    Paleica…wirf dich ins Leben! Lebe es, so wie es kommt!
    Fühl dich umärmelt von mir, die sich auf einmal ziemlich alt fühlt…du könntest meine Tochter sein….
    Liebe Grüße
    Gabi

    • hallo gabi, vielen dank für deinen lieben kommentar!
      ich habe langsam auch die befürchtung, dass einen diese gefühle ein leben lang begleiten. noch so eine desillusionierung – ich dachte immer, ab mitte 20 ist man irgendwie ganz von selber erwachsen geworden und hat alle nöte und unsicherheiten der jugend hinter sich gelassen. jaja, so funktioniert es nicht 😉
      leben, jetzt. ja, das ist wahr und doch ist es grade diese erkenntnis, die manchmal ganz schön viel druck machen kann.

      • Hallo liebe Paleica,
        ich kann dich sooo gut verstehen!
        Aber du wirst sehen…die Tage werden länger, die Sonne scheint wieder mehr…dann sieht Vieles schon besser aus.
        Und jetzt hör ich auf dich mit Ratschlägen eines alten Mädels vollzutexten!
        Fühl dich lieb umärmelt!

  8. 😉 Vielleicht ist der größte Punkt der, mit den Bewertungen auf zu hören. das Leben zu leben, wenn es da ist, nämlich JETZT, in diesem Moment.
    Ich glaube nicht, dass eine Generation glücklicher oder unglücklicher als andere wird/ist. Dazu kommen viel zu viele Dinge, die sie unterscheiden bzw. vor ähnliche Probleme setzen. Manche Generationen haben Dinge erlebt, die wir uns nicht im Ansatz vorstellen möchten, uns erwarten wiederum ganz andere Dinge und eine Zukunft, die alles andere als gewiss ist.
    Ich denke, all die Vorstellungen, was ein ‚gutes/richtiges‘ Leben ist, können wir getrost einpacken. Das einzige, was wir tun können, ist: zu leben, wie wir es in unserem tiefsten Inneren wollen/können, wie es uns entspricht und uns auf den Weg machen, das zu erkennen.
    Und dazu gehören dann auch Kreuzungen, Abzweigungen und vielleicht auch nicht das, was die perfekte Vorstellung von einem Leben ist, wie es uns an allen Ecken und Kanten vorgegaukelt wird.

    • du sagst es. aber ich finde zwei sachen daran ganz schön herausfordernd: das leben ist JETZT (als meisterin der prokrastination) und das leben zu leben wie wir es in unserem tiefsten inneren wollen – es ist nicht grade eine leichte aufgabe, das herauszufinden…

      • Ja, das ist eine Aufgabe! Lernen, im Moment zu sein, heraus finden, was das eigene ist und dann bestenfalls noch alles in Einklang zu bringen… Puh, nicht leicht, aber es lohnt sich. 🙂
        Meine Erfahruhng, auch wenn man sich selbst immer wieder Balken vor die Füße wirft. Aufheben, weitermachen.
        Viel Glück!!

        • du sagst es. darum bin ich auch überzeugt davon, dass diesen weg zu gehen die bessere variante ist, obwohl es mir im moment sehr steinig vorkommt…

  9. Ich kann dich da in vieler Weiße gut verstehen. Ich komme mir manchmal auch schon recht alt vor. So ein wildes Partyleben etc.pp hab ich ja auch nie geführt und irgendwie auch noch nie wirklich vermisst. Ich bin wohl einfach nicht der Mensch dazu.
    Ich wusste halt auch schon recht früh was ich machen möchte und auch wenn der Weg dahin sicherlich nicht immer einfach und noch lange nicht beendet ist, waren das quasi meine wilden und abenteuerlichen Entscheidungen. Halt nicht zu machen was alle tun, sich für den wahrlich nicht sichersten Weg entschieden… Das hat vielleicht den Vorteil, dass ich zumindest diese Angst mich irgendwann mal festlegen und dann keinen anderen Weg mehr einschlagen zu können nicht habe. Dafür natürlich genug andere Ängste, aber die fehlt wenigstens. ^^
    Aber das mit den WGs und wilden Parties (was ja ein ganz gutes Sinnbild für vieles in der Richtung ist), hab ich ja auch ausgelassen. Aber darüber bin ich auch nicht wirklich traurig. 😉

    The Leftovers kann man als Serie aber ganz gut schauen. Das Buch ist Mist, aber die Serie war jetzt echt richtig gut.

    Aber immerhin hast du es geschafft, dich deiner Angst zu stellen. Ängste verschwinden nun mal nicht sofort und man muss schon auch „dran bleiben“, damit die immer weniger werden. Wir wohnen jetzt nun mal nicht am Meer, kein Wunder also, dass du beim nächsten Mal sicherlich wieder Respekt haben wirst. Allerdings bist du da doch schon ganz schön weit gekommen.

    Joa, ich hab halt wirklich alles mitgenommen was geht. Es hatte schon so seine Gründe, warum ich mich so ruhig verhalten habe und generell auch jetzt noch nicht alles machen kann, was ich machen möchte. Die Sache ist halt die, dass die wahren Ursachen für solche Dinge meistens wo anders liegen und man da ein bisschen nachforschen etc. muss. Letztlich hatte ich zwar all diese Dinge wirklich, aber wie gesagt. Ich hatte halt nicht nur einfach Pech und ein paar Bakterien aufgeschnappt, der „Ur-Grund“ für den ganzen Mist lag ganz wo anders.

    Ich für meinen Teil fühle mich momentan total seltsam und als ob das nicht mal so ganz mein Körper wäre. Ich muss mich erst mal wieder dran gewöhnen, dass ich mit bestimmten Gefühlen recht hatte und mir die nicht eingebildet habe. Wenn man mal wirklich heftig und lange krank war/ist und man eigentlich längst wieder gesund sein müsste, fühlt man sich irgendwann nur noch wie ein Hypochonder und bereit für die Klapse.
    Wenn man dann erfährt, dass man immer damit recht hatte, dass da noch was ganz anders vor sich geht, ist das einerseits erleichternd, andererseits hab ich zur Zeit schon sehr das Gefühl total mein Körpergefühl verloren zu haben.
    Puh, irgendwie ein wenig schwierig zu erklären. 😉

    • ich bin an sich auch nicht der mensch für so ein partyleben. obwohl es einen kleinen teil in mir gibt, den das immer gereizt hat, also so ganz früher. und jetzt, wo ich langsam in ein alter komme, wo von mir erwartet wird, dass diese phase vorbei ist, habe ich das gefühl, dass ich sie vielleicht versäumt habe. ironisch, oder?
      bei mir wars einfach ein bisschen so, dass ich mich in großen teilen meiner studienabschnitte gezwungenermaßen mit recht viel herzschmerz beschäftigen musste und mir das einiges an dieser zeit unweigerlich getrübt hat. das finde ich einfach fies, weil den spaß und die ungezwungenheit kann man halt nicht so einfach nachholen.

      das mit der ursache kenne ich gut. ich bin ja auch immer noch mit ursachenforschung beschäftigt, warum mir mein körper seit einer weile so deftig in die suppe spuckt. ich glaube, dass ich langsam an den kern der sache gestoßen bin, aber selbst von hier ist es bestimmt noch ein stück weg… also das mit dem hypochonder-dasein kenne ich daher nur allzu gut!

  10. Wie alt bin ich, wenn ich so alt bin, wie ich mich fühle? Ich beginne, die Herren zu verstehen die sich extravagant / jugendlich kleiden und auch mal was riskieren. Die fühlen sich nicht nur jung – denen ist vielleicht einfach immer egaler, was die anderen denken: Jetzt trauen sie sich endlich, was sie sich bislang nicht getraut haben. Vermute ich. Sicher bin ich mir darin, dass mit der 3, 4, 5 vor der Einser-Stelle (bei vielen Menschen) eine gewisse Gelassenheit kommt.
    Deinen Text habe ich mal wieder gerne gelesen. Er hat mich berührt. Regt zur Reflexion an. Danke!
    Ah, und die Bilder: Sehr schön. Und sehr schön passend.

    • danke für deine lieben worte und fürs lesen, das freut mich wirklich sehr. auch natürlich zu den bildern 🙂
      auf die aussicht, dass etwas mehr gelassenheit kommt, oh darauf freue ich mich – das könnte ich nun wirklich dringend gebrauchen.

  11. Liebe Paleica, Ich bin viel älter als du und ziemlich glücklich seit ich verstanden habe, dass man immer nur im Jetzt glücklich sein kann. Hoffnungen auf die Zukunft, Erinnerungen an die Vergangenheit machen ja nicht wirklich glücklich, sie erzeugen entweder Sehnsucht oder Hoffnungen und beides führt nirgendwo hin.
    Und das Schlimmste, was man sich antun kann, ist, so sein zu wollen, wie die Umgebung vorgibt, dass man sein muss. Im Grunde ist der Druck der Umwelt nur eine komplexere Version von „Kauf dir das Auto X, das Shampoo Y und du wirst glücklich sein“
    Ach, ich könnte mich da stundenlang darüber ausbreiten, wie arg ich das finde, wie extrem die Menschen von Medien und anderen Faktoren manipuliert werden und es oft gar nicht bemerken und total unglücklich sind, weil sie nicht wie Serienheldin X oder Promi Y sind, dabei gibt es jenseits der Plastiklebensentwürfe eine große, interessante, vielfältige und authentische Welt …… Entschuldige, manchmal geht es mit mir durch.

    • diese sache mit dem „jetzt“, die taucht hier immer wieder auf und JA ich sehe das genauso. interessanterweise ist genau das auch etwas, das für mich stress und druck bedeutet, einfach weil planung etwas ist, das so tief in mir verwurzelt ist und ich immer wieder anerkennen muss, dass planung in wahrheit oft eine illusion ist.
      weißt du, oft weiß man nur gar nicht, dass man so zu sein versucht, wie einem vorgegeben wird. man lebt ja immer in interaktion mit dem außen und oft kann man das innen schlecht hören. es ist ein langwieriger prozess, dafür wieder empfänglicher zu werden.
      mir geht es übrigens auch so, die manipulation, die an allen ecken und enden vom zeitpunkt unserer geburt weg stattfindet ist schon enorm, man kann sich dem kaum entziehen.

  12. Der letzte Abschnitt ist wichtig und das hadern gehört dazu damit man das innen findet. Als ich 30 wurde hatte ich dieselben Gefühle wie du und auch jetzt mit 35 ploppen sie manchmal auf. Aber am Ende ist das nichts anderes als Erwartungen, die von außen vorgelebt werden und man meint man muss sie erfüllen.

    • du sagst es. man muss lernen zu unterscheiden zwischen den fremden erwartungen und den eigenen. oft sind die eigenen aber noch höher und unerfüllbarer, weil sie von früher und von außen gespeist wurden. das muss man alles zerlegen, sich anschauen, seine eigenen werte finden… ein prozess, der schätze ich mal jahrzehnte dauert…

  13. Erwartungen..welch großes Thema.
    Erwartungen an mich selbst, Erwartungen anderer an mich, die einsehen mussten, dass ich eben nicht so bin wie sie sondern anders.

    meine Erwartungen an andere..viel zu oft enttäsucht.

    ich finde mich in deinem Text wieder und kann es so gut nachvollziehen.
    Danke !

    • danke fürs lesen und ich freu mich sehr, dass ich dich damit ansprechen konnte. es tut gut zu sehen, dass viele andere diese gefühle auch kennen.

  14. Du hast wieder einmal sehr treffend formuliert wie es mir und wahrscheinlich vielen Anderen geht (nur wäre ich nicht in der Lage es schön zu schreiben 😉 ) an der Schwelle zum „Erwachsensein“. Ich fühle mich auch manchmal überfordert mit vielen Dingen, die man glaubt, haben oder machen zu müssen, aber dann fällt mir wieder auf wie individuell jeder mit seinen Vorstellungen vom Leben ist und dass es so viele Wege wie Menschen gibt. Dein Zitat aus der besagten Serie gefällt mir ganz gut, denn solange man „gelebt“ hat, ist kein Jahr verschwendet!

    • 🙂 dankeschön. ich glaube, man muss sich immer wieder auf seine werte besinnen und einfach die tage so leben, dass man hinter sich selbst stehen kann. „einfach“ ist halt gut. man wird oft mitgezogen vom trubel von draußen und verfällt in muster, dinge zu tun, die einem widerstreben und man muss sich da immer wieder rausstrampeln und sich selber nicht verlieren.

  15. Erwartungen, was gehört alles dazu, die von Anderen an mich, die von mir an mich, meine an Andere und so weiter, welch ein Thema, ich wünsche einen schönen Mittwoch

  16. Wieder ein wunderschöner und nachdenkenswerter Text, in dem ich mich selbst wiederfinde, obwohl die Twentysomething schon einige Jährchen hinter mir liegen. Vermutlich hört das Hoffen und Erwarten nie auf, was uns ja auch etwas Tröstliches hat und die Angst vor dem Altwerden nimmt, oder?
    Liebe Grüße
    Renate

    • da magst du recht haben. man hat irgendwie das gefühl, dass man diese phase doch jetzt dann bald mal abgeschlossen haben sollte. aber dazu fällt mir ein sehr wahres, wenn auch leider ein bisschen inflationär abgedroschenes sprichwort ein „wer glaubt etwas zu sein hat aufgehört etwas zu werden“.

  17. Auch ich habe mir ein Zitat aus Ally McBeal gemerkt bzw. aufgeschrieben, die Serie habe ich geliebt. Aus einem Nachspann:
    „Männer wachsen mit ihren Herausforderungen, oder gehen mit ihnen
    unter.“
    Unterschiedliche Sichtweisen?

    • an das zitat kann ich mich gar nicht mehr erinnern. weißt du noch in welchem kontext das vorkommt? wie schön, noch einen ally mcbeal liebhaber hier zu treffen ❤

      • Nein, die konkrete Folge habe ich mir nicht notiert. Nur das es in einem Abspann vorkam. Erst später habe ich begonnen mit dem Zitat auch Sprecher und Folge zu notieren. Ich glaube ich muss mal wieder reinschauen in die Serie, habe ich lange nicht gesehen.

        • es lohnt sich! ich hab ja in den letzten 3 monaten die ersten 4 staffeln gesehen und es sooo genossen. es ist soviel wahres drin. ich glaub, das sagte ich bestimmt schon 😉

  18. Da ertapp ich mich glatt bei dem Gedanken „Vorfreude vermeiden? Ist doch eigentlich total schade“ und aus dem Hinterkopf (stimme aus dem off) rufts: Musst du grad sagen, du traust dich ja oft nicht mal tagträumen, weil du Angst hast damit deine Erwartungen an dich zu hoch zu schrauben.
    Ja, es wär alles so einfach, wenns bloß so einfach wär ^^.
    Bezüglich der 3, die steht bei mir ja auch an, das Gefühl, das du beschreibst hab ich aber akut kaum noch (also im direkten Buzug auf die 3) interessanterweise, das war eher so mit 27, 28 Thema.
    Vielleicht komm ich grad einfach nicht dazu…

    • oh ja, wir verstehen uns 😉 ich schwanke immer zwischen diesen polen, dass ich es unfassbar finde, was ich mir selbst aufgehört habe zuzugestehen und der notwendigkeit das zu tun, um nicht immer in tiefe gräben zu fallen.
      kann sein – manchmal ist man einfach gut abgelenkt 😉 bei mir gibt es einfach gewisse faktoren, die mich irgendwo dazu zwingen, mich damit zu befassen.

      • Ich denke ja, dass man da irgendwann einen Mittelweg finden kann, es dauert nur manchmal ein Bisschen und man muss daran wachsen (z.B. eben Tagträumen – ja, ich hab Angst davor, meine Erwartungen zu hoch zu schrauben, aber WENN ich dann mal tagträume hab ich oft super Ideen, die ich (reduzierterweise) in meine Arbeit einbauen kann. Ziel wäre also, mit dieser Erwartungssache klar zu kommen, um die Vorzüge nutzen zu können. Ich arbeite dran ^^)
        Werd ich wohl sehen, wenn die böse 3 dann da ist ^^

        • ja, der mittelweg ist meistens die richtige wahl/lösung, aber eben auch irgendwo die schwierigste. bei dir ist es natürlich umso toller, dass du solche dinge dann auch wirklich verwenden kannst.

  19. Sehr schöner Text. Ich kann das gut nachvollziehen, seit Juni steht die 30 vorne. Anfangs dachte ich: Ahhh, ich bin alt. Mittlerweile hab ich mich beruhigt: Die 30 ist auch nur ’ne Zahl wie jede andere und Zahlen sind für Lebenspläne und -wege eh irrelevant 😉

    LG Rockchinchilla

    • ja, da hast du grundsätzlich recht. obwohl es einfach gewisse physisch-biologische gegebenheiten gibt, auf die man wohl oder übel rücksicht nehmen muss und die da halt einfach einen gewissen stress verursachen können…

  20. Uiuiui, da steckt aber mächtig Stoff drin zum nachdenken. Im ersten Moment hat mich der Text ein stückweit erdrückt. Jetzt lebt er weiter, nur schwächer. Ich bin grad in ner sehr anfälligen Phase, hat also nicht wirklich was mit Deinem Beitrag zu tun. Der hat nur mal kurz was hervorgeholt das ich jetzt wieder fein säuberlich verpackt habe. Wohlwissend das es da ist, allerdings aktuell keine Chance bekommt. 😉

  21. Oh, ich erkenne mich in gewisser Weise in deinem Text wieder. Früher hatte ich so große Erwartungen. Ich plante viel und naja…. es gab auch oft Enttäuschungen. Je älter ich wurde, desto weniger Erwartungen hatte ich an das Leben und auch an mich selber.. Und ich wurde mit der Zeit viel ausgeglichener. Habe mich selber gefunden.
    Liebe Grüße
    Nila

    • liebe nila, ich beneide dich darum, dass dieser prozess be dir so erfolgreich abgelaufen ist und hoffe sehr, das einiges tages auch sagen zu können…

  22. Vielen Dank!
    Es wäre nur schön, der Winter hätte uns bisher etwas öfters mit Schnee verwöhnt. War ja nicht viel… immer nur zwei, drei Tage Winter-Feeling.

    Haha, nein ich glaube das ist ganz natürlich. Ich glaube dieses „habe ich was verpasst“ Gefühl kriegt jeder mal. Allerdings ist fas ja auch wieder so eine Sache der Erwartungen: wenn dir jetzt wirklich danach wäre ein bisschen mehr Party in dein Leben zu bringen (das habe ich ja mal toll ausgedrückt), dann könntest du das doch einfach machen. Aber schon denkt man wieder daran was andere denken und das man ja eigentlich aus dem Alter raus wäre usw. :/ Man macht sich irgendwie immer zu viele Gedanken um andere und Konventionen…

    Nein, leider kann man so was ja nicht nachholen. Es ist schon irgendwie gemein, wenn einem eine eigentlich etwas unbeschwertere Zeit von so was vermiest wird. Andererseits gehört das dann halt irgendwie zu seinem Leben dazu. Vielleicht hatte es auch was Gutes? Harte Zeiten sind nun mal einfach hart, aber manchmal findet man doch irgendwas positives darin. Du bist sicherlich auch dran gewachsen und stärker geworden.

    Geht mir ja auch so. Ich weiß zwar definitiv was ich habe, aber es ist halt manchmal schon sehr anstrengend. Was ich jetzt alles machen muss. Allein was ich alles trinken muss ich schon manchmal nervig. Ich bin da zwar rigoros und mache das einfach (was muss, das muss), aber an manchen Tagen kotzt es mich schon auch an. Grad, wenn man dann mal wieder Schmerzen hat oder so…

    • ja da wirst du wohl recht haben. im grunde ist es eh immer so, dass man sich den weg sucht, den man grad gehen muss und will und zu einem kommt was man braucht und viele dinge sind halt im kopf. diese sache mit der großen 3 ist definitiv in meinem kopf einfach weil die große 2 mit soviel verknüpft war, das eben nicht war. aber das hab ich ja eh im text schon geschrieben ^.^ trotzdem ist es komisch, sich von etwas verabschieden zu müssen, das man eigentlich erleben wollte, letztendlich irgendwie nicht erlebt hat weil man festgestellt hat, dass es nicht zu einem passt. komplex.

      ja, klar bin ich gewissermaßen dran gewachsen und letztendlich war es notwendig, rückblickend möchte ich auch wirklich nicht mehr mit ihm zusammen sein. es wär halt schön gewesen, wenn es nicht ganz so schmerzhaft und langwierig gewesen wäre, aber daran kann man halt nicht immer was ändern.

      ist eh das beste wenn du konsequent tust was du sollst. ich bin ja nicht immer so konsequent und manchmal mit meinen rückenübungen, so ich sie machen kann, auch etwas lasch. das hilft auch nicht -.- aber ja, wem sagst du das…

  23. Der Herr Freund wird ja im Laufe des Jahres 32 und er ist vom Wesen her einfach noch ein Mittzwanziger 😀 Ich denke man ist einfach wirklich so alt, wie man sich fühlt. Der Ausweis zählt für den Renteneintritt, aber nicht für’s Leben 😉

  24. Pingback: Die Tiefen und Untiefen des Unbewussten – episoden.film

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