Girls-Roadtrip in den Süden: Streets & Places of Triest

Es ist Mai. Die warme Jahreszeit kommt unaufhaltsam näher, auch wenn sie sich in diesem Jahr 2017 wieder einmal sehr bitten lässt. Irgendwann ist sie da und nennt sich Frühsommer, Hochsommer, Spätsommer. Die Zeit, in der selbst der grantelnde Österreicher ein klein wenig Dolce Vita lebt.

Das Land, in dem das Dolce Vita zuhause ist, ist und bleibt aber natürlich Italien. Ich habe schon viel von diesem Land gesehen – wenn auch zuvieles noch nicht. Italien ist meine kleine Lebensaufgabe. Es ist ein Land, das soviel Verschiedenes zu bieten hat und dennoch von Nord bis Süd nahezu auf den ersten Blick erkennbar ist. Italien ist für mich kein Land – Italien ist ein Gefühl.

Ein Gefühl, das sich nicht am Markusplatz offenbart oder am Kolosseum. Sondern ein Gefühl, das sich zwischendrin breitmacht. In der Stille der kleinen, abgeschiedenen Gassen, am bröckelnden Verputz der uralten Steine, am Geruch der mediterranen Küche und der salzigen Mittelmeerbrise, die an sovielen Orten in der Luft liegt.

Italien, mein fremdes Zuhause.