Ich schrieb vor einiger Zeit (um genau zu sein sind es nun bald 2 Jahre, die Bilder dazu sind noch eine Ecke älter) schon einmal einen Beitrag über „das Meer der Wiener„. Es war einer der ersten Beiträge in der Kategorie #travelathome. Und da ich diese Kategorie nicht erfunden habe, um Google zu erfreuen, sondern um euch Plätze in „meinem“ Land zu zeigen, bedeutet das, dass ich diese auch gerne öfter besuche, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet. So auch eines sonnigen Februarmittags in diesem Winter, als man den Frühling zum ersten Mal fast greifen konnte.

Langsam wird es Zeit für den letzten Beitrag von unserer Frühsommerösterreichrundfahrt 2016. Wahnsinn, wie lang es immer dauert, bis ich es dann schaffe, alle Beiträge zu einem Trip zu veröffentlichen. Ich finde es ja schon sehr bewundernswert, dass so viele Blogger das Talent haben, eine ganze Reise in nur einen Post zu packen, ohne dass der Leser in einer Bilderflut ertrinkt. Mich kurz zu fassen war aber noch nie meine Kernkompetenz. Ich wollte immer alles wissen und Details haben. Damit müsst nun auch ihr, liebe Leser, leben!

In meiner Suchbegriffliste, die das Dashboard von WP.com ausspuckt, befand sich einige Zeit lang folgende Frage:

Ist es dumm, die Vergangenheit nicht loszulassen?

Dass jemand über dieses Keyword auf den Episodenfilm gestoßen ist, fand ich irgendwie interessant und dachte, ich könnte diese Frage doch auch einfach aus meiner Sicht beantworten. Und irgendwie lustigerweise passt dieser Beitrag auch ganz perfekt zu einer wunderschönen Idee, auf die mich Lovisa vom Schwedenlichterblog aufmerksam gemacht hat. Denn sie fordert uns auf, die Lichtmomente unserer Kindheit zu zeigen.

Eine mittlerweile bekannte Einleitung: schwer zu glauben, wie lange die Entstehung dieser Bilder schon her ist. Aber es trifft nunmal immer wieder zu. Ein Jahr und drei Monate liegt unsere Österreich-Tour schon zurück. Es ist unfassbar, wieviele Dinge sich in diesen 15 Monaten geändert haben und wie anders vieles jetzt ist. Und ich spreche nicht davon, dass wir verheiratet sind – denn abgesehen von unserem „Titel“ ist da alles wie gehabt 😉

Rund ein Jahr ist es nun her, dass die Sony Alpha 6000 Teil meiner Fotofamilie wurde. Und eines muss ich dem Bericht vorweg nehmen: in dem einen Jahr ist sie mir ganz schön ans Herz gewachsen.

Entschieden habe ich mich für den Zuwachs aus mehreren Gründen: einerseits, weil ich einen kleinen, leichten, weitwinkligen und lichststarken Begleiter für die Messen gesucht habe (quasi eine eierlegende Wollmilchsau) und andererseits, weil ich für Ausflüge, bei denen nicht das Fotografieren im Vordergrund steht, einen praktischen Allrounder dabeihaben wollte, da ich mit der Canon G15 einfach nicht richtig warm geworden bin und mir zu oft Fokusprobleme das Bild versaut haben.

Es gibt Orte auf der Welt, die sind märchenhaft. Orte, zu denen wir vom ersten Moment an eine eigenartige Verbundenheit spüren, obwohl wir sie vorher gar nicht kannten. Einer dieser Orte ist für mich die Burg Deutschlandsberg.

Wikipedia schreibt:

Die Burg liegt auf einem 511 m ü. A. hohen Felsvorsprung über der Laßnitz, die sich durch die sogenannte Klause, ein wildromantisches Tal, den Weg nach Osten bahnt. Am Fuße des Burgberges erstreckt sich Deutschlandsberg, dessen Wahrzeichen die Burg darstellt.

Der Grund für meine Blogartikelpause letzte Woche war eine kleine Reise durchs eigene Land. Nicht ganz im Geiste des Slow Travellings, aber dennoch mit dem sehr bewussten genießen und erleben, haben wir uns auf den Weg gemacht, Österreich gewissermaßen als Touristen zu erleben. Man mag es kaum glauben, aber das Urlaubsgefühl stellte sich sofort ein.

In der Kategorie #travelathome mache ich jetzt schon zum zweiten Mal etwas, das ich hier üblicherweise nicht mache – Apfelfotos verwenden. Leider hab ich immer noch nicht gelernt, die Canon prinzipiell einzustecken wenn ich quer durch Österreich zu Meetings gurke – man weiß ja nicht, wo der nächste Businesslunch oder die nächste Pipipause stattfindet. Außerdem habe ich dann doch zuviele liebgewonnene Bilderinnerungen gespeichert, als das sie nicht auch einen Platz hier verdient hätten.