AIDA Nordeuropa7 Mai 2013: Ausblicke über den Lysefjord | The Great Gatsby (Baz Luhrmann)

So, zwei Tage nach dem Kauf von Avid bin ich etwas mehr überzeugt davon als zuvor. Obwohl es mich immer noch stört, dass bei der Galerieansicht die Seitenleiste ausgeblendet wird, auf der Startseite und den Postseiten kein Footer angezeigt wird und dass bei der Galerieansicht nirgendwo eine Kommentaranzahlsumme gezeigt wird. Aber gut, zumindest sieht es so schöööön aus 🙂

Außerdem: obwohl ich jetzt wieder soviel blogge und auch regelmäßig auf anderen Blogs unterwegs bin, bleibt meine Seitenbesucherzahl konstant „im Keller“. Habt ihr auch weniger Besuche als vor einigen Monaten, kann das mit Apps, RSS Feeds oder etwas anderem Technischen zu tun haben oder mache ich einfach irgendetwas falsch?

Nun aber zum Thema: im folgenden Post seht ihr erstmals Motive, die der Grund waren, warum ich unbedingt einmal nach Norwegen wollte. Die weite Landschaft. Hier machten wir von Stavanger ausgehend eine Bootsfahrt auf dem Lysefjord. Wir hatten ziemlich viel Wind und auch nur anfangs blauen Himmel, aber ich finde das stört gar nicht – so haben die Bilder eben einen etwas dramatischen Touch 🙂 (Galerie, damit ihr die Bilder in einer Größe seht, die ihnen entsprechen und damit ihr euch im Bedarf durchklicken könnt, wenn euch das sympathischer ist)

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Der Preikestolen – ein Felsvorsprung (eine „natürliche Felsplattform, wie es Wikipedia betitelt).

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So weit war er tatsächlich in der Höhe (600m) – unrangezoomed.

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Ich weiß nicht, wie oft ich euch mit Kommentaren zu Büchern und Filmen beglücken werde, aber grade im Moment ist da das eine oder andere, zu dem ich gern etwas sagen würde, also: wen es interessiert, ist herzlich eingeladen, mitzudiskutieren, alle anderen mögen einfach „drüberlesen“. 🙂

gatsby-filmdiePeanuts gehen ja bekanntlich gern ins Kino. Es hat zwar ein Weilchen gedauert, bis wir so etwas wie „unser gemeinsames Genre“ gefunden haben, aber mittlerweile wächst die Liste an Filmen, die wir beide gerne sehen wollen, stetig. Dass auch der Gatsby auf dieser Liste steht, war für Miss Paleica aufgrund des Regisseurs Baz Luhrmann (ich mochte Moulin Rouge mal sehr) und für Herrn Keks wegen Leonardo diCaprio schnell klar.

So gingen wir mit hohen Erwartungen und 3d-Brillen in den Saal und kamen gut unterhalten, jedoch mit gemischten Gefühlen wieder heraus: der Film behandelt eine Liebesgeschichte, basierend auf einem Roman aus den 1920er-Jahren. Das Buch habe ich nie gelesen, ich kann mich hier also rein auf den filmischen Plot beziehen.

Die Geschichte selbst ist bis zu einem gewissen Punkt eine recht hollywood-typische. Eine große Liebesgeschichte mit Irrungen und Wirrungen. Da ich nicht spoilern will, werde ich versuchen, inhaltlich nicht zuviel zu sagen.

Der Film trägt – meiner Meinung nach – deutlich Luhrmanns Handschrift. Viele Elemente, die bei Moulin Rouge schon funktionierten, wurden auch hier wieder eingesetzt und wirkten – unterstützt von 3D – auch gleich nochmal hübscher. Eine Erzählungsrückblende, ein unscheinbarer Jüngling, eine große Kulisse, eine Schreibmaschine und eine Liebesgeschichte. Die Idee zur Filmmusik war genial: ein Kostümfilm, nicht in die Gegenwart übertragen, jedoch mit Musik von heute unterlegt, anfangs subtil, dann irritierend und gleichzeitig richtungsweisend. Mit einer Ausnahme hat mir das wirklich gefallen. Auch wenn es mir schwer über die Lippen kommt, das Titellied von Lana del Ray mit der Refrainzeile „Will you still love me when I’m no longer young and beautiful“ passt perfekt zur Stimmung. Man kann also sagen: Ästhetik 1a.

Ein bisschen enttäuscht war ich jedoch von der Ausarbeitung der Motive. Die Geschichte enthält soviele Facetten, von denen jede nur vorsichtig angedeutet, aber keine wirklich zu Ende geführt wird. Leider aber nicht auf dem Niveu von „sich selbst Gedanken machen“, sondern in die Richtung „zuviel zu sagen in zu wenig Zeit“. Summa summarum war es ein schöner Abend im Kino mit guter Unterhaltung, einem Spitzen-Leo, guter Restbesetzung (mit Ausnahme der Hauptdarstellerin Daisy, die mir mal wieder grenzenlos unsympathisch war) aber weniger Tiefgang als möglich gewesen wäre.