Manchmal, da tut man etwas und merkt, dass es anders ist. Eine kryptische Beschreibung für ein einfaches Erlebnis: als meine wunderbare Freundin Nina mich fragte, ob ich gemeinsam mit einer anderen ihrer Freundinnen die Eröffnungsrede zu ihrer Vernissage halten würde, sagte ich zu, obwohl ich wusste, dass sich diese Aufgabe weit außerhalb meiner Komfortzone befindet. Trotzdem war für mich aus zweierlei Gründen sofort klar, dass ich nicht nein sagen würde: Nina hatte ebenfalls ihre Komfortzone überwunden, als sie sich bereit erklärte, die Fotos für meine standesamtliche Hochzeit zu machen UND nicht umsonst habe ich „MUT“ als meinen Begriff für 2018 gewählt. Doch wie würde das laufen, wo vor fremden Menschen zu sprechen doch eine meiner größten Ängste ist?

Es ist noch nicht ganz vorbei mit meinen sprudelnden „Kopfgefühlen“ und „Herzgedanken“. Vielleicht ist das der Abschluss, um das Triumvirat der Beiträge zum weit gefassen Thema „wer bin ich und wer will ich sein“ zu vervollständigen. Den Anstoß bot dazu ja die Blogparade „ab morgen darfst du nochmal leben„. Durch die für mich einerseits distanzierte Rückschau und emotionale Bewertung meiner großen Lebensentscheidungen ist anscheinend ein weiteres Steinchen ins Rollen gekommen. Die erste Antwort darauf gab es letzte Woche mit den „Gedanken über die Empfindung der Bedeutungslosigkeit„. Manchmal braucht es, wenn man in so einem Prozess unterwegs ist, nicht viel um einen Schritt weiterzugehen. Um neue Antworten zu finden und neue Fragen zu stellen. Und da stehen wir heute. Untermalt mit neu bearbeiteten und noch nicht gezeigten Impressionen von meiner Norwegen-Kreuzfahrt im Mai 2013 gibt es ein paar Impulse zur ewigen Frage des „Ich“.

Nachdem ich nun die ganze Woche nicht da bin und euch mit meinem Blog alleine lasse, will ich euch natürlich mit etwas versorgen, das mir besonders am Herzen liegt. Es ist dies nun die letzte Fotostrecke unseres wunderschönen Norwegenurlaubs, schon fast ein Jahr danach. Wegen dieser Aussichten wollte ich die Reise machen und jedes Mal, wenn ich die Bilder sehe, spüre ich die klare Luft auf der Haut und die unendliche Ruhe und Freiheit der Natur.

Weil es grade noch passt… Ein Beitrag, der seit dem Urlaub im Mai in den Entwürfen herumtümpelt und mir nicht ganz gut genug gefällt um ihn zu einem eigenen Thema zu machen, aber doch zu schade ist, um ihn verschwinden zu lassen. Daher schieße ich ihn zum Magic Monday-Thema „einzeln“ nach, da passt er irgendwie genauso gut, wie der Ursprungspost. Also, Gefellt- und Gefiedertes aus Norwegen.

Ich habe ja noch sooo derartig viele Beiträge in den Entwürfen, dass ich vermutlich das restliche Jahr 2013 posten könnte, selbst wenn nichts Neues mehr dazukommt. Also wer weiß, wann ihr die letzten Bilder von Norwegen sehen werdet. Da ich allerdings die „besten“ Beiträge (oder zumindest die, die mir am liebsten sind) immer gern bis zum Schluss aufhebe, will ich euch mal wieder mit etwas versorgen, das mir selbst Riesenspaß gemacht und mich wahnsinnig beeindruckt hat. Norwegens Wasserfälle. Diese begründen auch gleich wieder das neue Magic Monday Thema:

Eigentlich wollte ich ja die neuesten Fotos zeigen, vom Ausflug in den japanischen Garten am Sonntag. Aber da muss ich vorher noch an die Speicherkarte von meiner geduldigeren Hälfte, da er unser Top-Motiv einfach perfekter umgesetzt hat als ich. Deswegen gibt es noch einmal „untypische“ Skandinavienfotos – Eindrücke aus Oslo. Soviel sei verraten: die überwiegenden restlichen Fotostrecken entsprechen vermutlich mehr dem, was man sich unter Impressionen aus Norwegen vorstellt 😉

So, zwei Tage nach dem Kauf von Avid bin ich etwas mehr überzeugt davon als zuvor. Obwohl es mich immer noch stört, dass bei der Galerieansicht die Seitenleiste ausgeblendet wird, auf der Startseite und den Postseiten kein Footer angezeigt wird und dass bei der Galerieansicht nirgendwo eine Kommentaranzahlsumme gezeigt wird. Aber gut, zumindest sieht es so schöööön aus 🙂

Außerdem: obwohl ich jetzt wieder soviel blogge und auch regelmäßig auf anderen Blogs unterwegs bin, bleibt meine Seitenbesucherzahl konstant „im Keller“. Habt ihr auch weniger Besuche als vor einigen Monaten, kann das mit Apps, RSS Feeds oder etwas anderem Technischen zu tun haben oder mache ich einfach irgendetwas falsch?

Meine lieben Leser und -innen, es war wieder einige Tage ruhig hier und bei mir hat sich einiges getan. Wir waren nämlich mit der AIDA in Europas traumhaftem Norden unterwegs, genauer gesagt in Norwegen. Wir hatten – vor allem im Vergleich zum restlichen Europa – ein RIESENglück mit dem Wetter und konnten so ein paar Bilder mitbringen. Da wir Samstag Abend in Wien gelandet sind und es bei mir Montag morgen mit dem neuen Job losgeht, hat die Zeit noch nicht gereicht, alle Fotos zu sichten, zu bearbeiten und für den Episodenfilm vorzubereiten. Daher bekommt ihr mal kompakt einen klassischen Blick auf unsere erste Station (Hamburg als Abfahrtshafen lasse ich mal aus, da wir da vor 2 Jahren schon fleißig fotografiert haben und aufgrund der Nässe die Kamera in der Tasche geblieben ist): Bergen. Ein wirklich entzückender Ort.