Allgemein Gedanken Neuerscheinung Wien

Verbaler Exkurs: Mein Senf zur „Generation Y“ und ein paar Bilder aus dem botanischen Garten: Einzelgänger

Lange ist es her, seit ich hier in dieser Art und Weise Gedankenoutput produziert habe. Als ich letztens aber mal wieder ein paar Stunden wach gelegen bin, kam mir dieses Thema in den Sinn. Ich lese ja viel dazu und darüber, weil man als Mensch auf Identitätssuche und dem Weg zu sich selbst gern auch externe Referenzquellen integriert, die einem vielleicht sagen können, warum man da und dort so oder anders funktioniert. Dies ist meist natürlich über einen Kamm geschert aber es gibt die Chance auf Denkanstöße, die in einem derartigen Prozess manchmal richtig und wichtig sind.

Nun ist mir also in diesem Fall ein Radiobeitrag untergekommen. Zur „Generation Y“. Die Generation Ypsilon, also die, die nach der Generation X kam. Die Generation Y, nach dem englischen „why“, die immer warum fragt, alles hinterfragt und in Frage stellt. So werden wir genannt. Wir, die Menschen, die zwischen 1980 und 1990 (oder später???) geboren sind. Wir, die als Kinder noch analog fotografiert wurden, während wir unsere Studienzeit schon mit dem Internet bestritten haben. Wir, die DFÜ Verbindung kennen und trotzdem Instagram nutzen. Wir haben schon einen Namen, während wir unsere Verhaltensmuster noch entwickeln. Wir, die akademischen Großstädter, die Hipster und Bobos und wie wir alle heißen.

Wir sind in einem Umfeld des Wohlstands und Friedens aufgewachsen. Selbst unsere Eltern sind bereits die Nachkriegsgeneration und den meisten von uns hat es in der Kindheit und Jugend – zumindest am Materiellen – bestimmt nicht gemangelt. Wir sind die erste Generation, die (so der Radiobeitrag) auch in Österreich ein bisschen amerikanischen Traum leben konnte. Zumindest in der Vorstellung unserer Eltern. Wir dürfen alles werden und wir können alles werden. „Man konnte sich schon als Kind entscheiden: will man Blockflöte lernen oder Klavier. Will man Tennis oder Fußball spielen.“ so oder so ähnlich der Wortlaut einer Wortspende. Die Konsequenz daraus: aber niemand hat gesagt, was besser oder schlechter ist, hat einem eines nicht so viel Spaß gemacht, hat man einfach auf etwas anderes gewechselt.

Was aber bei all dieser Entscheidungsfreiheit in der Erziehung vieler offenbar vergessen wurde: die Konsequenz daraus. Laissez-faire in allen Ehren, aber langfristig gesehen muss man im Leben die eine oder andere Entscheidung treffen, die man nicht zwei Wochen später wieder über den Haufen wirft. Und das scheint mir ein ganz großes Thema zu sein, im Großstadtakademikerdasein meines Umfelds. Und manchmal auch meines. „Jede Entscheidung ist ein Massenmord an Möglichkeiten.“ Wir haben erlebt, wie viele (viele!) aus der Generation unserer Eltern frustriert und gescheitert waren, mit lebenslangen Ehen und lebenslangen Jobs zielsicher Richtung Midlife-Crisis unterwegs.

Wir „müssen uns ausleben“. Wir „müssen alles ausprobieren“. Wir „müssen rausfinden, was wir wollen“. Wir „müssen andere Kulturen kennenlernen.“ Und vor allem „Müssen wir nichts müssen müssen.“ Und das am besten, bis wir 25 sind. Das funktioniert aber nicht. Denn wir HABEN alle Möglichkeiten. Ich hab es schonmal in einem ganz anderen Artikel geschrieben, in dem es um die Problematik der Zeit ging. Wir können alle Sportarten machen, alle Musikinstrumente lernen, alle Länder bereisen. Und ich möchte in keinem Fall die Großartigkeit dieser Möglichkeit schmälern. Ich möchte nur festhalten, dass es schwierig ist, diese Möglichkeiten irgendwann aufzugeben um sich auf ein kleines Spektrum daraus zu beschränken, da wir nie wirklich gelernt haben, zu wissen, was wir wirklich wollen – da wir ja immer alles machen konnten. Und wir nicht mehr in einer Zeit leben, in der unser Umfeld etwas von uns will oder wollen darf. Dies zeichnet sich heute überall ab: in oft und schnell wechselnden Jobs, Wohnsitzen und Beziehungen. Wir alle sind irgendwo, irgendwie immer auf der Suche nach dem Quäntchen mehr. Mehr Geld, mehr Zeit, mehr Spaß, mehr Zuneigung, mehr Bestätigung, mehr Verwirklichung. Ich sehe viele Menschen, die ich sehr mag, wie sie einen Schritt nach vor gehen und zwei zurück, weil sie vor einer Endgültigkeit zurückschrecken. Vor einem Weg, der sich nicht so leicht wieder ändern lässt. Wir sind Ende 20 und kaum jemand hat Kinder und noch weniger sind verheiratet. Manchmal fühlt es sich an wie „Generation Belanglosigkeit“. Oder „Generation Angst vor dem Scheitern.“ Denn wir dürfen alles und können alles. Nur nicht scheitern.

An dieser Stelle sei nochmal gesagt: ich will hier nicht über unsere Möglichkeiten jammern. Ich will nur sagen, dass ich sehe, wie viele in dem ewigen Studentendasein schwimmen und sich davon nicht lösen können. Dass es auch für mich schwierig war, der Zeit der unbegrenzten Wege auf Wiedersehen zu sagen. Dass es das manchmal immer noch ist und mir Angst macht und ich mich in die Zeit zurückwünsche, in der alles offen war. Aber: ich sehe unsere große Aufgabe nicht in der Rebellion, im Umsturz und Ausbruch, sondern in der Selbstfindung zu einer Gesellschaft, die trotz all der Freiheit miteinander in einem gewissen Verbund leben kann. Glücklich sein ist unsere Maxime und das einzige, was von uns erwartet wird. Aber das ist so nicht ganz richtig, denn in Interaktion mit anderen Menschen muss man gezwungenermaßen Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen. Manchmal ist ein kurzfristiger Kompromiss notwendig, um langfristig das Leben zu führen, das man gerne führen möchte. „Happy by choice, not by chance“

PS: ich wollte hier für nichts und niemanden verallgemeinern, sondern nur meine Wahrnehmung zu einem Thema schreiben, von dem ich mich immer wieder beschrieben, klassifiziert und gelegentlich auch distanziert fühle.

*

Für alle, die noch nicht die Nerven gekübelt haben (und natürlich für alle, die gelesen haben, als Belohnung ^.^) gibt es nun auch ein paar Fotos.

Wieder ‚mal „inspired by Christina“ waren Herr Eulerich und ich mit der Kamera draußen. Diesmal im botanischen Garten. Steht seit Ostern 2011 auf der „To do again“-Liste. Allerdings wollte ich wiederkommen, wenn MEHR blüht. Epic fail sag ich nur, es war überraschend kahl. Ein paar Klassiker habe ich aber mitgebracht, Frühlingsbilder, die einfach dazugehören, ohne bahnbrechend neu oder kreativ zu sein, dafür immer wieder schön. Und das Makro freut sich ja ohnehin immer über Ausgang.

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69 comments on “Verbaler Exkurs: Mein Senf zur „Generation Y“ und ein paar Bilder aus dem botanischen Garten: Einzelgänger

  1. Die unbegrenzten Möglichkeiten setzen natürlich voraus, dass man die entsprechenden finanziellen und gesundheitlichen Möglichkeiten hat. Wenn das nicht der Fall ist, kann die Gesellschaft in Deutschland sehr gnadenlos sein. Dann lernst Du auch, Verzicht zu üben und mit wenig auszukommen.

    • hallo frank – das was du ansprichst hat aber dann auch mit der thematik der „generation y“ nichts mehr zu tun.

      • Das stimmt, aber es fiel mir spontan ein. – Ich kann mich sehr gut erinnern, dass eins meiner Kinder, alsd es klein war, schon mit den Entscheidungen im Einkaufsladen seine Schwierigkeiten hatte. Weniger ist eben manchmal mehr. – Ach ja: Bin Jahrgang ’62.

        • genau das ist es. wenn es eben immer die auswahl gibt und alle möglichkeiten, dann hat man es vielleicht auch nie gelernt – das fällt vielen später auf den kopf!

  2. Guter Text, und die Fotos sorgen für eine gute auflockerung nach diesem!
    Und ich finde mich da durchaus wieder und muss dir zustimmen. Die Vielzahl an Möglichkeiten gepaart mit der Erwartungshaltung dadurch, die Schwierigkeit, sich für etwas zu entscheiden und das nicht vorhandene Bedürfnis, nach dem Studium zu Ruhe zu kommen, sind alles richtige Punkte… (Und der Satz nicht wirklich deutsch :/). Ich kann mich auch noch nicht damit anfreunden, „sesshaft“ zu werden…

    • Und, wo war dieser Beitrag? Vll. Kann ich ihn ja so nachhören im Netz…

    • ja ich dachte ich kann den nicht einfach so stehen lassen und momentan quellen die entwürfe vor blümchen über, da kann man das schon kombinieren 🙂 es freut mich, dass sich anscheinend viele die mühe machen, den text zu lesen und sich auch darin wiederfinden, weil meine gedanken dazu dann anscheinend nicht ganz unberechtigt sind. ich bin am weg dorthin, aber vor einer endgültigkeit schrecke ich auch immer noch in gewissem maße und in gewissen bereichen zurück. sagen wir so: der klassische „weiße lattenzaun“ hat dann doch noch etwas zeit…

  3. quizzymuc

    Ein ausgezeichnet gut geschriebener Beitrag, bei dem ich mich in einigen Punkten – obwohl ich noch der Generation X angehöre – angesprochen fühle.
    Entscheidungen treffen und sie hinterher nicht anzweifeln, das ist wohl die größte Herausforderung!
    Herzliche Grüße
    Renate

    • liebe quizzy, es gibt sicher menschen, die in andere geburtsjahrgänge fallen und trotzdem diese phänomene aufweisen. das mit den wahlmöglichkeiten hat auch schon vorher begonnen und ist sicher schon viel länger ein thema, nur die auswirkungen oder konsequenzen sind vielleicht dann andere. ich kenne das zu gut, mit dem unsicher sein, nachdem man dann doch einen weg eingeschlagen hat. es ist jeden tag harte arbeit, hinter sich selbst zu stehen, wenn da sonst niemand steht, der einen in einen gewissen weg hineinschiebt.

  4. Ich fang mal mit meinen Gedanken zu den Bildern an: Freut mich, dass ich dich immer wieder an so Fotoorte erinnere! 😀 Sehr lustig find ich, dass du so ziemlich die gleichen Pflanzen fotografiert hast wie ich, aber wie unterschiedlich die Fotos dann doch geworden sind.

    Was deinen Senf angeht: Ich kann ganz gut verstehen was du da meinst und mir ist das auch schon aufgefallen. Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass ich mich nicht zu dieser Generation dazuzähle. Mir fehlt diese Gelassenheit. Die vielen Möglichkeiten überfordern mich und ich würde am liebsten einfach gar nix davon wissen. Eine Möglichkeit reicht mir. Entscheidungen will ich nicht treffen müssen und wenn doch, dann schieb ich es so lang hinaus, wie es geht. Wie die ewigen Studenten als Bobos überleben können ist mir auch nicht so klar – weil irgendwie muss das auch finanziert werden. Keine Ahnung ob da die Eltern sponsern, aber wenn nicht, dann bedeutet es wohl, dass man viele Jobs gleichzeitig haben muss um sich so ein lockeres Leben leisten zu können. Und genau das will ich nicht. Ich will die Gewissheit, dass ich weiß, was ich tue. Dass ich weiß, was in einem Jahr ist, wo ich dann stehen werde, was als nächstes passiert. Manchmal würd ich mir wünschen, dass ich einfach viel lockerer bin. Aber man kann nunmal nicht abschalten wer man ist, und es wird einem auch ein bisschen in die Wiege gelegt. Meine Eltern haben mir viele Freiheiten gelassen, weil sie mir sehr vertraut haben – aber ich würde nicht sagen, dass sie in der Erziehung zu locker waren. Vielleicht liegt es auch an meiner Erziehung, dass ich mich dieser Generation nicht wirklich zugehörig fühle, auch wenn sämtliche anderen Beschreibungen davon auf mich zutreffen würden.

    • ich hab mir das auch gedacht, dass sich das echt lustig ergeben hat. deine bambus fotos finde ich übrigens so toll, da hab ich schon das letzte mal nichts vernünftiges zustande gebracht!

      mir gehts auch so, dass ich mich in einigen dingen (der sprunghaftigkeit i beziehungen gegenüber zum beispiel, oder der lockerheit, der gelassenheit die du ansprichst) dabei gar nicht wiederfinde. ich merke aber, dass ich mir wünschen würde, mehr so zu sein, obwohl ich es gleichermaßen auch bei vielen wieder nicht gut finde, weil sie es dann halt schnell mal übertreiben. ich schiebe entscheidungen auch hinaus und lasse sie gern für mich treffen, wobei ich dann auch wieder unzufrieden bin und andere dafür verantwortlich mache, dass ich bin wo ich bin – ein thema, an dem ich seit langem versuche zu arbeiten und bei dem ich das gefühl hab, dass diese anstrengungen langsam endlich ein wenig fruchten.

      manchmal würde ich mir mehr rahmen wünschen und mehr bestätigung von außen für das was ich tue, weil es schwer ist, die überzeugung immer von innen herzuholen.

  5. Hallo Generation Y, hier ist Generation X.
    Mich beschäftigen diese gesellschaftsrelevanten Themen auch sehr und kann viele deiner Gedanken verstehen und nachvollziehen. Nicht alles finde ich richtig. Aber auf jeden Fall verständlich. – Vielleicht tröstet es dich die kleine Erkenntnis, dass jede Generation „ihr Päckchen“ zu tragen hat, inmitten von Strömungen und Entwicklungen: Eure Herausforderung ist eben nun die „Varianz der Vielfalt“ (die ich, wenn ich ganz ehrlich bin), nicht als die ganz große Herausforderung empfinde). Was es hier und da mal braucht ist mal ein klares „Ja“, ein eindeutiges „Nein“ – Das eben, was du auch so treffend als „Entscheidungen treffen“beschreibst.
    Mir wäre eine Gesellschaft in der „sich jeder selbst gefunden hat und in losem Verbund lebt“, allerdings ein Graus: Mir wäre eine Gesellschaft lieber, in der der einzelne sich seines Verstandes bedient, und durch Verantwortung für sich selbst auch Verantwortung für andere übernimmt. Selbstfindung stützt sich in unserer europäischen Wachstumskultur zu sehr auf Konsum. Zu wenig für erwachsene Menschen. – Finde ich jedenfalls.
    Liebe Grüße,
    Werner

    • hallo generation x, ich verstehe deine einwände hier ebenfalls. ich sehe das auch so, dass jede generation ihre themen hat. klar, es braucht „nur“ das entscheidungen treffen: aber wenn du das dein leben lang nicht gelernt hast ist es schwierig und ich sehe viele menschen darauf zusteuern (und manchmal auch mich) für immer und ewig dem traum von „der großen liebe“, „vom optimalen job“, etc. hinterherzujagen, ohne je irgendwo anzukommen. wenn von dir verlangt wird, immer glücklich zu sein, weil du ja alle möglichkeiten hast, ist das auch ein gewaltiges druckmittel, von dem man lernen muss sich freizumachen, wenn man es erst einmal begriffen hat (aber glaube mir: bis ich das bemerkt habe war es ein langer weg an dem ich mich immer unzulänglich gefühlt habe und gleichzeitig lächerlich).

      ohne in einem gewissen maß zu wissen wer man ist bedient man sich aber meistens nicht seines verstandes, sondern agiert nur getrieben oder gezogen und aus falschen beweggründen heraus – das meinte ich mit „selbstfindung“. sich so gut zu kennen, dass man nicht aus eigenen ängsten und unfähigkeiten anderen schaden zufügt. und wer sich selbst gefunden hat wächst über den konsum hinaus, weil konsum immer nur kompensiert was einem anderswo fehlt. ist aber nur meine persönliche meinung 🙂

      • Hallo Generation Y,

        vielleicht wäre tatsächlich auch die Variantenvielfalt/“Entscheidungsfindungschaos“ ein Thema für ein Foto-Projekt? – Sozusagen als Dialog zwischen den X und Y Generationen?
        Paleica, Kopf hoch: Du gehörst zu den „Nachdenklichen“ – Das ist nie verkehrt, sondern gut. Nur manchmal schwierig!

        Lg,
        Werner

        • das klingt spannend, aber noch kann ich mir nix genaues drunter vorstellen. kannst du mir dazu ein beispiel geben 🙂 ?
          ja, es ist schwierig. aber man will es ja besser machen als die, die erst am sterbebett erkennen und meinem gefühl nach ist das so der einzige weg, wenn er zwischendurch auch als steiniger erscheint, sollte er sich am ende gelohnt haben, war es das wert.

          • Ich denke mal darüber nach… Mir gehen da so ein paar Sachen durch den Kopf. Wenn ich das konkreter „fassen“ kann, melde ich mich 🙂
            Wünsche dir dann ein tolles Wochenende!
            Lg,
            Werner

            • na ich bin gespannt 🙂 ich habe grade ein anderes projekt in eigener sache gestartet. wenn es dich interessiert, gebe ich dir gern bescheid (ist nicht hier am blog, sondern extern)
              hab auch du ein schönes wochenende!

  6. Danke für den interessanten Beitrag! Wenn ich dich bezüglich der Aufgabe der Gen Y richtig verstehe, denkst du hier auch in eine Richtung, in der Tugenden wie Pflicht und Verantwortung wieder belebt und in die Situation der unendlichen Möglichkeiten integriert werden?
    Dein letztes Bild gefällt mir besonders gut!
    Liebe Grüße! Mathilda

    • hallo liebe mathilda, vielen dank fürs kommentieren! ja, so denke ich das! ein ausgewogenes maß an rechten und pflichten – dass die menschen sich bewusst sind, dass aktionen zu konsequenzen führen, für die es verantwortung zu tragen gibt, zum beispiel.

      • Sehr gerne! Ich sehe es genauso. Ich schätze die vielen, vielen Möglichkeiten sehr und möchte das nicht gering denken. Jedoch schätze ich fast noch mehr die Fähigkeit, sich zu entscheiden und einen ganz bestimmten Weg verantwortungsvoll weiterzugehen. Das ist in der Gen Y teilweise fast selten geworden oder wir müssen es erst lernen. Liebe Grüße! Mathilda

        • ja, diese fähigkeit bewundere ich. ich selbst bin nicht wirklich gesegnet damit, bei mir sind die zweifel nach einer getroffenen entscheidung oft groß. aber als problem erkannt, gilt es dran zu arbeiten. ich denke, dass man es wieder lernen muss. ich bin allerdings gespannt, ob es noch in der generation gelernt wird, oder erst wieder in der nächsten…

  7. super Idee, schön, mache es gut, KLaus

  8. Hi,
    die Bilder sind spitze, das erste und ganz besonders das letzte sind meine Nummer 1!
    Der Text ist nicht ohne. Ich denke das hängt auch alles ein wenig damit zusammen, dass niemand mehr Verantwortung tragen möchte und jeder nur Rechte aber keine Pflichten mehr hat. Ales in allem könnte man sagen es geht uns zu gut. Ich sehe das gerade hier auf der Arbeit, wenn einer von den Bossen eine Fehlentscheidung getroffen hat ist das nicht schlimm, selbst wenn es Menschen den Erweb gekostet hat, dann wird er entweder befördert oder sucht sich neue Ziele. Freiheit ist schön und gut und soll auch sein, aber ein wenig Verantwortung sollte schon dabei sein.
    Gruß
    Oli

    • hallo oli, es freut mich, dass sie dir gefallen! das mit der verantwortung sehe ich genauso, ebenfalls mit den rechten und pflichten! irgendwie habe ich aber das gefühl, dass gerade vieles aus den fugen gerät, weil die wertevorstellungen sich in vielerlei hinsicht sehr verschoben haben. was einerseits gut ist, aber andererseits eine gewisse veränderung innerhalb des systems mit sich bringen muss.

  9. Tolle Bilder, aber diesmal hat mich dein Text gefesselt, weil du mir aus der Seele schreibst. Ich, 1985 geboren, bin nämlich genaue eine dieser 1000 Möglichkeiten Kinder, die ständig vor der Frage steht, ob ich grad das richtige tue. Bei mir bezieht sich das vor allem auf den Job und so dümpel ich von Tag zu Tag mit einem Wirrwarr im Kopf, de sich aus zwei Komponenten zusammen setzt: Zum einen die 1000 Möglichkeiten, die darauf warten dass ich sie nutze und ENDLICH einen Job finde der mich glücklich macht, zum anderen meine ausgeprägte Sicherheitsliebe und Verantwortungsbewusstsein, bloß kein Risiko einzugehen, wo ich doch einen sicheren (aber furchtbaren) Job habe. Letztendlich verharre ich im Nichts-Tun und warte bis was passiert…

    • ich kenne das so gut was du schreibst. und dann – kann ich dir aus erfahrung sagen – bekommt man einen job von dem man denkt „so einen wollte ich“ und man ist erst unzufrieden. dann kommt man drauf, dass das problem nicht der job ist, sondern man selber und dass man ein problem damit hat, einen weg zu gehen. und dann beginnt die lange, mühsame arbeit an sich selbst – willkommen auf meinem weg 😉 ich habe festgestellt, glücklich kann man nur sein, wenn man endlich eine entscheidung trifft und die anderen möglichkeiten loslässt – sonst ist man immer nur rastlos!

      • Absolut, das musste ich auf schmerzliche Weise bei einem „Coaching“ erfahren (man versucht ja alles). Aber ich bin Experte im Verdrängen von unliebsamen Wahrheiten (vor allem die über mich selbst) und finde immer wieder 1000 Gründe warum es am Job liegt und nicht an mir. Vielleicht hast du Recht, man muss sich einfach nur mal entscheiden…aber dann denk ich mir doch wieder, ich bin nun mal Y…mir stehen so viele Möglichkeiten offen, muss ich mich wirklich entscheiden etwas zu machen, was ich nicht gern mache?!

        • aber bewundernswert, dass du es gewagt hast und diesen weg gegangen bist! war bestimmt auch spannend, soviel über sich selbst zu lernen, oder?
          das mit dem verdrängen kennen viele, aber wenn man weiß, dass man dieses konzeot benutzt, dann ist es schonmal ein schritt. schlimm ist es bei denen, denen das gar nicht bewusst ist. ich kenne es, das gründe finden und alles. aber irgendwann muss man mal stehen bleiben, durchatmen und sich fragen: will ich das? und danach entscheiden, ob man handelt oder akzeptiert. ich hab diesen prozess grade hinter mir.

          • Naja, es war eher wie ein Schock. Ich habe auf einmal alles in Frage gestellt, was Schule, Ausbildung, Studium und Job angeht…eigentlich wollte ich bei dem Coaching erreichen, das ich fest hinter etwas stehen kann, leider war ich hinterher noch viel verwirrter als vorher.
            Ich würde sehr gern mehr erfahren über deinen Weg, denn der Austausch mit jemandem, der versteht von was ich spreche, hilft mir immer weiter. Nur leider trifft man recht selten Menschen bei denen man feststellt dass es so ist. Wenn du Lust hast kannst du mir ja mal schreiben, ich würde mich sehr freuen: sawiart@web.de

            • liebe sandy, ich habe dir dazu ein ausführliches mail geschrieben. ich hoffe, dass du damit ein wenig etwas anfangen kannst.

  10. Sehr guter Text und schöne Bilder wie immer.

    Ich bin auch eher X als Y, aber mir fällt auf, dass die Generation Y häufig gar nicht glücklich ist mit den Wahlmöglichkeiten. Sie hätten gerne weniger Möglichkeiten, damit sie sich endlich entscheiden können.

    • ja guiness44, du sagst es. oder zumindest ein paar rahmenbedingungen, ein bisschen feedback, ein bisschen richtung.

  11. Oh oh.. Schwere Kost. Ich tu mich schwer diese Generation einzugrenzen. In 100 Jahren ist das vielleicht möglich. Wenn wir jetzt zurückblicken, dann sehen wir die „68-Generation“ und so. Alles wurde erst viel später verarbeitet und eingeräumt in eine Schublade. Diese Generation ist meiner Meinung nach noch im Wandel – und absolut gespalten…. Schwere Kost, wie gesagt…
    Fotos wie immer top 😉

    • ich bin auch gespannt, was in ein paar jahrzehnten davon noch übrig geblieben sein wird und wie der blick dann darauf ist. aber ich frage mich, ob über die anderen generationen auch schon während ihrer entwicklungszeit soviel sinniert wurde.

      • Ich fürchte die Sicht ändert sich einfach extrem schnell weiterhin. Alles funktioniert so wahnsinnig schnell und die kleinsten Sachen werfen Menschen aus der Bahn. Globalisation und Co lassen grüßen… Mal gucken, wer wir später „sein“ werden, wie wir benannt werden…

        • das ganz bestimmt. ich bin einfach wirklich gespannt, wie sich diese gegebenheiten auf das gesellschaftbild auswirken werden und was „danach“ kommen wird.

  12. Ich gehöre formal zur Generation X (Jugend in den 80ern, Kurt Cobain der letzte desillusionierte Held, das war’s), auch wenn ich mich nicht so fühle. Der Unterschied ist, dass sich die Generation X ( wenn man das so pauschalisiert sagen darf) dann frustriert mit dem Mainstream zufrieden gegeben hat. Die Generation Y will mehr, hat aber eigentlich gar nicht die Mittel dafür (finanziell eine Zeit lang schon, aber nicht auf Dauer). Das Lebenskonzept, Wohlstand zu konsumieren und sich aber „ganz selbstbewusst“ darüber nicht zu definieren, sondern zu machen, was man will, geht so nicht auf. Da versucht man sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen. Das ist dann wohl auch das Problem von Entscheidungen.
    Ach, ich merke gerade, ich mache wieder Schubladen auf. So allgemein klappt das nicht. Schwieriges Thema!

    • ja, schwieriges thema, das kannst du laut sagen! manchmal passen dinge hier hinten und vorne nicht zusammen, da muss ich dir auch zustimmen!

  13. Liebe Paleica,
    ich denke mal, jede Zeit und jede Generation hat ihre eigenen Probleme.
    Es eint alle, dass zu wenig Zeit ist für die vielen Generationenprobleme, um sie alle abzuarbeiten.
    Jede Generation, egal ob X – Y – Z oder wie auch immer benannt – quetscht also das Vorgestern, Gestern, Heute, Morgen und Übermorgen in eine viel zu kleine Schublade und bemüht sich, sie so zu verstauen, dass sie im LebensGedankenSchrank bleibt und nicht allzuoft wegen Überfüllung herausspringt.
    Die größte Kunst besteht m.E.n. in der heutigen Zeit darin, im Hier und Jetzt zu leben, das eigene Leben zu leben, Emotionen zuzulassen und – jetzt kommt das wirklich Wichtige – sorgsam zu selektieren!
    So, liebe Paleica, das war meine Extraportion (Lebens)Senf! 😉

    Dein Text und natürlich Deine wunderbaren Fotos haben mit wieder allergrößte Freude bereitet und ich habe den Moment des Lesens und Betrachtens genossen.♥
    Liebe Mittwochsgrüße
    moni

    • liebe moni, damit hast du bestimmt recht. es gibt in jeder generation herausforderungen – aber spannend finde ich, wie die dieser generation schon währenddessen schon analysiert werden. das mit dem hier und jetzt ist sowieso wohl immer schon eine lebensaufgabe, die glaube ich aber erst in den letzten 20, 30 jahrzehnten an bedeutung gewonnen hat.
      schön, dass dir meine bilder ein paar momente positiv ausgefüllt haben 🙂

  14. Ich kann dir da nur zustimmen und ich habe es auch sehr gerne bis zum Ende gelesen 🙂
    Ich finde auch, dass durch die Möglichkeiten usw. ein noch viel größerer Konkurrenzkampf entsteht. Weil es nicht mehr die Ausrede gibt, dass irgwas nicht geklappt hat, weil bla. Und ich bin auch so orientierungslos. Oft wünsche ich mir einfach, dass jetzt bestimmt wird, was ich zu tun habe, weil es mir zu viel ist.
    Und das mit dem noch keine Kinder haben bla ist ja auch etwas das nicht anders geht, wenn man studiert. Heutzutage ist die Frau nicht daheim, sondern lernt was und deswegen verzögert sich das ja zwangsläufig.
    Ich finde es wiederrum echt eigenratzig, wenn man heutzutage so früh heiratet wie unsere Eltern.

    Also ich plane das gerade so. ich gehe nach Schottland und dnach mache ich noch ein gechilltes Semester mit schauen, was die Thesisi bringt, vllt in nem Unternehmen schreiben oder so. Und dann kann ja eh alles passieren. Aber da ich ja recht offen bin, was die Stadt angeht denke ich wird das irgendwie klappen. Irgendwo muss ich ja reinpassen, oder? Ich will nicht länger herumirren und nicht wissen, was ich kann und will.

    Dann experimentier mal weiter. Und wie gesagt, bevor du die Lacke werwirfst würde mich interessieren welche das sind, dann kannst du sie mir vermachen 😀

    Fitnessboxen heute ging wieder etwas besser. ich glaube letzte Woche ging es mir nicht gut, hatte da auch Kopfweh und vllt zu hohen Blutdruck. Heute mussten wir Joggen, schreeecklich. Und ich hoffe der Muskelkater wird nicht so heftig.

    Ich kann den Hintergrund ja mal ändern, wenn er mich nervt. Ich wollte nix gemustertes weil ja die Streifen schon da sind und das beißt sich dann, finde ich.

    • das freut mich 🙂 ich bin allgemein überrascht, soviel feedback auf den text zu bekommen. ich schreib ja nicht so oft und wenn dann nicht so viel und nicht über solche themen, aber offenbar nehmen sich doch mehr menschen zeit zu lesen als ich es erwartet hätte 🙂
      ich weiß genau was du meinst, mir gings auch immer so. ich hab mich immer drauf verlassen, dass mich das leben irgendwo hintreibt und hab dann einfach diese wege genommen, was aber immer schwierig war weil ich gleichzeitig nie sicher war, ob das wirklich meine wege waren. letztendlich ist es gar nicht einfach, sich selber immer neu zu motivieren, hinter seinen entscheidungen zu stehen und seinen weg zu gehen.

      klar wirst du wo reinpassen. es ergibt sich bestimmt was! vielleicht sogar in hamburg 🙂

      ist gut. also ich hab jetzt grad erst den zweiten probiert, einen nailquickie von look by bipa (habs auf instagram gepostet). der hält mit den essie-schichten eigentlich auch gut und gefällt mir. ist ein graulilametallic. der wird also bleiben 🙂 nächste woche kommt der nächste dran.

      naja wenn du körperlich nicht fit bist ist ja ganz klar, dass dich das anstrengt. ich muss jetz auch mal wieder dringend ins fitnesscenter, grade bin ich wieder sehr nachlässig.

  15. Ein sehr interessanter Beitrag, wobei ich nicht bei allem der gleichen Meinung bin – z.B. denke ich nicht, dass jeder die Möglichkeiten dazu hat , alles auszuprobieren; gerade Sachen wie Reisen in die Ferne, teure Hobbies u.s.w. ist doch sehr von den finanziellen Möglichkeiten abhängig und die hat bestimmt nicht jeder !
    Dem Satz „Wir alle sind irgendwo, irgendwie immer auf der Suche nach dem Quäntchen mehr. Mehr Geld, mehr Zeit, mehr Spaß, mehr Zuneigung, mehr Bestätigung, mehr Verwirklichung.“ stimme ich hingegen zu und ich denke, dass das sowohl ein Problem „deiner“ als auch schon oder noch „meiner“ Generation ist…man ist irgendwie nie zufrieden und macht sich dadurch auch viel kaputt….auf der einen Seite ist es natürlich ok, Dinge zu hinterfragen, aber man sollte auch malmit dem zufrieden sein, was man hat, bevor es dann weg, weil man immer gezweifelt hat, ob das schon alles war ist und man es hinterher bereut…
    Fotos sind wie immer schön !
    LG, Netty

    • liebe netty, natürlich hat nicht JEDER diese möglichkeiten, das wollte cih so nicht sagen! aber die klassischen „generation y“ kommen meist aus einem umfeld, in dem das möglich ist. viele sind da auch während der uni-freien zeiten ganz billig mit rucksäcken am weg (fernreisen muss ja nicht immer so teuer sein) und da sie sich ja üblicherweise nur um sich selbst kümmern müssen reicht das angesparte geld für die vorgezogene freizeitgestaltung in der sozialen gruppe schon. ich denke, leute die da einen anderen background haben, sind generell eher nicht in dieses „generationenschema“ einzuordnen, weil die ja dann auch einen anderen zugang zu entscheidungen, etc. haben.
      ich weiß manchmal nicht, ob diese suche nach dem quäntchen mehr das ist, was die menschen ausmacht – schließlich muss das immer schon dagewesen sein, sonst würden wir ja immer noch in bäumen wohnen. andererseits macht es menschen auch unglücklich. ich denke, der größte schritt der gesellschaft wäre es, gleichzeitig ziele zu haben und trotzdem zufrieden zu sein.

  16. Mit großem Interesse von vorne bis hinten gelesen – wäre keine Belohnung für nötig gewesen 😉

  17. Ein wirklich schwieriges Thema! Allerdings gibt es unter der Generation Y auch Lichtblicke und von daher lass uns hoffen! 😉

    LG, Gerd

    • die gibts immer und überall 🙂 spannend wird jedoch sein, wie sich das eben alles langfristig auswirkt und wie das alles weitergeht.

  18. Ich denke das Problem sind nicht die vielen Möglichkeiten (die unabhängig von der Generation auch immer mit finanziellen Mitteln verbunden sind), die diese/Deine Generation hat/hatte. Wir hatten damals auch schon viele Möglichkeiten, im Job damals in der Zeit des Wirtschaftswachstums sogar noch mehr als die Generation Y. Wir haben auch viel ausprobiert und wieder verworfen. Aber wir durften Fehler machen, die Finger am Herd verbrennen, selber nach Lösungen suchen, wir hatten Pflichten und Erwartungen zu erfüllen, es wurde uns nicht alles abgenommen und vorgekaut.
    Ich denke Deine Generation ist zu behütet aufgewachsen und die Eltern haben dabei übersehen, dass eigene Erfahrungen und Entscheidungen wichtig sind, auch wenn es zum Teil Schlechte sind, auch wenn man mal auf die Nase fällt, dass das Leben nicht nur Glück und Zufriedenheit ist, sondern auch Pflicht und Konsequenz.
    Wir konnten langsam erwachsen werden, die Generation Y steht viel später dem wirklichen Leben gegenüber, wird viel später damit konfrontiert, dass nicht einfach alles und immer unbeschwert ist und bleibt. Es dauert deshalb länger seinen Weg zu finden, aber auch diese Generation wird ihn finden 🙂 und der grosse Vorteil sie lässt sich nicht mehr so extrem in ein Hamsterrad sperren, was ich super finde. So hat halt alles Vor- und Nachteile. Der goldene Mittelweg wäre das Ideale, aber den gibt es selten.
    Ich hab ja nun schon um einige Jährchen mehr auf dem Buckel als Du 🙂 und schon viele Entscheidungen getroffen, meist aus dem Bauch heraus, denn je länger man über etwas nachdenkt, je schwerer fällt eine Entscheidung. Es waren natürlich auch so einige falsche Entscheidungen dabei, aber rückblickend bereue ich sie trotzdem nicht, aus jeder (auch aus den Falschen) konnte ich etwas mitnehmen was wichtig war – also nur Mut.

    Deine Fotos sind übrigens ganz zauberhaft.

    LG Soni noch aus der Babyboomer-Generation 🙂

    • liebe soni, ja, das ist natürlich gut möglich. es ist die erwartungshaltung da, dass wir immer wissen was wir tun oder alles mit vollem herzen machen, dass wir nie unglücklich sind oder wenn sofort etwas dran ändern. ich weiß auch nicht es ist schwierig zu fassen, die ganze sache. mit dem behütet aufwachsen hast du sicher recht und daraus sind denke ich doch viele dinge erwachsen, die sich dann im eigenständigen leben auch als nachteilig erweisen. wir starten auch alle schon auf einem sehr hohen level, den zu übertrumpfen durch die veränderte wirtschafts- und politische lage es kaum möglich sein wird.

      ich freue mich sehr, dass dir die fotos gefallen!

  19. Ich kann deine Gedanken dahingehend sehr gut verstehen und wir haben uns ja schon mal darüber ausgetauscht. Irgendwann kommt halt der Punkt an dem man sich doch mal für irgendwas entscheiden muss. Also welchen Weg man beispielsweise beruflich nun einschlägt. Und klar, man sagt ja immer so schön, dass immer alles möglich ist, aber irgendwo gibt’s dann eben doch das Alter, wo man sich erst mal festlegt und es danach vielleicht nicht mehr so einfach wird was komplett anderes zu machen.
    Zum Glück habe ich dahingehend nicht so das Problem, aber ich kenne das dann eher anders… also ich habe dann eher dieses „mir läuft die Zeit davon“-Gefühl… da gibt’s ja noch so viel was ich machen und erreichen will und blablabla.

    Dankeschön!
    Ich hoffe du hattest auch schöne Osterfeiertage?
    Bei mir war’s leider erst echt verregnet… ich war dann froh, dass wir zumindest Sonntag noch das perfekte Wetter hatten. So ein Städtetrip macht so einfach mehr Spaß.

    Und? Immer noch Essiefan?
    Also ich muss sagen, dass die Lacke schon nicht sooo super-schnell trocknen, aber der schnelltrocknende Überlack von denen ist halt der Hammer. Da ist dann halt echt alles in zwei Minuten fest und gut ist’s. Dann hält’s auch gut usw.
    Es ist halt definitiv nicht immer so, aber manchmal lohnen sich ein paar Euro mehr schon. Also ich zumindest sehe das beim Lack schon so. Und die Farben gefallen mir von der Firma halt echt immer total… die haben mich da angefixt… ^^

    • ich denke, du hast echt das glück, dass du einfach wusstest was du kannst und willst. ich hatte das nur sehr begrenzt oder eigentlich auch, aber dann haben mich viele andere dinge verunsichert und jetzt bin ich halt bei sache 2 gelandet, weil ich mich halt meinen eigentlichen weg nicht gehen getraut hab. das war der „sicherere“, mit dem ich aber oft gehadert hab. vielleicht beschäftigt mich das alles auch deswegen so, wer weiß. aber immerhin bin ich froh, nicht mehr jeden tag orientierungslos aufzustehen. das ist total ok bis zu einem gewissen alter, aber irgendwann hat mir – wie wir schon gesprochen haben – die ruhe gefehlt. manche machen aber weiter. bei einigen scheint der knackpunkt mit der großen 3 zu kommen, bei anderen mit der 4, bei anderen gar nicht.
      die zeit läuft mir aber auch immer davon 😦

      ja ich hatte wunderbar gemütliche ostern und gleich 2 kurze wochen – einfach herrlich!
      wo wart ihr denn nun eigentlich?

      ja, schon! ich probier jetzt meine anderen lacke durch, aber immer mit den unter- und überlacken. bin schon gespannt, aber eigentlich immer noch begeistert 🙂

  20. Wahnsinn, wirklich ganz ganz tolle Bilder! Leider fehlt mir die Zeit grade um deinen Text zu lesen aber dazu werde ich sicher auch noch kommen.

    Liebe Grüße Yvonne

    • hallo yvie, ich freu mich, wenn dir die bilder gefallen! solltest du ihn noch lesen, freue ich mich, ist aber natürlich kein muss 😉

  21. Eigentlich verdient dein Beitrag viele Worte, wegen Mangel an Zeit, kommt nur ein Gruß, wünsche einen guten Freitag, Klaus

  22. Also ich hab den Text jetzt bestimmt schon mindestens 3 oder 4 Mal gelesen und weiß noch immer nicht so recht, was ich dazu sagen soll. Ich hab kürzlich auch ein paar Artikel zum Thema Generation Y gelesen und wie sie die Firmen darauf einstellen müssen, können, sollen. Ich bin ja 1978 geboren und je nach dem, welche Definition der Generationen man liest, mal X und mal Y zugeordnet. Ich bin aber überhaupt nicht so aufgewachsen bzw. erzogen worden, wie Du es oben beschreibst, was vermutlich auch damit zusammenhängt, dass ich eben auch zur sogenannten Dritten Generation Ost gehöre und früh gelernt habe, mit bestehenden Mängeln und eingeschränkten Möglichkeiten zu leben. Doch auch in der Nachwendezeit würde ich nicht sagen, dass die Welt oder unser Alltag plötzlich voll mit unbegrenzten Möglichkeiten war. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich gerade so in den 20ern, also während meines Studiums, oft daran gedacht habe, was für ein Glück ich gehabt habe, dass die Mauer gerade zu der Zeit gefallen ist und mir so die Möglichkeit gegeben hat, meinen eigenen Weg zu finden und eigene Entscheidungen zu treffen. Ich hab’s da ja auch mit den Existentialisten und Sartre’s Text zum Thema ‚Der Mensch ist verurteilt, frei zu sein‘, den wir in der 11. Klasse im Philosophieunterricht behandelt haben, liegt noch immer konserviert bei mir daheim im Schrank. Es ist nicht immer leicht und in manchen Momenten wünsche ich mir auch schon mal, nicht immer alle Entscheidungen alleine treffen zu müssen, aber es ist wie es ist und ich merke auch immer wieder, wie empfindlich ich reagiere, wenn jemand mir sagen will, was ich seiner meiner nach tun sollte.

    Doch genug davon. Von den Bilder mag ich den eingeritzten Bambusstamm am liebsten. Und das Bild darunter, von dem Schild mit den Angaben zum Baum, erinnert mich total an meinen Besuch im botanischen Garten von Darmstadt letztes Jahr, da habe ich so etwas ähnliches auch fotografiert. Ich glaube, ich werde in meinem Urlaub auch wieder ein bißchen in solchen Gefilden herum wandern, Planten & Bloomen in Hamburg ist sicher schön im Mai 🙂

    • ich kann mir vorstellen, dass das für dich ganz anders war. ich glaube auch ehrlich nicht, dass du in dem gesellschaftlichen umfeld, in dem du aufgewachsen bist, schon allein von diesen erfahrungen her, da dazugerechnet werden kannst. dazu „braucht“ es meiner meinung nach aufwachsen in der konsumgesellschaft. ich kenne das, ich reagiere schwer allergisch darauf, wenn mir jemand sagt, was ich tun soll. gleichzeitig würde ich mir dann doch etwas mehr input von „außen“ wünschen. jedenfalls merke ich extrem starke tendenzen zu diesen phänomenen in meinem freundschaftlichen umfeld, die mich zum teil halt auch sehr befremden und mit denen ich mit hingegen wieder gar nicht identifizieren kann.

      es freut mich, dass die bilder gefallen – ich finde sie ja fast ein bisschen zu unscheinbar, aber gekoppelt mit einem haufen text habe ich sie dann doch an die luft gelassen 🙂
      planten un blomen im mai ist sicher ein traum!!

  23. Mir gefallen die Bilder sehr – das wird dich nicht wundern. 🙂
    Ich habe den Text gelesen und die ganzen Kommentare. Alles sehr interessant! Mir war es, als meine Kinder klein waren, schon ein Graus, dass Bekannte ihren Kindern soviel Entscheidungsfreiheit ließen nach dem Motto: Möchtest Du das rosa Kleid anziehen oder das grüne oder das bunte? Möchtest Du Pizza oder Spaghetti? Usw. usf. Und die Kinder oft jaulig und maulig waren, weil ihnen das eine nicht und das andere nicht gepasst hat, weil sie sich nicht entscheiden konnten. Das heißt nicht, dass meine so furchtbar streng erzogen worden sind, aber ich hab ihnen, als sie klein waren, schon gesagt, was sie tun sollten und mich manchmal eher Diskussionen gestellt als nachzugeben. ABER: Nun haben meine Kinder hin und wieder Probleme mit ihren (gleichaltrigen) Mitmenschen, weil die eben NICHT wissen, was sie wollen, oder keine Verantwortung übernehmen können oder einfach auch nicht zuverlässig sind. Und andererseits tut es mir auch leid, wenn ihr Jungen euch für irgendwas entscheiden müsst, ohne andere Möglichkeiten ausprobieren zu können oder eben dann „für immer?“ festgelegt seid, z. B. mit der Berufswahl. Ja, sehr schwieriges Thema – bei uns war „ein paar Jahre arbeiten und dann Kinder kriegen“ das Normale…

    • 🙂 nein, aber das ist auch schön so 🙂
      ich glaube, es ist im endeffekt gar nicht so einfach, da nichts falsch zu machen. ich habe auch schwierigkeiten mit entscheidungen, aber wieder auf einer anderen ebene und aus anderen gründen. es ist halt einfach eine bestimmte situation, wenn man in einer welt aufwächst, die all diese möglichkeiten bietet. das gibt es halt noch nicht so lange – damit muss man umzugehen lernen. aber auf jeden fall braucht man als kind gewisse richtlinien, die sicherlich oft nicht gegeben wurden. das macht aus kindern dann wohl oft erwachsene, die auch in keinster weise kompromissbereit sind und mit denen es schwierig ist, in einer gemeinscahft zu leben. aber ja – die welt wird sich acuh nicht aufhören zu drehen 😉

  24. Die interessanten Fakten über die x, y oder vielleicht z-Generation. Ich arbeite beruflich im Jugendbereich und muss feststellen, dass genau diese Fülle der Möglichkeiten es Euch unglaublich schwierig macht. Das ist euer Los und euer Stolperstein, alle Mögluchkeiten zu haben und mit einer Entscheidung unzählige Möglichkeiten in die Tonne zu treten…

    Aber ich glaube, diese Fähigkeit wird für euch in ein paar Jahren eine unglaubliche Ressource sein. In diesem Sinne viele Grüße von einem Generation X Kind an die Generation Y.

    Das Wichtigste jedoch, habe Spaß mit den Mögluchkeiten deiner Generation…

    Viele Grüße Jürgen

    P.S. 13 ist mein Fav.

    • lieber jürgen, ich denke, alles hat seine vor- und nachteile. spannend ist halt für mich immer, wie die gegebenheiten eine gesellschaftliche gruppe beeinflussen und wo und wie man auswirkungen sehen kann. diese sind halt leider zum teil nicht immer positiv.

  25. Hallo meine Liebe 🙂
    Endlich habe ich deinen Beitrag gelesen. Ein großartiger Beitrag, bei dem du mir ebenfalls aus der Seele sprichst. Was uns Ypsilonler angeht, habe ich dazu ergänzend noch folgenden Senf, den ich für mich festgestellt habe:
    Diese Generation teilt sich vor allem in zwei Ys, die ich hier ganz bewusst als krasse Extrem-Gegensätze anführen möchte, auch wenns genug Menschen mit einem Leben zwischen den Extremen gibt. Ich maße es mir auch deswegen an das zu schreiben, weil ich einerseits genug Menschen der beiden Gegensätze kenne bzw. kennengelernt habe um zu wissen, dass es da auch sehr viele liebenswürdige und durchaus nette Menschen gibt. Die es einfach nicht anders kennen aber zum Glück trotzdem am Boden geblieben sind. Manche zumindest. Also sorry falls sich wer auf den Schlips getreten fühlt. Ich mein das jetzt nicht böse. Es ist nur eine Feststellung.

    – Nämlich in jene die echt Kohle haben bzw. es von den Eltern und Großeltern von Kleinkindtagen an „hintenhinein geschoben“ bekommen haben (verzeiht mir bitte den Ausdruck aber ist so). Wo besagte Familienmitglieder den Kids alles ermöglichen wollten, nur damit sies besser haben als die Eltern und Großeltern es hatten. Die Folge? Meistens extreme Oberflächlichkeit und „ich bin was besseres“. Immer das Neueste vom Neuesten und das Alte wird schnell weggeworden. Der DVD Player der eigentlich problemlos mit bissi technischem KnowHow repariert werden hätte können, der wird sofort weggeworfen und ein neuer gekauft. Zumal BlueRay eh besser zum neuen RiesenTV passt. Die Dieseljeans, die noch perfekt passt (weil man darf ja auch niemals zunehmen und muss Heidi Klums TopModelmaßen entsprechen) und kein Loch hat, die zieht man nicht mehr an weil ohje, die Farbe ist ja nicht mehr angesagt. Chinos sind jetzt der Renner (nicht das ich was dagegen hätte aber wie gesagst, ich such grad bewusst das Extreme). Der Pulli muss natürlich auch von Hollister, D&G, Hugo Boss und Konsorten sein, sonst ist man ja nicht cool. Handy muss natürlich auch immmer das Neueste sein, egal ob man dann €50, pro Monat in Form von Handygebühr zahlt. Kann man sich ja eh leisten. Oder wenn nicht, zumindest Papi kanns. Im Urlaub immer in die Ferne reisen anstatt auch mal im eigenen Land zu bleiben? Natürlich auch kein Problem. Genausowenig die Brust OP oder Lippenvergrößerung. Bekommt man als Maturageschenk. Und Auto + Wohnung sowieso nicht. Entscheidungen? Nun ja, da wird entweder sowieso das „Richtige“ in Form von Medizin, Jus oder i-Bwl gewählt bzw. eigentlich hat man gar nicht die Wahl, weil „es wird ja von einem seit Generationen erwartet“. Die new media/Werbebranche ist grad noch akzeptabel weil hip und als moderne Eltern will man ja doch nicht aus der Reihe tanzen. Beziehung nur zu seinesgleichen gestattet, denn die Elite möchte ja unter sich bleiben. Ach und heiraten natürlich ein absolutes MUSS und Kinder und Karriere auch kein Problem. Wozu gibts denn Nannies oder AuPairs. Die Generation Z muss natürlich mit mindestens 4 fließenden Muttersprachen aufwachsen also besser gleich den Grundstein setzen und selbst 3 Sprachen fließend lernen. Dazu natürlich Ausland auch Pflicht deswegen iBWL und nicht mehr normales BWL. Ach, und alle Anderen sind die Ökofuzzies, Rebellen und verkannten Hippies.
    Menschen die es in der Form wohl immer schon gab. Ich sag nur Stichwort Adel. Nur nenne sie sich heute anders. Für mich aber jene, die ebenfalls am besten Weg sind und Richtung Burnout schlittern. Und dann natürlich entsprechend psychologische Hilfe benötigen. Weil sie sich auch nie ernsthaft selbst reflektiert haben. Wozu auch? Sie hatten ja immer alles was sie wollten. Also wozu groß darüber nachdenken.

    – Und dann natürlich jene, die das krasse Gegenteil sind. Die aus Familienverhältnissen stammen, wo die Eltern entsprechend für ihr Geld arbeiten mussten und die das dann an die nächste Generation weitergegeben haben. Die ihre Kinder noch nach den „alten“(?) Werten erzogen haben. Frei nach dem Motto: „Du bekommst was du dir schaffst. Du willst ein Auto? Okay, aber finanziere es dir selbst. Du kannst ja zB am Samstag arbeiten oder du sparst dir dein Taschengeld. Einen neuen iPod? Maximal zum Geburtstag und nicht einfach so als Belohnung für den Einser in Mathe. Ein neues Handy? Siehe Punkt 1. finanziere es dir selbst. Du möchtest studieren? Gute Idee aber überlege es dir gründlich und schmeiß es nicht gleich hin. Und falls du wechseln möchtest, entscheide dich baldigst. Sonst ist unsere Unterstützung weg. Du möchtest auf Urlaub fahren? Siehe ebenfalls Punkt 1 finanziere es dir selbst. Usw.“ Klar gabs auch genügend Eltern die ihre Kinder eben weil sie so hart arbeiten mussten, dann total verzogen haben. Siehe oben. Aber ich glaube, dass die Meisten ihre Kinder doch weniger snobistisch erzogen haben. Kinder denen, wie von dir auch angesprochen, Freiheiten gegeben wurde. Vielleicht manchmal einen Tick zu viel wodurch dann das Entscheidungsdilemma produziert wurde. Aber trotzdem wurde meiner Meinung nach so auch das kritische Denken und Hinterfragen angeregt. Neben den anderen Einflüssen wie Medien, Schule, Studium. Also auch eine Frage des entsprechenden Umfeldes.
    Für mich sind diese Menschen letztendlich die Menschen der Zukunft. Jene, die sich 2x überlegen ob sie jetzt unbedingt ein neues Handy benötigen und obs nicht das Alte doch noch tut weil damit Ressourcen geschont werden. Ob man den DVD Player nicht doch noch reparieren kann. Das Regal nicht einfach neu streichen kann wenns bissl abgenutzt aussieht aber sonst noch gut in Schuss ist anstatt gleich zu Ikea zu rennen und eines zu kaufen, dass dann eh bald wieder kaputt ist. Nachhaltiges Denken und Handeln. Vorausschauend für die nächsten Generationen. Menschen die sich und alles reflektieren und hinterfragen. Und von daher auch mehr Wert auf die inneren Werte legen als auf die optische Erscheinung und somit auch nicht ständig eine neue Jeans und dergleichen brauchen. Natürlich könnte man jetzt sagen „da gehen ja dann Arbeitsplätze verloren wenn die Menschen weniger kaufen“. Nein, denn durch nachhaltiges Denken werden auch welche in neuen Bereichen geschaffen also ein Ausgleich. Menschen, die deutlich weniger oberflächlich sind und sich ihre Entscheidungen 2x überlegen. Letztendlich entscheiden sie sich für einen Weg. Auch wenn sie sich oft nicht gleich entscheiden können und hin und her schwanken. Bissl wie in dem Lied „Jein“ aus dem Jahr 1996 von Fettes Brot „soll ichs wirklich machen oder lass ichs lieber sein. Ja. Nein. Ich meine jein.“ Klar schafft das Probleme. Aber es eröffnet auch genügend Möglichkeiten. Und das Entscheidungsproblem ist meiner Meinung nach auch ein riesiges politisches Problem, das dann auf die Generation Y abfärbt. Die sind nämlich definitiv fast alle Generation X und können sich auch nicht entscheiden ob vor oder zurück. Also für mich in Summe ein ganz großes Gesellschaftliches Problem, das die Generation Y gerne lösen würde, aber auch nicht so recht weiß wie sie es denn tun soll. Menschen die Veränderung wollen, aber die man nicht verändern lässt. Kein Wunder also dass da so mancher dann resigniert und sagt wozu soll ich mich anstrengen? Bringt ja eh nix. Da kann man nur stark hoffen, dass irgendwann Menschen dieses Y-Typs an der Spitze der Politik stehen und nicht weiterhin Menschen des zuerst genannten Y-Typs. Sonst wird sich der Hamster weiter in seinem Rad drehen und nicht wissen wo der Anfang ist und wo das Ende.

    • wow, danke für die vielen worte! die aufteilung in diese zwei gruppen sehe ich auch ganz deutlich. darüber könnte ich jetzt stundenlang sinnieren, das tu ich aber lieber nicht im blog 🙂 das jein sollte jedenfalls zu einem ja oder einem nein werden. und der positivst mögliche output wäre, dass die y-er die x-ler ablösen, bevor es zu spät ist und sich daraus folgendes ergibt: ein ende der angst vor veränderung (alles so machen wie „bisher“. „hat ja immer funktioniert, wird schon noch weitergehen“ und schluss mit der „der krug geht so lang zum brunnen bis er bricht“ mentalität) ABER eine fähigkeit, wieder in eine richtung zu gehen, ohne ständig abzubiegen und zurückzuschrecken. das muss y denk ich noch lernen. aber wir sind ja noch jung und haben hoffentlich noch zeit dazu.

      was allerdings aus der ersten gruppe wird, ja, das bleibt die frage. vermutlich werden die meisten von ihnen sowieso unsessehafte globetrotter oder sowas. spannend werden die alle jedoch dann beim pensionsthema. aber darauf will ich hier jetzt lieber nicht eingehen 😦

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