4000km USA: Bodie Ghost Town – outdoor

Nachdem die Fahrt über den Tioga Pass letztendlich nur den halben Tag gedauert hat und wir uns am anderen Ende des Nationalparks angekommen noch recht frisch und munter fühlten, beschlossen wir, die Geisterstadt Bodie noch an diesem Tag anzuhängen, da wir am nächsten Tag unsere erste Etappe Richtung Arizona vor uns hatten und lange im Auto sitzen mussten. Dies war eine sehr gute Entscheidung, denn der folgende Tag war anstrengend genug und so konnten wir am Nachmittag ohne Stress und Eile die verlassene Stadt erkunden.

Dies dauerte immerhin fast drei Stunden und wir hätten auch noch mehr Zeit dort verbringen können. Zum ersten Mal (mit Ausnahme der Golden Gate Bridge) klickte der Auslöser der Kamera wieder unentwegt, denn hier hatte ich Motive auf einen Raum eingegrenzt und nicht ein permanent beeindruckendes Gesichtsfeld, das festzuhalten ich die meiste Zeit überfordert war ^.^

Zuerst will ich euch ein bisschen Rundherum von Bodie zeigen. Die Stadt hatte zu ihrer Blütezeit 10.000 Einwohner, das Leben war rauh, die Jahreszeiten hart und ihre Lebenszeit nicht allzu lang. Kurz vor dem zweiten Weltkrieg wurde sie – nachdem sie zuvor schon abgebrannt war – endgültig verlassen. Heute sieht man, was nicht mitgenommen wurde und wie die Natur sich ihr Refugium zurückholt.

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