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#travelathome: Österreich Highlights in a nutshell oder Superlative in Panoramen

Der Grund für meine Blogartikelpause letzte Woche war eine kleine Reise durchs eigene Land. Nicht ganz im Geiste des Slow Travellings, aber dennoch mit dem sehr bewussten genießen und erleben, haben wir uns auf den Weg gemacht, Österreich gewissermaßen als Touristen zu erleben. Man mag es kaum glauben, aber das Urlaubsgefühl stellte sich sofort ein.

Das letzte Maifeiertagswochenende nutzten der Herzjunge und ich also, um sein Geburtstagsgeschenk einzulösen. Eine Österreich-Rundreise mit Superlativen.

Der tiefste See Österreichs: der Traunsee

Der wunderschöne Traunsee liegt im Salzkammergut, in der malerischen kleinen Stadt Gmunden, die manche vielleicht vom Gmundner Porzellan kennen. Der Traunsee ist mit 191m der tiefste See Österreichs und der zweitgrößte See Oberösterreichs (nach dem Attersee). Wikipedia sagt außerdem, dass der Traunsee von den Römern „Lacus Felix“, also der „glückliche See“ genannt wurde. Wer einmal dort am Ufer gesessen hat und die Beine beim Erdbeeren naschen über dem Wasser baumeln ließ, kann sich gut vorstellen, warum.

Entlang der Seepromenade gibt es übrigens eine herrliche Seeterrasse, die der Konditorei Baumgartner gehört. Hier einzukehren war der erste Fixpunkt, weil ich mich schon seit September (seit meinem ersten Besuch dort) nach der Schokomandelschnitte verzehrte ^.^

Für alle Freunde der österreichischen Fernsehproduktionen liegt am Traunsee das Seeschloss Ort, das als Kulisse für die Serie „Schlosshotel Orth“ diente.

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Die einzige österreichische Stadt, nach der ein Zeitalter benannt und die vollständig in China nachgebaut wurde: Hallstatt.

Hallstatt ist ein Phänomen. Ein kleiner, versteckter Ort, der soviel Aufsehen erregt und eine derart lange Geschichte hat. Die „Hallstattzeit“ ist ein Zeitabschnitt der älteren Eisenzeit um etwa 800-450 v. Chr. Erste Funde lassen jedoch vermuten, dass der Ort schon etwa 5000 v. Chr. besiedelt war. Ich finde, das ist schon eine ganz schöne Weile her. Doch Hallstatt ist wohl vor allem wegen seiner Architektur bei den Touristen so beliebt. Ein verwinkelter Ort wie im Mittelalter, mit Holzhäusern und schmalen, engen, kopfsteingepflasterten Gassen, direkt am Hallstätter See, der einem das Gefühl gibt, an einem Fjord zu stehen.

Hallstatt gehört seit 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe.

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Der Dachstein

Der Dachstein war eher durch Zufall mit im Programm, da wir in Gosau übernachteten und Gosau nunmal am Fuße des Dachsteins liegt 🙂 Jedenfalls handelt es sich hierbei um den höchsten Gipfel des Dachsteingebirges und gleichzeitig um den höchsten Berg der Steiermark und von Oberösterreich. Außerdem ist der Dachstein sicher einer der bekanntesten und beliebtesten Berge zumindest in der östlichen Hälfte von Österreich. Auf der Gosauer Seite des Dachsteins liegt an seinem Fuß der wunderschöne, smaragdgrüne Gosausee, dem wir vor der Weiterfahrt noch einen Besuch abstatteten.

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Am nächsten Tag ging es weiter:

Eisriesenwelt Werfen – die größte Eishöhle der Welt

…die etwas abgelegen im Tennengebirge liegt. Leider gibt es von der Höhle selbst keine Fotos, es herrscht strenges Fotografierverbot, da das Blitzen dem Eis schadet und Fotos die ganze Gruppe aufhalten. Der Blick vom Höhleneingang ist allerdings ebenfalls umwerfend und bombastisch und allein dafür lohnt sich der 40minütige Aufstieg (MIT Seilbahn, wohlgemerkt!) auf jeden Fall. Die Höhle ist jedenfalls nichts für gänzlich Unsportliche, der Eingang ist nur mit oben genanntem Fußmarsch zu erreichen und innerhalb der Höhle werden 1.400 Stufen in 143 Höhenmetern zurückgelegt.

Wer gern Bilder sehen möchte, kann sich durch die Galerie der Website der Eisriesenwelt klicken.

Ich stelle fest, dass ich es nicht mehr gewohnt bin, mir Dinge „erarbeiten“ zu müssen. Üblicherweise – vor allem im Raum der Stadt – sind sämtliche Sehenswürdigkeiten relativ bequem mit dem Auto oder anderen Zubringern erreichbar. Doch wer die wahren Schätze der Natur erkunden will, muss meist doch Schweiß und Herzblut investieren.

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Am Weg zur Eisriesenwelt fanden wir die herrlichsten Blicke auf die einzige Burg Österreichs, an der Clint Eastwood einen Film gedreht hat 🙂

Festung Hohenwerfen

Von weitem sahen wir die Greifvögel der Falknerei über den Himmel kreisen. Die Burg über dem Salzachtal gehört zu den schönsten Anlagen, die ich kenne.

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Der nächste Tag führte uns zum höchsten Wasserfall Österreichs:

Die Krimmler Wasserfälle

Ich weiß nicht, ob das auch schon andere vor mir bemerkt haben, aber Teile der „Weststrecke“, genauer gesagt einige Seen des Salzkammergutes und der Pinzgau sind für mich so etwas wie das „Norwegen von Österreich“. Wälder, Wasser, Berge, wenig Menschen, verschlungene Straßen, Natur soweit das Auge reicht. Ich liebe diese Region, da schon ein paar Stunden an der frischen Luft soviel Energie geben wie ein verlängertes Wochenende im Grau der Großstadt.

Bei einer Reise zu den Superlativen von Österreich dürfen die Krimmler Wasserfälle natürlich nicht fehlen. Eigentlich eine Schande, dass ich sie mit einer kurzen Ausnahme im Winter 2013 noch nie von Nahem gesehen habe, ist es doch die Heimat meines Vaters. Aber Familien sind komplex und so musste ich 29 Jahre alt werden, um dieses Naturschauspiel zum ersten Mal zu erleben.

Insgesamt sind die Wasserfälle stolze 385 m hoch und liegen im Nationalpark Hohen Tauern, nicht weit von der italienischen Grenze. Auch hier ist ein bisschen Muskelkraft von Nöten, um den Weg entlang hinauf zu wandern. Theoretisch kann man allerdings ein Taxi nehmen und sich zur Mittelstation bringen lassen. Ist jedoch schade drum, da die schönsten Aussichten vom nicht ganz unbeschwerlichen Weg aus zu sehen sind. Aufgrund meiner lästigen Kopfschmerzen war für mich bei der Mitte auch Schluss, aus second hand-Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass es sich dabei ohnehin um den lohnenswerteren Teil des Ausflugs gehandelt hat. Der obere Wasserfall ist nur für besonders Ehrgeizige, die Fotografen werden auch mit dem ersten Teil glücklich.

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Nach einem sommerlichen Sonnenpicknick auf einer herrlichen Wiese bei 30 Grad machten wir uns wieder auf den Weg – zum sprichwörtlichen Höhepunkt unserer Kurzreise:

Der Großglockner

Jede/r, der/die in der Nähe ist und die Chance hat, sollte unbedingt einmal über die Großglockner Hochalpenstraße fahren. Ja, die Fahrt kostet 35€ und ja, das ist viel Geld, aber die atemberaubenden Ausblicke können kaum in Geld bemessen werden. Für mich war es das zweite Mal, allerdings das erste Mal bei blauem Himmel. Ich habe gefühlte drölfzigtausend Fotos gemacht und habe jetzt noch Sternchen in den Augen bei jedem einzelnen davon.

Der Großglockner, oder auch „Glockner“, wie er bei uns genannt wird, ist knappe 3.800m hoch und damit der höchste Berg Österreichs. Er ist Teil der Hohen Tauern und der Ostalpen. Wikipedia sagt:

„Die Aussicht vom Großglockner gilt als die weiteste aller Berge der Ostalpen, sie reicht 220 Kilometer weit, unter Berücksichtigung der terrestrischen Refraktion fast 240 Kilometer. Der Blick über mehr als 150.000 Quadratkilometer Erdoberfläche reicht bis zur Schwäbisch-Bayerischen Ebene im Nordwesten, bis Regensburg und zum Böhmerwald im Norden, zum Ortler im Westen, zur Poebene im Süden, zum Triglav und zum Toten Gebirge im Osten.“

Ob das so ist oder nicht kann ich nicht beurteilen, eines aber weiß ich: die Aussicht ist schlichtweg genial und wunderschön.

Und weil ich ja derlei Dinge immer irgendwie spannend finde, zitiere ich hier noch die Theorien zur Namensgebung:

Die Herkunft des Namens Glockner wird meist mit seiner glockenähnlichen Form erklärt, eine Annahme, die bereits 1784 von Belsazar Hacquet geäußert wird. Eine andere Hypothese ist die Ableitung von im 15. Jahrhundert verwendeten und als „Glocken“ bezeichneten geschlossenen Umhängen, deren Form ebenfalls der des Großglockners ähnlich war. Außerdem wurde vermutet, als höchster Berg und mithin „Anführer“ seiner Umgebung habe der Glockner seinen Namen von den mit Glocken ausgestatteten und Glogga genannten Leithammeln der Schafherden erhalten. Auch eine Ableitung von dem Dialektwort „klocken“ (donnern, poltern), das sich auf die Geräusche des Eis- und Steinschlags an den Flanken des Berges beziehen soll, wurde diskutiert. Aufgrund der mehrhundertjährigen Präsenz der Alpenslawen in Osttirol und Oberkärnten wird auch eine Herkunft von dem altslowenischen Wort Klek, einer häufigen Bezeichnung für spitze Gipfel, für möglich gehalten. Der heutige slowenische Name des Berges ist „Veliki Klek“.

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Last but not least verbrachten wir zwei Tage am beliebtesten See.

Der Wörthersee

Der Wörthersee ist der größte See Kärntens und einer der wärmsten Alpenseen. Eine kurze Sage über die Entstehung des Sees:

Eine Sage erzählt von einer Stadt mit prächtigen Häusern, die vor vielen hundert Jahren dort bestanden haben soll, wo heute der Wörthersee liegt. Ihre Bewohner waren durch ihren Reichtum übermütig und üppig geworden, und so kam es, dass sie sich einst am Vorabend des Osterfestes zu Tanz und Gelage versammelten. Glockengeläute zeigte die späte Stunde an, doch niemand kümmerte sich darum. Da öffnete sich die Türe des Festsaales und ein kleines eisgraues Männchen schritt herein und blickte verwundert auf die lärmende Gesellschaft. Grollend erhob es seine Stimme: „Oh, ihr Schwelger, wisst ihr nicht, welche Feier wir morgen begehen? Kehret heim, ehe die Stunde der Buße verrinnt und die Strafe euch erreicht!“ Aber nur höhnisches Lachen antwortete ihm, und nur noch wilder wirbelten die Paare im Tanz. Wenige Minuten vor Mitternacht betrat der Alte zum zweitenmal den Saal, aus dem das wüste Geschrei der Trunkenen tönte. In seinem Arm hielt er ein Fässchen. Noch einmal mahnte er zu Umkehr und Buße: „Sonst öffne ich den Hahn des Fässchens, und Tod und Verderben kommt über euch!“. Wieder antwortet ihm nur rohes Gelächter.

Da schlägt es Mitternacht, alle Lichter erlöschen, die Mauern erzittern, Regen stürzt hernieder und ein furchtbares Gewitter bricht los. Mit offenem Hahn liegt das Fässchen des verschwundenen Warners, endlose Fluten entströmen ihm. Sie dringen in alle Räume und strömen fort, bis sie die ganze Stadt und die ganze Gegend überschwemmt und ihre frevelnden Bewohner ertränkt haben. So entstand der Wörthersee. Städte, Kirchen und Dörfer liegen in seiner unergründlichen Tiefe begraben, riesige Fische und Wasserschlangen hausen in den alten Palästen. Wenn die Fischer an stillen Sommerabenden an der Schwarzen Wand vorüberfahren, kann es geschehen, dass sie ein Klingen und Läuten vernehmen, das aus der Tiefe des Sees zu kommen scheint.

Auch wenn ich dazu keine handfesten Daten finde, wage ich es zu behaupten, dass der Wörthersee einer der beliebtesten, wenn nicht sogar der beliebteste See der Österreicher ist. Der Wörthersee gehört zu den wenigen Urlaubsregionen, die das ganze Jahr von Einheimischen gerne besucht werden. Jeder war schon mal dort, jeder hat seine eigene Wörthersee-Geschichte, jeder Ort sein eigenes Charisma.


 

Leider gehen auch die schönsten Tage irgendwann einem Ende zu und so mussten wir nach einer herrlichen kurzen Auszeit wieder den Heimweg antreten. Ich habe für euch in einem Google Maps Screenshot die Tour zusammengefasst, vielleicht gibt es ja jemanden unter euch, der ebenfalls auf den Spuren der österreichischen Superlative wandeln möchte 🙂

tour-österreich

57 comments on “#travelathome: Österreich Highlights in a nutshell oder Superlative in Panoramen

  1. echt coole tour!

  2. Voll schön!!!❤️

  3. Das sind tolle Berglandschaften, die mein Herz gleich höher schlagen lassen. 😀 Erst recht, weil ich diesen Sommer das erste Mal nach Österreich fahren werde und wir in der Region Dachstein/Gröbminger Land sein werden. Von daher kann ich den einen oder anderen Tipp gut gebrauchen. Von Hallstatt hatte ich auch schon gehört. Mal sehen, ob wir es dorthin schaffen.
    Liebe Grüße.

    • 🙂 ja, gell. ich liebe ja die berge auch sehr, allerdings sind sie einfach wesentlich schwerer zugänglich als die meisten anderen sehenswürdigkeiten der welt, was es für mich als tw. rückeninvalide manchmal leider etwas schwierig macht.
      dachsteinregion ist wunderschön, ich kenn mich zwar dort nicht allzu gut aus, aber was ich gesehen hab hat mir sehr gefallen!
      sollte es sich ausgehen, schau in hallstatt vorbei, es ist schon ein bezaubernder ort.

  4. Ihr lebt in nem wunderschönen Land. Aber das weißt Du ja. Und Du stellst es immer wieder unter Beweis. Atemberaubende Aufnahmen, in dem Format wirken sie noch genialer. An einigen Stellen war ich schon (Wörthersee), manche möcht ich unbedingt noch besuchen (Großglockner). Danke für mitnehmen in diese tollen Landschaften und Gegenden… Sehr inspirierend!

  5. Wow so eine tolle Idee und eine in vielerlei Hinsicht atemberaubende Tour! Viele Gegenden liegen mir selbst am Herzen, manche kenne ich leider (bisher) nur von so schönen Fotos wie deinen… Von der Großglockner-Hochalpenstraße träume ich schon lange, bisher fehlte mir nur das Gefährt (und die Fahrpraxis) dazu. Am liebsten würde ich diese Tour gleich nachfahren 🙂

    • dankeschön 🙂 ich hab sie auch mit viel liebe geplant 🙂 ja ohne auto kann man den glockner leider nicht befahren. überhaupt ist man im westen österreichs ohne auto nicht gut aufgehoben :/

  6. Uh das sind einige Punkte dabei, die ich auch noch nicht gesehen habe. Muss ich mir merken!

    Und ich finds ziemlich cool, was du da für Superlativen rausgesucht hast. 😀

    • 🙂 dankeschön! hat sich irgendwie so nach und nach ergeben und dann kam eins zum anderen und ich hab festgestellt, dass es eine perfekte rundfahrt ergibt 🙂 die meisten punkt kannte ich von der ferne, aber es war schön, sie näher zu erkunden. und die bucketlist hat endlich wieder ein paar häkchen bekommen 🙂

  7. Wirklich grandiose Bilder! Gerade die von Hallstatt (habe ja auch schon ein paar mehr auf Instagram gesehen). Möchte ich ewig schon mal hin, ist von uns halt doch so weit weg, dass man ein Wochenende draus mache müsste. Was sich bisher leider noch nicht ergeben hat.
    Wobei ich zumindest im Grenzgebiet in letzter Zeit auch mehr unterwegs war zum Wandern (bevor das mit den nervigen Unwettern los ging) und ich muss feststellen: ihr habt auch schöne Berge. 😉

    Da habe ich dann halt den Vorteil beim Gardasee: da sind wir recht schnell. Passt immer ziemlich perfekt zu einem Wochenende. Generell finde ich ja, dass die Gegend etwas unterschätzt wird. Dabei gibt es dort sehr schöne Ecken, man darf halt nur nicht in den typischen Toure-Städten bleiben.

    The Revenant mochte ich ziemlich gern! Aber ich muss sagen: ich glaube mehr wegen der Art und Weiße wie er gefilmt wurde. Fand die Tatsache, dass kein Studiolicht verwendet wurde schon sehr beeindruckend. Und diese Art Landschaften mag ich auch immer sehr gern.
    Zu Leo erlaube ich mir in dem Fall kein Urteil, da ich ein paar seiner großen Filme aus den letzten Jahre nicht kenne und daher das nicht beurteilen kann. Als Gatsby habe ich ihnen beispielsweise immer noch nicht gesehen…

    • dankeschön 🙂 ja, hallstatt ist glaube ich das beliebteste österreichische fotomotiv – zumindest in der asiatischen welt 😀 ja, ganz ums eck ist es leider nicht. aber es wird dafür auch nicht davonlaufen, also es ergibt sich bestimmt mal 🙂
      haha 😛 ja, das haben wir. ich glaube, soooviel unterschied ist nicht zwischen euren und unseren dort in der gegend, oder? 😉 außer der farbe der straßenschilder ^.^

      ich will the revenant nicht grundsätzlich seine ästhetik absprechen. die landschaftsaufnahmen waren wundervoll, gar keine frage. aber leos schauspielerische leistung fand ich jetzt nicht sooo supergrandios. bei mir ist die message zumindest nicht angekommen, ich war ab ca. 10 minuten nach dem bärenangriff nur noch genervt. gatsby kann man sich leider schenken. das bühnenbild und die musik sind super, aber sonst ist er sehr inhaltsleer. ich war total enttäuscht. aber das liegt halt nicht an ihm, sondern an der vorlage. der stoff hat soooviel potenzial, aber es wurde grade mal an der oberfläche gekratzt. aber wenn ich an inception denke oder an shutter island, aviator, gilbert grape, catch me if you can, blood diamond, django, das waren durch und durch einfach geniale filme und für mich von seiner rolle her absolut nicht vergleichbar mit dem nervigen revenant.

  8. Schöne Eindrücke! Österreich hat echt so unglaublich viel zu bieten. Schade, dass wir so weit wegwohnen 😉

    Die Landschaft, die Seen und vieles wirkt so naturbelassen und wild! Einfach schön! 🙂

    Grüße
    Christian

    • oh ja 🙂 es gibt wirklich viel zu sehen dafür, dass wir ja nur so wenig fläche haben – das stelle ich auch immer wieder fest ^.^ interessanterweise ignoriert man sie spannenden dinge im eigenen land ja oft, weil sie einem so wenig besonders vorkommen. dem hab ich hiermit ein ende gesetzt 🙂

  9. als Kind fand ich es immer „ur langweilig“ wenn wir Urlaub in Ösi gemacht haben, jetzt freu ich mich drauf mit meinen amerikanern meine Heimat neu zu entdecken:-)
    super schöne Fotos, wie immer!

    • das kann ich mir vorstellen 😀 das problem hatte ich nicht, wir haben eigentlich nie urlaub in Österreich gemacht, außer halt zum schifahren. nur einmal und das eigentlich zufällig, weil es uns damals in kroatien nicht gefallen hat. ich war 16 und meine damals beste freundin residierte im nebenort, das war der beste urlaub meiner teenagerzeit 😉
      und: danke!

  10. Ach, DER See mit Regenbogen, superschönes Foto ! Der Traunsee ist ja ein hit für heiße Sommer ……

    • danke. es war sooo magisch! ❤ zuerst der frust über den regen und dann dieser wow-regenbogen!
      und der traunsee ist einfach wunderschön! leider für einen kurzen tagesausflug fast doch ein bisschen weit.

      • Ja, leider. Ich hab sogar schon einmal überlegt, mir ein Wochenenddomizil in Gmunden zuzulegen, aber es ist einfach zu weit für ein normales WE. Der Mann meines Herzens schmilzt ja überhaupt dahin vor Begeisterung wenn er den Traunstein sieht 🙂 Das sind so die Bergsteigertypen zu denen ich nicht gehöre …..

        • ja bergsteigen ist auch nicht das meine. aber dort hat man einfach wirklich viele tolle möglichkeiten. kann ich verstehen, dass dich das gereizt hätte. aber zu ende gedacht ist der aufwand einfach zu groß.

  11. Schöne Landschaftspanoramen! Österreich ist wirklich wunderschön, ich war als Kind 2x dort (Salzburger Land u. Steiermark) und habe damals jahrelang nur noch Berge gemalt ;-). Darum beneide ich dich ein bisschen, hier auf dem platten Land gibt es kaum mal einen Hügel ;-).
    Hallstatt ist bestimmt interessant Gar nicht verkehrt, eine Rundreise im eigenen Land zu unternehmen. Man kannt die exotischen Orte, internationalen Spots, bewegt sich aber im eigenen Land mehr oder weniger in derselben Region 😉 Irgendwann machen wir auch mal ein Deutschlandtour 🙂

    Eine Anmerkung zu den in einem Kommentar erwähnten Filmen:
    Gatsby kann man sich gar nicht schenken! Den Film werde ich mir immer wieder ansehen. Großartige Filmmusik und ein Feuerwerk an Bildern. Eine Freude, diesen Film zu schauen! Allerdings kenne ich weder die Romanvorlage noch den alten Film und habe mich ohne große Erwartungen in den Film fallen lassen :-).
    Und The Revenant werde ich mir sicher noch einmal ansehen. Auch hier die wunderbare Musik gepaart mit so unglaublich schönen Bildern, in denen es so viel zu entdecken gibt…. Und schlecht finde ich auch DiCaprios schauspielerische Leistung nicht :-). Just my 2 cents…

    • tröste dich, die berge sind von mir mit dem auto auch 3 stunden entfernt – um mich herum auch nur flachland und ebene ^.^ aber gut, ein paar hügel können wir zumindest unser eigen nennen 🙂
      🙂 es lohnt sich denke ich schon. ein bisschen eigenartig ist es, so wirklich als tourist im eigenen land unterwegs zu sein, also zumindest an diesen hotspots. aber es gibt offenbar gar nicht so wenige österreicher, die das machen. zumindest in den unterkünften waren mir die dialekte zum großteil bekannt 🙂

      ich finde es ist geschmackssache. ich war vom gatsby irre enttäuscht. klar, musik und szenenbild waren super, aber ich bin halt nunmal handlungs/dialogsfokussiert, mit was anderem kriegt man mich nicht. und der stoff hätte soooo viel hergegeben, während die themen darin nur sooo oberflächlich angekratzt wurden. ich habe die ganze zeit im kino gewartet, dass es nun endlich in die tiefe geht und bin wahnsinnig enttäuscht rausgegangen. nach den lobeshymnen auf das original hab ich mir den auch angeschaut und habe festgestellt, dass er wirklich 1:1 übernommen wurde, zum teil wurden nicht einmal die dialoge geändert. die buchvorlage kenne ich nicht, aber gefühlt ist die story halt einfach zugunsten des visuellen auf der strecke geblieben und das muss man halt mögen.

      The Revenant hat mich einfach 3 Stunden lang genervt. Mit Ausnahme der Landschaftsaufnahmen, die wirklich unbestritten wunderschön waren. Aber auch hier: mangels Dialoge war für mich nicht viel dabei, die Story hat mMn halt nix hergegeben 😉

  12. Berge=Urlaub – vor allem dort – das ist für mich Österreich. Mondsee, Traunsee mit Schloss Ort, Hallstadt – ein Traum, wenn nicht die Massen an Touristen wären 😉 , man zählt sich ja selber nie dazu 😉 Eine wunderschöne Gegend. Großglockner mit den Murmeltieren – die Runde wäre ich gerne mitgefahren. Schöne Eindrücke hast Du mitgebracht.

    • 🙂 bei uns muss ich sagen ging es eigentlich. überlaufen war es nirgends, voll waren an sich nur die krimmler wasserfälle und die eisriesenwelt, die war auch gut besucht. aber ansonsten war alles überrschaend entspannt. wir dürften aber glück gehabt haben, weil wir ja am mittwoch in hallstatt waren. am donnerstag war dann fronleichnam und da dürfte dort immer eine prozession sein – mit riesen menschenauflauf :-O
      murmeltiere haben wir sogar auch gesehen ❤

  13. Pingback: Hallstadt - Salzkammergut • Seh-N-Sucht

  14. Schöne Runde!
    Du weißt ich liebe die Berge! Wenn ich deine Aufnahmen sehe freu ich mich gleich umso mehr auf meine 3-Tagestour im Toten Gebirge und auf den Großen Priel
    LG Peter

  15. Wunderschöne Bilder. Da machst du sogar mir Meermensch Lust, doch mal ein anderes Reiseziel anzusteuern. 😉 Und es ist wohl kein Kunststück, sich in der Landschaft wie ein Tourist im eigenen Land zu fühlen. Das sieht wirklich nach Urlaub aus. Weiß man das überhaupt noch zu schätzen? Ich war völlig platt, als die FeWo-Vermieterin an der Nordsee gestand, dass sie schon ewig nicht mehr am Meer (nur 5 Min. entfernt) war, „weil sie das ja immer haben könnte“. Da hätte ich gerne mit ihr getauscht. 😉

    • 🙂 ich denke, es muss ja nicht immer entweder-oder sein. mein traumurlaub beinhaltet immer beides, das ist nicht leicht zu finden aber es geht ^.^
      ich glaube, man nimmt den wohnort gewissermaßen immer als selbstverständilch. da es in der gegend, wo ich unterwegs war, ganz anders aussieht als an meinem wohnort war es aber doch gleich ein „urlaubsgefühl“.
      dass man wenn man so nah am meer wohnt nie da ist würd mir glaub ich nicht passieren. ich bin zb in wien auch gern an den „besonderen“ orten, die werden für mich nie so ganz selbstverständlich, obwohl sie vor der haustüre sind. hach, am meer ❤

  16. Tolle Fotos. An den dachstein habe ich schöne Erinnerungen. Überhaupt… Du hast mich auf eine wirklich schöne Reise mitgenommen. Danke!

  17. liebe Paleica, beste Grüße von mir zu dir

  18. Eine richtig tolle Strecke. Österreich ist aber auch wunderschön. Ich bin als Kind oft zum Wandern über die Grenze gehupft 🙂

    Meine liebe Schwiegermama und ich machen einen Roadtrip gemeinsam in zwei Wochen. Auf dem Programm waren die Dachsteinbahn, die Panoramastraße Großglöckner und die Krimml Wasserfälle. Die Wasserfälle habe ich jetzt ersetzt mit dem Sigmund-Thun-Klamm, da sie nicht mehr die Jüngste ist. Wir freuen uns wahnsinnig drauf, und das Wetter spielt hoffentlich mit. Ich bin gespannt, was Du sagen wirst zu meinen Eindrücken 🙂

    Alles Liebe vom Nachbarland 🙂

    • 🙂 wirklich? da hast du dann vermutlich eh schon mehr von den bergen gesehen als ich, meine eltern hatten es nie so mit derlei dingen und daher kenne ich alles nur vom vorbeifahren ^.^

      die klamm kenne ich gar nicht!! überhaupt war ich noch gar nie in einer klamm, aber das will ich beizeiten ändern.
      solltet ihr doch in die nähe der wasserfälle kommen – es gibt die möglichkeit, mit dem taxi zur mittelstation zu fahren und dann zB nur mehr zu fuß hinunterzugehen. und aus erfahrung (meines freundes ^.^) kann ich sagen, dass die mittelstation das interessantere ist, ganz oben gibt es gar nicht mehr sooo viel zu sehen.
      aber es wird bestimmt eine schöne tour.

  19. Ich bin Sprachlos bei diesen schönen Aufnahmen!
    Irgendwann mach ich auch mal so schöne Fotos!
    Ist nur fraglich ob ich noch so viel Zeit habe, denn so Jung bin ich ja nicht mehr….
    Mein Haupt vor dir verneige.
    LG Britta

    • oh danke liebe britta, es freut mich, wenn sie gefallen ❤ das war ja jetzt mal nur der einstieg, da wird noch einiges folgen, ein bisschen bildmaterial hab ich ja mitgebracht 🙂
      und die fotos hat meine kamera quasi ganz allein gemacht. iphone machts möglich – da muss man sich dann nur noch hinstellen und draufhalten 😉

  20. Eine wahnsinnig schöne Tour mit wunderbaren Bildern. Für mich ist diese Tour oder einzelne Teile daraus durchaus sehr interessant. Berge, Wasserfälle und Seen – das sind einfach richtig schöne Orte bei denen man eine tolle Auszeit genießen kann.
    Ich liebe auch, dass du hier gleich viele spannende Infos lieferst 🙂

    Eisriesenwelt hatte ich neulich auch schon mal ins Auge gefasst, hatte aber dann neulich nicht mehr rein gepasst. Aber das will ich auf alle Fälle noch nachholen.

    Alles liebe für dich!

    • danke meine liebe heldin ❤ es war wirklich schön und hat spaß gemacht, mal so eine tour im eigenen land zu planen.
      die eisriesenwelt ist auf jeden fall spannend, ich hab allerdings festgestellt, dass man sich – wenn man kein frühaufsteher ist – schon einen ganzen tag dafür zeit nehmen sollte ^.^
      alles liebe auch für dich!

  21. Ein Beitrag über Panoramen! Seeeeehr spannend! 🙂 Ich hab viele einzelne Bilder von eurer Rundreise ja schon auf Instagram bewundert und bin einmal mehr überrascht, wie genial die Pano Variante wirken kann. Vor allem das erste Bild und das vom Gosausee… Amazing! Die Großglocknerhochalpenstraße sowie eine ausgiebige Rundreise durch den westlichen Teil Österreichs – speziell Salzburg, Tirol und Vorarlberg – stehen auch bei mir schon seit längerem auf der Wunschliste. Mal sehen wann ich mir diese Reise erfüllen kann 😉

    • 🙂 ja, ich hab dieses mal ganz bewusst mehr mit dieser funktion gemacht, weil es einen ort einfach nochmal ganz anders einfangen kann.
      ach das kannst du sicher ganz bald machen. ich war überrascht, dass österreich gar nicht so teuer sein muss, wenn man ein bisschen drauf achtet! und es ist wirklich wirklich schön!

  22. Nach deinen wunderbaren Panorama-Bildern und Beschreibungen freu ich mich noch mehr auf unsere Österreich-Reise!!! Am kommenden Samstag geht’s los, für 2 Wochen (Steiermark, Wien und Salzburger Land) – und wir werden ganz bestimmt etliche „deiner“ Orte besuchen!

    Ich freu mich schon!

    • oh wie schön, da wünsche ich euch viel spaß, schönes wetter und eine herrliche tour 🙂 bring viele bilder mit!

  23. Mit Werfen hast du doch tatsächlich DEN Ort getroffen, wo ich zu Beginn meines Auslandssemesters tatsächlich das erste Mal wieder österreichischen Boden betreten habe. Da gibt’s ein Cafe mit leckerem Kuchen (warum auch sonst sollte ich stoppen :D).
    Der Wörthersee kommt mir auch ziemlich bekannt vor 😉

    • wirklich? das ist ja lustig. im ort waren wir leider nicht, wir sind dann nur von den eishöhlen noch zur burg rübergefahren, es war aber für einen aufstieg dann doch schon zu spät…

  24. Liebe Paleica,
    herzlichen Dank für den Ausflug in das schöne Österreich der Superlativen. Deine Bilder sind – wie immer – ein Traum! Da bekommt man direkt Lust, sofort auch diese Tour zu machen.

    • dankeschön 🙂 die tour lohnt sich auch wirklich und es gibt auch noch alle detailbeiträge dazu, aber eins nach dem anderen ^.^

    • dankeschön 🙂 die tour lohnt sich auch wirklich und es gibt auch noch alle detailbeiträge dazu, aber eins nach dem anderen ^.^

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