Sommersehnsucht aus dem Apfel

28 Jahre meines Lebens war ich durch und durch Herbstmensch. Jedes Jahr umfing mich eine Art wohliges Gefühl, wenn die Tage kürzer, dunkler und kühler wurden. Im letzten Jahr war es anders. Ich wollte den Sommer nicht loslassen. Es graute mir vor den langen, tristen und grauen Monaten. Ich vermisse die Sonne auf der Haut, im Gesicht, im Nacken, die Lichtreflexe in den Haaren. Ich liebe die Momente dieses letzten Sommers, es waren soviele wunderschöne dabei und viele davon hatten mit Sonne zu tun. Bei vielen war nur der Apfel dabei, weil es um das Leben und nicht um das Zeigen ging und deswegen gibt es jetzt einige von diesen, um euch daran teilhaben zu lassen und um mich von einem wohligen Gefühl der Erinnerung umspülen zu lassen.

Verfasst von

Internetmethusalem. Schütze Aszendent Jungfrau, Freudianer, Tolkienist, Freizeitfetischist, zwanghaft neurotisch, begeisterungsfähig, Kommunikationsjunkie, Träumermädchen. Ein Kopf voll Gefühl, ein Herz voll Gedanken.

45 Kommentare zu „Sommersehnsucht aus dem Apfel

  1. Hat hier jemand „Apfel“ gesagt?? 😛

    Ich kann das nachvollziehen. Es geht mir genau so. Ich mag auch heute noch die dunkle und kalte Jahreszeit aber mittlerweile freue ich mich schon mehr auf die sonnige und warme Zeit. Das muß wohl dieses „alt werden“ sein. 😀

    (Beim Ansehen deiner Fotos bekomme ich schon Fernweh. 🙂 )

      1. warum genau weiß ich nicht – vermutlich kommentierst du zu selten 😛 obwohl ich dich in letzter zeit erstaunlich/erfreulich oft hier lese 😛

    1. ja, ich, möglicherweise 😛
      haha das kann sein. ich weiß auch nicht, die winter hier sind einfach unglaublich trüb und düster, die schönen seiten der kalten jahreszeit sieht man in wien praktisch nicht. ich merke sehr stark, dass das aufs gemüt drückt, wenn man nicht – wie zu studentenzeiten – die möglichkeit hat, sich einfach zuhause zu verkriechen, sondern jeden tag im dunklen rausmuss und erst im dunklen wieder heimkommt.

  2. manchmal scheint mir: Je mehr man seiner eigenen Vergänglichkeit bewusst wird, desto schwerer wird es, den Sommer loszulassen. Ich hab früher nie verstanden, warum meine Großmutter dem Sommer nachtrauerte. Heute versteh ich es eher…

    1. ja, da magst du allerdings wirklich recht haben. früher war es mir auch völlig egal, tage zu verschwenden, an denen ich einfach zeit verplempert habe. das kann ich jetzt überhaupt nicht mehr.

  3. Ach, so schöne Bilder …. herrliches Licht und man fühlt die Wärme nahezu auf der Haut.
    Hier leuchtet zwar die Sonne, aber frostige -7Grad sind nicht gerade dazu beitragend, sich leicht und locker zu fühlen 😀
    Danke für diesen schönen Wochenstart!

    1. dankeschön für die lieben worte. mir hat es irgendwie auch total gut getan, sie anzuschauen und da dachte ich, nachdem es jetzt doch schon lange wirklich kalt ist – wesentlich kälter als die letzten jahre – eignet sich ein bisschen sommersehnsucht gut!

  4. Herrliche Sehnsuchtsfotos, liebe Paleica,
    wenn ich könnte, würde ich mich jetzt und sofort dorthin beamen….
    Einziger Trost: Wir gehen diesen sonnen-licht-und wärmedurchfluteten Zeiten ja stetig entgegen!
    Hab einen guten Wochenstart,
    herzlichst
    moni

    1. danke liebe moni, es freut mich sehr, wenn sie gefallen. ich schau sie auch immer wieder gern an, weil ich sie mit so wunderbaren erinnerungen verbinde ❤ und JA das denke ich mir auch. so wenig ich jänner und februar mag, jeden tag den wir hinter uns bringen kommen wir näher an die "schöne" zeit 🙂

      1. oh ja, miramare ist wirklich traumhaft zauberhaft. ich bin durch triest ja nur 1 oder 2x vor vielen jahren durchgefahren und wollte deswegen unbedingt nochmal hin.

  5. DAs sind tolle Bilder, wunderschön und extrem wirkungsvoll. Eine neue Motivation mich langsam um die Reiseplanung 2017 zu kümmern… Die ist nämlich noch gänzlich auf der Strecke geblieben… Und das kanns ja nicht sein 😉 Das die Bilder vom Apfel sind lass ich jetzt mal unkommentiert, Du kennst meine Meinung über Deine Leistung mit dem Teil ;-))

    1. dankeschön, das freut mich zu hören. ich glaube, sie beinhalten ein stückchen meiner seele, manchmal habe ich nämlich das gefühl, dass man es auf fotos spüren kann, in welcher stimmung der fotograf war und bei diesen fotos war ich durchwegs sehr sehr glücklich im moment gefangen.
      ich habe auch noch keine konkrete reiseplanung, da kommendes jahr aber nix großes ansteht, lässt sich das gut etwas spontaner planen, das kommt mir bei all dem, was in den nächsten monaten auf mich zukommt, durchaus gelegen.
      und es freut mich – aber ich mache wirklich gar nix außer begeistert draufhalten und abdrücken 😉

  6. Schöner Titel. Wenn ich mich nicht ohnehin in Deine Beiträge klicken würde, dann spätestens bei dem Titel. Die drei bis vier letzten Bilder lassen bei mir das Sommerfeeling am meisten überspringen. Ganz viel Wärme und Wasser. Da braucht es nur noch n Kaltgetränk und einen guten Gesprächspartner.

    1. oh danke ❤ meine titel sind zwar sehr un-SEO-haft, aber ich gebe mir immer viel mühe dabei. da ist es umso schöner, wenn das auch auffällt!
      ich hoffe sehr, dass der nächste sommer wieder solche momente bereithält. ich habe so wundervolle erinnerungen an den letzten.

  7. Hallo,

    tolle Impressionen die du eingefangen hast und hier zeigst. Ja mir geht es ein wenig wie Dir, ich freue mich eigentlich auch immer ein Stück auf den Winter, nur dieses Jahr verspüre ich eher den Drang nach mehr Wärme und Sonne. Aber sie kommt ja wieder 🙂
    Bis dahin kann man ein wenig Sonne aus deinen Impressionen aufsaugen 🙂

    Gruss
    Andreas

    1. lustig, dass es dir grade in diesem jahr auch so ging. sonst ist mir nämlich der sommertrubel oft zuviel und ich freue mich vor allem auf die ruhige zeit, auch wieder zuhause sein zu können. aber diesmal war alles ganz wunderbar. und JA, zum glück folgt immer wieder ein sommer nach!

  8. Wow, wie immer wundervolle Fotos.
    Da bekommt man direkt Lust wieder zu verreisen und dem kalten Wetter hier zu entfliehen.Unter Palmen zu liegen wäre jetzt wirklich eine tolle Sache 🙂

  9. ich kann mich gar nicht entscheiden welche Jahreszeit ich am liebsten habe, ich mag jede sehr gern. Aber ich lasse doch gern einige Jahreszeiten doch nicht so gern ziehen. ach, ein schneereicher Winter, die herrlichen Blüten im Frühling, die Wärme im Sommer und die Farbenpracht des Herbstes.

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