Venedig: Impressionen

Sowas aber auch. Glatt hat sich noch ein Posting über Venedig aus 2015 O.o in meinen Entwürfen versteckt. Aber das macht ja auch eigentlich nix, weil Venedig geht doch eh immer, oder?

Venedig im Frühling, Venedig im Sommer, Venedig im Herbst, Venedig im Winter – eine dieser Destinationen, die rund ums Jahr etwas Besonderes haben. Mal mit sehr viel mehr, mal mit nur ein bisschen mehr Menschenmassen. Die Blicke auf die Stadt verzaubern mich jedenfalls jedes Mal wieder, egal, wie oft ich sie schon gesehen habe (und immerhin hat es mich bereits zum 5. Mal in die Stadt am Lido verschlagen – wobei ich für die ersten 3 Mal dank meiner Eltern nichts konnte 😉

Wenn man sich den Luxus eines Vaporettos gönnt, begrüßen einen die Möwen auf den Pfählen auf der Fahrt vom Flughafen Richtung Stadtzentrum. Es wirkt ein bisschen so, als säßen sie da und schauten, belustigt wie im Kino, welche Filme da an ihnen vorbeiziehen.

Es macht gar nix, ob der Himmel blau, grau oder weiß ist. Die ganz spezielle Architektur lässt zu jeder Witterung ihren Charme spielen. Wer wohl schon alles hier vorbeigekommen sein mag?

Wenn man an diesen stattlichen Häusern vorbeibraust oder -tuckert, beginnen meine Fantasierädchen zu arbeiten. Wer hat hier wohl einmal gelebt?

Jedes Haus hat eine Geschichte, die ich so gern erzählt bekommen würde. Venedig, die Stadt der Gefühle, die Stadt der Dramen!

Der Charme des Verfalls, die Morbidität und gleichzeitig die Lebenslust sind in dieser Stadt allgegenwärtig. Das touristische Getümmel zwischen Rialto und San Marco macht aus diesem Ringweg ein lebendes Museum, aber zweimal abgebogen findet man das wahre Venedig, ein Stück besonderes Italien.

Trotzdem kann ich selbstverständlich nicht umhin, mich auch mit den Touristen treiben zu lassen und auf den Canale Grande zu schauen, denn hier putzen sich die bunten Häuser und die polierten Gondeln besonders heraus.

Ein Wochenende in Venedig gleicht einer Zeitreise. Vergangenes und Gegenwärtiges liegen nebeneinander, nur einen Atemzug entfernt.


Bei meinem Ausflug nach Venedig habe ich zusätzlich übrigens eines festgestellt: wer an solche Orte reist, hat selbst bei Bemühung nach Komfort noch gewisse Strecken vollgepackt zu Fuß zurückzulegen. Da hilft es, wenn man gepäckstechnisch gut ausgestattet ist.

Meinen Faible für Rucksäcke kennt ihr ja bereits – hier den richtigen zu finden gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen, aber letztendlich lohnt es sich. Auch beim Reisegepäck sollte man wohlüberlegt das richtige aussuchen, vor allem wenn es Menschen wie mir geht und Rückenprobleme immer wieder ein Thema sind.

Städtekurztrips sind nämlich prädestiniert dafür, mit smartem Gepäck zu reisen. Was ich auf dieser Reise festgestellt habe: eine klassische Reisetasche ist nicht sonderlich smart, wenn man sie einen Kilometer hinter sich herschleift, selbst, wenn sie Rollen hat. Darum weiß ich für meine nächste derartige Reise gewiss: nicht ohne einen Trolley. Eventuell sogar in Handgepäcksgröße – denn nach dem Flug nicht mehr ewig aufs Gepäck warten zu müssen (und so vom bereits bezahlten Transfer vergessen zu werden – Erinnerungen an Paris ^.^) hat definitiv seinen Reiz!

Umgeschaut habe ich mich schon und ein paar Favoriten dafür herausgepickt. Dank Online-Plattformen wie netzshopping.de ist es heutzutage ja zum Glück relativ einfach, sich einen schnellen und unkomplizierten Überblick zu verschaffen, welche Möglichkeiten es gibt.

Und wie seid ihr denn so unterwegs? Als Backpacker? Alles dabei mit dem eigenen Auto? Oder doch ganz klassisch mit Reisetasche/Koffer?


Der Beitrag entstand in Kooperation mit netzshopping.de