Fotostopps durch Portugal: Porto

Ich fand, es wäre einfach mal wieder Zeit für ein paar Portugal-Bilder. Derer habe ich nämlich noch unendlich viele, weil ich sie die ganze Zeit aufgespart habe. Bilder aufsparen. Was für eine dumme Idee in Zeiten der Digitalisierung, in der die Information von vor 10 Minuten schon schrecklich veraltet ist. Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel. Im Gegensatz zur Information von vor 10 Minuten, ist Porto nämlich 2017 noch genauso hübsch anzusehen wie 2016 (zumindest gehe ich davon aus).

Porto hat nicht weniger wundervolle Fassaden als Lissabon. Allerdings war Porto für mich wesentlich weniger pastellig, es war intensiver und düsterer. Lustig ist, dass dieser Eindruck sehr subjektiv ist, wie ich mit Myriade schon im Apfelaugenlissabon-Beitrag ausführlich diskutiert habe.

Ich fand die Melancholie und den „Fado“ in Porto unglaublich präsent. Eine wunderschöne Innenstadt, gefühlt aber ein wenig geisterhaft.

Wenn ich an die zwei Tage in Porto zurückdenke überkommt mich ein sehr eigenes Gefühl. Etwas Intensives, das tiefgeht. Eine Stimmung, die man nicht in Worte packen kann, die aber so dicht in der Luft liegt, dass man fast glaubt, sie angreifen zu können.

Eine Erinnerung, die einem nicht selbst gehört.