Budapest im Abendlicht <3

Weil mir grade danach ist, gibt es ausnahmsweise was sehr Ungewöhnliches: ganz aktuelle Bilder!

Am 2. Septemberwochenende traf sich das „Team Baumkuchen“ (ja, das ist eine etwas andere Konstellation als das Team Braut, wer sich nun wundert!) um 11:15 – also einer moderaten Zeit – im 6. Wiener Gemeindebezirk, um ein paar gemeinsame Stunden in der ungarischen Bundeshauptstadt zu verbringen. „Poltern“ sagen manche. Ich sage: Quality Time mit Freunden verbringen. 6 Menschen wurden mit den Gepäckstücken auf 2 Autos verteilt und dann ging es auch schon los.

Erster Zwischenstopp: Hegyyeshalom, der Grenzübergang. Vignette kaufen, Pipipause. Knappe drei Stunden später und ein paar schweißtreibende und nervenaufreibende Runden durch die Budapester Innenstadt später, verstauten wir Stella in einer Parkgarage und der Spaß konnte beginnen.

Ich hatte von Anfang an gesagt, dass ich weder Bauchladen noch Krönchen oder andere Peinlichkeiten abhandeln wollen würde und dank meines furchteinflößenden Blicks, als ich die Warnung „sonst sind wir geschiedene Leute“ aussprach, hielten sich alle daran. Wir bezogen also unser super chiques Air BnB mitten im hippen jüdischen Viertel, schnappten uns kleines Gepäck und marschierten los, um unsere hangry knurrenden Mägen zu besänftigen.

Kaum zu glauben, dass direkt 50m von unserer Unterkunft enfernt der hippste und netteste kleine knutschige Street Food Market zu finden war, in dem wir uns erstmal mit Burger, Langos und Langos Burger vollstopften. Ich liebe dieses Essen, würde ich dort leben, wäre ich vermutlich aber schon 300kg schwer.

#fattilicious

Und dann ging es weiter. „Zum Parlament gehen wir“ kam die männliche Stimme aus der Runde. Ich warf noch ein, dass das nicht grade ums Eck wäre, aber ist ja a) sowieso egal und b) hatte ich keine Veranlassung mich zu sträuben, meinen zwei liebsten europäischen Bauwerken einen Besuch abzustatten. Und so watschelten wir kichernd und schwitzend am vielleicht letzten Hochsommerwochenende durch diese wunderbare Stadt.

Ein Schnappschuss im Vorbeigehen, keine Zeit fürs Riesenrad. Aber dieses Licht! Und das ist erst der Anfang.

Wir erreichen sie, die traumhaft schöne Kettenbrücke. Und das auch noch im abendlich warmen Gegenlicht. Ich bin ent- und verzückt und laufe ständig hinter der Truppe her, weil mein visuelles Herz mich hüpfend zum Stehenbleiben und Auslöserdrücken zwingt.

Und auf einmal passiert es, dass sogar ich anfange, Street und People zu bemerken. Aber dass ich für gelbe Trams und Freunde im Gegenlicht ein gewisses Faible hab, ist vermutlich weder neu noch überraschend.

Auf der anderen Seite werden die beiden Kunstwerke in wunderwarmes Licht getaucht. Und später begeistert mich noch eine weitere Kuppel, wieder zurück auf der Seite Buda.

***

#fwis

Innenhöfe und Fassaden

Awesome times mit dem Team Baumkuchen.


Pin me on Pinterest!