London Calling: Herbst im St. James’s Park

Ende Oktober, nach einigem Zittern dank eines richtig fiesen grippalen Infekts, schafften es der Herzmann und ich dann doch, das Flugzeug der British Airways zu besteigen und in unser kleines Minimoon-Abenteuer zu starten (die „große Reise“ soll ja im April/Mai stattfinden (mehr möchte ich noch nicht verraten), aber so ganz sang-, klang- und reiselos wollten wir die „große Feier“ dann doch nicht vorbeigehen lassen.). Wir verbrachten also ein verlängertes Wochenende in London – eine Stadt, zu der wir mittlerweile richtig viel Bezug aufgebaut hatten, obwohl ich es in den 30 Jahren meines Daseins auf diesem Planeten bisher noch nicht geschafft hatte, sie zu besuchen.

An unserem Nationalfeiertag, dem 26. Oktober, war es also endlich soweit und unser kleines Londonabenteuer konnte beginnen. Natürlich habe ich jede Menge klassischer London-Motive für euch, aber da wir uns in den letzten Atemzügen des goldenen Herbstes befinden, möchte ich mit der Bilderstrecke des St. James Park beginnen.

Und dann erhielt ich den Blogger Recognition Award von Antje. Vielen Dank dafür 🙂

DIE REGELN

  1. Bedanke dich bei demjenigen, der dich nominiert hat und verlinke ihn.
    2. Schreibe einen Beitrag, um deinen Award zu präsentieren.
    3. Erzähle kurz, wie du mit dem Bloggen angefangen hast.
    4. Gib zwei Ratschläge für neue Blogger.
    5. Nominiere 15 andere Blogger für diesen Award.
    6. Kommentiere auf den nominierten Blogs, lass die jeweiligen Personen wissen, dass du sie nominiert hast, und verlinke deinen Beitrag zum Award.

Nun, wie habe ich mit dem Bloggen angefangen. Ich habe vor einiger Zeit im Rahmen des liebsten Awards schon ein paar Mal davon berichtet, da seitdem aber vermutlich einige neue Leser dazugekommen sind, schreibe ich gerne noch einmal darüber: ich blogge bereits seit dem Frühjahr 2008, bin was das angeht also vermutlich schon eher sowas wie ein Urgestein, obwohl ich zur damaligen Zeit eher ein Spätzünder in diesem Métier war. Die meisten Webmaster, wie wir damals nocht bezeichnet wurden, nutzten Cutenews oder myblog und da ich noch mit Frontpage und Dreamweaver unterwegs war, kam mir das nicht sehr gelegen. Zumal kam mir mein Leben zu langweilig vor, um klassisch Tagebuch im Internet zu schreiben, wie es damals eben Gang und Gäbe war. Irgendwann bemerkte ich jedoch, dass ich Spaß daran hatte, Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln zu beobachten und dachte, das wäre doch ein guter Anlass, mit einem Blog zu beginnen. So entstand also paleica auf WordPress, unter dem Titel Drahtseilakt. Nur wenig später nahm ich eine Panasonic Lumix Kompaktkamera mit Makromodus in Besitz und entdeckte zum ersten Mal in meinem Leben den Effekt der Tiefenschärfe. Meine Begeisterung für die Fotografie war geboren, der Inhalt des Drahtseilaktes entwickelte sich in eine ganz andere Richtung und wurde schon sehr bald zum Episodenfilm. Seitdem bin ich hier auf WordPress unter diesem Namen und Titel unterwegs.

Ob ich die richtige bin, um neuen Bloggern Ratschläge zu geben, wage ich fast zu bezweifeln, da ich das Regelwerk der aktuellen Blogosphäre nicht wirklich durchschaue. Ich blogge aus privatem Interesse, weil ich gerne meine Bilder und Gedanken in einer Cloud sammle und sie mit Menschen teile. Diese Art des Bloggens scheint mir aber mehr und mehr auszusterben und wohl auch nicht in dem Sinn zukunftsträchtig zu sein. Daher ist mein Tipp vielleicht vorrangig der: frage dich, warum du bloggen willst und agiere danach. Es ist heutzutage gar nicht mehr so einfach, Leser und Kommentatoren zu gewinnen, zumindest nicht unter anderen Bloggern, wie das früher üblich war. Die wenigsten haben Lust auf Austausch, die meisten sind auf Statistiken und Suchmaschinenoptimierung, sowie soziale Netzwerke fokussiert. Lass dich dadurch nicht entmutigen und suche die Menschen, die du ansprechen und mit denen du dich austauschen willst. Erwarte nicht, dass sie dich finden – sei aktiv. Das ist wohl alles, was ich aus dem Nähkästchen plaudern kann.

Die Nominierung lasse ich wie üblich aus, ihr wisst ja.


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