Freud – Das Unheimliche. Teil 3: Scheintod

Ein Uniprojekt.

Scheintod
Ein weiterer Aspekt des von Freud behandelten Unheimlichen ist das Phänomen des Scheintods. Als Gegenstück zum Vertrauten, als Gegenpol zum Leben im Mutterleib, nennt er die Angst, lebendig begraben zu werden.

Scheintod 1

Aufgebahrt. Blass. Fahl.

Scheintod 2

Ein Irrtum. Ein Wunder? Wieder auferstanden.

Freud – Das Unheimliche. Teil 2: Geister

Ein Uniprojekt.

Geister
Auch für Freud sind Geister, Untote und Tote etwas Unheimliches. Tote betrachtet er als Feinde der Lebenden, da sie diese in ihr Reich mitnehmen wollen.

Baum unheimlich 1

Ein Schatten! Was könnte das sein? Der Leibhaftige? Christus, mit Dornenkrone? Ein Ent, ein böser Baumhirt? Es sieht mächtig aus – und kommt auf mich zu!

Unheimliche Baumseele

Was mag dieses Lebewesen gesehen haben, bevor es im letzten Schrei erstarrt ist?

Freud – das Unheimliche. Teil 1: Doppelgängertum

Ein Uniprojekt.

Doppelgängertum
Freud sah im Prinzip des Doppelgängers – im Gegensatz zu den meisten seiner Zeit – keine Sicherung des Ichs vor dem Untergang. Für ihn war der Doppelgänger, das zweite Ich, etwas Kritisches, das sich mit der Zeit zum Feindbild entwickelt.

Doppelgänger 1

Mein zweites Ich. Es ist kritisch. Zweifelnd. Es vertraut mir nicht.

Doppelgänger 2

Es ist sogar schon soweit gekommen, dass es mich nicht mehr meinen eigenen Weg gehen lassen will! Nein – es will mich aufhalten!

Intensive Farbenerlebnisse

Manchmal, da geht man durch die Welt, und schaut sich um. Man sieht farblose, auffällige, langweilige und schöne Dinge. Und hin und wieder passiert es, dass diese schönen Dinge die Fantasie anregen, und man sie intensiver wahrnimmt.

Paradiesblume

Man sieht kräftige, starke, wundervolle Farben und fühlt sich wie in einer anderen Welt. Und man will in die Dinge sehen, sie bis ins Detail erkunden…

Paradiesblume innen

Dort, wo sich der Ursprung des Lebens offenbart.

Ein politisch unkorrekter Eintrag

Zur Abwechslung gibts hier mal wieder eine Ubahnbeobachtung. Ich bin mir dessen bewusst, dass der Eintrag, der jetzt folgt, nicht politisch korrekt ist, aber ich hoffe ich werde dafür nicht gegeißelt.

Es war ein trostloser, frustrierender Montagmorgen mit wenig Aussicht weder auf Besserung des Tages noch der Woche. Dementsprechend hocherfreut saß ich in der Ubahn, die ich Freitagnachmittags nach einer Störung verlassen und die ich an eben diesem Montagmorgen wieder nach einer Störung betreten hatte. Ich war spät dran und es lagen äußerst anstrengende Tage vor mir. Hätte man meine Gesichtszüge interpretieren wollen wären vermutlich keine besonders erbaulichen Ergebnisse dabei herausgekommen.
Und in eben diesem Moment, in dem ich gerade ausgesprochen grantig (um es wienerisch auszudrücken) dreinschaute, entdeckte ich gegenüber von mir jemanden, der gewisse Ähnlichkeiten mit einem österreichischen Kabarettisten hatte. Besagter österreichischer Kabarettist ist allerdings persischer Abstammung. Und genau zu diesem Zeitpunkt machte sich ein breites, stupides Grinsen in meinem Gesicht breit. Weil mir genau zu diesem Zeitpunkt ein exorbitant politisch unkorrekter Witz eingefallen ist, der mir am Wochenende zuvor zu Ohren gekommen war:
Sitzt ein Perser im Restaurant. Ein Kellner kommt vorbei und fragt, ob er noch ein Dessert haben wolle. Darauf antwortete der Gast: „Oh, nein danke, ich explodier‘ gleich“.
So. Ich bin gewissermaßen verzagt das hier posten zu müssen, da es wirklich fies ist. Aber samt all dem Wissen ob der eigentlichen Gesellschaftsunfähigkeit dieses Kommentars musste ich in eben diesem Moment einfach mein schrecklich deprimiertes Gesicht ablegen und ein gewissermaßen debiles Grinsen aufsetzen. Und das war an genau diesem Montagmorgen eine oscarreife Meisterleistung…

Das Einzelne in der Menge

Hier auf der Wiese gibt es unzählige Grashalme und einige Pflanzen, die sich anschicken auszusehen wie Getreideähren. Sie heben sich ab von den Gräsern der Wiese, durch ihre Größe und Andersartigkeit. Doch trotzdem sind sie unter vielen, in einer Gruppe.

Ähren

Dem entkommen sie nur, wenn sich jemand die Mühe macht, sie als etwas Eigenständiges, als Individuum zu sehen. Denn jede Ähre ist anders, alle haben ihre Eigenheiten und sind im Grunde einzigartig. Wenn man sich nur bemüht und genau hinsieht…

Ähre

Das fortschreitende Erwachen der Natur

Die letzten Tage waren schön und sonnig. Dadurch hatte die Flora wieder jede Menge Zeit und Gelegenheit, sich zu entfalten. Die kleine lila Blüte reckt und streckt sich noch bevor sie sich entschließt, das Tageslicht mit all seiner Schönheit zu entdecken.

Blume 2

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Bilder aus der Vergangenheit

Es gibt Dinge im Leben, die geben einem zu denken. Dazu gehört, dass die Fotografin seit sie denken kann mit einer schweren Arachnophobie zu kämpfen hat. Doch das allein wäre noch nichts Erstaunliches. Nein. Aber interessanterweise gibt es trotz der Angst auch schöne Dinge, die mit dem Angstobjekt zu tun haben, die auch mir nicht verborgen bleiben.

Es war Winter, als dieses Foto gemacht wurde. Ein kalter, eisiger Tag im Dezember. Doch garantiert ein Tag, an dem der Achtbeiner nicht zuhause war. Vermutlich ein Tag, an dem er oder sie nicht mehr existiert hatte. Doch der Frost, der Raureif, hat ein Stückchen davon lebendig bleiben lassen. Ein Stückchen Kunst.

Spinnennetz

Ein Stückchen Vergangenheit.

Zapfsaeule