Schattenwerfer


Hier stehen wir – du und ich – am Fuße der Föhre. Auf dieser Bank haben wir gerade Sonne getankt um ein wenig Endorphinausschüttung zu gewährleisten. Wir stehen hier, zusammen. Doch im umrisshaften Schatten kann man nicht erkennen, ob wir nur zusammen oder miteinander hier stehen…

Ein Stück vom Himmel


Wenn man die vorher detailliert fotografierte Rot(?)föhre hier im ganzen sieht, wie sie ihre Äste zum Himmel streckt, in die endlosen weiten, dann kann man die Freiheit von der ich sprach vielleicht ein bisschen nachvollziehen. Aber vorsicht. Auch beim Turmbau zu Babel wollte man gen Himmel streben.

Die Wunde eines Baumes


Der Stamm einer Föhre. Ich weiß nie sicher, ob der Wald hier nun für Rot- oder Schwarzföhren bekannt ist. Ich bin geneigt zu glauben, dass es sich um Rotföhren handelt, da die Rinde einen leichten Rotstich hat. Föhrenwälder sind wunderbare Wälder. Sie sind hell und freundlich, mal fühlt sich frei und sorglos. Doch dann kommt … Die Wunde eines Baumes weiterlesen

Bekanntschaft mit dem Spiegelbild


An einem recht sonnigen Frühwinter- (oder war es ein Spätherbst-?)tag traf ich in der Ubahn doch tatsächlich mein Spiegelbild. Nein, ich habe keine Doppelgängerin, so meinte ich das nicht. Aber ich habe jemanden gesehen, der genauso Ubahn zu fahren scheint wie ich selbst. Amüsant sowas, aber auch immer irgendwie beängstigend, wenn man Tiques, die man … Bekanntschaft mit dem Spiegelbild weiterlesen

Ein Querschnitt durch die persönliche Mediennutzung als Spiegel des Charakters


Ich entferne mich nun zum ersten Mal von meinem Hauptthema, das sich durch diesen Blog ziehen soll – die öffentlichen Verkehrsmittel. Denn über der Thematik des Unterwegs-beobachtens steht die Thematik des Beobachtens. Und gestern gab es in meinem derzeit gewohnten Umfeld ein wenig Beobachtungspotenzial. Ein neues Fach hatte begonnen – Mediaplanung. Wie üblich durften sich … Ein Querschnitt durch die persönliche Mediennutzung als Spiegel des Charakters weiterlesen

Das Mädchen mit gefleckten Haaren


Ich startete heute in den dritten Seminartag und war schon recht ermüdend, da es sich um ein eher zermürbendes Seminar handelte. Zudem hatte ich die Aussicht darauf, etwa zwölf Stunden im Rad der Institution gefangen zu sein und war daher dementsprechend motiviert. Allerdings etwas wacher als die Tage zuvor, da ich immerhin den Wecker abgedreht … Das Mädchen mit gefleckten Haaren weiterlesen

Ein weinendes Mädchen


Letzte Woche saß ich mal wieder in meiner ‚Heimlinie‘, am Weg von der Bibliothek in die Einkaufsstraße, um mein Handy aus der Reparatur zu holen. Wie so oft pendelte mein Blick gedankenverworren zwischen Fenster und anderen Fahrgästen hin und her. Und wieder ist er hängen geblieben. Bei einem Mädchen (ich glaube, ich beobachte gerne Mädchen. … Ein weinendes Mädchen weiterlesen

Endjahresstimmung zu Neujahr


Es ist der erste Montag im Jahr nach den Weihnachts- und Silvesterfeierlichkeiten. Die Uhr zeigt grausame 7:43. Es ist sehr still in der UBahn und – für diese Uhrzeit – ungewöhnlich wenig los. Tja, die Leute werden noch frei haben, denke ich mir und schau frustriert aus dem Fenster, in Gedanken an die kommenden drei … Endjahresstimmung zu Neujahr weiterlesen

Jetzt bloggt auch Paleica


Eigentlich hab ich mich ja recht lang dagegen gewehrt. Ein Blog – das muss man ja heute fast haben (demzufolge wollte ich sowas natürlich mal wieder NICHT haben). Nun ja. Grundsätzlich ‚blogge‘ ich ja schon seit knapp 7 Jahren (nur hieß das damals noch ‚Tagebuchschreiben‘ – ja, auch im WWW) und habe auch immer wieder … Jetzt bloggt auch Paleica weiterlesen