Schnappschuss/Momentaufnahme – 52 Songs – zwölf2011

Nachdem die Serie mit Bildern aus dem Prater deutlich am besten angekommen ist, möchte ich euch noch ein Einzelbild zeigen, das ebenfalls auf dem Ausflug entstanden ist und das mir so für sich sehr gut gefällt.

Außerdem habe ich noch ein Projekt gefunden, bei dem ich gern mitmachen will. Es nennt sich 52 Songs und hat eigentlich am 1. Juli begonnen. Ich habe gefragt, ob ich mich noch nachträglich anmelden darf. Einstweilen werde ich aber einfach trotzdem etwas über die bisherigen Themen schreiben. Vielleicht veröffentliche ich die Beiträge auch auf der Zuckerzwetschkenfee. Mal sehen.

Update auch zu zwölf2011: die aktuellen Monatsbilder für Juli sind – wie jetzt üblich – auf der Projektseite online!

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Das erste Thema des Projekts 52 Songs lautet:

Guten Morgen

Dazu gibt es zwei Lieder, die mir auf Anhieb einfallen:

Boulevard of Broken Dreams von Green Day. Dieses Lied hat mich lange Zeit während der Schule jeden Tag zum Aufstehen gebracht. Es war das erste Lied auf einer meiner Compilations. Heute geht es mir noch so, dass mich dieses aufstehen-müssen-übermüdet-sein-Gefühl überkommt, wenn ich die ersten Takte davon höre.

Das zweite ist Guten morgen, Sonnenschein von Nana Mouskouri. Ich kannte dieses Lied eigentlich nicht und vor ein paar Monaten, als ich an einem Samstag zum Brunch im Museumsquartier war, lief auf einmal dieser Song. Aus irgendeinem Grund musste ich grinsen, ich spüre noch die ersten Sonnenstrahlen des frühen Frühlingstages. Es hat in dem Moment, in der Situation, so gut gepasst, dass es mir einfach in Erinnerung geblieben ist.

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Das zweite Thema ist:

Regen

Vermutlich bin ich in zahlreicher Gesellschaft, wenn bei diesem Song sofort „November Rain“ vor meinem geistigen Ohr erscheint. Grau in grau und kalt.

Denke ich aber an Sommerregen fällt mir „Im Taxi weinen“ von Kettcar ein. Der erste Kurzurlaub mit meinem ersten Freund. Ich nenne ihn wieder Herr Punkt. Irgendwo im Westen Österreichs zwischen tiefgrünen Wiesen und karstigen Bergen. War das schön.

Und dann gibts da noch Rosenstolz mit „Bester Feind“. Selber Herr Punkt, nur zwei Jahre später, die karstigen Berge gegen bewaldete Hügel eingetauscht, riesige Regentropfen, angelaufene Scheiben, nur wir zwei, das Auto, Musik und kurvige Straßen, weit weit weg von Alltag und Problemen.

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Das dritte Thema lautet:

Partyeinstimmung

Ein Thema, zu dem ich früher eine endlos lange Liste hatte. Jetzt gehe ich nicht mehr auf viele Parties. Und sie sind keine so große Sache mehr. Deswegen gibt es auch eigentlich keine Partyeinstimmungslieder mehr. Was ich davor gehört hab kam sehr darauf an, was es für eine Party war. Wenn es in die Nachtschicht ging (mangels Alternativen, sag ich da nur), dann war es vielleicht „Mary“ von Gemella Diversi oder „Geordie“ von Gabry Ponte. Also so ganz früher.

Später war es dann meist Hörsturz, da war die Einstimmung aus einer etwas anderen Richtung:

Slipknot war sehr beliebt, beispielsweise mit Duality.

Oder System of a Down mit Chop Suey.

Mein Verhalten hat sich dahingehend geändert, dass ich eher jetzt, nach dem weggehen, zum Ausklingen, gemeinsam mit dem Herrn Snoopy noch Musik höre als vorher, um mich einzustimmen. Das ist aber ein anderes Thema (:

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Das vierte Thema ist ein wenig brisanter (man darf auf die kommenden Suchanfragen gespannt sein):

Sex

Mein seelischer Exhibitionismus geht nicht so weit, dass ich darüber jetzt minitiös genau berichten werde – sorry (; Also ganz schön gefinkelt, mir dazu ein Lied auszudenken. Aber nein, da ist schon eines. Zwei sogar. Nein, drei. Sogar 4!! War ja gar nicht so schwer.

Abgesehen davon sind sie alle aus einer Zeit, in der ich gerade Bravo-Leserin war.

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So, das war jetzt ein informativer und musikalischer Overkill. Falls irgendjemand bis hierher gelesen hat: schön! Ich verspreche, dass es in Zukunft wieder ein bisschen weniger Input gibt, ich bin ja jetzt quasi wieder up to date (: