Wasserpark I oder Magic Monday Woche 22

Trari, trara, das neue Thema ist da… Da mich auch heuer – unerwarteterweise – ein wenig der Blues gepackt hat, lautet es…

endlich

als Gegenteil von unendlich oder endlos.*

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Endlich sind die Sonnenstunden im Winter.
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Endlich ist das Leben eines einzelnen Blattes.
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Endlich ist das Leben eines jeden von uns. blog_wasserpark1311-08
Endlich sind die Erinnerungen, denn auch sie verblassen über die Jahre.
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Ich knüpfe mit dem aktuellen Thema noch ein bisschen an die letzte Woche an und hoffe, ihr verzeiht mir das. Vielleicht weil es zur Stimmung passt, vielleicht, weil es eben der November ist, vielleicht, weil die Novemberstimmung genau mit den „Informationen“ der letzten Woche zusammenhängt und weil mir einfach danach ist. Alles ist endlich, auch wenn man noch so sehr glaubt, dass es das nicht ist. Alles kann überwunden werden, wenn man sich lange genug Zeit gibt (und daran arbeitet). Und dann muss man akzeptieren, dass man es überwunden hat und es der Vergangenheit angehört (dass das vielleicht fast das Schwierigste daran ist, hat man nicht bemerkt, bis es soweit war). Ich wiederhole mich ein bisschen. Für alle, denen es letzte Woche zu kryptisch war: Mein Exfreund wird Vater. Der Typ, von dem ich 7 lange Jahre dachte, er wäre meine große Liebe. Der Typ, von dem ich heute kaum noch weiß, wie seine Stimme klingt, geschweige denn was er macht, hofft, denkt, träumt. Also der Typ von hier und von hier. Und dann noch hier. Und hier. Und dann noch da. Und an unzähligen anderen Orten des Episodenfilms bis Ende 2010. Es ist eigenartig, in alten Texten zu stöbern, die von einem ganz anderen Ich geschrieben wurden. Gefühle, die einen so lange Zeit begleitet haben, sind nicht mehr greifbar, während andere doch noch so präsent sind, dass sie durch bestimmte Trigger abgerufen werden können. Das Leben, wie es damals war, nur noch ein Erinnerungsschleier mit latentem bitteren Beigeschmack (jaja, ich bin eine Dramaqueen). Losgelöst aus dem Kontext der folgenden Ereignisse war es jedoch eine rosarote Zeit (mein Positiv-Aspekt diese Woche!). So ist es wohl, dieses Leben. (Fast ironisch, der Post, der zufällig in die Woche 22 fällt und ich ihn am 22. November fertiggestellt hab – wobei 2(2) seine Lieblingszahl ist).

Vielleicht werden das viele von euch nicht verstehen. Erwarte ich auch gar nicht. Aber man empfindet Dinge nun einmal auf eine gewisse Art und Weise – und das kann man nur entweder verdrängen oder akzeptieren. Und manchmal scheinen solche Erlebnisse dann durch, in Fotos die man macht, Themen die man gibt, und in Wörtern die man schreibt.