AIDA Nordeuropa7 Mai 2013: Ulvik/Eidfjord oder Magic Monday Thema 36 & ein Happy Birthday

Nachdem ich nun die ganze Woche nicht da bin und euch mit meinem Blog alleine lasse, will ich euch natürlich mit etwas versorgen, das mir besonders am Herzen liegt. Es ist dies nun die letzte Fotostrecke unseres wunderschönen Norwegenurlaubs, schon fast ein Jahr danach. Wegen dieser Aussichten wollte ich die Reise machen und jedes Mal, wenn ich die Bilder sehe, spüre ich die klare Luft auf der Haut und die unendliche Ruhe und Freiheit der Natur.

Darum ist das dieswöchtige Thema

traumhaft

Traumhaft entweder als Synoym von wunderschön oder aber als etwas „Traumhaftes“, Unwirkliches.

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blog_urlaub1305-ulvik-eidfjord02Wenn ich dieses Bild sehe, wünsche ich mich so sehr in diesen Moment zurück. Einen Schritt raus auf die Terrasse, noch keine Ahnung, welcher Blick einen erwartet.

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blog_urlaub1305-ulvik-eidfjord03Und was man sieht, ist das: unendliche Weite von Natur, grünen Wiesen, sanften Hügeln und ruhigem Wasser.

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blog_urlaub1305-ulvik-eidfjord04Bye bye, Aida, wir treffen uns Fjordabwärts…

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blog_urlaub1305-ulvik-eidfjord05Seit vielen Jahrzehnten bereisen die Menschen den Norden mit Kreuzfahrtschiffen, schon immer waren sie von diesem Anblick gebannt.

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blog_urlaub1305-ulvik-eidfjord06Hier seht ihr übrigens einen über 1.000 Jahre alten Grabhügel der Wikinger.

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blog_urlaub1305-ulvik-eidfjord07Und auf gehts zur nächsten Station, das Paradies hinter uns lassend.

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blog_urlaub1305-ulvik-eidfjord08Was die Berge wohl für Geheimnisse hüten?

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blog_urlaub1305-ulvik-eidfjord09Was sie wohl in all diesen Jahrtausenden seit ihrer Existenz schon erlebt haben?

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blog_urlaub1305-ulvik-eidfjord10Und das obligatorische Fernrohr-Foto 🙂

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blog_urlaub1305-ulvik-eidfjord11Einige hundert Höhenmeter weiter oben merkt man noch nichts vom Frühling am Meer. In diesen Weiten könnte man verloren gehen, sich verlieren.

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Zum Schluss ein Happy Birthday mit Zahlensalat an meinen Episodenfilm. Registriert am 6. April 2008, ersten Beitrag am 9. April 2008 verfasst. Seitdem wurden hier 730 Beiträge veröffentlicht, die mit 32.000 Kommentaren versehen sind. Geklickt wurde fast 300.000 Mal. Erstes Foto veröffentlicht am 24. April 2008 (leider über den Uni-Webspace eingebunden, der seit meinem Abschluss deaktiviert wurde).

An dieser Stelle an großes Dankeschön an euch, meine Leser und Mitwirkenden, denn ohne euch würde es diesen „Ort“ nicht geben.

Immer wieder in all den Jahren kommen die Phasen, in denen man sich selber fragt „warum tu ich das hier eigentlich?“ denn es ist unglaublich zeitintensiv, manchmal stressig, manchmal frustrierend und irgendwie immer fordernd. Und dann kann ich nur sagen: „Weil ich nicht anders kann.“ Ich war immer schon ein Mensch, der nach Wegen und Möglichkeiten gesucht hat, sich auszudrücken und ein Publikum dafür zu finden. Ich habe immer schon „Content produziert“, auch wenn es in Form von Schulaufsätzen war. Ich hatte immer schon etwas zu sagen oder zu zeigen. Das Internet macht es möglich, das genau mit den Leuten zu teilen, die es auch sehen/hören/lesen wollen. Ich blogge, weil ich meinen geistigen Output irgendwo outputten muss. Ich produziere geistigen Output, weil ich mein Blog füllen will. Es dreht sich im Kreis, es ist ein Henne-Ei-Thema. Jedenfalls ist eines gewiss: das Internet hilft mir, mich zu motivieren, mich weiterzuentwickeln, neue Perspektiven in der Fotografie zu finden und nie das Interesse an meiner Kamera zu verlieren. Das Internet hat mir geholfen, meine Interessen zu finden und Menschen, mit denen ich sie teilen kann. Ich habe Menschen getroffen, in denen ich mich wiederfinde und in meinem Kopfchaos weniger eigenartig fühle. Ich habe die Möglichkeit, ein Stückchen Tagebuch zu führen, das nicht zu privat ist, um es herzuzeigen, aber nicht so distanziert, dass es persönlichkeitsfrei ist. Ich kann hier so sein, wie ich gern sein möchte, fernab von den Dingen, die Alltag sind. Und dadurch, dass ich hier so sein kann, kann ich mich auch in der Realität mehr dahingehend entwickeln.

Der Episodenfilm ist Paleica und Paleica ist ein Teil von mir.