Mein digitales Analogexperiment: ein Spaziergang durch die Vorweihnachtszeit mit Nikon & Pentacon

Am letzten Novemberwochenende hab ich ein „digitales Analogexperiment“ gestartet, was soviel heißt wie: ich habe den Adapterring (Objektivadapter M42), der endlich bei der Post war, geschnappt, das Pentacon auf die Nikon geschraubt und versucht rauszufinden, ob Swirl-Bokeh auch digital geht, ohne in ein Petzval investieren zu müssen. Fazit: Potenzial vorhanden!

Festgestellt habe ich, dass es grundsätzlich funktioniert und bei den „richtigen“ Motiven das Swirl auch zu erkennen ist. Was ich jedoch auch bemerkt habe, ist, dass es nicht voll einsatzfähig ist. Es funktioniert nur im Makro-Bereich, ansonsten passiert das, was im 4. Foto zu sehen ist: alles unscharf. Das macht aber grundsätzlich nix, weil für das Bokeh, das ich haben will, brauche ich das ohnehin nicht.

Es macht jedenfalls Spaß, damit zu experimentieren und ich finde auch, dass die Bilder trotz digitaler Verarbeitung (auch unbearbeitet) ein etwas anderes Flair haben. Analogfreunden dreht es jetzt vielleicht den Magen um (sorry), aber ich verspreche, die Praktica (zu der das Objektiv eigentlich gehört) trotzdem nicht verwaisen zu lassen.