Pabuca: Things I like & 11 Antworten mehr!

Pabuca will wissen, was ich mag an dieser Stadt… Wenn ich es mir aussuchen könnte, dann wäre das ganze Jahr Herbst. Mit der Vorfreude auf den Advent und dem Geruch von duftendem Lebkuchen. Mit den bunten Farben, den warmen Sonnenstrahlen und den nachdenklichen Nebeltagen. Das sind die Dinge die ich mag. In Gesellschaft. In Wien und überall sonst.

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Im Augarten.

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Auf den Steinhofgründen.

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Und in der Innenstadt.

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Außerdem wurde ich wieder mit 11 Fragen des Liebsten Awards bedacht, die ich sehr gerne beantworte, jedoch – in alter Manier und aus bereits bekannten Gründen – nicht weiterreiche 🙂 Viel Spaß an alle, die immer noch nicht genug von mir gelesen haben ^.^

Dieses Mal war Katja so lieb, sich 11 Fragen auszudenken, auf die sie gerne von uns Antwort möchte:

1. Seit wann bloggst du und warum? Und wie ist der Name deines Blogs entstanden?

Ich blogge seit April 2008. Die meisten wissen es vielleicht schon, aber angefangen habe ich, weil ich „Ubahngeschichten“ aufschreiben wollte. Ich fand es immer spannend, was man für Gesprächsfetzen mitbekommt, wenn man so mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Stadt gondelt und welche Gedanken man sich zu Personen macht. Die wollte ich ein wenig festhalten und habe so den Blog registriert. Nur ein paar Wochen später kaufte ich mir dann jedoch eine Lumix mit Makrofunktion und so waren die Ubahnbeobachtungen Vergangenheit und der Fotoblog geboren, der ursprünglich Drahtseilakt genannt wurde. Paleica ist ein etwas gekürztes und leicht verändertes Anagramm der griechischen Muse Kalliope, entlehnt aus einem langjährigen Lieblingsbuch von Andreas Steinhöfel „Die Mitte der Welt“, in der es einen Paleiko gab. Episodenfilm entstand aus meiner Liebe zu eben diesem Filmgenre und meiner Art, bunt durchgewürfelt verschiedene Themen und Bereiche zu durchqueren.

2. Wie bist du zur Fotografie gekommen? Und hast du auch beruflich Berührungspunkte mit der Fotografie?

Durch die Lumix, die ich eigentlich gekauft habe, um mehr Abende mit Freunden ein bisschen festzuhalten. Da hab ich auf das Blümchen geklickt und auf einmal die Tiefenschärfe entdeckt und es war um mich geschehen.

Berufliche Berührungspunkte gibt es in Maßen – ich nehme die Kamera auf Messen oder Ähnliches mit, da es mir nützt, Fotos von unseren Veranstaltungen für Website, Newsletter, etc. parat zu haben. Ich verdiene aber weder per se Geld damit noch ist es die Art von Fotografie, die mich glücklich macht.

3. Veröffentlichst du deine Beiträge/Foto’s ausschließlich online? Oder nutzt du auch andere Wege der Publikation, z. B. Ausstellungen, Bücher/Bildbände, etc?

Ich veröffentliche sie ausschließlich online und beglücke gelegentlich Menschen mit Prints in Form von Geschenken oder mit „Schau-dir-mein-Reisefotobuch-an“ 🙂

4. Wenn du dir einen Ort auf der Welt zum Leben aussuchen könntest: Wohin würdest du gehen?

Eine schwierige Frage, auf die ich schon vor langer Zeit keine Antwort gefunden habe… Vielleicht in die Schweiz, ich mag das Überschaubare und die Berge. Vielleicht an die kalifornische Pazifikküste, irgendwo zwischen Santa Barbara und San Francisco, dort ist es wundervoll. Vielleicht nach Kanada – aber dort war ich noch nie. Norwegen, das könnte mir auch gefallen. Allerdings kenne ich zu wenige Orte auf dieser Welt um sagen zu können: DIESER hier ist es.

5. Hat dich die Fotografie in deinem Lebensweg beeinflusst? Und wenn ja, inwiefern?

Ich habe gelernt, die Dinge mit anderen Augen zu sehen. Dies mag sich wie ein Klischee anhören, aber es ist so. Die Fotografie hat mir die Möglichkeit gegeben, Momente wahrzunehmen, die früher einfach verstrichen sind. Die Zeit einzufrieden, Erinnerungen lebendig zu halten. Die Fotografie hat mich zu einem zufriedenerem Menschen gemacht.

6. Digital oder Analog?

Wenn ich mich entscheiden müsste digital, die Bequemlichkeit möchte ich nicht missen. Trotzdem ist es manchmal schön, sich auf analoge Streifzüge zu begeben.

7. Photoshop oder Lightroom?

Lightroom. Photoshop ist mir trotz Einführungskurs ein großes Rätsel und für meine Bedürfnisse einfach zu komplex.

8. In welcher Jahreszeit fotografierst du am liebsten und warum?

Im Herbst. Because every leave is a flower. Weil ich die Farben liebe, weil das Licht so wundervoll ist, weil ich eins bin mit der Stimmung und weil es soviele bunte Details zu entdecken gibt, von denen man weiß, dass sie bald Geschichte sind.

9. Gibt es einen Beitrag auf deinem Blog, der für dich eine besondere Bedeutung hat oder dir besonders gut gefällt?

Besonders gut gefällt ist für jemanden, der „Eigenlob stinkt“ indoktriniert hat, eine schwierige Sache. Und sollte ich den Beitrag mit meinem liebsten Foto auswählen, ich könnte es nicht. Aber es gibt dennoch einen Beitrag hier, der direkt aus dem Herzen gekommen ist und der für mich sehr viel bedeutet, weil er einen Knackpunkt in meinem Leben beschrieben hat, weil sich soviel verändert hat, das ich damals zum Glück in Worte gefasst hab, um es später wieder lesen und mich daran erinnern zu können, was es war und was es gekostet hat, sich zu verändern.

Es war einmal… Ein Jahrzehnt.

10. Hast du ein bestimmtes Reiseziel, an dem du unbedingt mal fotografieren möchtest?

SO VIELE!!! Ein ganz großes Reiseziel lautet „Nordlicht“ – wo ist mir egal 😉 Vielleicht nehme ich das in meinen Universumswunschkatalog 2015 auf 🙂 Und dann noch die Multnomah Falls in Oregon, Eisberge in Alaska, das Horseshoe Bend in Arizona, die Fairy Pools auf der Isle of Skye in Schottland, die Plitvicer Seen in Kroatien, Wasserfälle in Island und die Niagara Fälle – nur um die allerwichtigsten zu nennen (ja, ich mag Wasser 😛 )

11. Wohin geht deine nächste Reise?

Ins Salzkammergut über Weihnachten 🙂