Am letzten Novemberwochenende hab ich ein „digitales Analogexperiment“ gestartet, was soviel heißt wie: ich habe den Adapterring (Objektivadapter M42), der endlich bei der Post war, geschnappt, das Pentacon auf die Nikon geschraubt und versucht rauszufinden, ob Swirl-Bokeh auch digital geht, ohne in ein Petzval investieren zu müssen. Fazit: Potenzial vorhanden!

Nachdem ihr schon beim oben-unten-Stöckchen einen Rundumblick von der Albertinaplattform bekommen habt geht es mit ein bisschen Wien weiter. Und zwar mal wieder ein Beitrag zum Cam Unsharp-Projekt. Die Fotos entstanden ebenfalls auf der Fotoexkursion beim Herumknipsen und auspbieren.

Okay, der Titel ist vielleicht etwas melodramatisch, das geb ich zu. Aber ich fühle mich auch grade etwas melodramatisch. Deswegen bin ich auch one of those melodramatic fools (na, wer hat’s gesagt?). Denn die 00er-Jahre gehen zu Ende (ja, ich kenne die Diskussion, dass das neue Jahrzehnt erst mit dem Einser anfängt, ich seh das aber nicht so) und somit auch die erste Dekade meines Lebens, in der ich mich so im großen und ganzen erwachsen gefühlt habe (auch wenn ich es bis heute nicht bin). Es war emotional bestimmt die turbulentere meiner beiden Lebensjahrzehnte. Es war die, in der aus Nina Christina (ein aussprechungstechnisch bedingter Spitzname) und in Folge auch Paleica wurde…

[Achtung, enorme Textflut. Ich hoffe, ihr lest es trotzdem gerne]