Frohe Weihnachten mit besinnlichen Bildern aus Osttirol und eine Hommage an Udo Jürgens – einen meiner großen Helden.

Liebe Leser, diesen heutigen Tag sollte man dazu nutzen, in sich zu gehen, zur Ruhe zu kommen, sich selbst ein wenig zu reflektieren und all jenen Menschen, die einem am Herzen liegen, eine kleine Freude machen, danke zu sagen. Rausgehen, Luft atmen, Sorgen beiseite lassen und den Moment genießen.

Meine glitzernden und funkelnden Christbaumkugelfotos habe ich heuer ja für den Adventskalender vom Blogboard verwendet, darum bekommt ihr an diesem Weihnachten 2014 etwas anderes von mir. Natur und Sternenhimmel, zwar von Ende November, dafür mit Liebe und Sonnenschein.

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Ich glaube, dass es unheimlich wichtig ist in dieser schnelllebigen Zeit, sich Ruheoasen zu schaffen und Dinge zu finden, aus denen man Kraft schöpfen kann. Diese Dinge können für jeden etwas Anderes sein – für den einen ist es Sport, für den nächsten Kino, der dritte strickt – ich fotografiere. Mit der Kamera die Natur zu erkunden, von Makro bis zum Weitwinkel, vom Blümchen bis zum Sternenhimmel, das lässt mich alles vergessen, sogar die Schulterschmerzen. Ich kann eins werden mit meiner Umwelt und einfach nur spüren, was gerade da ist, leben im Hier und Jetzt. Diese Momente machen glücklich und geben Kraft, sie liefern Energie für die Woche am Schreibtisch.

Zu Weihnachten wünsche ich jedem von euch, dass er in der kommenden Zeit genügend Möglichkeiten findet, seine Krafttankstellen aufzusuchen und zu benutzen. Dass ihr die Tage mit den Menschen verbringen könnt, die für euch eure Familie sind, dass es Harmonie und Liebe und fröhliche Gesichter gibt. Ich schließe mit dem Satz, den ich auch für unsere Firmenweihnachtskarte verwendet habe, weil ich denke, dass er einen wahren Kern beinhaltet, den viele von uns manchmal vergessen:

Reich ist, wer weiß, dass er genug hat.

PS: ich weiß, dass der Sternenhimmel unscharf ist. Es war mein erster Versuch aber bestimmt nicht mein letzter. Ich arbeite also dran, irgendwann einmal etwas Posterfähiges zu erschaffen, aber aller Anfang ist schwer 😉

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Mit einem kleinen lachenden und einem großen weinenden Auge möchte ich mich an dieser Stelle von dem Musiker verabschieden, der mich seit ich denken kann begleitet und für alle denkbaren Situationen und Gedanken die richtigen Worte gefunden hat. Der mir nicht nur einmal geholfen hat, (wieder) zu mir selbst zu finden, den Mut, ich selbst sein zu dürfen und das Gefühl, dass alle meinen schmerzhaften, verwirrenden Gedanken auch schon von einem anderen gedacht wurden. Der vor einigen Jahren mit Text aus „Tausend Jahre sind ein Tag“ das Layout geziert hat, das in meiner Website-Geschichte am längsten online war. Ihn lasse ich heute für euch „Merry Christmas“ singen. Wer noch mehr lesen will, warum mir diese Musik etwas bedeutet, kann dies bei der Zuckerzwetschkenfee erfahren.