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Spanien mit Apfelaugen & Gedanken über die Bedeutung von Reisedestinationen

Vorweg eine kurze Frage: hat letztens etwas mit meinem Feed nicht geklappt? Oder fandet ihr den Blogbeitrag zum Thema „Heimkommen“ einfach nicht interessant genug oder sind alle grade auf Urlaub? Der Beitrag lag mir persönlich nämlich sehr am Herzen, während die Reaktion, naja, sehr überschaubar war. So wenige Rückmeldungen bin ich sonst einfach nicht gewöhnt – und lieber einmal mehr gefragt 🙂

Ich bin nun mehr oder weniger wieder wirklich im Alltag angekommen. Die erste volle Arbeitswoche geschafft, die hoffentlich allergrößte Hitzeperiode überstanden, den Großteil der Fotos gesichtet, bearbeitet und in Blogbeiträge sortiert, fehlen noch die Worte, um euch alles zu zeigen. Bis dahin gibt es einen Vorgeschmack vom Apfel, eine kleine Reise querbeet durch alle Stationen, an denen wir gehalten haben. Außer Tanger – aber das ist eine andere Geschichte.

Spanien

Die erste Galerie zeigt euch Bilder von unserer Spanien Kreuzfahrt: Càdiz, Màlaga, Cartagena und Valencia.

Mallorca

Hier noch ein kleiner Eindruck von unseren Tagen auf Mallorca. Valldemossa, der Ausblick aus unserem Zimmer, das türkisblaue, glasklare Wasser, Capdepera, unser Lieblingsplatz, unsere Lieblingsbucht, Madame Paleica und der Schicksalsberg 🙂

Der Grund, warum wir uns in diesem Jahr (wieder) für diese Destination und für eine Schiffsreise entschieden haben war vordergründig mein Rücken. Ich konnte nicht einschätzen, wieviel er mitmachen würde und in dieser Kombination wusste ich, dass im Notfall der nächste deutsch sprechende Arzt nicht allzu weit sein würde. Ohne dieses Hindernis wäre es vermutlich eher ein europäischer Roadtrip geworden, Schottland vielleicht, oder Portugal oder Kroatien, vielleicht Island? Aber je näher unser Abflug kam, umso mehr freute ich mich, heuer wieder auf die „gemütliche“ Art zu reisen. Am Schiff einchecken ist immer wie nachhause kommen. Man kennt den Hausgebrauch, man weiß, wo was zu finden ist, man bezieht sein Zimmer und wacht doch jeden Tag wo anders auf. Und Mallorca ist – Mallorca eben. Eine im Grunde wundervolle Insel, die eigentlich ganz unfairerweise einen miserablen Ruf unter Reisenden genießt, obwohl sie doch soviel Schönes zu bieten hat.

Langer Rede, kurzer Sinn: meine Reise (oder nennen wir es: mein Urlaub) heuer war nichts Abenteuerliches, nichts super-Individuelles, nichts Exotisches. Und ich hatte ständig das Gefühl, mich dafür rechtfertigen zu müssen. Letzte Woche bin ich über einen (ansonsten eher unnötigen) Artikel eines Touristenforschers in der ZON gestolpert. Dort erwähnte eben dieser genau das: „Doch man relativiert den Urlaub immer ein Stück weit, sofern er nicht in exotische Länder geht.“

Ich glaube, dass es nämlich zwei Arten von Reisenden gibt: die klassischen Urlaubstouristen und die – nennen wir sie mal – Erlebnistouristen. Während die einen gern im All-Inclusive Club am Strand liegen (überspitzt gesagt) und an das Reisen an sich nicht allzu viele Gedanken verschwenden, wollen die anderen möglichst viele Eindrücke mitnehmen: Kultur, Kunst, Kulinarik, Natur oder sonstiges. Um es zu erleben, zu speichern – und nachher auch zu teilen. Gehört man also ganz grundsätzlich irgendeiner Ausprägung der zweiten Gruppe an und kommt auch in Kontakt mit anderen Individuen dieser Gruppe, passiert eben genau oben genanntes Phänomen.

Und ich sage heute dazu ganz offiziell: ich mach‘ da nicht mehr mit! Es gibt – in meinen Augen – nicht „die richtige Art zu reisen“. Reisen sind anscheinend zum Prestigeobjekt unserer Generation geworden. Niemanden interessiert, welches Auto du fährst, was auf deinem Gehaltszettel steht oder wieviele Dachterassenquadratmeter deine Altbauwohnung hat. Es gilt, möglichst viele, skurrile, abenteuerliche Erfahrungen in fremden Ecken der Welt gemacht zu haben. Und während man sich davon mitreißen lässt, kann es glatt passieren, dass man vergisst, was einem selbst gut tut. Darum: Schluss damit! Ich habe noch viel vor, die Welt ist unendlich groß und selbst in dem beschränkten Radius, der mich begeistert, zu viel für mein kleines Leben. Es gibt soviel zu tun, zu sehen, zu schmecken, zu spüren. Ich durfte nämlich in diesen Tagen eines erfahren: man kann Umwerfendes erleben, über sich selbst hinauswachsen und seinen Ängsten und Grenzen die Stirn bieten. Wahrscheinlich auf Bali, ganz sicher aber in Monterey, auf Mallorca, im Salzkammergut oder sogar vor der Haustür. Und darauf kommt es an.

Denn es muss nicht immer Asien sein! (Kann es aber natürlich, wenn man mag.)

94 comments on “Spanien mit Apfelaugen & Gedanken über die Bedeutung von Reisedestinationen

  1. Oh, ich bekomme Fernweh nach Spanien, wenn ich das hier alles lese und die Bilder sehe.. Hach ❤

  2. Hach, sieht wie immer toll aus! Ich freu mich auch schon so aufs Meer 🙂 Übrigens ist mir dein voriger Beitrag nicht untergekommen. Vielleicht hab ich’s einfach übersehen, aber seit WP seinen Reader upgedatet hat, ist mir aufgefallen, dass ich ein paar Feeds nicht bekommen habe…

    • wo gehts denn bei dir noch hin?
      sowas 😦 das finde ich richtig blöd. ich hab das irgendwie befürchtet. fragt sich nur: was tun? hmpf!!

      • Am Donnerstag gehts für ein paar Tage nach Grado, Italien 🙂 Ich weiß nicht, ob’s wirklich an WP lag. Jedenfalls bin ich kein großer Fan vom neuen Reader. Das nächste Mal einfach mal beim Support anklopfen. Hab ich jetzt auch grad gemacht, weil meine Seite hat sich einfach über Nacht auf die Ursprungseinstellungen zurückversetzt… Ebenfalls hmpf!

        • oooh ur schön! italien liebe ich ja sowieso. genieß es 🙂
          ich hab gar nicht sooo bemerkt, dass da viel anders ist, aber schon von mehreren gehört, dass der irgendwie nicht so toll ist.
          na das ist ja auch ein spaß. sowas 😦

          • Danke, das werde ich! Mein Problem habe ich jetzt auch selbst behoben 🙂 Manchmal ist bei WP der Wurm drin…

            • und wie! ich hab gestern mein theme gewechselt und mich auch mit ein paar netten überraschungen herumgeschlagen. najaaa. jetzt sollte alles wieder so sein, wie ich es haben wollte ^.^

              • Ah sieht ganz anders, aber gut aus!

              • dankeschön 🙂 ein bisschen leid tuts mir um das SOHO schon, aber die rückmeldungen sind irgendwie sehr glücklich, dass nun wieder normal gelesen werden kann, also wird die entscheidung die richtige gewesen sein ^.^

  3. Liebe Paleica, erst Mal vornweg: Die Photos sehen phantastisch aus! Und ich finde Deine Einstellung zum Reisen genau richtig. Warum sich rechtfertigen? Eine seltsame Sache ist das, oder? Aber vielleicht wundern sich andere nur, dass man nicht eine Klettertour hier und eine Safari dort machen möchte, sondern einfach mit einem guten Buch im Hinterhof des Hauses sitzen möchte, im Schatten noch dazu, bei einem Glas Limonade? Oder weil man nach Spanien reisen möchte? Jeder soll doch so machen, wie er oder sie meint, oder? Eben.
    Was Deinen anderen Artikel angeht: „Vom Heimkommen“ – den hatte ich aufgerufen und gelesen und tatsächlich ein, zwei Tage offen gelassen, weil ich mich darum noch kümmern wollte. Dann kam aber wieder alles mögliche dazwischen und ich habe nicht mehr dazu geschrieben. Abgesehen davon ist tatsächlich im Moment Urlaubszeit, das merkt man auch im Netz. 🙂
    Bist Du das übrigens auf dem Foto? Siehst sehr nett und sympathisch aus. Schön, Dich zu sehen und schön, dass Du wieder da bist. Hast Du Dich denn bei allem gut erholt? 🙂
    Einen guten Start in die Woche wünsche ich, liebe Grüße von Nebenan

    • ich seh das auch so. und ich kann mich durchaus gut in menschen reinversetzen, die ganz anders urlauben als ich und sehen, was sie daran mögen. auch wenn ich es vielleicht anders machen will. umso mehr ärgert es mich, wenn mir menschen das gefühl geben, mich erklären zu müssen. aber eigentlich sollte es einem ja ganz egal sein 😉

      es freut mich jedenfalls zu hören, dass der artikel zumindest gelesen wurde 🙂 schade eigentlich, dass nirgendwo so wirklich gut ersichtilch ist (die WP-Statistiken finde ich irgendwie undurchsichtig) wie oft ein artikel gelesen wurde.

      danke für die lieben worte – ja, das bin ich auf dem bild! erholt hab ich mich gut, aber der alltag fängt einen sehr schnell wieder ein!

  4. Ich glaube es liegt einfach nur an den Urlaubsreisen, deine Beiträge finde ich immer interessant geschrieben!
    Das Reisen ist wirklich zu einem Prestige geworden aber ich denke nicht, dass man sich rechtfertigen muss, denn solange es einem selber Spaßmacht und gefällt ist es doch egal, dass man zum x-ten mal wohin fährt. 🙂 Es ist ja auch unser Leben und das müssen wir nicht daran verschwenden andere zu beeindrucken, was zählt ist unsere Zufriedenheit und persönliche Eindrücke.
    Ich habe noch nie eine wirkliche Schiffsreise gemacht (eine Fähre von Italien nach Korsika zählt da nicht ;)) aber ich glaub dir gerne, dass es für Rückenprobleme eine tolle Option ist zu Reisen. Gute Besserung wünsche ich dir!

    • dankeschön ❤
      ich seh das grundsätzlich auch so. aber manchmal fällt es mir schwer, mich abzugrenzen und ich merke, wie ich "meine art" zu reisen dann doch wieder in frage stelle und mich gleichzeitig drüber ärgere. ist ja mein geld und meine zeit, am schluss soll dann was rauskommen, was MIR gefällt 🙂

      ich habe ja schon mehrere schiffsreisen gemacht und wenn die route passt, ist das eine herrliche art etwas rumzukommen und sich gleichzeitig wunderbar zu entspannen. es geht für mich nichts über das gefühl, einfach mal am offenen meer zu sein. auch das "nicht weg können" hilft mir, runterzukommen und mal den termindruck abzubauen.

      • Es ist allgemein nicht immer leicht mit dem sozialen Druck der Gesellschaft eigene Entschiedungen durchzusetzen aber ich finde es gut, dass du dir dessen bewusst bist und auch auf dich schaust, besonders was du willst 🙂
        War bei mir noch nie eine Option die ich mir wirklich überlegt habe für den Urlaub aber das glaube ich gerne. Einfach immer das Meer um einen herum zu haben muss sehr beruhigend sein (so lange das Wetter nicht zu rau ist, sonst kann es auch unangenehm werden und da wird mir leicht schlecht :D).

        • ja, dem stimme ich definitiv zu. oft muss man sehr genau hinhören, wenn man eine entscheidung trifft: welche stimme kommt von innen und welche von außen? und manchmal lässt man sich zu sehr beeinflussen und merkt es erst im nachhinein.
          ich bin auch nur total durch zufall dazu gekommen, aber es ist eine ganz wunderbare art des reisens, die ich sehr genieße und durch die ich wirklich schon viele schöne orte gesehen hätte, die ich anders garantiert nicht bereist hätte.
          „allein“ auf dem meer, das ist wirklich etwas besonderes. mit dem wetter hatten wir bisher immer glück, nur einmal gab es ein ziemliches unwetter. das war dann für mich acuh schon an der schmerzgrenze. aber das kann man normal ganz gut eindämmen indem man drauf achtet, wann und wo man fährt. im sommer im mittelmeer gibt es da denkbar wenig gefahr 🙂

  5. Liebe Paleica, wunderschöne Bilder hast du uns mitgebracht. Quadratisch mag ich ja sowieso, den Rahmen drumherum auch. Da bin ich manchmal ein wenig neidisch auf euch IPhone User.
    Spanien ist doch toll, eines meiner Wunschreiseziele. Und Mallorca mag ich auch, bin nur überhaupt nicht der 2Wochen-am-Strand-lieg-typ. Wir haben vor einigen Jahren kurzfristig ein Woche Im Hotel gebucht, pauschal, haben dann ein Auto geliehen, sind an die schöne Westküste und haben uns da für eine Nacht ein weiteres Hotel gebucht. Überall ist es schön, manchmal muss man es sich selbst so schön machen, wie man es braucht. Egel wo.
    Zum Sommerloch: Ist mir auch aufgefallen, ist das erste Mal das ich das so realisiere. Dachte das du alte Profi-Bloggerin das schon gewohnt bist 😉
    Und das Update der WordPress Readers finde ich auch Mist, einiges ist schlechter geworden. Seltsamerweise habe im Netz dazu noch nichts gefunden.
    Liebe Grüße.

    • lieber jörg, ich mag das auch gern. normal zeige ich hier ja keine apfelbilder, aber ich hab diesmal ein bisschen was damit fotografiert, was ich mit der großen ausgelassen habe und ich dachte, bis ich mal alles sortiert hab, ist das auch schonmal was 🙂
      gibt es denn für android keine apps, wo man so instant rahmen hinzufügen kann?

      dein wunsch nach streetart wird übrigens voraussichtlich am mittwoch erfüllt 🙂

      ich könnte auch keine zwei wochen am strand liegen. wir waren aber auch nur 4 tage da, einen davon ankunft, einen in valldemossa und zwei tage haben wir dann tatsächlich zum ausspannend, vor allem aber IM meer verwendet 😀

      jaaa, ich bin es gewöhnt aber jedes jahr wieder verunsichert 😉 und traurig, weil ich weiß, dass viele nicht mehr wiederkommen, nach dem sommer. das finde ich immer schade. und vor allem hab ich letztens schon gehört, dass meine beiträge nicht im reader angezeigt wurde, drum hab ich sorge, dass da etwas schief gelaufen ist.

      • Ich finde deine Apfelbilder klasse, die Qualität ist sehr gut. So habe ich das unter Android noch nicht gefunden.
        Deinen Artikel habe ich normal bekommen, trotz neuem Reader.
        Und warum sollen die Leser nach dem Sommer nicht zurück kommen? Wahrscheinlich holen Sie nicht alle Posts nach oder auf. Aber die meisten werden sich doch weiterhin für Ihre Lieblingsblogs interessieren? Oder hast du da andere Erfahrungen gemacht?

        • …also ich werde mich weiter für meine Lieblingsblogs interessieren. Versprochen!

        • lieber jörg, ich hab dazu leider keinen vergleich. ich hab zwar noch ein android von sony, aber da das keines der topmodelle ist, wäre der vergleich unfair. ich würde ja gern mal ein entsprechendes samsung testen, aber gefühlt geht es mir auch so, dass die iphone-kamera relativ ungeschlagen ist, vor allem in den bearbeitungsmöglichkeiten der bilder.

          ich hab die erfahrung schon oft gemacht. viele vergessen ihren blog über den sommer und haben ein paar monate mit dem hobby zugebracht, wenden sich dann aber etwas neuem zu, wenn sie aus der outine draußen sind. das finde ich oft traurig, weil dadurch natürlich kontakt mit menschen verloren geht, die man – virtuell aber doch – liebgewonnen hat.

  6. Guten Morgen, liebe Palaica.
    1. mir hat dein Betrag zum Thema ‚Heimkommen‘ sehr gut gefallen, aber mir gings wie anderen, es brächte etwas Zeit zum Erinnerungen sammeln und sie Aufschreiben und schwupps, ist sie schon wieder herum, die Woche. Ich bin selbst gerade dank Ferienzeiten verschiedenst unterwegs und komme viel seltener ins Nett. Ein wahres ‚Sommerloch‘! 😉
    2. Deine Spanienbilder sind toll und wecken, wie eigentlich die meisten deiner Beiträge, Reiselust bei mir. Auf Mallorca war ich tatsächlich noch nie, und hatte sehr sehr lange das üble Bild von dieser Insel, was sich aber inzwischen aufgelöst hat. Ich denke, irgendwann werde ich dort auch mal sein. Habe viel Schönes davon gehört und deine Bilder zeigen es.
    3. Diese ewige Wettbewerbskategorisierung in Sachen ‚Reisen‘ geht mir genauso auf den Zeiger wie dir. Es spielt der Neigung von uns Menschen in die Hand, alles und jedes und jeden zu bewerten und in Kategorien einzusortieren. Ich versuche mich da schon länger heraus zu halten und lieber das zu tun, was meine innere Stimme mir für ‚gut‘ empfiehlt. Ich finde am Reisen vor allem das ‚Unterwegs-Sein‘ toll, egal wohin und das mag ich persönlich. Aber es gibt auch vor der Haustüre, wie wir wissen, genug zu entdecken. Und mancher mag gar nix entdecken, sondern lieber in der Hängematte liegen oder immer an denselben Ort fahren …. alles gut. Wenn alle einfach mal bei sich bleiben würden,, in allem, was sie tun, DANN wär es vielleicht besser auf der Welt 😉 … na, es gibt noch viel zu tun. Liebe Grüße aus München

    • hallihallo meine liebe,
      ist kein problem. schön, dass du sie gelesen hast. ich dachte nur, ich frag mal lieber nach 🙂

      ich wäre von selber auch nie auf die idee gekommen, nach mallorca zu fliegen, aber da wir bereits 2 kreuzfahrten gemacht haben, die dort ab- und angelegt haben, haben wir jetzt doch schon ein bisschen von der insel gesehen und ich muss sagen – es lohnt sich wirklich. es ist einfach schön dort und trotz allem tourismus gibt es noch viel urspanisches, wenn man ins landesinnere fährt und die leute sind unglaublich herzlich.

      da wirst du recht haben – es ist auch nichts anderes wie schubladendenken und man ordnet menschen ein und be- und verurteilt. lästig!

      liebe grüße nach münchen 🙂

  7. Na, es kann leicht sein, dass der paradebeitrag unter meinem Radar durchgeflogen ist, weil ich Besuch aus dem Norden hatte. Mein bester Freund und Trauzeuge war für eine Woche in Wien und da lagen die Prioritäten klar auf der Hand 😉 aber: Lesen nachgeholt.
    Und trotzdem: schon ein Bisschen dekadent, über 20 Kommentare und 39 likes ;-P da würd ich springen vor Freude

    Ja, finde auch, dass man sich nie für die unexotischkeit einer Destination entschuldigen sollte. Bis heute ungeschlagen ist tatsächlich bei mir: Wien, als ich da noch nicht gelebt hab, im Jahre 2011, auf der Platte nicht umsonst der Ordner mit den wenigen Fotos, zu denen ich gekommen bin, mit „the trip of our life“ betitelt, das war Abenteuer pur, und das in meinem Heimatland.

    • oh wie schön! ja, so ein besuch geht der blogrunde natürlich vor 🙂 najaa, du musst das so sehen: bei 20 kommentaren sind üblicherweise 10 davon die antwort von mir 😉

      ich finde es übrigens ganz wundervoll, dass wien bei dir so einen tollen eindruck hinterlassen hat! aber ich stimme definitiv zu. ich hab in österreich auch schon ganz tolle zeiten erlebt!

      • Trotzdem ^^ kannst eigentlich nicht meckern ;-P ja, sind ja dann nicht ganz umsonst hergezogen, und auch wenn Ö ein ziemliches Mistland sein kann, hin und wieder, im Großen und Ganzen haben wir’s nicht bereut 🙂

        • nein – ich meinte das auch weniger auf meckerbasis, denn mehr auf informativer ebene, ob mit dem feed was nicht stimmt. das war nämlich schonmal der fall und sowas ist immer doof, wenn die beiträge nicht mehr angezeigt werden.
          ja, klar – es ist nur so, dass leider die meisten anderen länder in vielerlei hinsicht mindestens so mistig sind :/ manchmal würd ich trotzdem auch gern auswandern. aber hauptsache, ihr fühlt euch zumindest meistens wohl! irgendwas gibts wohl immer 😦

          • Ja, so ernst war das auch nicht gemeint ^^ und ich kann mich an sich auch nicht beschweren, meine Leserbasis ist zwar klein, aber sehr treu, und das ist mir auch wichtiger als tausend likes 🙂

            Und ja, das feed phänomen kenn ich, vor allem beim mobile reader…

            Ja… irgendwas ist immer, mein Mann und ich überlegen oft, wo’s theoretisch nach Österreich dann irgendwann hingehen soll, aber einfach ist es nicht, viel Mist in vielen Ländern. Dennoch, wenn das mit dem Rechtsruck hier so weitergeht wär’s zumindest vorteilhaft eine Ausweichmöglichkeit zu haben. Aber noch gefällt uns Wien gut, und auch wenn ich die Hansestadt und das Meer hin und wieder vermisse, besser geht’s uns (trotz der brutalen Lebenshaltungspreise) doch hier.

            • 🙂 das stimmt! das wichtigste ist ja, dass die leser ehrliche leser sind und keine „like4like“ roboter.
              das mit dem feed versteh ich halt nicht. aber ich weiß eben halt manchmal nicht, ob zB themewechsel einen einfluss auf den feed hat. weil das mit den widgets immer so eine sache ist und dann vielleicht alte referenzadressen herangezogen werden wenn was nicht passt oder so. ach keine ahnung ^.^

              ich hab auch schon des öfteren überlegt, wohin auswandern in frage käme und hab ziemlich resigniert nicht viele orte gefunden. kanada würde mich aufgrund der beeindruckenden natur bei gutem lebensstandard reizen und die entfernung ist nicht ganz so groß wie nach neuseeland, wenn man zu besuch kommen will. das wars dann aber auch schon. und dorthin auszuwandern ist ja nichtmal allzu einfach. mal sehen, was die zukunft bringt. die lebenserhaltungskosten hier sind zwar hoch, aber dafür ist halt das lohnniveau auch vergleichsweise hoch (zu anderen ländern) und vor allem die sozialleistungen und der anspruch auf freizeit – wenn man sich anschaut, was man anderswo bekommt.

              • Jup, find ich auch 🙂

                Der feed, das unbekannte Wesen ^^ joa, da is schon noch Arbeit dran zu machen.

                Kanada ist auch auf unserem Radar ^^ aber schaumermal, wie’s in ein paar Jahren dann wirklich aussieht.

                Im großen und ganzen stimm ich dir lebensstandardmäßig zu, bei den Sozialleistungen kommts hald auch ein Bisschen auf die Situation an, in der man sich befindet, jedenfalls muss man dafür von seinem Lohnniveau schon gewaltig was abgeben, und ich würd’s schon so sehen, dass das noch ausbaufähig ist 🙂 klar, im Vergleich mit vielen Ländern geht’s uns hier schon gut, keine Frage, aber wie gesagt – ausbaufähig.

              • naja, solang es nur temporäre sperenzchen sind, kann man ja damit leben. und im großen und ganzen rennt wordpress eh gut, da kann man sich eh nicht beklagen.

                jep. ich denk mir, ich schließe es nicht aus, aber derzeit bin ich für mich selber (noch) nicht in einer situation, wo ich wirklich die zelte abbrechen wollen würde.

                ja, da hast du sicherlich recht. ich bin auch nicht besonders begeistert davon, wenn ich mir anschau, was brutto draufsteht und mir dann netto überwiesen wird. und zB bei meinen rückenproblemen brenn ich fast alles privat, mit solchen themen, die chronisch, schmerzhaft und lebenseinschränkend aber nicht -bedrohend sind, lässt dich der staat ja schon gern mal hängen. ich kenn mich da auch selber ehrlich nicht so gut aus, weil ich mich damit noch nciht wirklich beschäftigt hab. eine freundin von mir ist allerdings mit einem australier zusammen und hat deswegen alle englischsprachigen länder als auswanderpotenzial in erwägung gezogen und bissl durchanalysiert – und letztlich sind sie doch in wien geblieben.

              • Wie gesagt, mal schaun, was sich noch tut die nächsten Jahre 🙂 aber ewig in Österreich bleiben… tu ich mir schwer damit.

              • bei mir ist das ganz eigen. ich hätte mir früher nie vorstellen können, wegzugehen, weil ich einfach zu sehr an den menschen hänge. mittlerweile schließe ich es aber nicht mehr aus.

              • Die Menschen, ja, das ist natürlich immer ein Punkt, man hinterlässt ja nicht nur Infrastruktur und Sozialsysteme sondern Familie, Freunde, Bekannte… aber man lebt nur einmal und die wichtigsten Menschen bleiben einem (zumindest meiner Erfahrung nach) auch wenn man sie dann natùrlich seltener sieht.

              • ja, sie bleiben, in der heutigen zeit der digitalen kommunikation schon iregndwie, aber es ist nicht dasselbe. ich finde es schon schwierig, geliebte menschen zurückzulassen. aber weit nicht mehr so unvorstellbar wie früher.

              • Ja, trotz digitaler Kommunikation bleiben viele auf der Strecke, aber mal ganz hart gesagt: Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Wenige Leute aus Hamburg sind mir geblieben, aber bei denen, die mir geblieben sind, da weiß ich ganz genau woran ich bin 🙂

              • das ist unbestritten wahr. ich hänge halt trotzdem am relativ spontan möglichen face to face kontakt, der für mich durch digitale kommunikation einfach nicht ersetzt werden kann. das „immer mal schnell jemanden sehen KÖNNEN“ ist aufgrund dessen, dass ich als kind irgendwie weit weg vom schuss gewohnt hab und das nie möglich war, bei mir vermutlich extrem verankert und schon ein großer relevanzpunkt.

              • Verstehe ich auch, nur zu gut, wenn man mit Leuten, die einem sehr nahe stehen, nur telefonieren oder chatten kann, das kann schon weh tun, wenn es ihnen schlecht geht kann man sie nicht in die Arme nehmen, wenn sie was zu feiern haben nicht dabei sein… digital ist kein richtiger Ersatz dafür…

              • nein, leider gar nicht (oder zum glück?)… ich merke das auch schmerzlich an den freunden, die ins ausland gegangen sind. klar ist es schön und vertraut wenn sie wieder da sind. aber es ist trotzdem schwierig, wenn sie in akutsituationen nicht greifbar sind.

              • kann ich dir nur recht geben

  8. Spanien ist soo schön (und das Essen dort ….)! Und das tolle Licht ist in deinen Bildern fast greifbar.
    Zum Thema „Reisen“ gefällt mir sehr, was Jetamele schreibt „Ich finde am Reisen vor allem das ‘Unterwegs-Sein’ toll, egal wohin …“ .
    Das ist genau das, was ich fühle – und was mir so sehr fehlt, wenn ich wieder „Daheim“ bin.
    So viel auch zum Thema „Heimkommen“ – im ersten Moment ist es schon schön, wieder von Vertrautem umgeben zu sein – aber schon sehr bald wächst wieder die Sehnsucht nach Unbekanntem, nach Aufbruch, nach Bewegung, nach anderen Farbe, anderen Gerüchen …

    Klar, man kann auch in seiner eigenen Umgebung immer wieder Neues entdecken (und gerade du zeigst das ja mit deinem Fotos aus und um Wien sehr anschaulich!) – aber diejenigen, die den Fernweh-Virus haben, fühlen sich eben einfach am wohlsten, wenn sie in Bewegung sind.

    Aber man muss dazu nicht immer ganz weit weg reisen …

    • liebe renate, es freut mich sehr, dass mir geglückt ist, das einzufangen. ich hab mir dieses mal auch echt mühe gegeben, einen ganz bestimmten „ton“ in der bearbeitung der bilder zu treffen. ich bin schon gespannt, wie sie ankommen, da es doch glaube ich etwas anders ist als ich es sonst gemacht hab.
      das essen in spanien fand ich übrigens auch toll. besonders die datteln im speckmantel. die könnte ich jeden tag essen 🙂

      ja, das fernweh. drum muss ich immer schauen, was gibt es, wo könnte man hin, wieviel kosten die flüge, wann wäre ein guter zeitpunkt… das träumen hilft ein wenig 🙂

      das neue entdecken in der gewohnten umgebung hilft tatsächlich, aber es ist kein vergleich mit dem tapetenwechsel, den man in einem anderen land erlebt.

  9. Frau Doktor

    Es verändert sich vieles, ich verändere mich, auch meine Reisefreudigkeit, meine Reiseziele. Wunderschöne Aufnahmen aus dem schönen Spanien 😊
    Was das Reisen betrifft, manchmal freue ich mich auf die gemütliche Reise in meinen Garten 😊 da ist mein Hund um mich, ich freue mich an dem Blühen im Garten und über den Schwatz mit den Nachbarn. Wichtig ist, wie sich jeder seine Glücksmomente schafft, egal wo. In diesem Sinne freue ich mich über Bilder von Deinen Nächsten Reisen liebe Paleica 😊

    • ich finde es schön, was du von deinen speziellen reiseerlebnissen erzählst 🙂 ja, reisen ist wirklich definitionssache 🙂 und ich freue mich auch schon auf die bilder meiner nächsten reisen, die noch in den sternen stehen!

  10. Großartiger Beitrag und wunderschöne Bilder 🙂

  11. Lieber auf Mauritius am Strand liegen oder bei der unoriginell wiederholten Südenglandtour Neues entdecken, im Pub mit wildfremden Leuten quatschen und herausfinden, dass die südenglische Küche besser ist als die bretonische? (Ich habe das jetzt so wunderbar neutral formuliert, dass ich das mal so stehen lasse.)
    Was man erlebt, hängt in meinen Augen nicht von der Exotik des Resieziels ab, sondern davon, wonach man guckt und wofür man offen ist: „‚t aint‘ what you do – it’s the way that you do it!“
    So gesehen kann ich Deine Überlegungen nicht nur gut verstehen, sondern stimme auch völlig überein. Gut gesagt!
    Was das „Heimkommen“ betrifft, nun ja: Dieses Thema für mich oft mit so viel schlechter Laune belegt, dass ich Dein Blog damit nicht behelligen wollte 😉

    • dem stimme ich definitiv zu! es gibt wohl viele, die in der dominikanischen republik weniger erleben als andere im stadteigenen strandbad 😉 dennoch ist immer das gefühl da, je exotischer, umso wertvoller. ich glaube, es geht vor allem darum – dass man sich dadurch selbst „gewöhnlichere“ reiseziele vermiest, die so viel zu bieten hat. dass man dafür nicht mehr so offen ist

      du hättest aber ruhig auch über das heimkommen schimpfen können. man darf seinen emotionen gelegentlich auch freien lauf lassen 😉

      • Vielleicht ist das auch eine Prestigesache. Früher musste man blass sein, um zu zeigen, dass man es nicht nötig hat, im Freien zu arbeiten; heute muss man gut gebräunt sein, um zu zeigen, dass man es sich leisten kann, in der Sonne herumzuhängen (statt im Büro). Wenn die Bräune dann noch aus einem fernen Land mitegbracht wurde, in das man nur mit hohem finanziellen Aufwand reisen kann … ich bin bös, aber ich glaube, dass das etwas Wahres dran ist.

        • ich finde das gar nicht böse, ich erlebe das ähnlich. das pendel schwingt halt immer. und während man früher alles wollte „wie daheim“ ist halt jetzt das andere extrem ausgebrochen, es muss möglichst anders sein als zuhause. man muss einfach lernen, sich abzugrenzen davon, dass es einen selbst berührt. dass man sich selbst fragt „sollte ich nicht doch lieber anderswo hinfahren, wo es vielleicht exotischer ist? ist denn europa wirklich „genug“?“. einfach auf das gefühl hören. und wenn gefühl, zeit und geld sagen: in die ferne! dann in die ferne. wenn es aber gründe gibt, in der nähe zu bleiben, dann darf man das berechtigterweise genauso genießen.
          ich glaube ja, dass das pendel schon wieder langsam zurückschwingt, es gibt schon immer mehr leute, die ein bewusstsein dafür schaffen wollen, dass es auch „vor der haustüre“ sehenswertes gibt.

  12. Hi Christina,
    sehr schöne Bilder und ich hoffe ja, es war auch eine sehr schöne Reise.
    Urlaub oder Reisen oder Auszeiten sind doch etwas absolut individuelles und persönliches und sollten deshalb – unabhängig von anderen – so gestaltet werden, wie man es selbst am Liebsten hat. Die Kompromisse kommen dann automatisch durch den Reisepartner oder die Gegebenheiten.
    Ich glaube nicht, dass man schon überall und voller Abenteuer unterwegs gewesen sein muss, sondern ich behaupte, Urlaub ist eine Zeit, in der man machen sollte was man will und man sollte heimkommen und dann damit zufrieden sein können.

    In diesem Sinne schönes wieder ankommen…

    Viele Grüße Jürgen

    • lieber jürgen – es war eine ganz wunderbare reise!
      ja, ich sehe das auch so. ich habe grade im kommentar darüber festgestellt, dass das problem irgendwie gar nicht so sehr das ist, was andere denken, sondern was sie in einem selbst auslösen. dass man selber ein bisschen den blick verliert für das schöne in weniger exotischen gegenden. das sollte man sich jedoch unbedingt erhalten.

  13. wunderschön, liebe Paleica, eine gute Woche, Klaus

  14. Hallo Christina,
    ich hatte schon zum letzten Heimkommenbeitrag etwas geschrieben. Jetzt also auch hier ein paar Worte:
    Reisen bedeutet „in Bewegung sein“ und das ist eigentlich das Spannende. Dafür sollte man sich Zeit nehmen können, das ist wichtiger als die Entfernung.
    Die Erinnerungen – die natürlich durch unsere Fotos, speziell wenn es so wunderbare sind, wie Deine!!! – sollten auch gepflegt und immer wieder aufgefrischt werden. Denn es bleiben doch Gefühle, Gerüche, Befindlichkeiten, Berührungen, Strukturen, alles was wir mit unseren Sinnen aufnehmen können, die unsere ganz persönlichen Erinnerungen wachhalten, uns zum Träumen verführen und eben auch immer wieder die Sehnsucht wecken, es wieder „zu tun“!
    Wir verändern uns mit der Zeit, in der Zeit und die Zeiten ändern sich. Deshalb wird sich auch unser Reiseverhalten, unsere Vorlieben etc. ändern und ich finde das gut so. Denn auch Veränderungen bedeutet Bewegung!
    In diesem Sinne eine gute neue Woche und liebe Grüße
    moni

    • liebe moni, damit hast du definitiv recht! eine woche auf einer liege am pool liegen und bücher lesen mag zwar schön sein, ist aber keine reise, selbst wenn das in der karibik passiert.
      danke für diesen wunderbaren kommentar und deine schönen worte!
      das leben ist sowieso eine reise 🙂

  15. Liebe Christina, ich bin fasziniert mit welcher Effektivität du deine Bilder und Blogbeiträge bearbeitest. Ich habe noch so viele Bilder zum Sichten bzw. Nacharbeiten und aktuell sehr, sehr wenig Zeit. Irgendwie kommt immer etwas dazwischen. Ich muss mich langsam wirklich ranhalten, denn der E5 wartet schon. Und damit das Abenteuer direkt vor der Haustür!
    LG Katja
    https://weltimsucher.wordpress.com/

    • liebe katja, das grenzt bei mir schon eher an zwanghaftes verhalten – sobald ich zusammengepackt habe und am weg richtung flughafen richtung wien bin, kann ich gar nicht anders als nur noch an meine fotos zu denken. abgesehen vom wäsche waschen muss sich dann eben auch alles erstmal hinten anstellen 😉
      und besser noch als fotos vom vergangenen zu zeigen ist doch, sich auf zukünftiges freuen 😉

      • Liebe Christina, ich denke auch immer nur an meine Fotos. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, wenn man nicht gleich alles anpackt, dann bleibt doch einiges auf der Strecke. Ich sollte meinen Foto-Output mal erhöhen. 🙂
        LG Katja
        PS: Dein neues Logo ist toll!!!!

        • liebe katja, da hast du bestimmt recht. wenn man die emotionale distanz dazu hat, dann fehlt einem ein bisschen das animo, soooviel zeit zu investieren, die es braucht, um alles auszuschöpfen – glaube ich. aber vielleicht kommst du ja noch dazu, ich würde mich sehr freuen 🙂
          danke für die lieben worte, ich freu mich total, dass das logo so gut ankommt!

  16. Die Bilder sind einwandfrei, wie immer! Ich mache Urlaub, wo ich denke, und muss mich überhaupt nicht rechtfertigen dafür 😉
    Das Theme hingegen nervt mich ein bisschen, weil zumindest mit meiner Maus die Sprünge viel zu groß sind, wenn Du weißt, was ich meine… Aber nicht persönlich nehmen, bitte!

    Ansonsten komme ich grad wieder überhaupt nicht hinterher. Weder mit lesen, noch mit posten, noch mit Fotos sortieren, noch mit der Teilnahme an Deinem Projekt. Sorry.

    • ja, das theme hatte leider einen scrollschaden 😦 echt blöd, weil es sogar ein kostenpflichtiges war. ich hab eh schon wieder länger mit dem gedanken gespielt es zu wechseln und hab das dann gestern auch gemacht 😉

      jaaa, das hab ich schon bemerkt :,-( aber da kann man nix machen, manchmal gehts halt nicht!

  17. Bei Deinen Fotos bekomme ich Heimweh! Haaaach….
    Und „das Richtige“ mache ich eh nie, daher pfeife ich schon länger auf die allgemeine Meinung.
    Ich hab mal ne Vespa-Tour auf Malle gemacht – es war wunderschön! Mallorca auf den Ballermann, diesen einen kleinen Strandabschnitt zu reduzieren, ist dumm!
    Wir lieben Urlaub, wo wir uns ein wenig was angucken können. Nur Strand liegt uns nicht. Aber angucken kann man sich an soooo vielen Orten etwas!

    • oh ja, da hast du recht! ich finde strände übrigens auch ganz wundervoll, nur nicht um 2 wochen drauf zu liegen 😉

  18. Dieser Beitrag wurde mir gar nicht im Feed angezeigt 😦 Ehrlich nicht, also, über Bloglovin.
    Es urlauben gerade wirklich sehr viele – oder manche müssen den Kopf in die Bücher und Ordner mit geliebter wissenschaftlicher Materie stecken.
    Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass die Situation einen deutschsprachigen Arzt in der Nähe zu haben sehr entscheidend war. Und sind wir mal ehrlich: tolles Wetter, tolle Reiseziele – und tolles Essen 😉 Nicht so viel Stress wie durch die Gegend kurven… Es muss ja nicht immer der Langstreckenflug sein, der einem Schlaf und Nerven raubt.
    Wir machen uns das dieses Jahr auch wieder einfach. Aber das erzähl ich nach den Klausuren :)))

    • es gibt ja leider momentan immer wieder probleme mit dem anzeigen der beitrage in den feeds. sehr ärgerlich, weil die wenigsten wie früher noch blogrunden drehen, sondern nur den feed durchscrollen. drum frag ich immer mal wieder nach, wenn ich den eindruck hab, dass weniger leute kommen – lags am thema oder an der technik?

      du sagst es. es darf auch europa sein und etwas gemütlicher. und man darf sich darauf auch freuen 🙂
      jetzt bin ich aber schon neugierig 🙂

  19. Liebe Paleica, ich bitte um Sonne, alles Gute für dich, Klaus

  20. Bin immer wieder begeistert wenn ich sehe was man mit dem Apfel bildtechnisch hinbekommt. Ich komm nach 2,5 Jahren immer noch nicht wirklich damit klar 😉 Deine Reiseeindrücke sind klasse. Man sieht Dir genau an wie sehr Du es genossen hast. Ehrlicher kann ein Lächeln nicht sein 😉

    Und mich hat der Absatz

    „Langer Rede, kurzer Sinn: meine Reise (oder nennen wir es: mein Urlaub) heuer war nichts Abenteuerliches, nichts super-Individuelles, nichts Exotisches. Und ich hatte ständig das Gefühl, mich dafür rechtfertigen zu müssen. Letzte Woche bin ich über einen (ansonsten eher unnötigen) Artikel eines Touristenforschers in der ZON gestolpert. Dort erwähnte eben dieser genau das: “Doch man relativiert den Urlaub immer ein Stück weit, sofern er nicht in exotische Länder geht.”

    ganz schön gepackt. Denn das ist tatsächlich auch meine Wahrheit. Man meint man muss sich rechtfertigen wenns an die Nordsee anstatt nach Alaska geht. In Zeiten von tausenden Travel-Blogs an jeder Ecke bekommt man halt auch täglich eine Dosis Abenteuer serviert. Die Kunst ist es, das zu realisieren und trotzdem Freude am eigenen reisen zu haben… Schön erkannt und toll dazu geschrieben. Wie immer halt 😉

    • vielleicht hast du einfach noch nicht die richtigen apps für dich gefunden. fotografieren mit dem apfel ist irgendwie ganz anders als mit der kamera. ich zücke es zb bei völlig anderen motiven, wo ich genau weiß, dass da mit der großen nix rausschauen würde – und umgekehrt. es hat sich irgendwie für beide mit der zeit ein eigener blick entwickelt.

      ja, genau. ist das nicht blöde? und dann verlernt man, das schöne in den „unspektakulären“ dingen zu sehen und braucht immer mehr abenteuer. was für ein unsinn!

  21. Die richtige Art zu Reisen ist, in meinen Augen, wenn es mir gefällt. Wenn ich während und nach dem Urlaub sagen kann, schön war’s gewesen 🙂
    Die einzige Bedingung die ich an einen Urlaub stelle, ist schönes Wetter und das grobe Ziel. Alles andere ergibt sich vor Ort.
    Deine Bilder sind grossartig. Das Urlaubsfeeling kommt gut rüber.
    LG Jan

    • lieber jan, ich sehe das genauso. trotzdem hab ich gemerkt, wie mich das „urteil“ anderer manchmal beeinflusst hat – zwar nicht in meiner auswahl, aber in meiner einstellung gegenüber meiner eigenen reise. ein jammer!
      Vielen Dank für die Komplimente zu den Bildern!!

  22. Die Bilder haben so einen schönen, etwas antiken Touch/Effekt, den ich sehr mag.

    Ich glaube das auch. Reisen ist angesagt und dadurch denkt man irgendwann, man müsse auch unbedingt viel weg und erleben und sonst wohin – besonders Thailand scheint mir dieses Jahr total trendy zu sein. Ich war kaum unterwegs, seit ich nicht mehr mit meinen Eltern in den Urlaub fahre. Aber ich hätte durchaus mehr verreisen können, nur irgendwie ist das bei mir nicht Thema – und das muss man sich selbst dann auch irgendwie sagen. Das Verreisen nicht so wichtig ist (wenn es für einen selbst nicht wichtig ist!), dass es nur wichtig gemacht wird im Moment.

    • dankeschön 🙂 ich gestehe, ich hab einen neuen lieblingsfilter in afterlight ^.^ damit kommt das „sommerliche“ und das „mediterrane“ in den bildern finde ich so schön durch.

      ja, thailand wird in den letzten jahren total gehyped. ich glaube auch, dass es sicher toll ist – wenn man mit all den dingen dort was anfangen kann. asien ist halt allein schon wegen dem essen nix für mich und dem feuchten klima und mit kultur, die viel mit religion zu tun hat, hab ich ohnehin nicht viel am hut. es ist also einfach nicht die richtige gegend für mich und ich finde, das darf auch so sein.
      ich glaub auch, dass wirklich jeder für sich entscheiden soll, wie wichtig ihm das ist. mir ist es schon wichtig geworden in den letzten jahren – aber eben auf MEINE art. und ich genieße das und fühle mich davon sehr bereichert, ganz ohne kakerlaken, abgefuckte hostels und schrägen backpackererfahrungen. die lass ich mir einfach lieber aus zweiter hand erzählen.

  23. Ich glaube es ist tatsächlich so wie du sagt: Eigentlich ist die Destination völlig egal an die man reist. Aber ich habe auch bei mir festgestellt, dass ich mich dieses Jahr irgendwie immer rechtfertig. Warum? Weil ich mit 36ig Jahren zum ersten Mal in meinem Leben so richtig als „All In Pauschaltourist“ ans Meer fahre. Das habe ich so noch nie gemacht. Aber nach dem Umzug im Juni und einer ziemlich stressigen Zeit wollten wir einfach mal die Füsse stillhalten und uns verwöhnen lassen. Und da ist es schon wieder: Die Rechtfertigung!

    Aber hängt es nicht am Ende davon ab was für ein Typ man ist? Eigentlich bin ich gerne unterwegs, liebe das Reisen an sich. Aber ich habe auch gelernt, dass man gelegentlich einfach mal ausspannen sollte. So richtig. Ein gutes Buch, das Rauschen vom Meer… Irgendwie so was in der Art. Und wer sagt dann, dass man den ganzen Tag im Hotel liegen muss? Nun, ich werde es nicht tun, trotz „all in“ und rundum sorglos Paket. Nach drei Tagen wird mir das nämlich zu langweilig und das Reisefieber wird mich packen. Aber erst in ein paar Wochen. Bis dahin muss ich noch meine neue Kamera in und auswendig lernen…

    • ich wollte grade sagen: mittendrin kommt die rechtfertigung wieder. eigentlich verrückt, oder? es ist doch unsere zeit, unser geld und unser leben. da sollte man doch wirklich selbst entscheiden können und dürfen, was man macht.
      ich wünsche dir jedenfalls einen erholsamen und trotzdem schönen, interessanten und erinnernswerten urlaub, wenn es dann soweit ist. und erstmal viel spaß mit der neuen kamera 🙂

  24. Soo schön ❤ jetzt habe ich richtig Fernweh!

    irgendwie haben wir das Übergangswetter für unsere Ring-Tour verpasst ^^
    obwohl es glaub ich jetzt abends auch recht angenehm sein kann 😉
    Bei mir war in letzter Zeit aber auch einiges los, daher habe ich mich auch nicht so richtig gerührt!
    Aber hoffentlich können wir das irgendwann mal nachholen 🙂

    • ich auch – die ganze zeit 😦
      und ja, das stimmt – das ist mir auch aufgefallen! aber es kommt ja der herbst und die nächste chance 🙂
      ich hab gemerkt, dass es bei dir eher still war aber ich dachte mir, wenn du wieder lust und laune hast, tauchst du bestimmt wieder in der blogosphäre auf. und weder der ring noch ich laufen davon 😉

      • Ja im Herbst müssen wir unbedingt eine kleine Tour machen 🙂
        Das stimmt, es war einiges los zuletzt, da hab ich dem Blog leider nicht ganz so viel Beachtung schenken können wie ich gern gewollt hätte. Meine Ausbildung, die Hochzeit meiner Mutter, und noch mehr 😉 Aber jetzt bin ich wieder da 🙂

        • auf jeden fall! aber das schaffen wir schon 🙂
          schön zu lesen! dann freu ich mich auf einen interessanten herbst 🙂

  25. Hallo Paleica,

    mit der Rückmeldung liegt bei mir eher am persönlichen Stress und hat nichts mit dem Feed zu tun. Mach Dir also keinen Kopf, es liegt bestimmt nicht an Dir und Deinen Beiträgen oder Deinen schönen Fotos wenn so was mal passiert.

    Reisen in warme Länder finde ich immer wieder schön und wenn ich könnte würde ich nichts anderes machen. Um so schöner wenn dann noch was abenteuerliches dabei ist. Mal gespannt wie es bei mir dieses Jahr auf La Palma wird, dort gibt es ja noch einiges zu entdecken. Es liegt letztendlich an jedem selbst wie und was er auf seiner Reise erleben will. Aber auf einem Kreuzfahrtschiff kann ich mir das nicht vorstellen.

    Liebe Grüße, Gerd

    • dann ist ja gut 🙂 wie gesagt – lieber einmal zuviel gefragt, man weiß ja nie!

      la palma ist eine tolle insel. ich hab dort leider nur einen tag verbracht, man kann aber sicher viiiel mehr dort sehen! die insel hat mir aber sehr gefallen.
      ich denke auch, dass kreuzfahren nicht für jeden geeignet ist. ich will es auch nicht immer und vor allem nicht nur, aber es ist schon eine schöne erfahrung, weil ich der weite des meeres sonst nie so nahe komme.

  26. Sehr schöner Text (und natürlich auch Fotos 😉 ). Ich muss mich auch immer ein bisschen zwingen, meine Reisen zu genießen und nicht zu denken: wenn ich stattdessen jetzt in Thailand wär… Eine weite Entfernung ist schließlich kein Garant für eine besonders tolle Reise oder ein Abenteuer 😉

    • hallo antje, danke für deinen besuch und deinen kommentar! es beruhigt immer ein bisschen, wenn andere ähnliche gedanken haben. ich stimme dir absolut zu. JA zu allen reisen, und wenn sie nur vor die sprichwörtliche haustüre sind 🙂

  27. Ich glaube, dass viele im Sommer einfach nicht wirklich da sind. Die Zugriffszahlen schauen bei mir im Sommer nicht wirklich gut aus 😀

  28. Pingback: Mobile Memories of America: Ein Roadtrip im Zeitraffer & Blogparade: was bedeutet reisen für dich? – episoden.film

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