Kein Begriff war so schwer zu finden wie einer mit X. Ein Wort, das eine umsetzbare Bedeutung hat und mit diesem Buchstaben beginnt. Selbst das Englische hat mir nicht viel weitergeholfen. Aber Internet sei Dank erschien dann etwas auf dem Radar, für das ich sogar die perfekten Bilder parat hatte 🙂

Ich weiß, dass viele von euch schon länger gespannt sind, was ich denn da für euch bereit halten werde und dass einige schon mit großer Sorge dem Buchstaben entgegen geblickt haben. Ich denke aber nicht, dass das nötig ist. Also, zeigt mir Bilder zu:

Es ist ganz interessant, welche Schwerpunkt man oft unbewusst setzt, wenn man mit der Kamera durch Städte streift. Manche Dinge ziehen einen immer wieder magisch an. Von meiner Liebe zu Laternen wisst ihr ja schon. Aber es gibt noch andere Objekte, die immer und immer wieder meine Aufmerksamkeit auf sich lenken. Einen Themenbereich mache ich dieses Mal zum Mittelpunkt des nächsten magischen Buchstaben.

Spanien ist zu allererst eines: bunt. Und ich habe unzählige bunte Bilder für euch. Dies ist jedoch eine Art kleines Experiment. Màlaga in schwarz weiß. Denn Spanien hat auch viele Strukturen, die sich in der Architektur des bunten verstecken und die nur durch den Farbentzug sichtbar werden. Das hab ich ja beim Beitrag über Valencias Laternen schon angesprochen. Drum begleitet mich auf meinen Spaziergang durch die andalusische Stadt mit Strukturen und Rhythmen.

Vorweg eine kurze Frage: hat letztens etwas mit meinem Feed nicht geklappt? Oder fandet ihr den Blogbeitrag zum Thema „Heimkommen“ einfach nicht interessant genug oder sind alle grade auf Urlaub? Der Beitrag lag mir persönlich nämlich sehr am Herzen, während die Reaktion, naja, sehr überschaubar war. So wenige Rückmeldungen bin ich sonst einfach nicht gewöhnt – und lieber einmal mehr gefragt 🙂

Ich bin nun mehr oder weniger wieder wirklich im Alltag angekommen. Die erste volle Arbeitswoche geschafft, die hoffentlich allergrößte Hitzeperiode überstanden, den Großteil der Fotos gesichtet, bearbeitet und in Blogbeiträge sortiert, fehlen noch die Worte, um euch alles zu zeigen. Bis dahin gibt es einen Vorgeschmack vom Apfel, eine kleine Reise querbeet durch alle Stationen, an denen wir gehalten haben. Außer Tanger – aber das ist eine andere Geschichte.

Die letzten zwei Wochen sind wie im Flug vergangen und nun ist meine Blogpause (andere sagen dazu: Urlaub) auch schon wieder vorbei. Ich habe wirklich Unmengen an wundervollen Eindrücken gesammelt und auch für euch die verschiedensten mitgebracht. Momentan bin ich am Bearbeiten und Sichten und Texte dazu schreiben – es wird vermutlich wieder bis ins neue Jahr dauern, bis ihr alles gesehen habt, aber so gibt es zumindest genug Futter für den Episodenfilm 🙂 Da das „O“ nun schon wieder vor der Türe steht, bekommt ihr hierfür die erste Auswahl.

Zu allererst: Ihr seid toll! Danke für das ausführliche, sehr persönliche und positive Feedback auf mein Geplapper zu „warum wir auch über die Schattenseiten der Dinge bloggen sollten.“ ❤  Und: nachdem ich es ja im letzten Post schon angekündigt habe: bevor ich meine 5 Anti-Reisetipps verfasst habe, habe ich ganz eigentlich an etwas klassisch blogotypisch rosarotem geschrieben: auf shavethewales.net hab ich nämlich einen wunderbare Artikel gefunden – die persönlichen Reiseweltwunder. Soviel wie Caroline bin ich selbst nicht unterwegs, darum beschränke ich sie auch nicht auf ein Jahr, sondern allgemein auf die Dinge, die ich – seit ich etwas weiter in der Welt unterwegs bin – erleben durfte. Und beginne mit:

Die weißen Klippen von Dover