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Der Herbst mit Apfelaugen & mehr Gedanken zur [Wort] Zwiespältigkeit des Lebens

Zwiegespalten

Ein Wort, das mir Nina im Zuge des „Nur ein Wort“-Projektes geschenkt hat. Und zu dem ich eigentlich bereits einen Artikel verfasst habe. Allerdings habe ich festgestellt, dass das Wort noch viel mehr für mich ist.

Denn Zwiespältigkeit begleitet mich schon mein ganzes Leben. Ich finde sie wieder, immer und überall. Oder sie findet mich?

Ich liebe den Herbst, für sein Licht und seine Farben. Für die bunten Blätter und die sanfte Nachdenklichkeit – die sich meist gegen Ende der goldenen Tage in Melancholie verwandelt, die sich kurz vor Jahresende als düstere Schwermut entpuppt.


 

Ich liebe Menschen, dafür, dass sie in den Zug meines Lebens einsteigen und mich eine Weile begleiten. Für die sonnigen und schönen Momente, die lustigen, das Lachen, aber auch die Gespräche, die Orte der Reflexion des Negativen. Doch irgendwann steigen sie alle wieder aus und hinterlassen Lücken, Schmerzen, Narben.


Ich liebe Wien, weil ich Kultur, Natur und Kulinarik direkt vor der Haustür habe. Weil Interessen so vielfältig kaum sein können, dass es nicht innerhalb der nächsten Stunde Raum für sie gibt. Gleichzeitig lässt einen die Großstadt nie zur Ruhe kommen, man wird das Gefühl nicht los, etwas zu versäumen, während man gerade bei etwas anderem ist. Es ist nie genug, es ist nie das Richtige, es ist alles immer nur halb, man verlässt eines zu früh und kommt zum anderen zu spät und lässt sich vom Gefühl, dass das Leben viel zu kurz ist, immer wieder auseinanderreißen.


 

Ich liebe die Natur, denn sie gibt mir Ruhe. Sie lässt mich sehen, was ich im Alltag oft nicht sehen kann. Die kleinen Details, auf die es ankommt, die Schönheit in einer makroskopischen Welt, aber sie erinnert mich immer an die Vergänglichkeit und daran, dass nichts ewig Bestand hat auf dieser Welt.


Ich liebe die Möglichkeiten, die das Leben bietet. Die vielen Wege, die man gehen kann, um das Leben sein eigenes werden zu lassen. Es ist die Zeit und der Ort, wo Erwartungen von außen nicht gehorcht werden muss. Doch welcher Weg ist nun der richtige? So viele Entscheidungen wurden bereits getroffen, früher, aus falschen Beweggründen und zwanghaften Mustern. Wo bin ich? Bin ich richtig hier? Soll ich umkehren, anders abbiegen, weitergehen?


 

Ich liebe das Wasser, weil sich in ihm die Welt spiegelt. Es ist der Inbegriff der Reflexion. Es erfasst alle Sinne. Man riecht es, hört es, kann es fühlen und schmecken. Es ist schön und bunt, von weitem, wenn sich die Bäume spiegeln, die Enten darin schwimmen und die Blätter darauf tanzen. Es ist glitschig und widerlich, in der Nähe, wenn man hinein schaut, hinunter schaut und die bemoosten Stämme und der aufgeweichte Müll entdeckt.


Ich liebe den Himmel, den Inbegriff der Unendlichkeit, der Weiten, die die menschliche Vorstellung übersteigen. Die Wolken und die Sonne,  den Regen, den Schnee, manchmal sogar den Wind, wenn er an einem heißen Sommertag sanft über meine Haut streicht. Doch anders ist es, wenn alles nur grau ist und düster und das Tageslicht für Wochen nicht ausreicht.


Ich liebe die Berge, die so alt sind wie die Erde selbst und so unveränderlich scheinen. Die uns einladen, sie zu besteigen und von ihren Spitzen die Dächer der Welt zu überblicken. Die uns eine Illusion von Beständigkeit vermitteln, während sie uns einkesseln und uns Wege abschneiden, die wir nicht einfach gehen können.


Wie wirklich ist die Wirklichkeit?


Wieviel Beständigkeit hat unser Leben?


Es fließt dasselbe Wasser immer nur einmal über diese Felsen hinab.


Doch es ist immer dasselbe Element, das sich seinen Weg durch das Tal bahnt.


Es ist nie dieselbe Luft und doch die gleiche, die über die Hügel und Wiesen streicht.


Es sind nie dieselben Sonnenstrahlen, die wir als Lichtpunkte tanzen sehen und doch ist es immer dieselbe Sonne, die sie schickt.


Es sind nie dieselben Blätter, die am Wegesrand liegen – und doch stammen sie vom selben Baum.


Wir stehen mitten in unserem Leben und sehen ihm zu, wie es vergeht, während wir uns nicht entscheiden können, vorwärts zu gehen, uns umzudrehen, eine Richtung einzuschlagen oder einfach im Laub zu tanzen.


 

Wir sehnen uns zurück nach wärmeren Tagen.


Nach hellerem Licht.


Klarer Sicht.


Während sich die Natur um uns herum stetig verändert. Jeden Tag ein bisschen.


Währenddessen versuchen wir sie festzuhalten, so wie sie ist.


Sie zu konservieren, für den Moment, zumindest einen Augenblick lang.


Aber wir können sie nicht stoppen. Unaufhaltsam fallen die Blätter zu Boden und verschwinden, während wir uns nicht entscheiden können, uns dem Flow hinzugeben, mitzuschwingen, uns treiben zu lassen oder stehen zu bleiben.


 

Sollen wir bleiben? Sollen wir in die nächste Bahn steigen und wegfahren? Wohin? An den Stadtrand? Ans andere Ende der Welt? Mit wem? Sollen wir alleine gehen? Sollen wir unsere Freunde mitnehmen, unsere Familie? Wo ist der richtige Ort für uns? Für jetzt? Für später? Für immer?


Wir schauen zurück auf das was einmal war.


Auf die Vergänglichkeit, Momente und Menschen, die niemals wiederkommen.


Und kehren ihnen den Rücken zu.


Bis wir das Tor hinaus finden, in unsere Welt, an unseren Platz, vielleicht.

Alle Bilder aufgenommen mit dem iPhone5s.

89 comments on “Der Herbst mit Apfelaugen & mehr Gedanken zur [Wort] Zwiespältigkeit des Lebens

  1. Ist doch irgendwie passend, dass die Zwiespältigkeit auch zwei Beiträge hervorbringt ^^

    Und ich muss sagen der Beitrag ist Hammer! Nicht nur die Bilder, die farblich 1a abgestimmt sind, sondern auch ihre Kombination mit den Texten (und natürlich die Texte) ist ganz wunderbar gemacht!

    Zum Leben in der Großstadt – da kann ich dir nur Recht geben, mir geht es ganz genauso, oft hab ich das Gefühl ich müsste zumindest 3 Leben parallel führen, um alles rauszuholen, was ich rausholen will.

    Was das Wasser betrifft, ich liebe es auch, es gibt kaum was beruhigenderes für mich als am Wasser zu sitzen und den Wellen zuzusehen, andererseits steht „Ertrinken“ recht weit oben in meiner „so möcht ich lieber nicht sterben“ Top 10 ^^, in einem See schwimmen ist immer ein Bisschen Überwindung für mich (weil ich ja den Boden nicht sehen kann…)

    Und die Bild-Idee mit der unterschiedlichen „Belaubung“ find ich wirklich sehr schön und aussagekräftig 🙂

    Nebenbei: Kannst auch nicht schlafen, oder warum postest du so spät noch?

    • das stimmt 🙂 und offenbar hab ich zuerst einen einstieg in das thema gebraucht, bis die worte dann locker genug gesessen sind 🙂

      und es freut mich sehr, dass er dir gefällt! ich hatte auch selten so schnell so einen langen beitrag fertig und dachte mir, das ist für mich grad so aktuell, das schieb ich jetzt vor die anderen geplanten beiträge rein 🙂

      ich finde das manchmal echt furchtbar. jeden tag wären x dinge, die man machen könnte, gleichzeitig will man nicht immer was machen. klar ist das jammern auf extrem hohem niveau, aber es ist oft schwer, zur ruhe zu kommen und sich selbst zu finden, wenn die ablenkung von außen so groß ist.

      mit dem see gehts mir sowieso so. ich hab angst vor lebenden gewässern und geh üblicherweise nicht rein, wenn ich nicht sowohl runter seh als auch stehen kann… ertrinken ist da für mich auch ganz weit oben, ich glaub es steht an zweiter stelle nach verbrennen.

      ich plane die beiträge immer und poste sie üblicherweise um 5. ich kann zwar auch oft nicht schlafen, aber das war so vorbereitet 😉

      • Wenn die Inspiration mal zuschlägt… ^^

        Gell, man bekommt glatt ein schlechtes Gewissen, wenn man mal einen Tag lang faul auf der Couch rumliegen will. Und ja, für die innere Ruhe ist das natürlich nicht so toll…
        Schön zu wissen, dass es nicht nur mir so geht mit den Seen… wenn ich die anderen Leute so sorglos darin schwimmen seh frag ich mich oft „wie machen die das bloß, es kann so viel passieren“ denke das ist wie bei Leuten mit Flugangst, die fragen sich sicher auch, wie die anderen Passagiere so entspannt bleiben können ^^ so hat wohl jeder seinen Spleen

        Lustig, nachdem ich heut morgen meinen Beitrag auch geplant hab (um 5 in der früh post ich nix, das sieht doch kein Schwein ^^) hab ich beschlossen, das in Zukunft auch öfter so anzugehen, bin da viel entspannter beim taggen und vorbereiten, nicht so getrieben. Warum planst du?

        • du sagst es 🙂 und dein wort war einfach super 🙂
          ja, absolut! in der schiachen jahreszeit gehts ja noch irgendwie, aber sobald die sonne rauskommt werd ich ganz nervös und unrund, wenn ich nicht vor die tür komme. das gefällt mir gar nicht und deswegen stresst mich auch der sommer immer so, weil einfach nie platz zum durchschnaufen ist.

          nein, bei mir ist das totaaal extrem. ich habs heuer im sommer zum ersten mal geschafft, mich ein ganz klein wenig ins wasser zu wagen wo ich nicht stehen konnte. das war echt eine mega errungenschaft für mich. aber du wirst wohl recht haben, menschen mit flugangst gehts da genauso. gegen diese dinge ist man halt leider machtlos.

          also ich hab irgendwie im laufe der zeit die erfahrung gemacht, dass montag und mittwoch für meinen rhythmus die besten postingtage sind. montag sowieso, schon allein durch ML bedingt. Donnerstag geht dann schon zu sehr richtung wochenende und da sitz ich nicht am PC und das ist mit den kommentaren blöd, dienstag zu nah am montag. und ich hab den beitrag gern online, wenn die leute aufwachen und durch den reader scrollen, so bin ich auf 5:00 gekommen. könnte mal probieren ob die resonanz zu anderen uhrzeiten besser ist 😉 (auf die idee bin ich gar noch nie so wirklich gekommen). naja und da ich weder immer zum passenden zeitpunkt inspiriert bin, noch immer genau dann zeit hab, hab ich begonnen, mit der planungsfunktion zu arbeiten. meistens bereite ich über die woche vor und arbeite immer wieder dran und feile herum, was ich auch gern mache, damit auch alles relativ sicher fehlerfrei ist, mehrmals korrekturlesen und so. seitdem ist das bloggen wesentlich strukturierter und stressfreier für mich geworden.

          • Danke, ich freu mich total, dass ich dir ein gutes Wort liefern konnte 🙂 (außerdem ist „Zwiespalt“ für mich auch recht Bedeutungsgeladen)
            Das stimmt, wenns draußen eh eklig ist geht das leichter ^^
            Ganz so extrem ist es bei mit nicht, aber ich war auch ganz stolz auf mich, als ich mich vorletztes Jahr fast bis in die Mitte des Sees getraut hab ^^
            O.k., das ist natürlich auch ein Grund, ich weiß bei mir noch nicht so, was am Besten geht zeittechnisch. Hat vielleicht auch mit der Themenvielfalt zu tun ^^ stressfreier kann ich jedenfalls zustimmen 🙂

            • ja, das konntest du. dieses wort ist irgendwie sowas wie die absolute beschreibung von mir selbst und begleitet mich seit ewigkeiten und es taucht immer wieder auf. insbesondere dann, wenn ich mich mal kurz angekommen fühle..

              wooow, das ist ja wahnsinn. also für mich war das schnorcheln in der geschützten bucht auf mallorca heuer bisher mein absolutes highlight und ein irres überwinden meiner angst. auch dazu kommt beizeiten ein wort-beitrag 🙂

              oh ich denke wenn es passt pendelt sich das ohnehin mit der zeit ein.

              • Ich nehm immer ambivalent (als Beschreibung meiner selbst) aber kommt fast aufs selbe raus ^^
                Naja, denke gegen solche Ängste gibts eben nur eins: Konfrontation und die dann üben, üben, üben ^^ wie groß man die Übungsschritte ansetzt is ja dann immer Personenabhängig. Auf den Beitrag bin ich jedenfalls gespannt 🙂
                Wir müssen uns wirklich mal treffen, allein um zu erfahren, ob wir uns echt so ähnlich sind ^^ (zumindest empfind ichs auf Basis der bisherigen Kommunikation so)

              • ich normalerweise auch. aber dann hab ich mich kurz gefragt: warum eigentlihc immer das fremdwort? ich versuche auch jetzt oft ganz bewusst das deutsche wort einem anderen vorzuziehen.
                jaja, systematische desensibilisierung 😉 bisher war das immer mit nem gewissen risiko verbunden, als ich das das letzte mal ernsthaft probiert habe wäre ich vor panik selbst kaum noch ans ufer gekommen. und irgendwie bietet sich die gelegenheit halt nicht oft genug, um das wirklich strategisch anzugehen. aber ich gebe nicht auf 🙂

                ja, ich hoffe ehrlich, dass es diesmal beim fotowalk hinhaut ❤

              • Ach, ich MAG ambivalent ^^ es klingt so schön rund und harmlos, ganz im Kontrast zu seiner Bedeutung.

                Ja… einen See um die Ecke hat hald nicht jeder, so muss mans eben immer wieder bei Gelegenheit machen.
                Hast du denn beim Probieren wen mit, der dich unterstützt? Find ich sehr hilfreich (Mann wurde bei den ersten Tests zum Wache halten abgestellt und wär ich am ertrinken gewesen hätt er mich retten kommen müssen ^^).

                Jup, hoff ich auch, aber ich denke die statistischen Chancen, dass ich diesmal wieder die Grippe krieg sind recht gering und wenn nicht was ganz extrem furchtbar wichtig dringendes kommt nehm ich mir die Zeit ^^. Meine mail hast bekommen, oder?

              • 🙂 das stimmt natürlich. ich mag es auch. es ist auch ein schönes wort. aber zwiespalt. das hat auch was. man kann sich reinfühlen in dieses wort 🙂

                ja, ich schwimm jetzt nur noch mit mann in griffweite. allerdings muss ich sagen, ich hab es lang nicht angetastet. heuer auf mallorca war eben nach ewigkeiten der erste echt versuch, da wieder was zu unternehmen. und jetzt bin ich wild entschlossen, da weiterzumachen. eigentlich wollte ich ja noch zum erlaufsee waren weil der auch so schön ist und zum neufelder see aber heuer ist es sich einfach nciht mehr ausgegangen.

                jep hab ich – hab grade zusammenfassend termin ausgeschickt, nachdem alle schon geantwortet haben. vui supa, bin begeistert 🙂

  2. Grandiose Sicht auf das Leben, liebe Paleica!
    Genau so ist es doch lebenswert und schön! Durch die Zwiespältigkeit gibt es uns immer mindestens 2 Möglichkeiten und man hat die Wahl.
    Tolle Fotos!!!!!

    • dankeschön 🙂 da hast du recht, aber man sagt ja auch „wer die wahl hat, hat die qual“. ironischerweise ist die von früheren generationen erkämpfte eigenverantwortung etwas, das einen (finde ich) durchaus erschöpfen kann. obwohl man nie vergessen darf, dass man dankbar dafür sein muss, dieses wahlrecht zu haben.

  3. Wie schön!!😊👏🏻

  4. Sehr schön! Der Herbst kann schon wirklich sehr schön sein, Deine schönen Fotos zeigen das. Hach diese warmen Farben, sehr schön. Nur zu kalt und nass sollte er nicht sein.

    Liebe Grüße, Gerd

    • ja du sagst es. wir hatten wirklich einige zeit jetzt im oktober total schlechtes wetter aber seit etwa 10 tagen leuchtet und strahlt die sonne jeden tag, traumhaft. so dürfte es immer sein!

  5. Das ist eine wirklich tolle Fotoserie! Einige der Bilder gefallen mir sehr gut, aber was diesesn Beitrag besonders macht ist die runde Komposition aus abgestimmten Bildern mit passendem Text.

    Danke für diese schöne Morgenlektüre 🙂

  6. Eine wunderbare Fotoserie mit einem sehr nachdenklichem Text. Dabei sollten es gar nicht so schwer sein, Entscheidungen zu treffen. Was kann schon geschehen, wenn man daran glaubt, dass alles gut ist?!
    Liebe Grüße.

  7. Wunder- wunder- wunderschöne Bilder und tolle Zeilen 🙂
    Wie im Innen so im Außen 🙂 ❤

  8. Wunderbare Bilder und Worte, das regt bei mir schon wieder einiges an.
    Mir sind viele deiner Gedanken vertraut. Ich glaube, die Zwiespältigkeit ist ein Teil des Lebens, manchmal befinden wir uns sogar im scheinbar unauflösbaren Dilemma, weil sowohl das eine als auch das andere ‚richtig‘ erscheint, sich gleichzeitig beides komplett widerspricht. So ist es. So ist das Leben. Auch wenn wir uns wünschen würden, es gäbe einen Weg, eine Lösung, eine Wahrheit, ein Gefühl, eine richtige Entscheidung.
    Das hast du sehr schön mit deinen Worten getroffen.

  9. Ganz lieben Dank für die tollen Fotos und den Text, in dem ich mich oft wieder gefunden habe. Ja das ganze Leben ist zwie gespalten und Du hast Deine Überlegungen dazu wunderbar formuliert. Ganz Klasse, toller Beitrag!
    Ist Rebloggen erwünscht?

  10. Wunderbare Fotoserie, mit allem was dazu gehört. gefällt mir unwahrscheinlich gut. ist da auch was Analoges dabei? Sieht auf jeden Fall so aus, oder die Nachbearbeitung ist dir entsprechend gut gelungen.
    Die Friedhofsbilder sind mal wieder der Hammer.
    Viele Grüße Jürgen

    • dankeschön, lieber jürgen ❤ nein, die sind alle aus dem iphone und durch irgendwelche apps gejagt, so lange, bis sie so aussahen wie in meiner fantasie 🙂

  11. Mit deinen Fragen triggerst du mich mal wieder ganz schön. vielen Dank dafür und für den schönen Beitrag allgemein. Für mich ist Zwiespalt immer Zerissenheit vor allem in mir selbst.

    • das freut mich zu hören, dann haben sie ihren zweck erfüllt 🙂 dankeschön fürs lesen und für deine worte!
      und ja, die zerrissenheit, die ist immer innen drinnen und wird nur von außen sichtbar gemacht.

  12. Waoh, sehr schön die fließende Kombination aus den Fotos (vor allem das erste ist großartig!) und deinen Zeilen!

  13. Hat dies auf silverbluelining rebloggt und kommentierte:
    Noch ein schöner Beitrag zum Thema „Herbst“

  14. Ich bin mal wieder erstaunt damit, was für faszinierend schöne Aufnahmen du mit deinem iPhone produzierst ❤
    Der Text, die Kombination mit den Bildern, die zwiespältigen Worte über Zwiespalt – MEGA MEGA MEGA TOLL UND GUT. Hab das so gerne gelesen, erkenne mich und das Leben in so vielen Zeilen wieder.
    Es ist einfach unfassbar wie gut du die Welt, das Leben und die Zwiespältigkeit mit diesem Beitrag auf dem Punkt gebracht hast. Wahnsinn – ehrlich!

    Ich liebe diesen Beitrag ❤ Mehr kann ich dazu nicht sagen! *__*

    • ich muss ehrlich sagen, ich bin auch oft erstaunt, wie die linse vom apfel funktioniert. die bilder damit sind von farben und licht her wesentlich besser als von der canon. grade das erste ist irgendwie so ein bild, das ich schon seit ewigkeiten machen wollte – man muss halt auch zum richtigen zeitpunkt am richtigen ort sein 🙂

      danke auch mal wieder für deinen supersüßen kommentar ❤ es freut mich sehr, dass er gefällt! und darum liebe ich mein wort-projekt so sehr. ohne den input des wortes wäre das alles nie entstanden… und ich genieße das schreiben 🙂

  15. Bild 1 haut mich komplett um, unfassbar diese Farben. Und der Text ist ebenfalls grandios. Lebensnah und passend, sehr schön zu lesen. Macht nachdenklich! Danke!

    • danke 🙂 bild 1 stand irgendwie schon ewig auf meiner fotobucketlist und dann hatte ich das riesenglück, endlich mal zur richtigen zeit am richtig ort zu sein – und mit den richtigen apps noch ein wenig nachzuhelfen 😉
      danke auch fürs lesen!

  16. salieschen

    Sehr schöne Photos! 🙂 Ein bisschen nostalgisch finde ich, aber vielleicht bringt das auch der Herbst an sich mit. Gefällt mir jedenfalls sehr gut. 😉

    • für mich gehört es mit dem herbst und dem sich-verabschiedenden jahr irgendwie untrennbar zusammen… es freut mich, dass es dir gefällt!

  17. Ich möchte den anderen zustimmen…wunderschöne Bilder und ein so passender Text!

    Als ich gelesen habe, dass die Bilder miti dem Iphone aufgenommen sind, konnte ich es gar nicht glauben. Ich versuche seit Tagen mit meiner Nikon DLSR goldene Herbstbilder zu machen, aber ich bekomme das Licht mit der Kamera einfach nicht richtig eingefangen…

    • hallo liebe heike, vielen dank fürs vorbeischauen und lesen!
      mir geht es ähnlich. das iphone hat offenbar für genau diese licht/gegenlicht-situationen einen besonderen sensor. mir ging es unlängst mit meiner kleinen canon g15 auch so und auch die nikon ist da schneller an ihre grenzen gestoßen. dazu kommen halt dann noch die entsprechenden apps. ich denke ich werde mal versuchen, die „großen“ bilder ebenfalls mit derselben methode am smartphone bearbeiten und sehen, ob das ergebnis vielleicht zufriedenstellender wird.

  18. Sehr schön …… es hat für mich so was eigenes Bilder zu sehen als Interpretation von Orten, die ich alle kenne ….

  19. Bin gerade zufällig über deinen Blog gestolpert und bin beeindruckt. Von Bildern und Worten ❤

  20. Puuuuuuh! Einatmen – ausatmen – durchatmen… Nochmal lesen… Puuuuuuh!

    Wahnsinns-Bilder und ein philosophischer, treffender, genialer Text, der mir einen gewissen Schwindel beschert hat… Ich verdaue das jetzt mal!!!

  21. Wunderschöne Fotos und tolle Texte :3

  22. Ich bin auch sehr oft zwiegespalten und wenn ich zu viel Zeit zum Denken habe, versuche ich mir oft vorzustellen wie mein Leben jetzt wäre, wenn ein paar Dinge anders gelaufen wären oder ich mich anders entschieden hätte. Schlussendlich, bringt es mir ja doch nichts und ich bin dann doch froh über das meiste wie es kam.

    Wunderschöne Herbstbilder! Die Natur verändert sich da echt schnell aber dieser Herbst war bestückt mit sonnigen Tagen, perfekt für Fotos 🙂

    • ja, die faszination der virtuellen biografien. das denke ich mir auch öfters bzw. ich rekonstruiere so manche dinge und schau mir an, wieviele kleine impulse nötig waren, um genau dahin zu kommen und bin oft fasziniert davon, wieviele faktore da zusammenspielen mussten.
      danke für die lieben worte zu den bildern. es geht wie immer zu schnell aber sie sind so toll!

  23. Liebe Paleica, das hast du wie immer sehr toll gemacht, wünsche einen guten Tag

  24. Wie sagt man: Es gibt immer 2 Seiten einer Medaille. Himmel und Hölle.
    So lange die positiven Seiten überwiegen, ist man glücklich.
    Ich mag deine Fotos! Vor allem auch die Gegend und das schöne Laub!

    Dieser November ist bis jetzt gar kein November – finde ich. Normalerweise startet das Shit-Wetter des Jahres an Allerheiligen, doch bis jetzt gab es zwar jeden Morgen tierisch feuchten Nebel, aber um 11 kam die Sonne raus und es ist fast herrlich!

    Morgen Mittag um 1 Daumen drücken! Klausur steht an 😀 Danach schreib ich auch wieder eine Mail…

    • genau so ist es. und viel kommt auf den blickwinkel drauf an.
      es freut mich sehr, dass sie dir gefallen!

      und ja, das stimmt. so einen schönen start im november hatten wir glaub ich noch nie! ich genieße das grade sehr, auch wenns jetzt schon sooo früh dunkel ist.

      klar drücke ich die daumen! und auf updates bin ich gespannt 🙂

  25. Mah ich hab diesen Beitrag richtig genossen! Der Text, die Fotos – einfach wunderschön! Der Herbst ist wirklich eine tolle Jahreszeit 🙂

    • das freut mich sehr! ich hab es auch genossen, ihn zu schreiben. es ist ein schönes gefühlt, wenn die worte so aus einem raus sprudeln. der herbst ist da bei mir ja prädestiniert dafür 🙂

  26. Liebe Paleica,

    das sind wunderschöne Fotos! Mir gefallen besonders die orange/gelben in dem tollen Licht! Wunderschön!

    Liebe Grüße
    Judith

    • liebe judith, das freut mich sehr. ich finde es so toll, dass wir heuer endlich mal glück hatten mit ein paar „goldenen tage“, die letzten jahre war es zur bunten blätter zeit immer grau in grau!

  27. sehr schön … wunderschön … und ich bin auch mehr für bunt 😉

  28. Hallo, liebe Paleica, einen super Tag wünsche ich

  29. Grandios, diese Farben und das Leuchten. Tolle bunte Bilder, die Du da gemacht hast.

    PS.: Wo wir im Leben stehen, liegt es an uns es zu gestalten.

    LG Jan

  30. Die Farben auf den Herbstfotos sind wunderschön.
    Der Text zu Wien als Stadt hat mir gut gefallen und trifft für mich den Kern jeder Großstadt. Danke dafür.

    • dankeschön fürs lesen und deine lieben worte! ich denke auch, dass das im allgemeinen in großstädten immer wieder ein thema ist. es ist schwer, seine richtung zu finden.

  31. traumhaft schöne Bilder mit einem sehr aussagekräftigen Text!
    Der Herbst ist eine wundervolle Jahreszeit!

    Liebe Grüße
    Eva

  32. Liebe Paleica,

    ich liebe den Hebst für seine Farbenvielfalt und finde deine Herbstbilder wahnsinnig schön. Sie strahlen für mich eine Wärme aus. Es ist so schade, dass mit dem Fallen dieser bunten Blätter das Triste einkehrt. Auch den Winter mag ich, aber er bietet mir außer vielleicht einem Blau nichts an Farben…

    Liebe Grüße, Bee

    • danke liebe bee ❤ ja, das tun sie und es war auch wirklich traumhaft schön an diesen tagen.
      da gehts mir auch so. kann es nicht ewig herbst sein? oder zumindest etwas anderes als diese langen, tristen, grauen tage, an denen man wochenlang keine sonne sieht.

  33. Danke für diesen wunderschönen Beitrag..

  34. Das Foto mit dem Farbverlauf im Wald ist wunderschön. Und die Spiegelung im Wasser.
    Und der Einleitzungsatz: „…die sich meist gegen Ende der goldenen Tage in Melancholie verwandelt, die sich kurz vor Jahresende als düstere Schwermut entpuppt.“

    Wieviel Beständigkeit hat unser Leben? Hm, ich würde sagen, sehr wenig

  35. wie schön das ist… sehr schöne Zeilen und sehr schöne Fotos dazu.
    Danke

  36. Wieso habe ich diesen Megabeitrag erst jetzt entdeckt? Wow Paleica. So schön. Die Bilder sind der Hammer. Kann mich gar nicht satt sehen.
    Und die Worte so tief und treffend!
    Alles passt so gut zusammen.
    Dein Beitrag ist aufjedenfall nicht zwiespältig. Das Leben schon. 🙂
    Ganz liebe grüße! !!!!

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