Paleica 2014 – ein Vergleich mit sehr viel früher

Ich habe mich aus Spaß an der Freude von heyjennypenny mit einem Stöckchen bewerfen lassen, das mir in die Jahreszeit zum Jahresabschluss gut reingepasst hat. Ein „waspassierteimjahrxy“-Stöckchen. Ich habe das Jahr 2000 bekommen – vermutlich eins der emotional bahnbrechendsten für mich. Sofern man das überhaupt über die intensiven Jahre der Pubertät so sagen kann. Also werde ich euch ein bisschen erzählen, wer ich im Jahr 2000 so war – und was sich bis heute verändert hat. Achtung, Textflut. Wie immer am Jahresende. Ihr kennt das ja schon 🙂

2000

Alter: Überwiegend 13 Jahre alt.

Beziehung: Allererstes Mal ganz „echtes“ Verliebtsein (holla Urlaubsflirt), allererste „echte“ Beziehung (3 Wochen mit einem Menschen, mit dem ich auch danach noch lange befreundet war. Auch wenn wir heute keinen Kontakt mehr haben, wars schön, ihn in meinem Leben gehabt zu haben). Die Trennung hat mir damals aus Mitleid von meinem Papa meine heute noch schöne tolle Pioneer-Stereoanlage beschert. Mit Kassetten- und Minidisc-Deck 😀

Beruf: Hauptberuflich Schülerin.

Musik: Musik damals… enorm wichtig! Aber das war noch relativ Charts-lastig. Im Frühling war definitiv Bravo Hits 26, CD 2 das meistgehörte Album. In diesem Sommer kam dann „It’s my Life“ von Bon Jovi raus, das viele Jahre lang im Stile von Ally McBeal meine Hymne war. Stan von Eminem wurde auch rauf und runter gehört und die Bravo Hits 30. Und dann gab’s eine Ö3-Sommer-Special-Edition, von der mir vor allem „Sweat“ von Inner Circle und „Sunshine Reggea“ von Laid Back in Erinnerung geblieben sind. Im Herbst ist dann die Band „Slut“ mit dem Album „Lookbook“ aufgetaucht, was wohl einer meiner ersten Ausflüge in Musik abseits des Radios war.

Haare: O M F G. Kurz, rot, schrecklich! Ein Unfall! Allerdings war das auch der Kommunikationsproblematik mit dem Frisör geschuldet. Ich werde nie vergessen, wie ich zu ihm sagte „bitte vorne lang und hinten kurz“ (ich wollte keine Stirnfransen mehr) und er machte es umgekehrt. Da mir meine Eltern zuvor immer eine Kurzhaarfrisur verpassten, war ich mit 13 alt genug, mich dagegen zu wehren, nur musste ich dies meinem Frisör erst beibringen.

Aufenthaltsort: Überwiegend Perchtoldsdorf (Schule), 2 Wochen Portugal (Algarve), 1 Woche Jois (Jungscharlager), bestimmt irgendwann Mürzzuschlag (Großeltern), 1 Woche Ossiacher See (Sportwoche).

…und 2014?

Alter: überwiegend 27, jetzt 28.

Beruf: Kommunikationsmädchen für alles. Grafik, PR und was man mir sonst noch so unterjubeln kann in einem Produktionsunternehmen im Bereich Heiztechnik/Erneuerbare Energie.

Musik: Dafür gibt’s mittlerweile einen eigenen Blog 🙂 . Meine Spotify-Statistik sagt jedenfalls: ich mag alle möglichen Indie-Richtungen und dann noch Udo Jürgens. Damit liegt es nicht so falsch. Lieblingssong des Jahres: „Hero“ von Family of the Year.

Haare: Aktuell relativ zufriedenstellend. Schulterblattlang, mittel- bis dunkelbraun mit rötlichem Schimmer. Aktuell am liebsten mit einer hübschen Spange zusammengeklammert. Anfang des Jahres 25cm abgeschnitten und immer noch happy damit.

Aufenthaltsort: Vorwiegend Wien. Messe- und meetingbedingte Businesstrip-Aufenthalte quer durch Österreich und in Süddeutschland (Graz, Wels, Bramberg/Pinzgau, Lienz/Osttirol, Salzburg, Nürnberg mit kurzem Abstecher nach Regensburg), die große Reise von Kalifornien über Arizona nach Nevada und retour. Paris. Die übliche Weihnachtsauszeit im Salzkammergut am Wolfgangsee.

paleica2014

Wer von mir ein Jahr zugeworfen bekommen möchte, bitte einfach kommentieren 🙂

À propos Salzkammergut… ein paar Fotos zum Jahresabschluss vom Weihnachtsurlaub.

Ansonsten habe ich zu diesem Jahr 2014 gar nicht soviel zu sagen, wie das sonst meine Art ist. Es war ein turbulentes Jahr mit Höhen und Tiefen, wie das eben meist so ist. Mein Wunsch ans Universum, es möge sich nichts Großartiges verändern, hat sich bewahrheitet – an dem muss 2015 noch ein wenig gefeilt werden.

Ich bin sehr alten Konflikten auf den Grund gegangen und konnte einiges daraus lernen, das mein beginnendes Burnout, vor dem mich mein Arzt im Jänner gewarnt hat, zum Glück abgewendet hat. Ich kämpfe immer noch mit der Schulter. Ich konnte meinen Traum von einem eigenen Golden Gate-Foto, vom Grand Canyon-Heliflug und vom Wale-sehen verwirklichen und durfte meinen Geburtstag in Paris verbringen, auch wenn ich noch immer sehr traurig bin, so die allerletzte Möglichkeit verpasst zu haben, Udo Jürgens noch einmal live zu sehen. Ich habe ein paar Freundschaften für mich neu definiert – das war mir schon lange ein Anliegen. Ich bin im Großen und Ganzen mit dem Lauf der Dinge zufrieden und hoffe, dass es im kommenden Jahr 2015 allen Menschen, die mir nahe stehen, gut geht, dass ich viel schöne Zeit mit allen verbringen kann und dass die schlechten Prognosen für die Gesamtsituation unter „angesagte Katastrophen finden nicht statt“ fallen werden.

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Zum Abschluss möchte ich alle nochmal dran erinnern: wer bei Magic Letters teilnehmen will, einfach auf der Projektseite mit einem Kommentar anmelden – am 5. Jänner geht es los!

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PS: Mit dem Weihnachtsbeitrag habe ich die 800-Post-Grenze geknackt und am 30.12. durfte ich meinen 400. Follower verzeichnen. Danke euch für eure Treue!