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Burg Deutschlandsberg: Winterliche Ausblicke & 1 Jahr mit der „großen 3“

Vor meinem 29. Geburtstag nahm ich an einer Blogparade teil, in der es um das dritte Lebensjahrzehnt ging. Wie man es wahrnimmt, wie man es empfindet, wie es einem damit geht – je nachdem, wo man grade steht und in welcher Phase man sich grade befindet. Ich kann dem Text auch heute noch Vieles abgewinnen, obwohl sich in den letzten 2,5 Jahren eine Menge verändert hat (kaum zu glauben, dass diese Worte nun schon wieder so weit zurückliegen). Wie stehe ich also zur „großen 3“ wie ich sie für mich genannt habe, etwas über ein Jahr nachdem ich begonnen hatte, sie mit mir herumzutragen?

Die Idee zu diesem Text kam mir spontan, da ich bei einer anderen Bloggerin, die selbst an der Schwelle dazu steht und darüber schrieb, Worte dazu gefunden habe, die mir eigentlich gar noch nicht bewusst gewesen waren. Denn was bedeutet diese ominöse 3 nun, nachdem ich sie persönlich kennengelernt habe?

Wenig überraschend: eigentlich nichts. Obwohl das wiederum zu kurz gegriffen ist, denn gleichzeitig bedeutet sie alles.

In meinem Text im August 2015 schrieb ich:

Auf einmal wurde mir präsentiert: man weiß nie, wie lange man noch hat. Der Körper ist vergänglich (der Geist auch). Jedes Verschieben auf später ist vielleicht ein akzeptieren des „nie“. Jung sein bedeutet, das Leben auf die Zukunft verschieben zu können. 30 sein heißt: JETZT ist leben angesagt! Und auch das ist Teil dieser Zeit. Bewusst spontan sein, es bewusst trotzdem machen!

Und genau diese Erkenntnis hat Vieles in mir verändert. Wie auch viele andere Menschen war ich ein typischer Prokrastinierer, aber nicht nur im Bezug auf Pflichten, sondern auch im Bezug auf Schönes und Privates. „Irgendwann möchte ich dorthin reisen.“ „Irgendwann will ich dieses Foto machen.“ „Irgendwann will ich diese Wanderung machen.“ „Irgendwann will ich dort essen gehen.“ BULLSHIT. Vielleicht nicht heute oder morgen, aber sucht euch einen Termin, wenn es wichtig ist. Wo sind die Prioritäten? Was ist wichtig? Was gibt mir Energie? Was macht mich glücklich, was rettet Tage, die sonst nur für die Tonne sind?

Ich habe damit begonnen, mir sehr konkret zu überlegen, welche Dinge ich in meinem Leben machen möchte und mir zu überlegen, wie ich sie umsetzen könnte. Ich wollte Klettersteige ausprobieren und ich wollte meine Angst vor lebenden Gewässern überwinden, also habe ich begonnen, Dinge zu tun, die mir das ermöglichen. Ich habe mit Sportklettern in der Halle begonnen und damit, in glasklarem Mittelmeerwasser mit dem Kopf unter Wasser zu atmen. Ich habe keine Angst mehr vor Seegras oder vor in Wände geschraubten Haken. Ich weiß, wenn ich es jetzt nicht mache, werde ich es nie tun und so habe ich es geschafft, in den letzten paar Jahren so viel zu sehen und zu erleben wie in denen davor zusammen nicht – trotz Vollzeitjob und Rücken- und Nebenhöhlenprobleme.

Das Leben wird uns immer Steine in den Weg werfen, wenn wir darauf warten, bis unser Pfad geröllfrei ist, müssen wir uns vermutlich bereits vom Leben verabschieden.

Es ist mir tatsächlich (ziemlich) egal geworden, was Menschen über mich denken. Ich bin nicht dünn und werde es nie sein – so what? Ich bin mir sicher, ich werde nicht am Sterbebett liegen und mich darüber grämen, mir Schokoladenkuchen nicht verkniffen zu haben. Es gibt nur eine Sache, die für mich zählt und die ist, dass mein Körper so weit in Schuss ist, dass ich damit möglichst all das machen kann, das ich erleben möchte. Wenn das nicht geht, hat es die erste, höchste und oberste Priorität, mich darum zu kümmern. Aber dennoch ist auch das Zeit meines Lebens, die ich wiederum bestmöglich verwenden möchte. Und manchmal ist bestmöglich auch einfach auf der Couch, mit Netflix, Steam, Lightroom oder einem Buch. Es ist egal was es ist. Es sollte nur etwas sein, das sich in dem Moment gut anfühlt und meine Energie auflädt. Ich weiß mittlerweile, dass es im Leben Phasen gibt. Aktive Phasen und inaktive Phasen. Energiegeladene und energielose. Gute und schlechte. Soziale und Einsame. Das Leben ändert sich immer und so auch die Bedürfnisse, weil die Rahmenbedingungen sich ändern, das Wetter, die Arbeit, der Körper. Wichtig ist, zu spüren, was wir gerade brauchen und dem Aufmerksamkeit schenken und nachzugeben. Ja sagen trauen, aber auch mal nein sagen. Langsam wissen, wer man selbst ist. Denn das ist alles was zählt – und dazu zu stehen habe ich in dieser sehr allumfassenden Form erst jetzt gelernt.

Ich bin anders als du – und das ist ok.

51 Antworten auf „Burg Deutschlandsberg: Winterliche Ausblicke & 1 Jahr mit der „großen 3“ Hinterlasse einen Kommentar

  1. Ein feines Lebenscredo…
    und wunderschöne Winterimpressionen von einer deiner Lieblingsburgen!
    Hier habe ich – wieder einmal – sehr gerne gelesen und geschaut…
    Liebe Morgengrüße vom Lu

  2. Was für wundervolle Worte (und natürlich ebensolche Fotos – aber du weißt ja eh, dass ich ein großer Fan deiner Bilder bin ❤ )!

    Die große 3… ja, ich habe jetzt auch bald mein erstes Jahr damit voll. Und mir geht's damit ähnlich wie dir – eigentlich hat sich überhaupt nichts verändert, und gleichzeitig sehr Vieles, innerlich.

    • ❤ ich höre es dennoch immer wieder gern – diese art von komplimenten nutzt sich zum glück nicht ab 😉

      bei dir war sicher durch deinen krankenhausaufenthalt auch nochmal emotional einiges los, könnte ich mir vorstellen. es tut übrigens gut zu hören, dass auch anderen das bekannt vorkommt. man fühlt sich einfach weniger alienartig 😉

  3. Wieder einmal hast Du es geschafft, Dein Leben bzw. die aktuelle Phase ganz wunderbar für Dich zu reflektieren. Das ist extrem wichtig und ich bin immer wieder begeistert wie nah Du an Dir dran bist. Ich glaube wenn ich so einen Beitrag verfassen würde, dann könnte ich ne ganze Menge bei Dir rauskopieren 😉 Sehr schön, auch die Fotos!!

    • dankeschön! und ich bin immer wieder dankbar, dass es den blog und diesen ort im www gibt, wo ich das ganz ungeniert tun kann, weil es einfach wahnsinnig wichtig ist für mich. es ordnet und sortiert mich.
      schön zu hören, dass du einige ähnliche erfahrungen gemacht hast! das ist es letztlich, was uns alle irgendwo verbindet…

  4. Einfach nur wunderbar. Text und Bilder harmonieren so schön. Außerdem find ich es richtig toll, dass ich diese wunderbare Burg selbst schon ganz in Echt gesehen habe ❤

  5. Ich gebe dir vollkommen recht: was kümmerts eines Tages, was man alles nicht gemacht hat. Dabei darf auch das eine oder andere Stück Kuchen nicht der Grund dafür sein, dass man traurig ist, es nicht gegessen zu haben. Bild und Text sind aus einem Guss. Prima. Ich habe es mit Wonne gelesen.

    Lass es im Dschungel schneien,
    Andreas

  6. Text und Bilder harmonieren wunderbar! Bei Betrachten und Lesen ist mir durch den Kopf gegangen, dass die Landschaften, die Du zeigst, sich stetig verändern und so ist es eben auch mit unserem Leben.
    Bleib wie Du bist, aber gehe mit der Zeit ♥
    Angenehmen Wochenstart und lieben Gruß
    moni

    • liebe moni, ich hätte es so nicht definieren können, meine wahrnehmung war aber eine ähnliche und darum habe ich auch diese bilder ausgewählt für diesen post bzw. haben sich diese worte beim betrachten der bilder in meinem kopf geformt.
      auch für dich einen schönen wochenstart!

  7. „Zum Glück bin ich anders.“ – Mein Blogmotto. Aber auch ich musste das erst lernen. Und ich bin noch lange nicht da angekommen, wo ich hin will. Ich möchte, dass mir noch mehr egal ist, dass ich nicht schlank bin. Noch mehr egal, was Andere über mich denken. Noch mehr Liebe für mich selbst haben. Aber die Erkenntnis ist ja schon mal was. 😉

    Ein schöner Text, ich gehe da wieder einmal sehr mit dir mit. Man muss tun, was man tun will und nicht von allem nur träumen. Träume sind schön und wichtig, aber nicht wenn sie für immer unerfüllte Sehnsucht bedeuten.

    • das geht mir auch so. ich falle auch immer mal wieder in alte muster zurück. aber seltener. erst gestern hab ich bemerkt, wie sehr ich mich in den letzten 10 jahren verändert habe, das ist schon spannend.

      und ja, das sehe ich auch so. träume sind wunderbar, aber träume sollten irgendwann einmal ziele werden, die wir anstreben zu erreichen, zu verwirklichen.

  8. Wunderbar geschrieben und die schönen Winterbilder passen super zum Text. Ich bin ganz deiner Meinung, realistische Träume sollte man sich erfüllen und zufrieden alt werden. Ganz wichtig finde ich, dass du deinen Weg gehst. Bleib wie du bist
    LG Andrea

  9. Ein wirklich sehr schöner Blogbeitrag, in dem so viel wahres drin steckt, noch dazu untermauert mit so schönen Bildern! Mir geht es ähnlich!
    Ich habe extreme Flugangst (bzw Flugangst in Kombination mit Emetophobie und Klaustrophobie, ergo Flugzeuge sind so mit das Schlimmste, was es gibt.) Aber ich will mir durch meine Angst nicht mein Leben bestimmen lassne, mir nicht vorschreiben lassen, was ich machen kann und was nicht. Ich will die Weöt sehen und vieles sieht man eben nur mit dem Flugzeug. Daher fliege ich im April nach Amerika, New York, von da aus nach Los Angelese und von da aus nach San Fransisco und dann wieder nach New York, inklusive Helikopterflug über New York und Übernachtung in einem Nationalpark in San Fransisco und das alles
    innerhalb von 14 Tagen. Das wird heftig, ich werde über meine Grenzen hinauswachsen, aber am Ende werde ich um so viele Erfahrungen und Gesehenes reicher sein, dass es den Aufwand wert war ❤

    • dankeschön, es freut mich sehr, dass dir der gefällt!
      oh du meine güte, da will ich mir echt nicht vorstellen, in deiner haut im flugzeug zu stecken! ABER ich finde es großartig, dass du das angehst! hast du einen arzt, dem du vertraust? eventuell verschreibt er dir für den notfall beruhigungstropfen. ich hab die bekommen, als ich das erste mal nach meinem trommelfellriss wieder in ein flugzeug gestiegen bin und als ich letztens verkühlt geflogen bin, hab ich sie auch genommen. das hilft und man bekommt vertrauen.
      die reise wird übrigens garantiert der absolute hammer!

      • Danke und bitte! 🙂 Ja echt ^^ ja also ohne solche Hilfe wird es nicht gehen. Ja ich bin bereits in Gesprächen, mal schauen, was man da machen kann 🙂
        Dankeschön ich bin echt schon gespannt ^^

      • das ist gut. sowas hilft wirklich und ich glaube, da sollte man auch keinen falschen ehrgeiz haben, weil eine panikattacke im flugzeug stelle ich mir recht unentspannend vor. also, das wird schon! halte dich aber auf jeden fall an die dosis und probiere es vorher in einem „sicheren umfeld“ mal aus, was es mit dir macht.

  10. Ich mag es total, wenn die Äste an den Bäumen so richtig schön vereist und verschneit sind. Das ist immer die schönste Zeit nach dem Neuschnee. 😉

    Ich habe mir jetzt auch vorgenommen, ein bisschen weniger drauf zu geben, was andere von mir denken. Bei mir schlägt sich ja doch immer wieder Unsicherheit und Selbstzweifel durch, daher ist das schon so ein Thema für mich.
    Hab mir jetzt auch einfach eine neue Brille bestellt, die mir zwar sehr gefallen hat, bei der sich aber die Meinungen total geteilt haben. Die einen fanden sie super, die andere doof… Klingt nach einer total belämmerten Sache, aber einfach mal zu sagen: sch*** drauf, mach das jetzt, war dann doch irgendwie ein großer Schritt. 😉

    Haha, die Krücken hat man mir glaub ich wegen meiner Jogginghose an dem Tag in der Farbe gegeben. Mir war das ja so was von wurscht… 😉

    Danke für die Wünsche und die Tipps! Meine gesunde Skepsis vor Ärzten hat mir da aber eh schon in die Hände gespielt. Physio mache ich eh, aber ich war dann auch noch zusätzlich bei meiner Osteophatin. Was mehr als wichtig war, wie sich heraus gestellt hat (allein auf Grund des Knalls/Sturzes… da gab’s dann doch mehr als das Offensichtliche zu richten).
    Aber nachdem die Schwellung weg war, wurde ich getaped und dann war’s eh vorbei mit der Schonhaltung. 😉 Da musste ich schon schnell wieder gehen und zum Glück ging’s dann auch rapide bergauf.

    Und du wirst lachen: wir sind immer nur am Eibsee, wenn das Wetter so schlecht ist, dass man irgendwie nichts anderes machen kann…

    Na ja, es gibt zwar Models, die ganz gut mit Instagram verdienen, aber das sind wiederum auch keine klassischen Models. So langsam merkt man auch in der Branche wieder, dass zwar auf die Follower geschaut wird, aber es halt auch rein gar nichts bringt, wenn man ein Editorial oder eine Anzeigenkampagne mit jemanden shootet, nur weil die 30k gekaufte Follower hat. Früher oder später platzt auch diese Blase.
    Und diese ganzen Blogger, die auf einmal voll auf Instagram setzen… na ja. Ich habe noch keinen gesehen, der vorher so großartig mit tollen Inhalten/Texten auf dem Blog gepunktet hätte. Die nehmen halt mit, was geht. So lange noch was geht.

    • oh jaaa, das finde ich auch! in wien haben wir ja nie SO viel schnee, dass das auch wirklich bleiben würde. da reicht es wenn dann grade, um die straßen zu vermatschen. bis jetzt war heuer aber generell nur einmal eine zuckerdecke in wien und ansonsten bisher noch nichts. bin gespannt, ob uns der februar noch schnee bringt.

      ich weiß genau was du meinst. die unsicherheit, dass andere einen irgendwie scheiße finden könnten, kann wirklich belastend sein. aber man muss sich das einfach immer wieder in erinnerung rufen und sich dann auch fragen: wenn menschen, die mich mögen, mal was nicht so toll finden, was passiert? gar nichts. wenn es menschen, die mich nicht mögen tun: auch nicht, denn die suchen/warten ja nur auf einen grund für einen blöden kommentar. gleichzeitig geb ich mir auch selber stark mühe, weniger über andere zu urteilen.

      osteopathie ist tatsächlich super wichtig bei sowas. gut, dass du da gut versorgt bist!!

      was die follower betrifft, hoffe ich ernsthaft, dass es irgendwann mal einen knall gibt bzw. dieses followerkaufen einfach irgendwann für die person wirklich negative konsequenzen hat. bisher haben noch alle fake tricks irgendwann geschadet, sei es bei seo oder linkbuilding, etc. es dauert halt immer ein bisschen.

  11. Schönheit ist nicht gleich Kilogramm und Alter in einer komplizierten Formel miteinander verrechnet, aber Glück ist die Summe der schönen Momente jedes Tages. Wer gelernt hat, sich so zu akzeptieren, wie er ist, ist auf dem Pfad für ein glückliches Leben schon sehr weit vorangeschritten, liebe Palaica! Tolle Worte und auch Bilder hast Du dazu gefunden! LG sendet Dir Marion

  12. ‚irgendwann‘ soll man sich abgewöhnen… …an ein ‚ich werde jetzt!‘ soll man sich gewöhnen…. …dann sind die ganzen kleinen ‚irgendwanns‘, die einem noch im Kopf rumschwirren, eine nette Zukunftsmelodie.

  13. jup, genauso ist es mit der großen, tollen 3. 🙂 Ich hab damals zur eben selben Blogparade geschrieben „30 klingt nach jung und selbstbewusst, nach selbständig, nach unabhängig, nach jung genug für Abenteuer und alt genug, um sie sich wirklich zuzutrauen und leisten zu können. 30 klingt nach wissen, was man will und dafür sorgen, dass man es auch bekommt.“ Und dahinter stehe ich nach wie vor. Ich find die derzeitige Phase gar nicht sooo übel 😉

    Ich habe übrigens dieses Jahr ein Projekt gestartet, über das ich auch noch Bloggen will. Ich nenne es kurz #projekt52 oder lang „52 erste Male“ (obwohl letzteres nciht ganz korrekt ist). Jede Woche will ich etwas tun, was ich noch nie getan habe oder schon lange mal (wieder) machen wollte. An Weihnachten habe ich damit begonnen und ich bin gespannt, was sich alles noch finden und tun wird, dieses Jahr 🙂

    • ich hab mir fast gedacht, dass du mir schreiben müsstest „ich habs dir ja gesagt“, nachdem wir dieses thema doch vor meinem geburtstag immer mal wieder hatten 😉 ich stimme dir übrigens jetzt VOLL UND GANZ zu deinem ersten absatz zu. du hast absolut recht.
      wow, hut ab, jede woche? das finde ich echt toll. ich versuche nun auch ganz bewusst, neue dinge auszuprobieren, aber so viele schaffe ich nicht.

      • Ich hab den Blog von einer gelesen, die ein Jahr lang JEDEN TAG etwas Neues gemacht hat. DAS war mir dann doch zu viel, deshalb hab ichs auf jede Woche reduziert. Für diese Woche fehlt noch was, übrigens. upps…

      • Naja, etwas neues tun braucht ja gar nicht immer so viel Zeit. Aber ich glaub, mir gingen irgendwann die Ideen aus O.o

      • das stimmt 🙂 sowas braucht wohl einfach auch eine menge vorbereitungszeit, spontan und aus dem stegreif kann man sicher nicht erwarten, dass es funktioniert… und dann kommt wohl auch noch drauf an, was „etwas neues ausprobieren“ ist. fällt da schon etwas neues kochen darunter oder muss es etwas sein wie fallschirmspringen 🙂

      • Na, etwas Neues ist etwas Neues. Für Sie war es z.B. lernen, ein Rad zu schlagen (oder es zumindest zu versuchen),etwas neues zu essen, oder auch im Winter ins Meer zu hüpfen… da war alles dabei. Fallschirmspringen ist ja ein Extrembeispiel. Bei meinem Projekt war ein „Neues“, eine andere als meine Stammsauna zu besuchen 😉

      • ah ich verstehe. wenn man das einfach wirklich so weit fasst und es auch mehr darum geht, ab und an seine bequeme komfortzone zu verlassen, dann ist es unbestritten eine super sache 🙂

  14. Liebe Paleica,
    wunderschöne Fotos und einen Text in dem ich mich wieder gefunden habe. Ich bin zwar um einiges älter sein als Du aber ich glaube mache Erfahrungen bleiben immer die Gleichen.
    Ich werde der Schokolade bestimmt nie abschwören und habe keine Traumfigur. Aber ich gehe regelmäßig zum Sport und jogge um fit zu bleiben für die Dinge die ich gerne mache.
    Und es bringt überhaupt nichts Dinge aufzuschieben, wer weiß wie lange wir noch Zeit dafür haben……
    Alles was wichtig ist und was uns etwas bedeutet sollten wir bald tun 🙂
    Du sprichst mir aus der Seele! Danke ❤

    • liebe suzy, ich glaube auch, dass sich diese erfahrungen gar nicht so sehr voneinander unterscheiden.
      fit zu sein/bleiben finde ich eben auch wichtig. weil das für das wohlfühlen elementar ist. aber in wahrheit, ob da mehr oder weniger kilos auf der waage sind, daran krankt das glück nie, zumindest meiner erfahrung nach nicht.
      danke für deine worte ❤

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