Eins, zwei, drei Entscheidungen

Wie oft habe ich mich schon gefragt “Was wäre gewesen, wenn?” Wie viel Zeit habe ich verbracht mit dem Phantasieren über meine virtuellen Biografien? Normalerweise erhält man auf derlei Hirngespinste keine Antwort. Wie oft hat uns eine Entscheidung das Leben gerettet? Wie viele Wendungen hat das Leben genommen, weil wir anderswo abgebogen, nicht mehr über […]

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Über Lachen und Weinen oder Südfrankreich: Mohn > Lavendel

Von meinem letzten Roadtrip durch Südfrankreich hab ich ja hier noch praktisch gar nichts erzählt. Vielleicht werde ich das noch, mal sehen. Insgesamt war es ja eine ambivalente Reise, wie so Vieles im letzten Jahr. Was aber einfach nur schön war, ganz ohne wenn und aber, waren die Unmengen an Mohnfeldern, an denen wir vorbei […]

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Stadtgefühle in Zeiten von Corona oder Sonne, Mond und ich.

Ich liebe Wien. Ich hatte dieses Gefühl ja eine Weile vergessen, doch jetzt erinnere ich mich wieder sehr gut daran. Ich liebe es, wenn die Stadt im Frühling erwacht, wenn die Menschen nach der langen, tristen, grauen Jahreszeit zum ersten Mal wieder in den vielzitierten Übergangsjacken in den Schanigärten sitzen und Spritzer trinken und ganz […]

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Ostern 2019 vs. Ostern 2020 oder: wenn auf einmal alles anders ist.

Die idyllischen Bilder der kleinen Osterwanderung am Peilstein liegen seit knapp einem Jahr unveröffentlicht herum. In den Halbwertszeit meiner Entwürfe sind das quasi erst fünf Minuten – und gleichzeitig auch eine Ewigkeit. Ostern 2019: ich war gerade wieder ansatzweise gesund nach einer sehr starken HNO-Infektion mit verschwollenen Nebenhöhlen und Angina und allen möglichen unerfreulichen Begleiterscheinungen. […]

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Erinnerungen – Fotostopps durch Portugal: Bootsfahrt am Tejo & gelbe Funiculairs

Ich habe meine Entwürfe durchforstet, auf der Suche nach den ältesten unverbloggten Bildern und festgestellt, dass ich fast alle meine portugiesischen Lieblingsmotive für mich behalten habe. Da das wirklich eine dumme Idee ist, habe ich mich entschieden, euch jetzt mal die erste Runde um die Ohren zu werfen. Beginnen werde ich mit den Motiven aus […]

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Leben in Zeiten von Corona

Vor etwa zwei Wochen habe ich meine gesundheitsbedingte selbst auferlegte Tagesmedienabstinenz unterbrochen, weil die Welt begann, sich langsamer zu drehen und auf einmal gefühlt stehengeblieben ist. In der ersten Märzwoche waren wir noch auf unserer Branchenmesse. Mit Händewaschen, teilweise ohne Händeschütteln, mit Desinfektionsmittel und Verunsicherung, aber wir waren dort, in der Annahme, dass es sich […]

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Panta rhei – cuncta fluit – alles fließt.

Vor langer langer Zeit habe ich einmal einen Blogpost zu diesem Zitat verpasst. Vieles hat sich seither geändert, nur eines nicht: dass die Dinge im Fluss sind und das einzig Beständige – so platt es auch sein mag – die Veränderung ist.

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Blüten vor der Haustüre: eine Farbstudie der Seele

Ich bin an sich kein Earlybird. Der Morgen ist genauso wenig meine Tages-, wie der Montag meine Wochenzeit ist. Ich bin ein Nacht- und Freitagskind. Wobei der Ausdruck „ich bin kein Earlybird“ wohl an die Untertreibung des Jahres grenzt. Ich bin quasi der Antichrist (oder die Antichristin?) der Frühaufsteher.

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Dieser Sommer!

Der August geht dem Ende zu und wenn der August vorbei ist, dann ist es auch der Sommer – ganz offiziell. Denn auch wenn der Kalender etwas anderes sagt, ab September fühlt sich die Welt nach Herbst an und das Jahr geht irgendwie in seinen Endspurt. Und ich kann es wieder einmal kaum glauben. Wie […]

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1993: das Jahr in dem die Schatten der Vergänglichkeit in mein Leben kamen

1993 war ich 6 Jahre alt. Ich erinnere mich nicht als wäre es gestern gewesen, aber ich erinnere mich doch noch relativ klar an diesen Moment. Ich stand im Vorzimmer der Wohnung meiner Großeltern und hatte das Gefühl, dass etwas nicht stimmte. Ich sehe mich dort stehen, zwischen Kommode und Türrahmen des Kinderzimmers, meine Oma […]

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